Samstag, 10. November 2018

Der UN-Migrationspakt ein trojanisches Pferd




Dieses Trojanische Pferd gemeint ist hier der Migrationspakt, der mehr oder weniger mit der Taktik einer Salami daherkommt, ist natürlich vom Grundsatz her abzulehnen. Denn erzwungene Migration ist kein Akt der Höflichkeit, der dann entsprechend mit Verträgen zu verwalten sei. Würde in diesem Migrationspakt 80-mal der Passus stehen: Wir verpflichten uns die Ausbeutung zu stoppen und alles Menschenmögliche zu tun, damit die Menschen eben nicht entwurzelt werden - wäre das ein Pakt, der zu unterschreiben es wert wäre. Doch so ist es nur ein perfides Machwerk von den Eliten für die Eliten um die Ausbeutungsressource Humankapital direkt vor die Haustür multinationaler Konzerne zu kippen - um mit dieser entrechteten Masse die Löhne weiter ins Bodenlose zu schrauben. Ganz zu schweigen von den sozialen Spannungen und Verwerfungen, die dieser Pakt in sich trägt.

Ich möchte noch mal auf den verlogenen heuchlerischen Migrationspakt zurückkommen der, wie es aussieht, schon beschlossene Sache ist.

Diesr Migrationspakt passt wunderbar zu diese Nachricht:

» Seit 2011 halten EU und Bundesregierung umfassende Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Syrien aufrecht: Die Auslandskonten des syrischen Staates und seiner Firmen wurden „eingefroren“, Importe aus Syrien, insbesondere von Öl, seinem wichtigsten Devisenbringer, verboten, das Land vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten. Syrien soll an keine Devisen kommen, so dass es die notwendigen Rohstoffe, Waren und Maschinen für seine Industrie und Landwirtschaft, sowie für Versorgung der Bevölkerung auf dem Weltmarkt nicht einkaufen kann. Dazu kommen explizite Exportverbote nach Syrien, die gerade die Bereiche treffen, die für den Wiederaufbau besonders wichtig sind, wie die Öl/Gasindustrie und die Energiewirtschaft.

Die sorgfältig ausgearbeiteten Sanktionen sind bewusst so gestaltet, dass sie die Wirtschaft des Landes lahmlegen, Massenarbeitslosigkeit schaffen und die Bevölkerung in Armut und Elend treiben, damit sie in ihrer Verzweiflung gegen die eigene Regierung aufsteht und dem Westen den gewünschten „Regime change“ ermöglicht… http://www.freidenker.org/?p=5542&fbclid=IwAR2BxdymzbPl6EV_QaeZwY4LAnIqxmonoQZa96zQcqZfOJP7T6q7PNerGP8

Auszug aus dem Migrationspakt:

„… wir erkennen an, dass sie (die Migration) in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt und dass diese positiven Auswirkungen durch eine besser gesteuerte Migrationspolitik optimiert werden können.“ (RdZ. 8)

Deshalb will man sicherstellen, „dass gegenwärtige und potenzielle Migranten vollständig über ihre Rechte und Pflichten und die Möglichkeiten für eine sichere, geordnete und reguläre Migration informiert sind.“ (RdZ. 10)

So schafft man sich den Tatbestand der Migration - dieser wird in der Öffentlichkeit positiv beworben - als ob Migration etwas ganz tolles sei. Mit Hunger u. Bomben erpresst man die Wanderschaft und feiert das als Menschenrechte. Und ich stehe hier und schaut dem Treiben ohnmächtig zu und werde an der Kritik die ich der Anbringung noch als Rassist und Faschist etikettiert.

Und wie die Debatte zum UN-Migrationspakt ausartet kann man hier eindrucksvoll sehen: Migrations-Debatte im Bundestag SPD-Frau wütet gegen AfD-Mann https://www.focus.de/politik/deutschland/migrations-debatte-im-bundestag-spd-frau-wuetet-gegen-afd-mann_id_9873983.html?fbclid=IwAR3qkJDUrMV35Ej8NEEZ9Y_F9vH_WE2DqgZYd7x5BHF6htiDlP_dAwF2rI0

Ich hab in meinem privaten Umfeld, soweit überhaupt noch vorhanden, und langjährige Facebook-Freunde verloren, weil ich sie in die Brigade der Bekloppten einreihen musste - die die Migrationsagenda von Peter Sutherland und Co. in ihren Denkfabriken ausgedacht haben – vor sich hertragen. Peter Sutherland hat sie als Spinner, Bekloppte und Idioten tituliert, bei denen man die Tür einrennen müsse, um das Projekt der Migration und die Zerstörung der Völker voranzutreiben - allen voran die Medien, die Medien müsse man ins Boot holen.

Dabei gibt es einen fundamentalen Unterschied, ob sich jemand gegen die Migration als solches stemmt, oder gegen Flüchtlingshilfe. Das wird allzu gerne verwischt, um die Debatte immer schön in einer Schieflage zu halten, um mit dem Naziknüppel obendrauf hauen zu können. Ich weiß nicht, wie oft ich mich schon erklärt habe, eben für bedingungslose Flüchtlingshilfe - Kranke, Alte, Kinder und Frauen zuerst.

Der Bekloppten-Brigade fällt noch nicht einmal auf, dass die, die den Planeten Erde in Brand stecken, diese Migrationsagenda ausgedacht haben – und uns überstülpen. Ein Eliteprojekt. https://www.cfr.org/event/global-response-mediterranean-migration-crisis Ihnen geht es vornehmlich nicht darum Flüchtlingen zu helfen, denen sie die Lebensgrundlage zerstörten, vielmehr unter diesem Deckmantel ihr Projekt voranzutreiben. Denn wie lässt es sich erklären, dass diese Herren, z. B, immer noch das syrische Volk mit Sanktionen belegen? Das dadurch, die medizinische Versorgung und Ernährung von Kranken, Kindern und Alten gefährdet ist?

Wie lässt sich erklären, dass sie in den Flüchtlingslagern, die Lebensmittelration um die Hälfte kürzen, dass die so unter Hunger gestellten sich erst recht gen Europa auf den Weg machen müssen? Um dann, mit dem Knüppel auf uns zu hauen, die sich gegen diesen Irrsinn stemmen – als Krönung titulieren uns die Völkermörder noch als Nazis und Faschisten, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Und die Brigade der Bekloppten unterstützen quasi die imperialistischen Angriffskriege, die unter dem perversen Motto „Für die Menschenrechte gegen die Völkermörder“ ganze Landstriche entvölkern. Diese Kavallerie der Bekloppten kontert diesen Wahnsinn mit "No Border, No Nation", "Migration ist ein Menschenrecht" sowie "Wir sind bunt – für Demokratie und Menschlichkeit". Wer Migration mit diesen Slogans in orwellscher Umkehrung der Begriffe positiv bewirbt - muss bekloppt sein, denn mit Flüchtlingshilfe hat das alles nichts mehr zu tun.

Es wird immer mehr davon gesprochen, dass es immer mehr Klimaflüchtlinge geben würde - und man diese Menschen retten müsste. So hat die EU eine Studie in Auftrag gegeben, wie viel Klimaflüchtlinge Europa verkraften könnte. Über 3 Milliarden Klimaflüchtlinge hätten in Europa Platz. 3 Milliarden Menschen ausgeschrieben: 3.000.000.000 Wenn die Kontinente, unfruchtbar sind, weil der Klimawandel dort das Leben verunmöglicht - dann muss die Frage gestattet sein, wie ertragreich die europäischen Ackerböden sein müssen, um 3 Milliarden Menschen zu ernähren. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat man die einfach verhungern lassen, aber nicht, als das Klima zugeschlagen hat, sondern weil mit Nahrungsmittel spekuliert wurde, 1 Milliarde Menschen hat man bis dato verrecken lassen – nicht des Klimas wegen – nein.

Jetzt erst hat man irgendwie den Klimawandel entdeckt. https://www.ardmediathek.de/tv/nat%C3%BCrlich/Die-W%C3%BCste-fruchtbar-machen/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?bcastId=1026394&documentId=13469298&fbclid=IwAR3USy2wn7xCrfYl__6iRM67dhQEyJ5Vfa6v_eSN8oeN5JpamqwJxxldZY8

10 Fakten Termiten machen die Wüste fruchtbar An diesem Ort gab es lange Zeit nur Trockenheit und brach liegendes Land. Bis dieser Mann kam und mit seiner Vision der Natur ein Schnippchen schlug. https://www.7tv.de/10-fakten/12-termiten-machen-die-wueste-fruchtbar-clip

Man macht dann lieber Studien darüber, dass in Europa 3,3 Milliarden Migranten Platz hätten, in Deutschland etwa 200 Millionen. Man sieht, der Kurs ist festgelegt. Alternativlos. Hier zu lesen: 274 Millionen Einwohner für Deutschland? Eine Studie für die EU aus dem Jahr 2010 zum Thema Umsiedlungspolitik sorgt für Aufregung. Diese war unter Mitarbeit von durch die EU beauftragte Beratungsunternehmen wie z.B. Eurasylum Limited erstellt worden, im Rahmen eines Dienstleistungsvertrag des Europäischen Flüchtlingsfonds für die EU.

