Samstag, 16. Januar 2021

Tote nach mRNA-Impfung

In Norwegen sind ein paar Tage nach der mRNA-Impfung 24 Menschen gestorben, in Deutschland 13, vorwiegend in Altersheimen. Die Frage, ob die Menschen jetzt mit der Impfung oder an der Impfung gestorben sind, stellt sich den Befürworter überhaupt nicht. Die Menschen hatten schwere Vorerkrankungen und wären auch ohne Impfung gestorben. Interessant oder?

In meinem 15.000 Seelenort wird aktuell ein Altersheim geschlossen - ob das mit dieser Impfung zusammenhängt?

Freitag, 15. Januar 2021

Der Pharmakomplex ist militärisch

 Einem guten Freund habe ich versucht zu erklären, dass der Pharmakomplex eine rein militärische Angelegenheit ist und das bis heute. Er brandmarkte mich auf dem Fuße als » Verschwörungstheoretiker.

Alle Versuche ihm die Zusammenhänge zu erklären, schlugen fehl. Leider wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Jens Spahn eine neue Abteilung für »Gesundheitssicherheit« im Jahr 2019 plante und im Jahr 2020 Hans-Ulrich Holtherm seines Zeichens Bundeswehrgeneral, der zuvor eine neu gegründete NATO-Behörde geführt hatte, in dem infektiöse Krankheitsausbrüche in Echtzeit simuliert wurden, die Behörde führt. Dieser Bundeswehrgeneral trägt weiterhin seine Uniform und leitet den Corona-Krisenstab und berät Jens Spahn beim Krisenmanagement.

Noch irgendwelche Fragen?

Donnerstag, 14. Januar 2021

Stanford Studie mit Top Medizin-Wissenschaftler Ioannidis zeigt keinen Nutzen von Lockdowns

Lockdown ist eine völlig neue Maßnahme, die erstmals von der chinesischen Führung in Wuhan eingesetzt und anschließend massiv im Westen propagiert wurde. Bis dahin wurde die Maßnahme als unwissenschaftlich und schädlich angesehen und auch von der WHO abgelehnt. Es gab bisher schon viele Studien, die den nicht vorhanden Nutzen aber den immensen Schaden aufzeigen. Nun wird dies auch von Top Stanford Wissenschaftlern John A. Ioannidis und Jay Battacharya nachgewiesen. Der von November über Weihnachten vorläufig bis Ende Januar fortgesetzte Lockdown in vielen Ländern richtet weiteren enormen Schaden an, ohne Einfluss auf das Infektionsgeschehen zu haben.

In der eben veröffentlichten und bereits begutachteten Studie  ( https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13484) vergleichen die Autoren Auswirkungen und Wirksamkeit von Maßnahmen mit unterschiedlichem Grad der Strenge. Sie kommen zum Ergebnis, dass die restriktiven Maßnahmen epidemiologisch sinnlos sind, aber enormen Schaden anrichten.
Die Methoden der Bewertung in der Studie

Die restriktivsten nicht-pharmazeutischen Interventionen (NPIs) zur Kontrolle der Ausbreitung von COVID-19 sind obligatorische Ausgangssperren (stay-at-home) und Betriebsschließungen. Angesichts der Konsequenzen dieser Maßnahmen ist es wichtig, ihre Auswirkungen zu bewerten. In der Studie werden die Auswirkungen von stark restriktiven NPIs (mrNPIs) auf das Wachstum der Epidemiefälle, im Vergleich zu den gering restriktiven NPIs (lrNPIs) bewertet.

Die Autoren schätzen zunächst das Wachstum der COVID-19-Fälle in Abhängigkeit von der Einführung einer NPI in Regionen von 10 Ländern ab: England, Frankreich, Deutschland, Iran, Italien, Niederlande, Spanien, Südkorea, Schweden und die USA. Unter Verwendung von Erstdifferenzmodellen mit festen Effekten werden die Effekte von mrNPIs isoliert, indem die kombinierten Effekte von lrNPIs und Epidemiedynamik von allen NPIs abgezogen werden. Das Fallwachstum in Schweden und Südkorea, zwei Ländern, die keine obligatorischen Stay-at-home Regeln und Betriebsschließungen eingeführt haben, wird als als Vergleich für die anderen 8 Länder verwendet. 


