Der protestantische Arbeiterethos, unter Luther entstanden, den Hitler in die totale Erotisierung der Arbeit trieb, wurde von Neoliberalen aufgesogen wie ein Schwamm. Freiheitsrechte werden jedem zugesprochen, der sich unter marktradikalen Bedingungen ausbeuten lässt. Ihnen wird versprochen, dass sie nach getaner Lebensarbeitszeit in den Wohlstand entlassen werden und uneingeschränkte Freiheitsrechte genießen können. Arbeit ist zu einem Gut geworden, ähnlich wie Bargeld, mit dem man sich schöne Dinge kaufen kann. So kauft man sich mit Arbeit ein Stück Freiheit. "Hoch lebe die Arbeit".
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