Falls dieses Papier je umgesetzt wird, so wird von dem heutigen Europa nichts mehr übrig bleiben. Die Journalistin Eva Herman stellt in diesem Zusammenhang die Frage: Brauchte man den Globalen Pakt für Migration der Vereinten Nationen erst als Eisbrecher, welcher im Dezember 2018 im marokkanischen Marrakesch unterschrieben werden soll, um die Ziele dieses EU-Papiers aus 2010 durchzusetzen? In dem Papier hatte man vorgerechnet, wie viele Migranten die einzelnen EU-Länder noch vertragen sollen. Auf Seite 112 wird berechnet, wie viele zusätzliche Einwohner jedes europäische Land verkraften würde. Für Deutschland (derzeit 82,5 Millionen Menschen) sieht man zum Beispiel eine Einwanderung weiterer 192 Millionen Migranten vor, um auf die Zahl von 274 Millionen (!) Einwohnern zu kommen. Auch weitere EU-Länder sind betroffen, wie Eva Herman in diesem Video ausführt. https://www.youtube.com/watch?v=y9GgU1DAtZs

Genannte EU-Studie: https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/e-library/docs/pdf/final_report_relocation_of_refugees_en.pdf?fbclid=IwAR1n4_NdEA3iwuDflIP9ht2_r5JiLxnBlmQWo7jzkVkbgqpLmAUF6Q39OvU

Übersetzter UN-Migrationspakt https://juergenfritz.com/2018/10/24/un-migrationspakt/?fbclid=IwAR1qhfFsZyXEtAb6nJP70hiV1sMSRJcZOrb6cpN9muzx0rMjE33hYVbeKmM

Wir steckten Jugoslawien in Brand, in dem Joschka Fischer den Vergleich mit Holocaust brachte und dem Naziregime. Das Land wurde dadurch zu großen Teilen entvölkert – und zur Wanderung gezwungen auch nach Europa. Und nun kommt der Bandit Daniel um die Ecke und bringt den Vergleich abermals mit den Juden - um was zu erreichen? Anstatt die Ausbeutung zu stoppen, holt man sich jetzt 3 Milliarden Migranten nach Europa? Ein gigantischer Markt entsteht direkt vor der Haustür - will ich mal meinen. Man denkt wahrscheinlich im Voraus, und weiß, dass Afrika sich auf Dauer die Ausbeutung nicht länger gefallen lassen wird. Es wird immer unbequemer in den Entwicklungsländern Handel zu betreiben. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen und so vergrößert man sich den Markt von 500 Millionen Menschen in Europa mal schnell über 3 Milliarden?

Lassen wir mal einen jungen Philosophen Fabio Marazzina zu Wort kommen

 » Wenn gar nicht so viele neue Wohnungen gebaut werden können, was ja jetzt schon angesichts des seit Jahren vernachlässigten Baus von Sozialwohnungen zu einem Problem werden kann, dann bildet sich automatisch eine Kapazitätsgrenze, zwangsläufig. Da muss man der Wagenknecht nun nicht gleich eine ideologische Grenze unterstellen, das halte ich für übertrieben. Viele bemerken die Schieflage der Dialektik hier nicht. Das "keine Obergrenzen" ist auf der anderen Seite wiederum die Grenzenlosigkeit des Imperialismus und der Globalisierung, die grenzenlose Freiheit, ganze Länder für geopolitische Interessen regelrecht zu entvölkern und einen Dummen zu haben, der das ganze mitspielt. Für die USA und jene, die gerne weiter an Syrien "knabbern" wollen, ist Europa quasi ein überdimensionales Lager für jene, die sie zZ. aus Syrien systematisch zu vertreiben versuchen. Es ist wichtig, die Grenzen in der Kapazität zu erkennen, um endlich zu einer friedlicheren Außenpolitik und zur Überwindung des Kapitalismus/Imperialismus und der Ausbeutung zu gelangen und eine Welt aufzubauen, in der die Menschen ein gutes Leben in ihren eigenen Ländern führen können.

Noch nie aufgefallen, dass uns die Medien die Migration bzw. die Völkerwanderung als etwas schon immer dagewesenes, vermeintlich natürliches verkaufen wollen? Sie tun dies, damit die Menschen den Imperialismus als eine Art Naturgesetz empfinden und ihn stillschweigend akzeptieren. Dabei gibt es einen fundamentalen Unterschied, ob jemand die Migration als Symptom und Folge der gegenwärtigen Außenpolitik kritisiert oder ob sich es gegen die Migranten selbst richtet. Das wird leider nur allzu gerne verwischt, um die Debatte immer in einer Schiene zu halten und die Ursachenbekämpfung unmöglich zu machen, indem jeder diskreditiert und in einen Topf mit den Rechten geschmissen wird, der abweicht. Erst wenn diese Gründe, die zur Flucht führen, ausgemerzt sind, erfährt die Nationalstaatlichkeit als solche ihre ethische/moralische Legitimation, also erst wenn auch die Nationalstaatlichkeit der ausgebeuteten Völker und destabilisierten Länder respektiert wird. Der Nationalstaat ist heute die letzte natürliche Barriere, die sich der kapitalistischen Globalisierung in den Weg stellt, das sollte nicht vergessen werden. Er ist nicht per se schlecht, sondern wird es erst dann, wenn doppelte Maßstäbe angewandt werden. Die Grenzen werden erst dann zu welchen bzw. zu schlechten, wenn jene vor ihnen stehen, deren eigene Grenzen durch uns nicht respektiert wurden.

Die wahre Stärke der Menschheit liegt in der Pluralität innerhalb der Singularität und umgekehrt, und zwar in einer de-zentralisierten Struktur, einer multipolaren Welt, in der die Migration als Folge des Imperialismus überwunden wurde. Reißen wir alle Grenzen ein, im Glauben, dass die maximale Pluralität auf einem einzigen Fleck das zu erreichende Ziel sei, so schwächen wir uns selbst und alle anderen gleich mit. Die Globalisierung bzw. der totale Kapitalismus hat sich diesem Ideal angenommen, es sich zu eigen gemacht und pervertiert, um seine Ziele zu erreichen. Wir sollten Grenzen so nutzen, dass sie dem wuchernden Kapitalismus, dem Imperialismus usw. entgegen stehen und den Menschen, anderen Kulturen und Völkern somit Freiheiten schaffen; nämlich die Freiheit, nicht in die Fremde und auf einen einzigen Fleck getrieben werden zu müssen. Denn je mehr wir sie einreißen, desto höher werden die Grenzen im inneren zwischen Arm und Reich werden, desto gespaltener wird unsere Gesellschaft sein. Das sind negative Spaltungen. Doch es kann positive geben und zwar in Form einer dezentralen Aufteilung, die den Völkern Freiheit bieten kann, indem sie sie vor den kapitalistischen Auswüchsen schützt.

Bevor wir alle in einem "gemeinsamen Haus" leben können, müssen wir erst einmal lernen, in einer guten Nachbarschaft zu leben und uns gegenseitig zu stützen. Andernfalls wird uns dieses System irgendwann alle auf einen Fleck pferchen, wie Vieh, denn im Kapitalismus wird Multikulturalismus nur dazu missbraucht, um einen maximal manipulierten, leicht auszubeutenden und ent-solidarisierten Einheitsbrei zu kreieren. Ein echter Multikulturalismus erfährt auch erst dann seine richtige Wertschätzung, wenn erkannt wird, dass er nur de-zentral zur vollen Entfaltung kommt. Das missachtet unser System jedoch und daher kommt es auch im inneren wiederum zu Spannungen. Wir machen sozusagen die "Häuser" unserer Nachbarn kaputt, nehmen sie aber bei uns auf und weigern uns zugleich jedoch, ihre Häuser wieder aufzubauen mit dem Argument, dass sie bei uns sowieso besser leben würden und doch kein eigenes mehr bräuchten, während wir noch die übrig gebliebenen Wertgegenstände aus ihren zerstörten Heimen entwenden. Und dann wundern wir uns über innere Spannungen durch Rechte und integrations-unwillige Ausländer? Das Problem sind zum Teil auch wir selbst und nicht nur jene, an denen unser Denken scheitert. Das erkennen viele Linke immer noch nicht und machen sich damit zum unwissentlichen Komplizen des Systems....«

Ich ergänze mal um das Statement eines linken Intellektuellen, der dieses Problem ebenfalls anspricht (nicht von seiner bewusst getroffenen, leicht provozierenden Wortwahl abschrecken lassen ;)) : https://www.youtube.com/watch?v=OW75LezkJ94




Und hier die wichtigsten Dinge auf Deutsch übersetzt aus diesem Auftritt beim Council on Foreign Relations welches ich als Quelle auch angegeben habe.

Auftritt beim Council on Foreign Relations: 45 Millionen Einwanderer für Deutschland

Am 30. September 2015 hatte Peter Sutherland einen Auftritt beim einflussreichen US-Thinktank Council on Foreign Relations (CFR). Anwesend waren Teilnehmer aus der Thinktankszene, Premium-Medienleute, Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Politiker. Thema der Versammlung: »A Global Response to the Mediterranean Migration Crisis« (Eine globale Antwort auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum).

Ebenfalls Vortragender war William Swing, der Generaldirektor der International Organization for Migration. Den Vorsitz führte George Rupp, emeritierter Professor der Columbia University und ehemaliger Direktor des International Rescue Committee (internationale Hilfsorganisation für Flüchtlinge).

