Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Donnerstag, 3. September 2015

DESINFORMATION - Ein Lehrstück über die erwünschte Geschichte





Das Dokudrama des NDR “Eichmanns Ende – Liebe, Verrat, Tod” wurde
weltweit ausgezeichnet. Es erzählt die tragische Liebesgeschichte von
Romeo und Julia des 20. Jahrhunderts: Romeo ist Klaus Eichmann, Sohn des
Nazi-Kriegsverbrechers, den der Mossad 1960 aus Argentinien entführt
haben will, und Julia ist Silvia, Tochter von Lothar Hermann, einem
Überlebenden der Shoá. Das Dokudrama sei Desinformation, protestiert
Hermanns Grossnichte, ein Stück aus der Geheimdienstküche, eine
Lügengeschichte des Mossad.


Der Film beschreibt, wie der NDR alle
Warnungen ignorierte – er strahlt sein Machwerk bis heute aus. Die
Autorin beschreibt, wie im Falle Eichmanns Historiker erst vom Mossad
und dann untereinander abgeschrieben haben. Es ist ja die perfekte
„erwünschte Geschichte“, nach der sich der Deutsche sehnt: nur neun
Jahre nach Kriegsende himmeln ihn die jüdischen Mädchen wieder an. Und
auch an die angebliche Entführung Eichmanns mag man gerne glauben: Dank
einer mutigen Operation wurde ein Verbrecher der Gerechtigkeit
zugeführt. Pech nur, dass diese Geschichte nicht wahr ist.

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