Die Bundesagentur für Arbeit ist eine Schmierschicht die parasitär sich ihr kostenloses Einkommen über die arbeitende Bevölkerung generiert. Einst gedacht, um Arbeitslosigkeit in ihrer Härte abzufedern, ist es heut ein perfektes Herrschaftsinstrument mit dem Ziel, Millionen von Menschen in die Demütigungsindustrie zu deportieren. Hauptsache Arbeit – und wenn sie nur simuliert wird. Allein die geänderte Begrifflichkeit von einst Arbeitsamt zu Bundesagentur deutet an, dass sie dem Shareholder-Value-Kapitalismus verpflichtet sind und eben nicht als stärkeres Instrument um sich gegen Ausbeutung des Shareholder-Value-Kapitalismus sich zur Wehr zu setzen.
Denn wie kann es sein das, wenn es zur Arbeitslosigkeit kommt, in dem zum Beispiel ein Lohnabhängiger die Arbeitsbedingungen nicht mehr mitmacht und kündigt, eben von dieser „Agentur“ für 3 Monate keine Unterstützungsleistungen erhält? Oder, wie kann es sein, dass diese Schmiersicht die normalerweise zuständig ist, als Vermittler zwischen Unternehmer und Arbeiter zu fungieren mittlerweile ihren eigenen ärztlichen Dienstapparat aufgebaut, um abzuklären, inwieweit noch Leistungsfähigkeit besteht – dafür gibt es über 400.000 hochspezialisierte Ärzte in allen Fachbereichen, da braucht es diese Schmierschicht nicht die hier über Krankheit oder nicht Krankheit bzw. Arbeitsunfähigkeit entscheidet.
Diese Agentur ist mittlerweile die größte Agentur in ganz Europa, mit einer Heeresstärke von über 100.000 Mann überwachen sie jeden Arbeitslosen bis hinein in die Schlafzimmer. Um dies zu verdeutlichen: Deutschland hat ca. 82.000.000 Einwohner, dafür zuständig sind etwa 250.000 Polizisten, um ein geordnetes gesellschaftliches Leben zu gewährleisten. Die Bundesagentur für Arbeit leistet sich 100.000 Mann für ca. 10.000.000 Arbeitslose. 100.000 Mann die auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung sich einen schönen Lenz machen. Parasiten eben.
Ich stimme zu, aber würde den "parasitären schönen Lenz" nicht den Tausenden unteren Chargen um die Ohren haben. Die verrichten eben auch nur einen Scheißjob, und haben täglich dutzendfach vor Augen, was mit ihnen passiert, wenn sie diesen Job nicht oder nicht gut genug machen.
AntwortenLöschenNun ja – nach bald 15 Jahren Agenda 2010 sprich Hartz IV Reform, müsste man eigentlich wissen was man da tut?
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