Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Mittwoch, 10. Februar 2016

Hat die Frankfurter Schule, gegründet von Adorno und Horkheimer, den kulturellen Imperialismus mitzuverantworten?

Ich möchte nämlich sagen, dass Deutschland, das im Zweiten Weltkrieg besiegt worden war, folglich von einem kulturellen Gesichtspunkt aus betrachtet unter der Führung der amerikanischen Hegemonie kolonialisiert worden ist, was wiederum die Voraussetzung für diese Auswüchse, an welche Du vorhin erinnert hast und die ich tragischerweise selbst im Bereich des kulturell-philosophischen aktiv gesehen hatte, geschaffen hat.

Und zwar, dass in den größten deutschen Universitäten die größte Tradition deutscher Philosophie wie Fichte, Hegel, Nietzsche, Marx, Heidegger kurz um all die großen Denker der deutschen Philosophie, die wir als Europäer wie eine Art erleuchtend Schutzpatronen der westlichen philosophischen Kultur in unserem Gedächtnis präsent haben müssten, nicht mehr studiert wird. Nichts von alledem.

An den deutschen Universitäten zwingt das ungeschriebene Gesetz der Political Correctness auf, die analytische Philosophie zu studieren. Nämlich die angelsächsische-amerikanische Art des Philosophierens, die Politik und das Geschichtliche dabei entfernend und eben genau auf diese englisch- amerikanische Art denkend. Dies löste in mir – ich spreche nun zugegebenermaßen etwas subjektivistisch, doch um nun der Beantwortung Deiner zuvor an mich gerichteten Frage gerecht zu werden – ein gewisses Gefühl der Frustration aus, da ich mir als ein nach Deutschland gehender Student, – ich sag damals, als ich meinen Doktortitel machte –, ausmalte, mich im Mekka der Philosophie wiederzufinden, nämlich an dem Ort, an welche man die größte Wertschätzung einem Hegel, Kant, Fichte und Schelling zelebrieren gegenüber brächte, kurzum allen bekannten deutschen Denkern.

Jedoch findet man sich enttäuscht wieder, weil man gesehen haben wird, dass in den Sälen der Universitäten exklusiv nur noch der Kultur im Sinne der amerikanisch-analytischen oder angelsächsischen Art des Denkens Tribut gezollt wird. Und das ist kein Zufall, weil Deutschland im Zweiten Weltkrieg besiegt und einer drastischen Art der Bestrafung unterzogen worden ist, die einen unmittelbar erlittenen kulturellen Imperialismus mit sich zog. Wegen diesen hatten sie (die USA) in Deutschland entschieden, die deutsche Identität zu zerstören und ihre Kultur dabei zu vernichten.“ So der französische Philosoph Diego Fusaro



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