Grilleau

Grilleau
Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Montag, 27. November 2017

Lohnabstandsgebot

Die Sozialleistungen, die an Hartz IV Empfänger ausgezahlt werden, sind nichts anderes als ein Durchlaufposten an dem sich der Immobilienmarkt, Stromkonzerne sowie die Lebensmittelindustrie bereichert. Und nicht nur diese Klientel bereichert sich daran, sondern der Staat selbst kürzt de facto die Sozialleistungen um den Anteil der Mehrwertsteuer, weil auch Erwerbslose diesen an der Ladenkasse entrichten müssen.

Man könnte sogar soweit gehen und behaupten, dass dieser Anteil der Sozialleistungen ein gigantisches Subventionsprogramm vor allem für die Lebensmitteldiscounter und dem Immobilienmarkt ist, denn wird durch die Höhe der Sozialleistungen de facto ihr Wohnverhalten sowie ihr Kaufverhalten darüber fremdbestimmt.

Des Weiteren bestimmen die Höhe der Sozialleistungen auch die Gewinnmargen der Unternehmen, denn je niedriger die Sozialleistungen ausfallen, desto niedriger sind auch die Löhne der Lohnabhängigen. Stichwort hierfür: Lohnabstandsgebot.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen