Seiten

Freitag, 21. Mai 2021

Backe, backe Kuchen

Liebe Freunde, liebe Mitlesende,

auf der Plattform Facebook, die ich nicht mehr nutzen darf, weil ich gegen irgendwelche Gemeinschaftsstandards verstoßen haben soll, schrieb ich vor Jahren viel über die Methodik des Einkochens. Ich habe mich da wirklich intensiv mit beschäftigt und die Möglichkeit auch genutzt, um einen Vorrat anzulegen. So bin ich her und habe Trauben, Äpfel, Beeren usw. entsaftet und im Keller eingelagert. Selbstredend auch Marmelade. Auch Zitronen, Orangensirup habe ich hergestellt. Dann bin ich übergegangen, Fertiggerichte mir selbst zuzubereiten und einzukochen. So wurde dann Bolognese Sauce, Gulasch, Schnitzel, Bohnensuppe, Kartoffelsuppe usw. eingekocht. Dann habe ich auch die Methodik angewandt Gemüse, Obst und Kräuter zu trocknen mittels Ofen. Nicht nur das – ich habe auch meine Soßen selbst gezogen und auf Reserve eingekocht. Auch meine Gemüsebrühe habe ich selber hergestellt. Doch das ist jetzt lange vorbei. Spätestens dann, als mich die Realität in Form der zu zahlenden Stromrechnung auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat. Ich hab dann diese Technik so weit, wie es geht, eingedampft, ganz selten nutze ich noch diese Methodik.

Das ist für finanziell Schwache überhaupt nicht zu stemmen. Kein Hartz-IV-Empfänger, Grundsicherungsrentner, Leiharbeiter, Zeitarbeiter, all die in prekären Beschäftigungsverhältnissen ihr Leben fristen müssen, ist das nicht zu finanzieren.

Ich habe mir dann lange Zeit den Kopf zerbrochen, wie man die hohen Stromrechnungen umgehen kann. Bin aber auf keinen grünen Zweig gekommen bis vor Kurzem. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit mit Powerpacks, die mittels tragbaren Solarpanels gespeist werden können, die auch die entsprechende Power haben, um zum Beispiel einen Kochkessel mit Energie zu versorgen. Die entsprechenden Geräte kommen etwa im Juli auf den Markt: https://deltapro.ecoflow.com/portable-microgrid?utm_source=Website&utm_medium=banner&utm_campaign=EcoFlow%20DELTA%20Pro

Doch dann wurde ich auch hier wieder schlagartig von meiner Fantasie befreit - denn ich gebe euch Brief und Siegel, dass solche Geräte weit über 5000 € kosten werden. Also – wieder nichts mit Strom sparen, geschweige denn eine gesunde Selbstversorgung und nicht nur für Krisenzeiten zuzubereiten.

Warum das Einkochen eine sinnvolle Alternative ist, möchte ich auch noch erklären. Mit wenig Geld im Portemonnaie und das auf Dauer, ist man angewiesen auf Sonderangebote. Die kleine Kühltruhe, die man zu Hause hat, ist alles schön und gut, doch die benötigt auch Strom. Durch die Methodik des Einkochens kann man sämtliche Sonderangebote von der Fleischtheke bis hin zum Gemüsefach, annehmeneinkochen, und dieses Einkochgut ist über Jahre haltbar. Ohne Probleme. Gefriertgut hingegen lässt sich nur schlecht über Jahre aufbewahren

 
Vielleicht noch ein Nachtrag: was ich zur Zeit gerne mache ist, über die Fermentation verschiedene Kohlsorten und Gemüse einzulagern. Das kostet wenigstens keine Energie.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen