Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Freitag, 10. November 2017

Sozial ist, was Druck schafft.

Einer Hartz IV Familie, denen man Gutes tun will, und möchte den kleinen Kindern zu Weihnachten mit Winterstiefeln und Winterbekleidung eine Freude machen, hat hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht, also hier das Jobcenter gemeint, denn findet das Jobcenter heraus, dass die Familie diesen „geldwerten Vorteil“ nicht dem Jobcenter mitgeteilt, ist dies ein Straftatbestand, der verfolgt wird, der sich nennt – Sozialbetrug.

Alle „geldwerte Vorteile“ die man erhält, von Bekannten, Freunden und Verwandten müssen dem Jobcenter mitgeteilt werden, weil dies nämlich auf die staatlich garantierte Grundversorgung, die die Familie als staatlich garantiertes Grundrecht erhält, angerechnet wird und entsprechend gekürzt. Hier ist schon zu erkennen, dass der Aufbau einer Solidargemeinschaft hier vollkommen konterkariert wird, viel schlimmer noch, unter einen Straftatbestand gestellt.


Christine Haderthauer von der CSU hat es einst so formuliert: bei den Menschen, die Hartz IV beziehen, gebe es noch zu wenig Leidensdruck, der müsse erhöht werden. Und da ich für Transparenz bin, sollte man der Sache ein Gesicht geben!

 Klaus Klüber kommentiert dazu: Ausgerechnet diese Dame genossen mit ihrem Mann doch durch die "Betreuung" in denen ihnen Behinderte natürlich nur zu therapeutischen Zwecken hochwertige Modellautos zusammenbastelten, enorme geldwerte Vorteile, wenn sie diese für extrem teuere Preise, also z,T. weit oberhalb von 15000 € pro Stück für ihre ach so schmale Familienkasse verscherbelten.
siehe: http://www.taz.de/!5281830/

Das hatte natürlich so gut wie keine Konsequenzen.


Weil es schon ein Unterschied ausmacht, wenn mittellose Menschen ein paar Euro fürs Überleben erhalten, oder zigtausende Euro noch immer nicht ausreichen um die Geldgierige einer abgehobenen aber extrem asozialen Oberschicht zu stillen.

1 Kommentar:

  1. Da bekommt man richtig Mordgelüste, wenn man so einen unmenschlichen Beitrag liest.

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