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Samstag, 1. August 2026

Der Feind sitzt innen: Warum Vertrauen in den starken Staat auf dem Holzweg ist

Was du wissen musst – in 30 Sekunden
Über sieben Jahrzehnte und sechs Länder hinweg wiederholt sich ein Muster: Staaten machen die eigene Bevölkerung zum unwissenden Versuchsobjekt, inszenieren Anschläge gegen die eigenen Bürger oder unterhalten bewaffnete Geheimstrukturen außerhalb jeder demokratischen Kontrolle – und vertuschen es, bis Whistleblower, Gerichte oder freigegebene Akten sie Jahrzehnte später dazu zwingen, die Wahrheit zuzugeben. Von Chemiewaffentests über amerikanischen Großstädten über die vierzig Jahre lang unbehandelte Syphilis-Studie von Tuskegee bis zu Europas Geheimarmee Gladio: Ein deutscher Bundeskanzler, der als Verteidigungsminister selbst ein solches Geheimnis gehütet hatte, brachte es 2007 in der Zeit auf den Punkt – manche Formen von Staatsterrorismus übertreffen an Menschenverachtung das, was sie angeblich bekämpfen. Wer glaubt, ein starker Staat handle grundsätzlich transparent und zum Wohl seiner Bürger, hat die historische Beweislast gegen sich.

Es gibt einen Satz, den man in Deutschland selten laut sagt, ohne dass jemand die Augen verdreht: dass der eigene Staat seine Bürger nicht automatisch schützt, sondern sie unter bestimmten Bedingungen auch als Material behandelt – oder parallel zu ihnen Strukturen unterhält, die niemand kontrolliert. Wer das behauptet, gilt schnell als überspannt. Dabei muss man dafür keine Vermutungen bemühen. Es reicht, sich anzusehen, was staatlich dokumentiert, gerichtlich untersucht und – teils erst Jahrzehnte später – amtlich eingeräumt wurde.

Minneapolis, 1953: Der Winter des rosaroten Schnees

Im Rahmen des Cold-War-Programms "Operation LAC" versprühte die US-Army zwischen 1953 und den 1960er-Jahren Zink-Cadmium-Sulfid über mehr als dreißig Städten in den USA und Kanada. In Minneapolis lag der Schwerpunkt auf der Clinton-Grundschule: Kinder wurden über Wochen auf Rückstände untersucht, ohne dass Eltern informiert wurden. Erst 1994 bestätigte die Army offiziell, was Senator Paul Wellstone im US-Senat als Skandal anprangerte. Ein 1997 veröffentlichter Bericht des National Research Council hielt die gemessenen Werte für gesundheitlich unbedenklich – Betroffene bestreiten das bis heute. Unabhängig vom Ausgang dieser Debatte bleibt: Eine Regierung machte Kinder ohne Wissen und Einwilligung ihrer Eltern zu Beobachtungsobjekten eines Waffenprogramms.


Utah, 1968: Der Tag, an dem der Himmel über Skull Valley starb

Am 13. März 1968 versprühte ein Kampfjet der US-Army beim Testflug über dem Dugway Proving Ground das Nervengift VX. Durch eine defekte Düse trieb ein Teil davon ins benachbarte Skull Valley; rund 6.400 Schafe starben. Die Army dementierte zunächst jede Verantwortung; ein interner Bericht, der die Ursache "zweifelsfrei" auf VX zurückführte, blieb dreißig Jahre unter Verschluss und wurde erst 1998 öffentlich.

Frankreich, 1951: Das "verfluchte Brot" von Pont-Saint-Esprit

Über 250 Menschen erkrankten im südfranzösischen Pont-Saint-Esprit an Halluzinationen und Krämpfen, mehrere starben. Die anerkannte Erklärung: Mutterkornvergiftung durch verunreinigtes Mehl. Der Journalist Hank Albarelli stellte 2009 gestützt auf CIA-Dokumente die These auf, die CIA habe im Rahmen ihres Programms MKNAOMI gezielt LSD getestet; der Historiker Steven Kaplan widersprach mit Verweis auf Zeitverlauf und Symptomatik. Der Fall bleibt ungeklärt – klar ist nur, dass die CIA in denselben Jahren nachweislich ein Programm für genau solche Feldversuche betrieb.

"Übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus"

Im Zeit-Interview mit Giovanni di Lorenzo, veröffentlicht am 30. August 2007, sagte Helmut Schmidt über RAF, Brigate Rosse und andere Gruppen: "Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen [...] in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus." Auf die Nachfrage, wen er meine, antwortete er nur: "Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage." (Der Verfasser erinnert sich, diese Aussage Schmidts auch in einer späteren Fernsehsendung mit Sandra Maischberger gehört zu haben; dokumentarisch gesichert ist sie im genannten Zeit-Interview.)

Was Schmidt mit "bestimmten Formen von Staatsterrorismus" meinte, lässt sich nur vermuten – er selbst wollte es nicht sagen. Wie brisant diese Zurückhaltung war, zeigt sich erst am Ende dieses Beitrags, wenn deutlich wird, dass Schmidt selbst als Verteidigungsminister an genau jener Geheimhaltung beteiligt war, die im nächsten Abschnitt zunächst in anderen Ländern sichtbar wird.

Tuskegee, 1932–1972: Vierzig Jahre unbehandelte Krankheit als Forschungsdesign

Der US Public Health Service beobachtete zwischen 1932 und 1972 den unbehandelten Verlauf der Syphilis an 600 verarmten Schwarzen Pächtern in Alabama. Man erzählte ihnen, sie würden kostenlos gegen "bad blood" behandelt; tatsächlich erhielten sie Placebos. Als Penicillin ab den 1940ern zum Standardmittel wurde, hielten die Ärzte es gezielt vor, um die Studie bis zum Tod der Teilnehmer fortzusetzen. Erst 1972 brachte der Whistleblower Peter Buxtun die Sache an die Presse. 1997 entschuldigte sich Präsident Clinton offiziell.

USA, 1944–1974: Plutonium für unwissende Patienten

US-Militär und Atomenergiekommission injizierten zwischen 1945 und 1947 achtzehn ahnungslosen Krankenhauspatienten hochtoxisches Plutonium, um Grenzwerte für Rüstungsarbeiter zu berechnen – Teil eines Programms, das laut einem 1995 vorgelegten Regierungsbericht insgesamt rund 4.000 Menschen ohne Einwilligung betraf. Die Identität der Betroffenen blieb jahrzehntelang geheim, um – so freigegebene Dokumente – die Regierung vor Peinlichkeit und Haftung zu schützen. Erst die Recherche der Journalistin Eileen Welsome brachte es 1993 ans Licht.

Westdeutschland, 1949–1975: Kinderheime als Testfeld der Pharmaindustrie

In bundesdeutschen Kinderheimen wurden zwischen 1949 und 1975 tausende Schutzbefohlene für klinische Arzneimittelprüfungen genutzt – ein Verbund aus Pharmaunternehmen, Ärzten, kirchlichen Trägern und Aufsichtsbehörden. Die Forschung der Pharmazeutin Sylvia Wagner wies rund 50 systematische Testreihen nach, darunter hochdosierte Neuroleptika. Ein 2024er Zwischenbericht im Auftrag des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums bestätigte zudem Pockenimpfstoff-Tests an Heimkindern in den 1960er-Jahren. Mehrere beteiligte Mediziner hatten zuvor an der NS-Kinder-"Euthanasie" mitgewirkt.

San Francisco, 1950: Eine ganze Stadt als Versuchsfeld

Die US Navy versprühte im September 1950 von einem Schiff aus Bakterienaerosole über der Bucht von San Francisco. Nahezu alle 800.000 Einwohner atmeten eine relevante Dosis ein. Kurz darauf starb Edward J. Nevin an einer durch die Testbakterien verursachten Herzklappenentzündung. Eine Klage der Familie scheiterte 1981 nicht in der Sache, sondern an der Doktrin staatlicher Immunität.

USA, 1962–1973: 6.000 Soldaten als Messinstrumente auf See

Unter Verteidigungsminister Robert McNamara testete "Project 112"/SHAD die Verwundbarkeit von Kriegsschiffen gegenüber Kampfstoffen. Bei mindestens 50 Freilandversuchen wurden schätzungsweise 6.000 Soldaten Erregern und Nervenkampfstoffen wie Sarin und VX ausgesetzt, meist ohne Aufklärung. Die Akten blieben bis zu einer Kongress-Initiative im Jahr 2000 geheim.

Porton Down, 1953: Der Tod des Ronald Maddison

Im britischen Forschungszentrum Porton Down starb der 20-jährige Ronald Maddison am 6. Mai 1953 drei Stunden nach der Applikation von 200 Milligramm flüssigem Sarin auf seinen Unterarm. Die Leichenschau fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, sein Vater wurde zum Schweigen verpflichtet. Erst 2004 urteilte ein Gericht nach Wiederaufnahme, Maddison sei rechtswidrig getötet worden.

Operation Northwoods, 1962: Der Plan, der nie ausgeführt wurde

Im März 1962 legten die Joint Chiefs of Staff unter General Lyman Lemnitzer Verteidigungsminister Robert McNamara ein Memorandum vor: inszenierte Terroranschläge auf amerikanische Städte, versenkte Flüchtlingsboote, ein als kubanischer Angriff getarnter Abschuss eines ferngesteuerten Doppelgänger-Flugzeugs – alles, um Kuba als Aggressor darzustellen und eine Invasion zu rechtfertigen. Präsident Kennedy lehnte den Plan am 16. März 1962 ab. Die Dokumente wurden erst 1997 und 2000 deklassifiziert.

Das "Celler Loch", 1978: Ein Anschlag gegen die eigene Gefängnismauer

Am 25. Juli 1978 detonierte an der JVA Celle ein Sprengsatz, öffentlich der RAF zugeschrieben. 1986 deckte der Journalist Ulrich Neufert auf, dass der niedersächsische Verfassungsschutz die Aktion selbst geplant hatte, um zwei V-Leute ins RAF-Umfeld einzuschleusen – inklusive gefälschter Pässe und in die Zelle des Gefangenen Sigurd Debus geschmuggelter Ausbruchswerkzeuge. Debus' Anträge auf Hafterleichterung wurden daraufhin abgelehnt; er starb 1981 nach einem Hungerstreik.

Die Rainbow Warrior, 1985: Ein Geheimdienst versenkt ein Greenpeace-Schiff

Am 10. Juli 1985 versenkte der französische Geheimdienst DGSE im Hafen von Auckland das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior, um Proteste gegen französische Atomtests zu verhindern. Der Fotograf Fernando Pereira starb. Frankreich stritt zunächst alles ab; erst nach der Verhaftung zweier Agentinnen gestand Premierminister Laurent Fabius im September 1985 die Verantwortung ein. Verteidigungsminister Charles Hernu trat zurück, Frankreich zahlte 1987 Schadensersatz.

Frank Olson, 1953: Der Wissenschaftler, der aussteigen wollte

Der CIA-Bakteriologe Frank Olson war tief in das MKUltra-Programm involviert und Zeuge tödlicher Verhörexperimente in Europa geworden. Als er aussteigen wollte, wurde ihm 1953 ohne sein Wissen LSD verabreicht. Kurz darauf stürzte er aus dem zehnten Stock eines New Yorker Hotels. Die CIA erklärte es zwei Jahrzehnte lang zum Suizid. Eine Exhumierung 1994 fand ein stumpfes Trauma am Schädel, das vor dem Sturz entstanden war – ein Gerichtsmediziner bewertete den Fall als Tötungsdelikt.

Swerdlowsk, 1979: Auch die andere Seite des Kalten Kriegs

Am 2. April 1979 gelangten in der sowjetischen Stadt Swerdlowsk durch einen fehlenden Luftfilter Milzbrandsporen aus einer Biowaffenanlage in die Umwelt; mindestens 64, wahrscheinlich über 100 Menschen starben. Der KGB vernichtete Krankenakten und verbreitete die Legende, verseuchtes Fleisch sei die Ursache gewesen. Erst 1992 räumte Präsident Boris Jelzin öffentlich ein, dass ein Vorfall des Militärprogramms verantwortlich war. Der Fall zeigt: Das hier beschriebene Muster ist kein Merkmal einer bestimmten Regierungsform, sondern von Staatsmacht ohne wirksame Kontrolle allgemein.

Italien, 1990: Andreotti bricht das Schweigen

Der Untersuchungsrichter Felice Casson stieß 1990 bei Ermittlungen zu einem Bombenanschlag von 1972 auf Dokumente, die auf eine geheime Organisation namens "Gladio" hinwiesen. Am 3. August 1990 bestätigte Ministerpräsident Giulio Andreotti vor dem Senat deren Existenz; am 18. Oktober 1990 räumte er ein, dass die CIA sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit aufgebaut hatte und vergleichbare Netzwerke fast überall in Westeuropa existierten. General Vito Miceli, 1974 verhaftet, weil er die Existenz der Struktur nicht offenlegen wollte, kommentierte Andreottis Enthüllung wütend: "Ich bin ins Gefängnis gegangen, weil ich die Existenz dieser supergeheimen Organisation nicht enthüllen wollte. Und jetzt kommt Andreotti und erzählt es dem Parlament!"

Die Schweiz: Der Bundesrat, der seine eigene Geheimarmee nicht abschalten konnte

In der Schweiz flog 1990 die geheime Widerstandsorganisation P-26 auf, geleitet von Oberst Efrem Cattelan. Eine parlamentarische Untersuchungskommission unter Ständerat Carlo Schmid stellte fest, dass nicht einmal der Bundesrat einen "Schlüssel" besaß, um die Organisation im Ernstfall zu aktivieren oder zu deaktivieren – eine demokratisch nicht kontrollierte Struktur mitten im eigenen Verteidigungsapparat. Verteidigungsminister Kaspar Villiger, der die Aufklärung leitete, konnte den öffentlichen Vertrauensverlust am Ende nicht mehr aufhalten.