Kein Einfluss strikterer Maßnahmen auf Infektionsgeschehen

Die Einführung jeglicher NPIs war in 9 von 10 Studienländern mit einer signifikanten Reduktion des Fallwachstums verbunden, einschließlich Südkorea und Schweden, die nur die (leicht restriktiven) lrNPIs vorschrieben, wobei Spanien einen nicht-signifikanten Effekt hatte. Nach Abzug der Epidemie- und lrNPI-Effekte ist in keinem Land einen klarer, positiver Effekt von mrNPIs auf das Fallwachstum zu errechnen.

Aufgrund der potenziell gesundheitsschädlichen Auswirkungen von mrNPI – darunter Hunger, Suchtentwicklungen, versäumte Impfungen, Zunahme von Nicht-COVID-Krankheiten durch nicht funktionierende Gesundheitsdienste, häusliche Gewalt, verringerte psychische Gesundheit und zunehmende Fälle von Selbstmorden sowie einer Vielzahl wirtschaftlicher Folgen mit gesundheitlichen Auswirkungen, sollte der Nutzen genauer bestimmt werden, statt ihn einfach zu behaupten, wie dies bisher geschah. Wir wissen, dass Gerichte zunehmend die Maßnahmen der Behörden aufheben, da entweder keine Unterlagen über den behaupteten Nutzen der Maßnahmen vorgelegt werden konnten oder diese einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhielten.

Politiker und auch manche Berater aus dem wissenschaftlichen Umfeld behaupten den Einfluss auf die Infektionen zu kennen. Die Autoren der Studie merken dagegen an, dass es unmöglich ist die Auswirkungen nationaler Maßnahmen auf die Übertragung neuer Infektionen zu bewerten, da die tatsächliche Zahl der Infektionen in keinem Land sichtbar ist. Stattdessen folgen sie anderen Studien, die die Fallzahlen von Testungen verwenden und gehen implizit davon aus, dass sie der zugrunde liegenden Infektionsdynamik wenigstens annähernd entspricht.

In räumlich sehr beengten Bereichen hat sich auch gezeigt, dass Hausarrest die Ansteckung beschleunigt hat. Mit anderen Worten: Es ist möglich, dass Hausarrestanordnungen die Übertragung erleichtern, wenn sie den Kontakt von Person zu Person dort erhöhen, wo die Übertragung effizient ist, wie z. B. in geschlossenen Räumen.

Die Studie hält auch fest, dass NPIs sehr starken Schaden anrichten. Zum Beispiel können Schulschließungen sehr schwerwiegende Schäden verursachen, die allein im Frühjahr auf ein Äquivalent von 5,5 Millionen Lebensjahren für Kinder in den USA geschätzt werden. Die Berücksichtigung von Schäden sollte eine wichtige Rolle bei politischen Entscheidungen spielen, insbesondere wenn eine NPI bei der Reduzierung der Ausbreitung von Infektionen unwirksam ist.

Bemerkenswert ist, dass Schweden zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts keine Grundschulen während des gesamten Jahres 2020 geschlossen hat. Es wurden keine Beweise für ansteckungshemmende Effekte von verpflichtenden Schulschließungen gefunden.

Zusammenfassend haben England, Frankreich, Deutschland, Iran, Italien, Niederlande, Spanien und die USA mit ihren Lockdowns, Schul- und Betriebsschließungen, sowie den Ausgangssperren und Hausarrest nicht mehr erreicht wie Schweden und Südkorea.

Es ist höchste Zeit, dass die Politik die Erkenntnisse der Wissenschaft akzeptiert und aufhört weiterhin immensen Schaden anzurichten.

Quelle: https://tkp.at/2021/01/11/stanford-studie-mit-top-medizin-wissenschaftler-ioannidis-zeigt-keinen-nutzen-von-lockdowns/

 

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33400268/

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13484 

 

Dazu:

Die Great Barrington Erklärung

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen.  

weiter hier: https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

Gesamt-Sterbezahlen für 2020 in Deutschland. Wie gefährlich ist COVID-19? | Wikihausen im Interview

 


Was sagen die Statistiken? Wieviele Menschen sind wirklich im Jahr 2020 verstorben? Wieviele waren das in den letzten Jahren? Kann man aus den Zahlen ableiten, wie gefährlich die Krankheit COVID-19 bzw. das Virus SARS CoV-2 ist? Wir kommen zu einem bestürzenden Ergebnis

Statistisches Bundesamt

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html

Robert-Koch-Institut

https://www.youtube.com/watch?v=rXC0p42EMnU

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/epid_bull_node.html;jsessionid=C2C6D867859E44D6D970FAED2F2EB97C.internet102

Intensivregister

https://www.intensivregister.de/#/index

Euromomo

https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

Eigenberechnung

http://grolo.de/?p=1058
http://grolo.de/?p=1069
http://grolo.de/?p=1079
http://grolo.de/?p=1084

Samstag, 9. Januar 2021

Binnen-I

Es ist wirklich nur noch zum Haare raufen. Da lese ich gerade das Buch von Ulrich Mies: „Die Megamanipulation“, in dem ein Dutzend Autoren zu Wort kommen und sich kritisch gegenüber dieser Fassadendemokratie äußern. Und was muss ich dort lesen? Die verwenden das Binnen-I. Kein Witz! Da möchte man doch elegant und stilsicher das Büchlein gleich aus dem Fenster schmeißen. Wie kann man auf der einen Seite dieses System kritisieren und dann auf der anderen Seite diesen Rotz der Gender-Schreibweise übernehmen? Sag mal, hat man euch mit dem Klammersack gepudert?

Freitag, 8. Januar 2021

Die schleichende Revolution gegen die Völker

Die Manipulation der Informationen, die Filterung dessen, was wir erfahren dürfen und was nicht, die Kombination von behördlicher Zensur und verlegerischer Selbstzensur ist einer der schlimmsten Zustände, von denen die westliche Welt heute geplagt wird. Es gibt kaum etwas, was für die Zukunft der Völker dieser Welt gefährlicher ist.


Dadurch, dass wir es tolerieren, daß sie Nachrichten und Unterhaltung kontrollieren und manipulieren, geben wir ihnen mehr als nur bloßen Einfluß auf unser politisches System und Kontrolle über unsere Regierung, wir überlassen ihnen auch die Gehirne und Seelen unserer Kinder, deren Verhalten und Ideen mehr und mehr von ihren Medien als durch Eltern und Schulen bestimmt werden.

Ein führender Medienmulti bei der Zerstörung nationaler Kulturen ist, wie angedeutet, >MTV<, ein Kabelanbieter, der im August 1981 gegründet wurde und Anfang 1993 bereits weltweit 210 Millionen Haushalte in 71 Ländern erreichte, und zwar mit 39 Millionen Zuschauern in Europa und weit über 50 Millionen in den USA.

>MTV< hat bereits mit >VH-I< einen Ableger gezeugt. >Viacom<, die Muttergesellschaft, monokultiviert darüber hinaus über ihren TV- Kanal >Nickelodeon< die Kinder dieser Welt. Der Eigentümer dieses supranationalen Kabelnetzwerkes ist Sumner REDSTONE (geb.Murray RansTEIN), ein Bostoner Multimilliardär, der sein Vermögen zunächst mit Kinos gemacht hatte. Obwohl sein Name in der Öffentlichkeit relativ unbekannt geblieben ist, wurde er weltweit zu einem der einflussreichsten Beeinflusser junger Menschen. Als >MTV< ankündigte, sich auch nach China, Korea und Taiwan auszuweiten, feierte REDSTONE die Ankunft des >globalen Kindes<. »Genau, wie Teenager in der ganzen Welt dieselben sind, sind auch die Kinder dieselben in der ganzen Welt«, posaunte er.

Obwohl Hunderte von Millionen Kinder und Teenager rund um den Globus dieselbe Musik hören und dieselben Filme und Videos betrachten, bewirken diese keineswegs etwas Positives; denn der Unrat, der aus Hollywood kommt, hat meistens niedrigstes Erziehungsniveau, verführt zu asozialem Verhalten und zur Passivität. Die exotischen Bilder von Musikvideos verbreiten die Illusion, mit den >kulturellen< Modeerscheinungen des Hollywoodschrotts verbunden zu sein. Es wird weder Umweltbewußtsein geschaffen, noch nationales, noch soziales Bewußtsein. Das einzige Bewußtsein, das vermittelt wird, ist das Warenbewußtsein des Konsumenten.

Das Konzept ist simpel: Der erwachsene Konsument muß möglichst schon als Kind eingefangen werden. Also erzeugt man Produktloyalität statt Kulturloyalität, virtuelles Bewusstsein statt solidarisches Bewußtsein, demütiges Fanverhalten statt selbstbewusstes Demokratieverhalten.

Fast alle >deutschen< Fernsehsender, ob privat oder öffentlich, speisen sich mehr oder minder aus den Produkten der US-Mediengiganten. Sie infiltrieren unsere Häuser und Wohnungen, besetzen die Gehirne unserer Kinder, zersetzen unsere Kultur, beherrschen unsere Sprache. In George ORWELLS 1984 benutzte >Big Brother< seine Kontrolle über Nachrichten, Informationen und Kultur zur (fast) totalen Manipulation entwürdigter, entpersonalisierter Menschen.

Obwohl ORWELL das kommunistische Herrschaftssystem meinte, verstärkten sich Mitte der achtziger Jahre in den sogenannten westlichen Demokratien die Tendenzen monopolistischer Meinungskontrolle und -beherrschung. Ende des Zweiten Weltkrieges waren zum Beispiel 80 % der Zeitungen in den USA noch unabhängig, im Jahre 1989 dagegen war das Verhältnis bereits umgekehrt: 80 % der Zeitungen gehörten zu Medienkonzernen.

Im Jahre 1981 kontrollierten noch 20 (zwanzig) Unternehmen die meisten der 11 000 in den USA erscheinenden Magazine, nur sieben Jahre später war die Zahl auf 3 (drei) Unternehmen reduziert. Heute kontrollieren in den USA etwa 15 (fünfzehn) Unternehmen fast den gesamten Markt von Tageszeitungen, Magazinen, Fernsehen, Büchern und Filmen, darunter sind >AOL-Time-Warner Inc<. und >Walt Disney/Capital Cities< bei Weitem marktführend und als solche die absolut herausragenden der noch etwa 8 bis 10 nennenswerten supranationalen Monopolisten, von denen in nicht allzu ferner Zeit nur noch maximal 5 (fünf) übrigbleiben werden.

John MALONE, Präsident von >Telecommunications Inc.< (TCI), prophezeite sogar, dass in Zukunft weltweit nur »zwei oder drei Unternehmen die Telekommunikationsdienste über Information Super-Highways anbieten werden. Die großen Blasen werden größer, und die kleinen Blasen platzen.

Monopoly ist eine schreckliche Sache«, so der Medienmogul Rupert MURDSDCH, »bis Du es selbst hast«.

Die Informationskontrolle der Monopole, so Ben H. BAGDIKIAN in The Media Monopoly, erfolgt nicht durch ein amtliches Edikt oder durch Staatsterror, sondern vor allem durch einheitliche wirtschaftliche und politische Stilvorgaben. In der medienbeherrschten Gesellschaft haben die Medienmonopole die Macht, abweichende Meinungen zu unterdrücken und politische Opponenten, die deren Meinungen zu unterdrücken und politische Opponenten, die deren Meinungen zu unterdrücken und politische Opponenten, die deren politische Dogmen oder Interessen auch nur geringfügig infrage stellen, zu diskreditieren - zum Schaden der Demokratie. Sie haben die Mittel, politische und kulturelle Identität zu zerstören, nicht nur durch dieVerkündung von Dogmen, sondern durch >positive< Unterstützung und Förderung von Gedanken und Informationen, die ihren Profiten und politischen Präferenzen dienlich sind.

Supranationale Medienmultis beherrschen heute größere Menschenmassen, als je ein politischer Führer in der Geschichte es vermocht hätte. Sie beherrschen uns durch politisch gleichgeschaltete Redaktionsstuben, die die politisch korrekte Schaumsprache und Phraseologie des Kirchentagsredners VON WEIZSÄCKER wie Muttermilch verinnerlicht haben und unentwegt über uns ausschäumen (vgl. RöHLs Deutsches Phrasenlexikon).

Sie beherrschen uns durch monotone, gespenstische >Talkshows< politisch gleichgeschalteter philosemitischer, proamerikanischer 68er-Mainstream-Multikulti-Denkungsart, in denen fast immer ähnliche und austauschbare Stereo-Typen auftreten, samt und sonders Political-Correctness-Akrobaten, in denselben Denkschablonen und - bahnen sich bewegend, öde Scheingefechte und künstliche Aufgeregtheit produzierend, gegenseitige Stichwortgeber für hohles Neusprech, politische Gesäßgeografen, die immer noch unerschüttert verkünden, man könne die politische Welt in >Rechts<, >Mitte< und >Links< einordnen.

Sie beherrschen unsere Kinder durch sogenannte >Prol<- oder >Trash<-Kultur. Der schlechte Geschmack, das Hässliche und Niedrige haben Hochkonjunktur im Voyeurland. Freaks, Bimbos, Zombies sind die Helden beim »Siegeszug des Degoutanten« (Der Spiegel). Fernsehen wird mehr und mehr zur Abnormitätenshow.

Verbreitet wird die >Anything-Goes-Ethik<, die das Abnormale normal erscheinen lasse, so US-Senator Joseph LIEBERMAN. Gewaltverherrlichende Filme sind alltägliche Massenware. Nach einer repräsentativen Umfrage des Sample-Instituts im Jahre 1994 waren 74 % von tausend befragten Deutschen der Ansicht, daß im Fernsehen zu viel Gewalt gezeigt werde.

»Die Welt des Fernsehens ist nicht nur gewaltsam, sie sanktioniert ständig auch ihre Gewalt«, so eine Studie der US-amerikanischen >National Cable Television Association<. Die größte Untersuchung ihrer Art basierte auf einer zwischen dem 8. Oktober 1994 und 9. Juni 1995 getroffenen Auswahl von 2500 Programmstunden und 23 Kanälen, einer Mischung von Kabel-TV, privaten und öffentlichen Sendern. Die von Wissenschaftlern von vier Universitäten durchgeführte  Studie kam unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

• 47 % aller gezeigten Gewalttaten zeigten nicht die Verletzungen der Opfer,

• 58 % zeigten nicht ihren Schmerz,

• 57 % aller Programme enthielten Gewaltszenen, davon etwa ein Drittel neun oder mehr,

• 60 % der Programme mit Gewaltszenen wurden während der Hauptsendezeit zwischen 20.00 und     23.00 Uhr gezeigt,

• das mit öffentlichen Geldern geförderte Fernsehen zeigte bei weitem die wenigsten Gewaltszenen, die größten Kommerzsender die meisten.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich Gewalt und Verbrechen für das Kommerzfernsehen auszahlen, damit zugleich ein anschauliches Beispiel für den zerstörerischen Vorrang des ökonomischen gebend. Auch in Deutschland ist diese Art von schlechter Freiheit dank der Kumpanei von Politik und Kommerz auf ihrem zerstörerischen Vormarsch. Unsere deutsche Jugend hat den Schaden.

Gewalt verbreitendes Reality-TV, wie aller Sehund aus den USA importiert, echte oder nachgestellte Katastrophen- oder Kriminalfälle, Horror en suite, groteske Exhibitionisten- und Voyeuristen-shows entsprechen den US-Vorbildern Sally Jessy RAPHAEL, ROLAN-DA, Jerry SPRINGER, Geraldo RIVERA, Ricky LAKE, MOritel WILLIAMS und Jenny JONES. »Es dröhnt, kracht und proletet auf allen Kanälen«, so einst Der Spiegel.

650 000 amerikanische Kinder zwischen zwei und elf Jahren, so Newsweek, sehen jeden Nachmittag vergleichbare sensationsgeile Schund-, Horror-, Obszönitäten-, Anormitäten-, Freak-, Klatsch- und Tratschshows, die häufig an die niedrigsten Instinkte im Menschen appellieren. Die triviale Dauerberieselung produziert beliebig manipulierbare Kretins am laufenden Band. >Kultureller Müll< ensuite. Wie sonst kann man typische Themen dieser kulturellen Kloakenshows bezeichnen: 

»17jähriges Mädchen, das mit 100 Männern schlief«, »Die sexuellen Erfahrungen einer 13jährigen«, »Frauen, die ihre Vergewaltiger heiraten«.