Dort, unter seinesgleichen, redete Sutherland bei der anschließenden Aussprache Klartext. Man spielte sich dort die Stichworte und Bälle gegenseitig zu:

Das fehlende Element für die Weltwirtschaft: Der freie Fluss von Menschen

William Swing: »Peter, sie gründeten die WTO. Und zwar wegen des freien Verkehrs von Kapital, Gütern und Dienstleistungen. Wodurch passiert das? Durch Menschen! Es gibt aber noch keine freie Bewegung von Menschen! Und das ist das Element, worüber Sie sprechen, was tatsächlich noch fehlt.«

Der Einwurf des Generaldirektors der internationalen Organisation für Migration ist entlarvend. Es geht hier in Wirklichkeit nicht um ein humanitäres Anliegen, sondern um die Entfesselung der freien Verfügbarkeit von Menschen und darum, eine Forderung der WTO umzusetzen. Diese Forderung ist zutiefst unethisch und antihuman, insbesondere, wenn man bedenkt, in welchem Kontext sie derzeit erhoben wird.

Swing weiter: »Lassen Sie mich Ihnen schließlich zwei oder drei Herausforderungen entgegenschleudern. Also Punkt 1: Die Sicherheitssituation ist ganz wichtig [gemeint sind Visa, Bereitstellung von Jobs, Unterbringung, Anm.], Punkt zwei: Migration in großem Ausmaß ist unvermeidbar, notwendig und wünschenswert. Punkt drei. Die Herausforderungen. Das ist es, was wir haben werden, wenn wir Erfolg haben wollen. Als Erstes müssen wir das öffentliche Narrativ über Migration ändern. Jetzt ist es toxisch. Es ist giftig. Migration hat einen schlechten Namen.«


Diese Forderung nach der Manipulation des öffentlichen Diskurses ist bereits von Soros & friends und seinem Spendennetzwerk der Zwölf vertraut.

Swing fährt fort mit einer Eloge auf die großartigen Ergebnisse der Einwanderung in den USA mit Hinweisen auf die vielen Nobelpreisträger, die zu 40 Prozent nicht in den USA geboren waren. Dann entsteht eine Diskussion mit Vorschlägen, wie man das Narrativ über Migration positiv verändern könne.

Sutherland: »Ich denke, Fakten zur Demographie sind äußerst wichtig. Ich meine, die niedrigste Geburtenrate der Welt, Deutschland, die Tatsache, dass es wahrscheinlich 1,5 Millionen pro Jahr braucht – wenn ich bei dieser Zahl richtig liege – um über die nächsten 30 Jahre das Verhältnis zwischen Rentnern und arbeitender Bevölkerung aufrechtzuerhalten, Italien und Spanien und so weiter im europäischen Kontext. Dasselbe Problem und sogar noch dramatischer […] stellt sich bei Japan. Ich denke, dass ist sehr wichtig!«

Aufgabe der Medien: Die Ängste der Menschen haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun!

Swing: »George [Rupp], kann ich noch einen Punkt anführen? Peter hat mich daran erinnert, und er hat absolut recht: Ich denke, dass die Basis von Beweisen extrem wichtig ist. Die Menschen haben Ängste und wir müssen uns mit diesen Ängsten befassen. Die haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun, aber wir müssen ihnen erzählen, dass sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben! Wir haben es mit Stereotypen zu tun.

Sutherland weiter:
»Ich glaube, es gibt eine große Anzahl von Beweisen über den ausnahmslos positiven Beitrag von Migranten in der ganzen Welt und auch Europa. Migranten haben niedrigere Arbeitslosenzahlen. Sie machen eher positive Steuerbeiträge, als dass sie eine Bürde für die nationalen Haushalte wären. Sie haben ein höheres Innovationsniveau und einen größeren Appetit nach Ausbildung. Das sind Fakten, die nach außen getragen werden müssen. Ich denke also, dass Fakten ein wichtiger Teil davon sind.«

Sutherlands Fakten sind leider falsch. Das rührt vor allem daher, dass er die Einwanderung in klassische Einwanderungsländer (Nordamerika, Australien etc.) mit der nach Europa ständig vermengt. Da die Einwanderung in erstere Länder weitgehend bedarfsorientiert verläuft, gibt es entsprechend auch keine Einwanderung in die (dort kaum vorhandenen) Sozialsysteme wie es in einigen EU-Ländern stattfindet, weswegen man die Ergebnisse von Migration hier und dort auch nicht undifferenziert vergleichen kann.

Dem »Demografieportal des Bundes und der Länder ist« zu entnehmen: »Menschen mit Migrationshintergrund verfügen in Deutschland tendenziell über ein geringeres Bildungsniveau als andere Deutsche.«

Der Anteil an Arbeitslosen unter Migranten liegt in Deutschland seit Jahren höher als gegenüber Deutschen – alles Binsenweisheiten.

Der »Wirtschaftsexperte« Sutherland unterschlägt auch geflissentlich die gesteigerte Produktivität der Wirtschaft und den Trend zu mehr Automatisierung, der keineswegs für die Zukunft dieselbe Anzahl von Arbeitenden mehr erforderlich macht, schon gar nicht für die nächsten 30 Jahre. Und er unterschlägt systematisch die Tatsache, dass z. B. Japan seit Jahrzehnten schrumpfende Bevölkerungszahlen hat, ohne seinen Wohlstand eingebüßt zu haben, im Gegenteil.

Sutherlands geforderte 30 bzw. 45 Millionen Einwanderer für Deutschland wären aber mit Sicherheit das Ende unseres Landes, so wie wir es kennen. Aber genau das möchte er!

Entschlossen, die Homogenität der Völker zu zerstören

Sutherland weiter: »Und wenn man Twitter anschaut – ich hab das erst vor Kurzem gelernt. Ich kann es noch kaum. Ich bin so unbedarft darin (Gelächter). Aber die Tweets, die ich erhalte, sind absolut furchtbar. Aber je furchtbarer sie sind, desto mehr Spaß macht es mir, denn jeder Idiot, der sie liest oder Nicht-Idiot, der sie liest, der daherkommt und mir sagt, dass ich dazu entschlossen wäre, die Homogenität der Völker zu zerstören, hat verdammt nochmal absolut recht! (»dead bloody right«) Genau das habe ich vor! (Applaus, Gelächter).


Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich sie zerstören, meine eigenen eingeschlossen. Ich würde immer noch Irland im Welt-Cup anfeuern und Ihnen eifrig erzählen, dass Ihr großer Erfolg als Nation [USA, Anm.] natürlich der irischen Einwanderung zu verdanken ist.« (Gelächter

Manipulation der politisch nicht interessierten Bevölkerung

Der nächste »Fragesteller«: »Hi. Chris Bashinelli, National Geographic. Haben Sie vielen Dank für alles, was Sie tun! […] Ich bin neugierig darauf, was man mit dem großen Anteil der Bevölkerung machen soll, der an diesem Thema offenbar uninteressiert ist – wissen Sie, Menschen die MTV oder TMZ sehen oder das People Magazin [=engl. »Gala«] lesen, denn das ist der Teil der Bevölkerung, den ich zu erreichen versuche. Und erreichen wir sie besser auf einer praktischen Ebene oder auf einer emotionalen, altruistischen Eben? Und wie machen wir das?«
Sutherland: »Nun, Sie sind doch der Experte!« (Gelächter).

»Ich denke, man muss es auf beide Arten tun, über Emotionen und praktisch. Aber wissen Sie, ich weiß, dass es da einen riesigen Anteil der öffentlichen Meinung gibt, der von der Debatte überhaupt nicht beeinflusst ist. Sie haben angeborene Vorurteile, es ist nicht wahrscheinlich, dass sie sich ändern. Natürlich ist das richtig. Aber es gibt genauso eine Menge Leute, die offen dafür sind, aufgeklärt und trainiert zu werden. Und es ist erstaunlich, wenn man sich hinsetzt und die Reaktion auf eine emotionale Geschichte anschaut.«



[Sutherland bezieht sich des Öfteren enthusiastisch auf den emotionalen Erfolg des Fotos des kleinen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi, Anm.].
»Ich meine, die unglaubliche Offenheit der deutschen Gesellschaft, die, wie man von der politischen Wirklichkeit ausgehend sagen könnte, eine Menge bezahlen muss, was ihre grauenhaften Taten betrifft, die im Namen des deutschen Nationalismus begangen wurden. Aber wenn man sich das Öffnen der Häuser anschaut, das Willkommenheißen der Menschen ... Also ich denke, wir müssen uns weiter voranwühlen, eine Geschichte verkaufen, an die wir alle glauben können und unsere Hand auf unser Herz legen und sagen, dass wir stolz sind dazuzugehören. Aber ich denke, wir müssen unsere Stimme lauter erheben ‒ wir alle!«
Swing: »Wir müssen die Debatte ändern, wir werden nie irgendwo hinkommen mit der Debatte über Identität […] Wir müssen sie aber ändern. Wenn wir das nicht schaffen, werden wir verlieren.«

Sutherland weiter: »Im Lichte des Gesagten: wir müssen hier öffentlich aufstehen, und wir müssen kämpfen. Und meine Wenigkeit – und ich bin ein winziger, kleiner Akteur in diesem Spiel ‒ ich denke, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, die Medien zu erreichen. Die Medien ins Boot zu holen ist der Schlüssel. Wir müssen da draußen sein und mit den Medien reden. Es ist großartig zu Euch Leutchen zu sprechen, aber ich vermute, nach den nickenden Köpfen zu urteilen, dass es bedeutet, offene Türen einzurennen. Und ich meine, wir müssen wirklich bei Euch offene Türen einrennen, um Euch dazu zu bringen, dass Ihr die geschlossenen Türen einrennt. Aber wir müssen auch bei dieser Sorte von Spinnern die Türen einrennen, der Beklopptenbrigade, die weite Teile unserer Medien in der modernen Welt beherrschen und eine Giftigkeit schaffen, die eine verdammte Schande ist. Und wir müssen anfangen, dies zu sagen.«

Panik bei den Eliten

Der Ton der Debatte beim Council on Foreign Relations lässt aufhorchen! Er ist von gewisser Panik geprägt – und das ist gut so! Die Top-Elite weiß offensichtlich, dass sie auf Messers Schneide geht – daher auch die Forderung nach einer Kontrolle des öffentlichen Diskurses. »Sonst werden wir verlieren!« Die globale Elite hat mit der momentanen unkontrollierten Einwanderung das Boot gewissermaßen übersteuert.

Wir alle kennen den Frosch, der gut zu Tode gekocht werden kann, wenn man das Wasser nur langsam erwärmt. Das war bisher der Fall.

Jetzt hat man einen Fehler begangen: Man hat zu viel Gas gegeben, und der Frosch hat plötzlich bemerkt, dass die Temperatur bedrohlich ansteigt und dass er gesotten werden soll, und er droht, aus dem Kochtopf zu springen.

Sorgen wir alle dafür, dass er auch wirklich weit springt!

Unter dem Vorwand und dem Deckmantel einer humanitären Rhetorik vollzieht sich ein historisch einmaliges Menschheitsverbrechen.

Wer immer noch glaubt, Peter Sutherland und Konsorten seien globale Wohltäter, der sei daran erinnert, wie er sich in Irland nach Hereinbrechen der Finanz-Krise 2008 verhielt: Er brandmarkte, dass »Gehälter, Lohnkosten und Pensionen zu hoch« seien und mahnte die Regierung zu »harten Entscheidungen«.

»Unsere Kosten sind immer noch zu hoch. Wir haben dabei versagt, unsere Kosten zu beschneiden, besonders, aber nicht nur, bei Löhnen und Gehältern, im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern.«


Wetten, dass wir in nicht ferner Zukunft solche Sprüche von unserer eigenen Regierung hören werden, wenn wir es nicht schaffen, den Zustrom von Flüchtlingen einzudämmen und die Gründe dafür an der Wurzel zu heilen?

Alle Kräfte, die guten Willens sind, sollten das Zeitfenster nutzen, dass sich durch einen Fehler der globalen Elite aufgetan hat und gemeinsam das obszöne Experiment stoppen, das die Welt, so wir sie kennen, vernichten soll.

Wenn Sutherland sagt: »Wir müssen hier alle aufstehen und kämpfen«, – was bedeutet das für uns? Wenn »sie« aufstehen und kämpfen sollen, sollten »wir« sitzen und Zuschauer bleiben?

Es ist längst an der Zeit, dass Menschen, die sich traditionell eher der politischen Linken nahe fühlen, die Menschlichkeitsrhetorik der Migrationslobbyisten durchschauen und aufhören, sich vor ihren Karren spannen zu lassen! Denn die Migranten sind nur der Rammbock, mit dem unsere Welt geschleift werden soll. Sie werden ebenso missbraucht wie wir!

Die totale Verfügbarkeit von Menschen, Kapital und Waren herzustellen, ist das erklärte Ziel einer offensichtlich geisteskranken und größenwahnsinnigen Elite. Diese globale Kabale zu stoppen, sollte über politische Gräben hinweg unser aller Ziel sein!

Freitag, 2. November 2018

Die Mutter aller Bomben ist und bleibt das Geldsystem

Es wird gemordet, gefoltert, hingerichtet Länder den Erdboden gleichgemacht - um dieses knappe „Gut“ immer weiter horten zu können mit Ziel, das Machtvakuum zu vergrößern. Der Glaube an das hiesige Geldsystem übertrifft den Glauben an alle Weltreligionen um ein Vielfaches. Keine Ideologie, keine Religion, keine Gesellschaftsform hat es vermocht, Menschen charakterlich so zu entmenschlichen, wie das auf schuldbasierendem Zinseszinssystem - welches unter privater Kuratel gestellt.

Und nun gab es schlaue Köpfe, also das wird behauptet, also dass sie so schlau seien, und meinen, wenn man nur die Menschen, die das Machtvakuum innehaben, komplett enteignen würde und alles in Kolchosen transformierend assimiliert - wäre die Menschheit gerettet. Quasi, dass lebendige Leben abwürgen und in Gleichklang transformieren. Und hier ist nicht gemeint, das privatisierte Geldsystem - der Brückenkopf die City of London - Nein, den kleinen Malermeister, den Friseurladen all die kleinen Unternehmen, die den wertschöpfenden Hauptbestandteil der Wirtschaft überhaupt ausmachen - in cyborgähnliche Strukturen einkneten.

Dann klappt es auch wieder mit der Menschlichkeit?

Wie man unschwer erkennen kann, steckt dahinter auch nur ein geschickt getarnter Versuch, einen anderen Menschen bzw. besseren Menschen zu kreieren – wie es schon die Nationalsozialisten vorhatten. All die Laster und Leidenschaften die Menschen in sich tragen und die das Leben erst lebenswert gestalten, am besten verbieten, auch die Religionen verbieten, denn die sind Opium fürs Volk und eben nicht das Geldsystem. So wird mir das glaubhaft versichert.

Das Feindbild ist ganz klar ausgerichtet, auf der einen Seite die Produktionsinhaber also all die brutalen Ausbeuter, auf der anderen Seite, der unfähige Mensch, der zu seinem Glück gezwungen werden muss. Auf die Idee zu kommen, dass man das gemeingefährliche Geldsystem, in dem Sinne transformiert, dass sich Geld horten gar nicht mehr lohnt, und so der Druck aus dem Kessel genommen wird, also kein Gedanken mehr daran zu verschwenden sei, Menschen in sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse zu halten, um eben von diesem System nicht selbst gefressen zu werden, auf die Idee, will so keiner kommen - auch Partei „Die Linke“ nicht, ganz zu schweigen von den Marxisten.

Wer in diesem auf schulgeldbasiertem Geldsystem – in dem sich immer ein anderer verschulden muss, damit das System nicht zusammenbricht, als Unternehmer nicht untergehen will, hat nur eine Möglichkeit, entweder die Konkurrenz auszuschalten, oder er wird ausgeschaltet. Und dieser Druck wird weitergegeben an die Belegschaft – um der Deportation in die Demütigungsindustrie zu entkommen. Das ist die Realität.

Kein Mensch, wäre auf die Idee gekommen 12 Millionen Schwarzafrikaner in die USA zu deportieren aus rein sadistischer Motivation heraus, sondern vielmehr - um Geld zu horten, um damit das Machtvakuum zu vergrößern und zu stabilisieren. Das ist der zündende Treibstoff und nichts anderes. Also lasst uns daran arbeiten, das Geldsystem sozial und an den Menschenrechten auszurichten, anstatt den Krieg zwischen Unternehmer und Arbeiter aufrechtzuerhalten – in dem es nur einen Gewinner geben kann.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Wenn Dummheit ausgasen würde, wären wir alle schon tot. Das ist mal sicher.

Die Migrationsforscherin Naika Foroutan ist der lebende Beweis dafür, wie unser auf Selektion ausgerichtetes Schulsystem, den Intellekt nicht nur auf Erbsengrößen schrumpfen lässt, vielmehr es vollkommen ausmerzt.

Migrationsforscherin Naika Foroutan "Es ist unser Land, verteidigen wir es gemeinsam"

Die Migrationsforscherin Naika Foroutan über ihre Angst um Deutschland, die Entmoralisierung der Gesellschaft durch rechte Extreme - und warum Gaucks Worte über Migranten verantwortungslos sind.
Naika Foroutan: »Die Diskussion darum, ob man Menschen retten darf, die im Mittelmeer ertrinken, oder ob daraus Pull-Faktoren für eine Migration nach Europa entstehen und man deshalb erst einmal welche sterben lässt, bis es „die restlichen Afrikaner“ auch verstehen und sich nicht mehr auf den Weg machen, das hat mich sehr erschüttert.«
Allein, dass man sich traut, so eine Lüge ins Feld zu führen, lässt einen stark an die Brutkastenlüge erinnern, um Krieg vom Zaun zu brechen. Denn keiner der Migrationskritiker will Menschen ertrinken lassen. Keiner!
Naika Foroutan: »Die Zugangskategorie für Leben ist durch die Geographie bestimmt.«
Richtig, weil über die EU, UNO, und IWF im Gefüge mit den multinationalen Konzernen und ihren Geheimarmeen diese Länder gezielt mit Hunger in die Mobilität bzw. in die Migration gegen ihren Willen gezwungen sind. Dann in ihren Denkfabriken, Strategien erarbeiten, um den erzwungenen Migrationsstrom gen Europa in Stellung zu bringen. Mit der Arbeit daran, die Migration unter dem Schlagwort: "Wir sind bunt – für Demokratie und Menschlichkeit" mit orwellscher Umkehrung der Begriffe zu bewerben. Ein Beispiel ist hier zu finden: https://www.facebook.com/marigny.degrilleau/posts/1015272011985724

Erzwungene Migration ist eben nicht die Lösung, sondern verschärft das Problem.

Naika Foroutan: »Wir befinden und vielmehr in einer Phase der Destruktion. Der Zerstörung jener Errungenschaften, die die 68er mit herbeigeführt haben und die unser Verständnis von Gleichberechtigung, sexueller Selbstbestimmung, Toleranz und Meinungsfreiheit maßgeblich verändert und beeinflusst haben.«

Der Transformationsprozess ging doch ausschließlich über die 68er-Bewegung. Über diese Mechanismen wurden wir ausgerichtet, die angloamerikanische Philosophie zu denken und zu leben. Also ganz im Sinne der herrschenden Klasse. Aller Dichter, Denker, Nobelpreisträger Philosophen usw. wurden ausgerichtet dieses Konzept zu verfolgen – das Konzept der Transformation der BRD. Und ich behaupte, das um FREI zu sein, NEIN zu sagen, es keine 68er-Bewegung gebraucht hätte. Auch der Feminismus, der in dieser Zeit geboren wurde, war gelenkter Feminismus vom Establishment – wo er gelandet ist, sehen wir heute auch.

Die 68er-Bewegung und das kann man nicht bestreiten, hat wesentlich mit dazu beigetragen, die Kultur zu zerstören und die Sprache. Mit daran geholfen die politische Korrektheit zu etablieren, die Konflikttheorie gegen die Familie aufzubauen. Die emanzipatorische Pädagogik, Gender-Mainstream, Gleichheitsdogma, Frühsexualisierung, geistige Auflösung des Volkes, denn es gibt kein Volk mehr. Multikultureller Wahnsinn usw. Wir haben mehr Kröten schlucken müssen, als dass wir Vorteile davon gehabt haben.

0-Ton RAINER LANGHANS: (68er)

"Wir müssen die besseren Faschisten sein, denn der Faschist ist in meinen Augen jemand, der erstmal natürlich das Himmelreich auf Erden holen wollte, also der wirklich was Gutes wollte. Also unter dem Gesichtspunkt ist Hitler selbstverständlich für uns alle ein großer Lehrer, das wird keiner dann ablehnen können. Jetzt aber im speziellen Fall dieser Spiritualität würde ich sagen: Hitler ist ein verhinderter Spiritueller, und er hat das, was in die inneren Ebenen gehört, auf den äußeren Ebenen - Ich beschloß, Politiker zu werden - durchzusetzen versucht. Das ist meiner Ansicht nach der Hauptfehler, da müssen wir hinschauen, wir Deutschen im wesentlichen, damit wir das verstehen. Wenn wir ihn von vornherein verteufeln, werden wir ihm nicht gerecht."
Naika Foroutan: »Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistischen Phase und ich behaupte, dass das nichts mit meiner persönlichen Befindlichkeit zu tun hat, auch nicht mit meiner migrantischen Geschichte. Europa rutscht gerade in eine Richtung, die keinen progressiven „sinnstiftenden Endpunkt“ mehr ansteuert wie Habermas mal den Treiber für gesellschaftliche Entwicklungen genannt hat: also den Blick auf gesellschaftliche Errungenschaften, die Sinn erzeugen und als Treiber der Entwicklung Gesellschaften nach vorne bringen «
Jetzt zieht sie Habermas aus dem Hut.

Wie lässt sich dann erklären, dass der große Denker Habermas https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas, ohne dass er in die rechte Ecke gedrängt wird, den Angriffskrieg der NATO im Kosovo als einen »Sprung auf dem Weg des klassischen Völkerrechts der Staaten zum kosmopolitischen Recht der Weltbürgerschaft« ausformulierten darf?

Adolf Hitler hat die Rassentheorie bemüht, um andere Länder den Erdboden gleichzumachen, Habermas bemüht das klassische Völkerrecht um die Weltbürgerschaft zu errichten. Und billigt dabei, dass Jugoslawien den Erdboden gleichgemacht wird. Dann über die NATO-Armeen dieses Land unter dem Diktat der multinationalen Konzerne zu stellen.

Nach dem Einmarsch der NATO-Truppen im Kosovo begann die Aufhebung des Arbeitereigentums und überhaupt aller bisheriger Besitzverhältnisse. Das zentrale Bergwerk bei Mitrovica wurde von den Arbeitern und Angestellten besetzt und im August 2000 von NATO /KFOR-Truppen auf ausdrückliche Anweisung des UNO-Verwalters Bernard Kouchner gewaltsam geräumt. http://www.alanier.at/Grundeigentum.html?fbclid=IwAR1BV5V3l74ZWafUuOomez1HFnkISOc4Kq2ktS8VHLOTah4vQ3TVwD8_s

Naika Foroutan: »Ich versuche gerade zum wiederholten Mal Fritz Sterns Buch zu lesen, „Kulturpessimismus als politische Gefahr“. Stern beschreibt den Aufstieg des Nationalsozialismus und jene intellektuellen Kräfte, die einen Pessimismus verbreiteten, der als einzigen Ausweg aus einer verachteten Gegenwart nur die komplette Zerstörung alles Bestehenden übrigließ. Ich musste das Buch immer wieder weglegen, weil vieles so gegenwärtig scheint, dass einen Panik erfasst. Vielleicht sollte ich erst den Schluss lesen, vielleicht zeigt Stern da Auswege.«

Und dann vom Faschismus zu labern diese dumme Nuss

Der Faschismus gehört genauso zu den Methoden der kapitalistischen Klassenherrschaft wie die westliche Parlamentsdemokratie." http://grilleau.blogspot.com/2018/03/der-faschismus-gehort-genauso-zu-den.html

Lassen wir mal den italienischen Philosophen Diego Fusaro zu Wort kommen, wie er die Sache ausformuliert:

[…] Sie beruhigt das Gewissen der in der Gegenwart lebenden Menschen, dass das schlechte nur “ der da!“ sei, dass der Inbegriff der Gewalt nur der mit dem Bärtchen und dem Hakenkreuz sei, was in der Tat aber nur EINE mögliche Form der Gewalt darstellt, die er auch verkörperte und an die, als solche auch erinnert werden sollte, auf das sie sich nicht wiederholt. https://grilleau.blogspot.com/2016/06/der-deutsche-schuldkomplex-als-mittel.html?fbclid=IwAR1aWsQqWP2B7lITEySUanGXQyz5qyXLLrm_y-fHMjSeRr1hshTdq9IHJxQ

Und dann mit dem Gedanken spielen, in ein Land auszuwandern, wo Migration nur unter absolut verschärften Bedingungen überhaupt möglich ist. Nach Kanada. Wenn das kein Treppenwitz ist, weiß ich auch nicht. Denn in Kanada ist nämlich keiner da.
Naika Foroutan: »Aber falls Sie etwas meinen, das ich im Urlaub verarbeiten muss: Das ganze Jahr stand für mich bis letzte Woche im Zeichen einer bevorstehenden Auswanderung nach Kanada. Das war sehr weit gediehen und meine Familie und ich hatten bereits Wohnungen in Toronto und die Schulen der Kinder ausgewählt. Am Ende fiel die Wahl auf eine Konkurrentin – es war sehr knapp. «
»Umgekehrt hat mein großer Sohn einen verzweifelten Liebesschrei ausgestoßen, als es mit Kanada so konkret wurde und wir ihn auf den Wegzug vorbereiten wollten. „Du nimmst mir mein Land!“ hat er geschrien. Das hat mich sehr getroffen und ich wollte sagen, das ist auch mein Land. Aber auch er ist schon so in diesen Debatten drin, dass er Kritik als latenten Verrat deutet. „Du liebst Deutschland nicht so wie ich!“, wirft er mir vor, „deswegen willst du gehen!“ Dabei müssten Sie ihn sehen, er sieht aus wie ein afghanischer Junge, von dem andere nie denken würden, dass er sich deutsch fühlen könnte. «

Die Frage, die sich mir stellt, welches Land will sie denn verteidigen? Das Land, das mit dem Establishment Hand in Hand arbeitet und allein mit der Einführung der Agenda 2010 die Peripherieländer durch Abstrafung mit Niedriglöhnen, in die Wanderschaft zwingt? Oder die Handelsverträge, die einseitig mit Drittstaaten abgeschlossen werden im Verbund mit IWF und Weltbank und dadurch ihre Ernährungssouveränität mit Füßen tritt. Was will die dumme Nuss eigentlich verteidigen?

Diejenigen, die die Länder mit der Waffe Lebensmittel aushungern zeigen den Finger auf mich das ich ein Rassist sei, weil ich mich gegen diese erzwungene Migration stemme? Unglaublich, was aus dem Land der Dichter und Denker geworden ist.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Migrationsagenda

Die Migrationsagenda, die von langer Hand in den Denkfabriken der Wirtschaftskartelle und Finanzkartelle in den neunziger Jahren geplant und heute umgesetzt werden, die unter dem Deckmantel der Flüchtlingshilfe eingefädelt wird - mitträgt, muss sich bewusst werden darüber, dass er auf der Seite dieser Kartelle steht und nicht auf der Seite der Ausgebeuteten und Entrechteten - und damit sind alle beide Seiten gemeint, auf der einen Seite die Migranten, auf der anderen Seite die Staatsbürger.


Denn er befürwortet Migration als etwas Gutes mit einem humanistischen Gedanken verknüpft, dabei unterstützend den Prozess der Entvölkerung und der Beraubung der Aufbaukräfte um die soziale Infrastruktur in den Ländern aufrechterhalten zu können - die es nicht nur in wirtschaftliche Abhängigkeit bringen will, sondern neuzeitlich zu kolonisieren versucht. Auch beraubt er ihnen die Verteidigungskräfte in Syrien – damit die Söldnerarmee (ISIS) die vom angloamerikanischen Establishment inklusiv NATO in Stellung gegen Assad gebracht wurde, erfolgreich wird.

Er beraubt auch Ihnen die Klasse, die teuer ausgebildet wurde - und beschäftigt sie in westliche Gefilde um dort wieder, die Löhne zu drücken. Er unterstützt den Prozess der Konkurrenz in den Sozialkaufhäusern, Immobilienmarkt, Arbeitsmarkt - wohl wissentlich dabei, dass es hier eigentlich um Flüchtlingsaufnahme geht, die zeitlich begrenzt und eben nicht sein kann Migranten zu gebrauchen, um der Immobilienbranche, den karitativen Verbänden und all die noch mit daran beteiligt sind, Milliardengewinne in die Kassen zu spülen. Er beteiligt sich auch daran, dass Migranten als Streikbrecher und Lohnbrecher missbraucht werden. Er beteiligt sich daran, dass Migranten missbraucht werden, die Immobilienpreise explodieren zu lassen. Er beteiligt sich daran, den Kampf, der mittlerweile 11 Millionen Menschen die von Sozialleistungen abhängig sind, noch härter zu gestalten.

Wer Migration mit dem Slogan in Orwellscher Umkehrung der Begriffe bewirbt: "Wir sind bunt – für Demokratie und Menschlichkeit", macht sich mit schuldig an der Seite der Kartelle zu kämpfen, die den Globus in Zins- und Absatzplantagen umwandeln - und Menschen dazu degradieren, wie ein Kapitalanleger auf dem Markt zu agieren, soll heißen: Die Suche nach einer profitablen Verzinsung seiner Ware Arbeitskraft die zu Markte getragen werden muss.

Es ist ein Schlag ins Gesicht all der Umetikettierten, die im Schattenreich der Hartz IV Agenda ihr Dasein fristen dürfen. Auch ein Schlag ins Gesicht der 3 Millionen Hausfrauen, die halbtags beschäftigt und dringend einen Ganztagsjob suchen, um über die Runden zu kommen. Diese Menschen hat man abgeschrieben, verdrängt, ins Abseits gestellt wie gesagt schlicht umetikettiert - um neue Räume zu schaffen für die: Wir sind bunt Welt.

Mitgefühl und Liebe zu Leidenden ist bequemer als Liebe zum Denken, so scheint mir, sonst wüsste man um humanistische Lösungsstrategien.

Die Geschichte der Rothschilds

Ich habe selbst die Geschichte der Rothschilds mal geglaubt, bzw. einfach übernommen. Bis ich angefangen habe darüber nachzudenken bzw. drauf gestoßen worden bin, woher die Rothschilds kamen, wie sie aufgewachsen sind usw. dann durch mehr Literatur erfahren, wie sich die Dynastien in Europa aufgebaut haben und die Rothschilds erst ganz zum Schluss in der Zeitgeschichte in Szene gesetzt wurden. Das Netz wird überschwemmt mit dieser Geschichte der Krake Rothschilds. Von den anderen Protagonisten, hört man überhaupt nichts. Das Schweigen im Walde.

Wer da wohl Interesse daran hat? Seltsam mutet es an, dass so eine mächtige Familie sich nicht reinwaschen kann.

Ich kann den Leuten keinen Vorwurf machen, dass diese Mär übernommen wird. Denn immerhin auch Luther und Marx haben kein gutes Stück an den Juden gelassen. In den vergangenen Jahrhunderten waren es aber immer die Feudalherren, die uns ausgebeutet haben, die Blütezeit fing an, als das finstere Mittelalter in Europa aufzog und die Familie Fugger ihren Siegeszug feierte.

Eine gute Aufklärungsarbeit darüber ist hier zu finden: Die Geldströme des Empires und die Legenden zur Ablenkung


http://recentr.com/2018/04/02/die-geldstroeme-des-empires-und-die-legenden-zur-ablenkung/?fbclid=IwAR1MSUb_9LW63Ch36mteEBuGCoBu9AQ6q3hRKYjVZMKKmtyWvZ12dlXzC5k


Man sollte sich mal die Vermögen aus dem Jahre 1910 von Frau Bertha Krupp von Bohlen und Halbach anschauen oder weitere Schwerindustriellenfamilien wie Stumm, Thyssen, Stinnes, Haniel, Borsig, Siemens, Röchling oder Henschel sei nur eine einzige herausgegriffen: Die Sippe der Haniels. Mit einem Gesamtvermögen von rund vierhundert Millionen Mark, das sich auf zweiundzwanzig Personen verteilt, stellten sie die Rothschilds und selbst die Krupps weit in den Schatten. Es gab jedoch noch viel reichere und mächtigere Familien als die Haniels und Krupps.

Fürst Henckel von Donnersmarck mit hundertundsiebenundsiebzig Millionen Mark Vermögen und zwölf Millionen Mark Jahreseinkommen. Sein preußischer Grundbesitz umfasste über dreiundzwanzigtausend Hektar. Er war außerdem als Großaktionär an zahlreichen Werken der oberschlesischen Montanindustrie sowie an Banken und Warenhäusern beteiligt.

Dazu kamen noch ein paar private Kohlenzechen mit fünfundvierzigtausend Bergleuten und 1,8 Millionen Tonnen Jahresförderung. Schließlich besaß der Fürst noch ausgedehnten Grundbesitz in Russland und Österreich, dessen Wert in der preußischen Aufstellung natürlich fehlt. Dasselbe gilt auch für andere Familienmitglieder, die Grafen Lazarus und Arthur Henkkel von Donnersmarck, die in Preußen nur weitere vierzig Millionen Mark Vermögen, knappe drei Millionen Mark Jahreseinkommen, lumpige sechzehntausend Hektar Land und eine eigene Kohlenförderung durch fünftausendzweihundert Bergleute von etwa zwei Millionen Tonnen jährlich aufweisen konnten.

Christian Kraft Fürst zu Hohenlohe-Öhringen und Herzog von Ujest. Der Fürst hatte in Preußen hundertundeinundfünfzig Millionen Mark Vermögen und sieben Millionen Mark Jahreseinkommen. Insgesamt besaß er, einschließlich seiner Ländereien im württembergischen und thüringischen »Ausland«, etwa achtundvierzigtausend Hektar, eine Fläche, fast so groß wie der Bodensee! usw. ...

Wir sind wie kein anderes Land dieser Erde mit steinreichen Fürstlichkeiten gesegnet, von den Thurn und Taxis, Fürstenberg, Löwenstein im Süden über die Waldburg-Wolfegg-Waldsees und Hohenlohe-Ingelfingens zu den Sayn-Wittgensteins, Putbus und Bismarcks im Norden …

Es gab und gibt jedoch noch eine andere Kategorie von Fürstlichkeiten, von der bisher noch keine Rede war und die erstaunlicherweise auch nicht in der Liste der hundert reichsten Leute in Preußen vorkommt: Es sind diejenigen, die bis zum Jahre 1918 regierten, also hundert Jahre länger Gelegenheit hatten, ihre Beteiligung am Sozialprodukt weitgehend selbst zu bestimmen. Diese Hocharistokratie von den Hohenzollern und Wittelsbachern bis zu den Schaumburg-Lippe und Reuß.

Indes hatten die Hohenzollern, die anderen regierenden und nichtregierenden Fürsten, dazu die Familien Krupp, Haniel, Stumm, Thyssen, und wie die Führer der neuen Geldaristokratie von Rhein, Ruhr und Saar sonst noch hießen, ein gemeinsames Interesse daran, dass nicht sie, sondern die Rothschilds als der Inbegriff des Reichtums schlechthin erschienen. Die Förderung der Rothschild-Legende gehörte zu ihren »Public-Relations« und wurde ergänzt von allerlei vagen Behauptungen, wonach »jüdische Monopolkapitalisten« das deutsche Volk ausplünderten und in Zinsknechtschaft hielten.

Und wie skrupellos die Feudalherren waren, erlaube ich mir hier einen kleinen Schwenk in die Geschichte – in die Zeit, in der Europa die Pest heimsuchte. Ganze Landstriche waren entvölkert eben durch die Pest. Die Pest konnte sich ausbreiten, weil das Immunsystem der Bevölkerung dermaßen geschwächt durch Hungersnöte und Ausbeutung der Feudalherren immer weiter vorangetrieben wurde.

Die herrschende Klasse war abhängig von den Leibeigenen um ihren Reichtum zu vergrößern. Aus dem Grund hat man das Wissen über Verhütung, die damals schon bekannt war und von den weißen Frauen von Generation zu Generation weitergegeben wurde, ausgemerzt. Das war der Anfang der Hexenverfolgung.

Keine Frau wollte unter diesen erbärmlichen verarmten Umständen Kinder gebären - aus dem Grund musste das komplette Wissen über die Verhütung aus den Köpfen - das gipfelte dann in der Hexenverfolgung. Die herrschende Klasse brauchte den Nachwuchs um ihr Machtvakuum nicht der Gefahr auszusetzen, aufgelöst werden. Da war kein Jude weit und breit – der das vermochte. Selbst Luther, hat gestänkert gegen das Judentum – aber gegen die, die das zu verantworten haben, Stillschweigen.

Die schrecklichen amerikanischen Wurzeln der Nazi-Eugenik

Hitler und seine Handlanger haben einen ganzen Kontinent zum Opfer gemacht und Millionen von Menschen auf der Suche nach einer sogenannten "Herrenrasse" vernichtet.

Aber das Konzept einer weißen, blonden, blauäugigen nordischen Herrenrasse stammt nicht von Hitler. Die Idee entstand in den Vereinigten Staaten und wurde in Kalifornien gepflegt, Jahrzehnte bevor Hitler an die Macht kam. Kalifornische Eugeniker spielten eine wichtige, wenn auch wenig bekannte Rolle in der Kampagne der amerikanischen Eugenikbewegung für ethnische Säuberungen.

Eugenik war die rassistische Pseudowissenschaft, die entschlossen war, alle Menschen, die als "ungeeignet" eingestuft wurden, auszulöschen, und nur diejenigen zu bewahren, die einem nordischen Stereotyp entsprachen. Elemente der Philosophie wurden als nationale Politik durch Gesetze zur Zwangssterilisation und Segregation sowie durch Heiratsbeschränkungen, die in 27 Staaten erlassen wurden, verankert.

1909 wurde Kalifornien der dritte Staat, der solche Gesetze verabschiedete. Letztendlich haben Eugenik-Praktizierende etwa 60.000 Amerikaner zwangssterilisiert, die Ehe von Tausenden ausgeschlossen, Tausende gewaltsam in "Kolonien" getrennt und unzählige Zahlen auf eine Weise verfolgt, die wir gerade lernen. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde fast die Hälfte der Zwangssterilisationen in Kalifornien durchgeführt, und selbst nach dem Krieg machte der Staat ein Drittel aller dieser Operationen aus.

Kalifornien galt als Epizentrum der amerikanischen Eugenikbewegung. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gehörten zu den Eugenikern Kaliforniens starke, aber wenig bekannte Rassenwissenschaftler wie der Spezialist für Geschlechtskrankheiten der Armee, Dr. Paul Popenoe, Zitrusmagnat und polytechnischer Wohltäter Paul Gosney, der Sacramento-Banker Charles M. Goethe, sowie Mitglieder des California State Board of Charities and Corrections und des University of California Board of Regents.

Eugenik wäre so viel bizarres Gerede im Wohnzimmer gewesen, wenn es nicht eine umfangreiche Finanzierung durch Philanthropieunternehmen gegeben hätte, insbesondere durch die Carnegie Institution, die Rockefeller Foundation und das Eisenbahnvermögen von Harriman. Sie waren alle im Bunde mit einigen der angesehensten Wissenschaftler Amerikas, die von so renommierten Universitäten wie Stamford, Yale, Harvard und Princeton stammen. Diese Akademiker vertraten Rassentheorie und Rassenwissenschaft und fälschten und verdrehten dann Daten, um den rassistischen Zielen der Eugenik zu dienen.

Stanford-Präsident David Starr Jordan begründete den Begriff "Rasse und Blut" in seinem Rassenbrief "Blood of a Nation" von 1902, in dem der Universitätsgelehrte erklärte, dass menschliche Qualitäten und Bedingungen wie Talent und Armut durch das Blut weitergegeben würden.

1904 richtete die Carnegie Institution einen Laborkomplex am Cold Spring Harbor auf Long Island ein, der Millionen von Karteikarten von gewöhnlichen Amerikanern auf Lager hatte, da Forscher sorgfältig die Entfernung von Familien, Blutlinien und ganzen Völkern planten. Vom Cold Spring Harbor aus befürwortet Eugenik Befürworter, die in den Gesetzgebungen Amerikas sowie der Sozialbehörden und -verbände der Nation agitiert sind.

Das Eisenbahnvermögen von Harriman bezahlte lokale Wohltätigkeitsorganisationen wie das New York Bureau of Industries and Immigration, um jüdische, italienische und andere Einwanderer in New York und anderen überfüllten Städten ausfindig zu machen und sie der Abschiebung zu unterwerfen, die Haft zu erfinden oder zu sterilisieren.

Die Rockefeller-Stiftung half bei der Gründung des deutschen Eugenikprogramms und finanzierte sogar das Programm, in dem Josef Mengele arbeitete, bevor er nach Auschwitz ging.
Ein Großteil der spirituellen Führung und politischen Agitation für die amerikanische Eugenikbewegung kam von den quasi autonomen eugenischen Gesellschaften Kaliforniens, wie der Human Betterment Foundation in Pasadena und der kalifornischen Niederlassung der American Eugenics Society, die einen Großteil ihrer Aktivitäten mit der Eugenics Research Society in Long Island koordinierten. Diese Organisationen - die als Teil eines engen Netzwerks fungierten - veröffentlichten rassistische eugenische Newsletter und pseudowissenschaftliche Zeitschriften, wie Eugenische Nachrichten und Eugenik, und propagierten für die Nazis.
Die Eugenik wurde als wissenschaftliche Neugierde im viktorianischen Zeitalter geboren.

1863 theoretisierte Sir Francis Galton, ein Cousin von Charles Darwin, dass, wenn talentierte Menschen nur andere talentierte Menschen heiraten würden, das Ergebnis messbar bessere Nachkommen sein würden. Um die Jahrhundertwende wurden Galtons Ideen in die Vereinigten Staaten importiert, ebenso wie Gregor Mendels Prinzipien der Vererbung wiederentdeckt wurden. Amerikanische eugenische Fürsprecher glaubten mit religiöser Leidenschaft, dass dieselben mendel'schen Konzepte, die die Farbe und Größe von Erbsen, Mais und Rindern bestimmten, auch den sozialen und intellektuellen Charakter des Menschen bestimmten.

In einem Amerika, das demographisch von der Einwanderungskrise betroffen und vom Chaos nach dem Wiederaufbau zerrissen war, herrschte im frühen zwanzigsten Jahrhundert überall Rassenkonflikt. Elitäre, Utopisten und so genannte "Progressive" verschmolzen ihre schwelenden Rassenängste und Klassenvorurteile mit ihrem Wunsch, eine bessere Welt zu schaffen. Sie erfanden Galtons Eugenik neu in eine repressive und rassistische Ideologie. Die Absicht: Die Erde mit weitaus mehr ihrer eigenen sozioökonomischen und biologischen Art bevölkern - und mit weniger oder gar keinem von allen anderen.

Die überlegene Spezies, die die Eugenikbewegung suchte, wurde nicht nur von großen, starken und talentierten Menschen bevölkert. Eugeniker sehnten sich nach blonden, blauäugigen nordischen Typen. Diese Gruppe allein, so glaubten sie, war geeignet, die Erde zu erben. Dabei wollte die Bewegung emanzipierte Neger, eingewanderte asiatische Arbeiter, Indianer, Hispanos, Osteuropäer, Juden, dunkelhaarige Hügelbewohner, arme Menschen, Gebrechliche und wirklich jeden, der außerhalb der von amerikanischen Rassisten entworfenen gentrifizierten genetischen Linien eingestuft wurde, subtrahieren.

Wie? Indem man so genannte "defekte" Stammbäume identifiziert und sie lebenslang einer Segregation und Sterilisation unterwirft, um ihre Blutlinien zu töten. Der große Plan war, die Fortpflanzungsfähigkeit derjenigen, die als schwach und minderwertig gelten - die sogenannten "Untauglichen" - buchstäblich wegzuwischen. Die Eugeniker hofften, die Lebensfähigkeit von 10 Prozent der Bevölkerung auf einen Schlag zu neutralisieren, bis keiner mehr übrig war, außer sich selbst.

Achtzehn Lösungen wurden in einem von Carnegie unterstützten 1911 "Vorbericht des Ausschusses der Eugenischen Sektion der American Breeder's Association to Study and to Report on the Best Practical Means for Cut Off the Defective Germ-Plasm in the Human Population" untersucht. Punkt acht war Euthanasie.
Die am häufigsten empfohlene Methode zur Eugenizidbehandlung in Amerika war eine "tödliche Kammer" oder öffentliche, lokal betriebene Gaskammern. 1918 schrieb Popenoe, der Spezialist für Geschlechtskrankheiten der Armee während des Ersten Weltkriegs, das weit verbreitete Lehrbuch Angewandte Eugenik mit, das argumentierte: "Aus historischer Sicht ist die erste Methode, die sich selbst präsentiert, die Ausführung.... Ihr Wert für die Aufrechterhaltung des Standards der Rasse sollte nicht unterschätzt werden". Die Angewandte Eugenik widmete auch ein Kapitel der "Tödlichen Selektion", die "durch die Zerstörung des Einzelnen durch unerwünschte Umwelteinflüsse wie übermäßige Kälte oder Bakterien oder durch körperlichen Mangel" erfolgte.

Eugenische Züchter glaubten, dass die amerikanische Gesellschaft nicht bereit sei, eine organisierte tödliche Lösung einzuführen. Aber viele psychiatrische Einrichtungen und Ärzte praktizierten improvisierte medizinische Letalität und passive Euthanasie allein. Eine Institution in Lincoln, Illinois, fütterte ihre ankommenden Patienten mit Milch von tuberkulösen Kühen, die glauben, dass ein eugenisch starker Mensch immun sein würde. Dreißig bis vierzig Prozent jährliche Sterbeziffern resultierten in Lincoln. Einige Ärzte praktizierten passive Eugenizide, ein Neugeborenes nach dem anderen. Andere Ärzte in psychiatrischen Einrichtungen, die an tödlicher Vernachlässigung leiden.

Dennoch, da Eugenizide an den Rand gedrängt wurden, war die wichtigste Lösung für Eugeniker die schnelle Ausweitung der erzwungenen Segregation und Sterilisation sowie weitere Heiratsbeschränkungen. Kalifornien führte die Nation an und führte fast alle Sterilisationsverfahren mit wenig oder keinem ordentlichen Verfahren durch. In den ersten 25 Jahren der eugenischen Gesetzgebung sterilisierte Kalifornien 9.782 Individuen, meist Frauen. Viele wurden als "böse Mädchen" eingestuft, diagnostiziert als "leidenschaftlich", "überexprimiert" oder "sexuell launisch". Bei Sonoma wurden einige Frauen sterilisiert, weil es sich um eine ungewöhnlich große Klitoris oder Schamlippen handelte.

