Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Dienstag, 7. März 2017

Massendeportation in die Arbeitsimulationsanstalt

Von etwa 300.000 Arbeitslose, die wir 1970 hatten, ist die Zahl auf über 5 Millionen gestiegen. Die demokratische Gesellschaft antwortet auf diese Massenarbeitslosigkeit mit Entzug von Wärme und Nahrung, sprich sie hat eine strukturelle Gewalt eingezogen, um all denjenigen die keinen Arbeitsplatz finden - Beine zu machen. Eigens dafür angemietete Lagerhallen und Räumlichkeiten werden genutzt, dem Heer ohne Erwerbsarbeitsplatz - Arbeit in Simulationsanstalten zu verschaffen, damit sie im Arbeitsrhythmus immer schön getaktet bleiben.

Diese Schwarze Pädagogik befürworten ca. 2/3 der Bevölkerung, ganz im Sinne des protestantischen Arbeiterethos. Man kann an dieser Stelle festhalten, dass das Establishment gute Arbeit geleistet hat, in dem Sinne, dass man die Arbeiter und Bauernschaft davon überzeugt hat: das sozial ist, was Arbeit schafft, auch wenn Arbeit nur simuliert wird.


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