Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Donnerstag, 23. November 2017

"In der Verfassung steht", so sagte Schulz kämpferisch, in Pose eines Arbeiterführers, heute morgen "Eigentum verpflichtet."

Nun ja, nur wie viel ist unsere Verfassung hier noch wert?, wenn man bedenkt wie wenig Siemens noch dem deutschen Marktvolk und wie viel dem internationalen Marktvolk gehört. Sind es noch 30 % oder sind es eher 25 %? Einst waren es mal, vor Schröder und Merkel, 70, 80, gar 90 %.

Was schert es das internationale Marktvolk, die Börsen, schon, was unsere Verfassung sagt? Nicht die Bohne schert sie das und damit auch nicht, was Schulz so sagt, denn ändern an diesem Ausverkauf Deutschlands will er ja auch nichts, kann er wohl auch nicht.

Kaeser kann da ganz gelassen bleiben, Thyssenkrupp übrigens auch. Der Ausverkauf, auch von Arbeitsplätzen, wird weiter gehen und da hilft ein wenig ins Mikrofon plärren wenig. Da müsste mehr kommen, viel mehr kommen, wenn man wirklich das Staatsvolk wieder schützen will. Will man das überhaupt? Ich habe da so meine Zweifel.

Quelle: Phoenix

Mit Dank an Keinz Heinz Peglau

1 Kommentar:

  1. Man kann doch nur arbeitsscheu werden, wenn man eh auf Dauer vom Erwerbsleben ausgegrenzt wird. Ja, die Arbeitssuche ist wirklich eine Lotterie.

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