Allein 1933 wurden mindestens 1.278 Zwangssterilisationen durchgeführt, davon 700 an Frauen. Die beiden führenden Sterilisationswerke des Staates im Jahr 1933 waren Sonoma State Home mit 388 Operationen und Patton State Hospital mit 363 Operationen. Weitere Sterilisationszentren waren die staatlichen Krankenhäuser Agnews, Mendocino, Napa, Norwalk, Stockton und Pacific Colony.

Sogar der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat Aspekte der Eugenik gebilligt. In seiner berüchtigten Entscheidung von 1927 schrieb der Oberste Gerichtshof Oliver Wendell Holmes: "Es ist besser für die ganze Welt, wenn die Gesellschaft, anstatt darauf zu warten, degenerierte Nachkommen wegen Verbrechens hinzurichten oder sie nach ihrer Schwachsinnigkeit hungern zu lassen, diejenigen, die offensichtlich unfähig sind, daran hindern kann, ihre Art fortzusetzen......". Drei Generationen von Schwachköpfen reichen aus." Diese Entscheidung öffnete die Schleusen für Tausende, die zwangssterilisiert oder anderweitig als Untermenschen verfolgt wurden. Jahre später zitierten die Nazis bei den Nürnberger Prozessen Holmes' Worte zu ihrer eigenen Verteidigung.

Erst nachdem sich die Eugenik in den Vereinigten Staaten etabliert hatte, wurde die Kampagne nach Deutschland verlagert, nicht zuletzt durch die Bemühungen der kalifornischen Eugeniker, die Broschüren zur Idealisierung der Sterilisation veröffentlichten und an deutsche Beamte und Wissenschaftler weitergaben.

Hitler studierte amerikanische Eugenikgesetze. Er versuchte, seinen Antisemitismus zu legitimieren, indem er ihn medizinisch behandelte und in die schmackhaftere pseudowissenschaftliche Fassade der Eugenik hüllte. Hitler war in der Lage, mehr Anhänger unter den vernünftigen Deutschen zu gewinnen, indem er behauptete, die Wissenschaft sei auf seiner Seite. Während der Rassenhass Hitlers aus dem eigenen Kopf kam, wurden die intellektuellen Umrisse der 1924 von Hitler angenommenen Eugenik in Amerika gemacht.

In den 20er Jahren pflegte die Carnegie Institution eugenische Wissenschaftler tiefe persönliche und berufliche Beziehungen zu den deutschen faschistischen Eugenikern. In Mein Kampf, das 1924 veröffentlicht wurde, zitierte Hitler die amerikanische eugenische Ideologie und zeigte offen ein gründliches Wissen über die amerikanische Eugenik. "Es gibt heute einen Staat", schrieb Hitler, "in dem zumindest schwache Ansätze zu einer besseren Konzeption[der Einwanderung] erkennbar sind. Natürlich ist es nicht unser Modell Deutsche Republik, sondern die Vereinigten Staaten."

Hitler erzählte seinen Kameraden stolz, wie genau er den Fortschritt der amerikanischen Eugenikbewegung verfolgt hatte. "Ich habe mit großem Interesse studiert", sagte er einem Nazi-Kollegen, "die Gesetze mehrerer amerikanischer Staaten über die Verhinderung der Fortpflanzung durch Menschen, deren Nachkommen aller Wahrscheinlichkeit nach wertlos wären oder den Rassenbestand schädigen würden."

Hitler schrieb sogar einen Fanbrief an den amerikanischen Eugenikerführer Madison Grant, der sein rassenbasiertes Eugenikbuch The Passing of the Great Race seine "Bibel" nannte.

Hitlers Kampf für eine überlegene Rasse wäre ein verrückter Kreuzzug für eine Herrenrasse. Nun wurde der amerikanische Begriff "Nordic" frei mit "Germanisch" oder "Arier" ausgetauscht. Rassenwissenschaft, Rassenreinheit und rassische Dominanz wurden zur treibenden Kraft hinter Hitlers Nazismus. Die NS-Eugenik würde letztendlich bestimmen, wer in einem von einem Reich dominierten Europa verfolgt wird, wie die Menschen leben werden und wie sie sterben werden. Nazi-Ärzte würden die unsichtbaren Generäle im Krieg Hitlers gegen die Juden und andere als minderwertig geltende Europäer werden. Ärzte würden die Wissenschaft erschaffen, die eugenischen Formeln entwickeln und sogar die Opfer für Sterilisation, Euthanasie und Massenvernichtung per Hand auswählen.

Während der frühen Jahre des Reiches begrüßten Eugeniker in ganz Amerika Hitlers Pläne als die logische Erfüllung ihrer eigenen jahrzehntelangen Forschung und Bemühungen. Kalifornische Eugeniker veröffentlichten erneut Nazi-Propaganda für den amerikanischen Konsum. Sie arrangierten auch wissenschaftliche Ausstellungen der Nazis, wie z.B. eine Ausstellung im August 1934 im L.A. County Museum für das jährliche Treffen der American Public Health Association.
1934, als sich die Sterilisationen in Deutschland über 5.000 pro Monat beschleunigten, prahlte der kalifornische Eugenik-Chef C. M. Goethe nach seiner Rückkehr aus Deutschland ungeduldig mit einem Schlüsselkollegen: "Es wird Sie interessieren, dass Ihre Arbeit eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung der Gruppe von Intellektuellen gespielt hat, die hinter Hitler in diesem epochalen Programm stehen. Überall, wo ich spürte, dass ihre Meinungen durch das amerikanische Denken enorm angeregt wurden.....Ich möchte, dass du, mein lieber Freund, diesen Gedanken für den Rest deines Lebens mit dir trägst, dass du wirklich eine große Regierung mit 60 Millionen Menschen in die Tat umgesetzt hast...."

Im selben Jahr, zehn Jahre nach der Verabschiedung des Sterilisationsgesetzes in Virginia, beobachtete Joseph DeJarnette, Superintendent des Western State Hospital in Virginia, in der Richmond Times-Dispatch: "Die Deutschen schlagen uns auf eigene Faust".

Amerika hat nicht nur die wissenschaftliche Roadmap geliefert, sondern auch die eugenischen Institutionen Deutschlands finanziert. Bis 1926 hatte Rockefeller etwa 410.000 Dollar - fast 4 Millionen Dollar an Geld des 21. Jahrhunderts - an Hunderte deutscher Forscher gespendet. Im Mai 1926 überreichte Rockefeller dem Deutschen Psychiatrischen Institut des Kaiser-Wilhelm-Instituts, dem späteren Kaiser-Wilhelm-Institut für Psychiatrie, 250.000 Dollar. Zu den führenden Psychiatern am Deutschen Psychiatrischen Institut gehörte Ernst Rüdin, der Direktor und schließlich Architekt von Hitlers systematischer medizinischer Repression wurde.

Ein weiterer im eugenischen Komplex der Institutionen des Kaiser-Wilhelm-Instituts war das Institut für Hirnforschung. Seit 1915 war es aus einem einzigen Raum heraus betrieben worden. Alles änderte sich, als Rockefeller 1929 mit dem Geld ankam. Mit einem Zuschuss von 317.000 Dollar konnte das Institut ein großes Gebäude bauen und in der deutschen Rassenbiologie im Mittelpunkt stehen. Das Institut erhielt in den nächsten Jahren zusätzliche Fördermittel von der Rockefeller Foundation. An der Spitze des Instituts stand erneut Hitlers medizinischer Handlanger Ernst Rüdin. Rüdins Organisation wurde zum Hauptgeschäftsführer und Empfänger der mörderischen Experimente und Forschungen über Juden, Zigeuner und andere.

Ab 1940 wurden Tausende von Deutschen aus Altersheimen, psychiatrischen Einrichtungen und anderen Haftanstalten systematisch vergast. Zwischen 50.000 und 100.000 wurden schließlich getötet.

Leon Whitney, Exekutivsekretär der American Eugenics Society, erklärte zum Nationalsozialismus: "Während wir mit der Pussy herumstießen....nannten die Deutschen das Kind beim Namen."
Ein besonderer Empfänger der Rockefeller-Förderung war das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Vererbung und Eugenik in Berlin. Seit Jahrzehnten hatten sich amerikanische Eugeniker nach Zwillingen gesehnt, um ihre Forschungen zur Vererbung voranzutreiben. Das Institut war nun bereit, eine solche Forschung auf einem beispiellosen Niveau durchzuführen. Am 13. Mai 1932 schickte die Rockefeller-Stiftung in New York ein Radiogramm an ihr Pariser Büro: JUNI SITZUNG DES EXEKUTIVAUSSCHUSSES NEUNTAUSEND DOLLAR ÜBER EINEN ZEITRAUM VON DREI JAHREN AN DAS KWG INSTITUT ANTHROPOLOGIE FÜR DIE ERFORSCHUNG VON ZWILLINGEN UND AUSWIRKUNGEN AUF SPÄTERE GENERATIONEN VON SUBSTANZEN, DIE FÜR KEIMPLASMA GIFTIG SIND.

Zur Zeit der Begabung von Rockefeller fungierte Otmar Freiherr von Verschuer, ein Held in amerikanischen Eugenikkreisen, als Leiter des Instituts für Anthropologie, menschliche Vererbung und Eugenik. Die Rockefeller-Finanzierung dieses Instituts wurde sowohl direkt als auch über andere Forschungsleitungen während Verschuers früher Amtszeit fortgesetzt. 1935 verließ Verschuer die Instanz. Übersetzt aus dem englischen - Quelle: https://historynewsnetwork.org/article/1796