Hermann Scheer und die Geheimarmee in Deutschland

Der SPD-Politiker Hermann Scheer hat die deutsche Seite dieser Geschichte selbst geschildert. Um 1990, erinnerte er sich in einem Fernsehinterview, erschienen in italienischen Zeitungen – darunter der als seriös geltenden La Repubblica – Artikel mit deutlichen Hinweisen darauf, dass eine Gladio-Einheit als Agent Provokateur Anschläge verübt hatte, die man anschließend gezielt den Roten Brigaden unterschob. Dieselbe Struktur habe eine ähnlich finstere Rolle beim griechischen Obristenputsch von 1967 gespielt – ohne ihre Hilfestellung wäre der Putsch nach dieser Einschätzung womöglich gar nicht zustande gekommen. Auffällig fand Scheer eine Parallele dazu: Griechenland wurde nach dem Putsch nicht aus der NATO ausgeschlossen, die Mitgliedschaft nicht einmal suspendiert – obwohl sich das Bündnis offiziell als Zusammenschluss freier Staaten versteht. Es gab zudem Hinweise auf Ausbildungslager in Deutschland.

Scheer richtete daraufhin parlamentarische Anfragen an die Bundesregierung. Das Ergebnis: pauschale Dementis – aber, wie er es beschrieb, in einer Form, die erkennen ließ, dass man die Sache lieber unter den Teppich kehren wollte. Es war 1990, das "Wendejahr", und viele hielten das Thema für erledigten "Schnee von gestern". Scheer hielt dem entgegen: Wer historische Aufarbeitung ernst meint, kann nicht bei jedem unbequemen Thema "Schnee von gestern" rufen – sonst gibt es gar keine Aufarbeitung mehr. Seinem Eindruck nach stieß eine gründliche Untersuchung der Vorgänge bis in die 1970er-Jahre quer durch die Parteien auf Widerstand – nicht nur bei der früheren CDU/FDP-Regierung vor 1966, sondern auch bei der Großen Koalition und, brisanter noch, bei der eigenen sozialliberalen Koalition. Pikant dabei: Die CDU hielt der SPD damals entgegen, dass ausgerechnet der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt – dessen Satz vom "Staatsterrorismus, der schlimmer sei als der Terrorismus, den er bekämpfte" weiter oben in diesem Beitrag zitiert wurde – als Verteidigungsminister genau dieses Stay-behind-Geheimnis selbst gehütet hatte. Am Ende stimmten SPD und CDU im Bundestag gemeinsam für eine Untersuchung hinter verschlossenen Türen statt für eine öffentliche Aufklärung.

Scheer ging in seinem Vortrag auch auf den Begriff ein, mit dem solche Fragen gern abgetan werden: Er nannte ihn einen Totschlagsbegriff, der unterstelle, es gäbe grundsätzlich keine Verschwörungen – was historisch schlicht falsch sei, denn selbstverständlich gebe es sie. Die Vorgänge, die einigermaßen dokumentiert seien, ließen sich damit nicht wegwischen: Es waren Verschwörungen. Die Aufgabe bleibe, institutionelle Vorkehrungen zu treffen, die auf Transparenz beruhen, damit sich eine Demokratie vor ihrer eigenen Unterminierung schützen kann. Seinen Kernsatz dazu hat er selbst am prägnantesten formuliert: "Der Feind sitzt innen, heute mehr denn je, nicht mehr außen."

Die naive Grundannahme

Keiner dieser Fälle beweist eine durchgehende, geplante Verschwörung. Das ist auch nicht die These dieses Beitrags. Die These ist bescheidener und dafür schwerer zu widerlegen: Wer davon ausgeht, ein Staat handle im Zweifel transparent und zum Schutz seiner Bürger, blendet ein wiederkehrendes Muster aus – über sechs Länder, unterschiedliche Regierungsformen und sieben Jahrzehnte hinweg. Aufgedeckt wurde keiner dieser Fälle durch den Staat selbst aus eigenem Antrieb, sondern durch Whistleblower, investigative Journalisten, Gerichte oder den Zufall freigegebener Akten – meist Jahrzehnte später, wenn die Betroffenen längst tot, krank oder ohne Rechtsmittel waren. Ein US-Bürger 1953, ein Schweizer Bundesrat 1990, ein deutscher Sicherheitspolitiker, der eigene Parteikollegen befragen musste, ein italienischer Geheimdienstgeneral, der lieber ins Gefängnis ging als zu reden: Sie alle hätten der Aussage widersprochen, ihr Staat handle grundsätzlich transparent zu ihrem Schutz – jeder aus eigener, bitterer Erfahrung.


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