Einige haben sich nicht entblödet, diese Shows mit dem Argument zu verteidigen, sie würden die Realität reflektieren. Dies mag sein, aber es war bisher die Realität von Randgruppenexistenzen, abseits der >Main Street< in den Bannmeilen der Rotlichtviertel. Heute aber dringt ihr verrottetes Dasein in unsere Wohnzimmer ein und erzeugt in den Köpfen unserer Kinder den Anschein von Normalität.

Wenn die USA überhaupt eine eigene Kultur entwickelt haben, dann ist es am ehesten eine Kultur des Krieges und der Zerstörung. Und Hollywood ist einer der wesentlichen Motoren dieser militaristischen Kultur der USA. Man denke nur an Filme wie »Rambo«, »Commando«, »Red Dawn«, die »Rocky«-Serie, »Under Siege«, »Delta Force«, »America«, »Missing in Action«, »Top Gun«, »Heartbreak Ridge«, »Death Before Dishonor«, »Platoon«, »Tour of Duty«, »Robocop«, »Lethal Weapon«. Die Kinder der USA werden schon früh auf Krieg und Zerstörung programmiert, sei es heißer, kalter oder ökonomischer Krieg.

Die USA bezeichnen sich dennoch selbst als zivilisiertes Land (siehe Vorwort). Zivilisation aber braucht kulturelle Leitsysteme, die Grundpfeiler des sittlichen Volksempfindens sind. Gerade diese Grundpfeiler aber werden durch die jede Scham verdrängenden Kommerzmedien der USA und Deutschlands ins Wanken gebracht.

Sie vernichten das soziale und politische Kapital im Interesse ihrer nimmersatten Reichtums- und Einflussgier. Schon Jean-Jacques ROUSSEAU stellte in seinem Gesellschaftsvertrag fest, dass die Finanz für die Demokratie etwas Gefährliches sei: »Ce mot de finance est unmot d'esclave; ii est inconnu dans la Citg.« (dt.: »Dieser Begriff Finanz ist ein Sklavenwort und ist in der cite unbekannt«) deshalb darf es nach ROUSSEAU in einem demokratischen Staat keinen Reichtum und keinen Gegensatz von arm und reich geben, ein typisch ROUSSEAUsches Ausweichen in ein unrealistisches Absolutum, das aber trotzdem seinen politischen Instinkt für eine Gefahr offenbart, welche der Demokratie vom Ökonomischen her droht. Die real existierende >deutsche< Plutokratie liefert dafür den schlagenden Beweis.

In der >wehrhaften Plutokratie< Deutschland bestimmt das Ökonomische das Politische. Als ihr De-Facto-Staat haben wir unter derAnleitung der >USA Inc.< das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Statt nach >Nationalsozialismus< und >Kommunismus<, wo das Politische das Ökonomische strangulierte, ein Gleichgewicht zwischen Politik und Wirtschaft zu suchen, haben wir uns, wie der Große Bruder, völlig dem Primat des Ökonomischen unterworfen.

Die Folgen sind allenthalben spürbar, als Natur- und Kulturzerstörung, als Werteverlust und Kriminalitätsexplosion, als allgemeine Resignation und Lethargie, als Entdemokratisierung und Entsolidarisierung, als Hyperindividualismus und monströse Habgier.

Es ist Zeit zur Umkehr, Zeit, das »soziale Kapital« (lames CottmAN) gleichgewichtig neben das materielle Kapital zu stellen.

Zitiert aus dem Buch von Conrad C. Stein "Die schleichende Revolution gegen die Völker."

Dienstag, 5. Januar 2021

Robert Koch und die Verbrechen der Kolonialmedizin

 Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=68495

„Zu Kolonialzeiten war es üblich, dass Forscher skrupellos mit Afrikanern experimentierten, allen voran die Deutschen. Auch Robert Koch zwang kranke Menschen in Konzentrationslager und testete an ihnen neue Gegenmittel. Die Gräueltaten der kolonialen Tropenmedizin wirken bis heute.“ So beginnt die Sendung „Robert Koch und die Verbrechen von Ärzten in Afrika“ am 26.12.2020, Autorin: Julia Amberger.[1]

Koch ging sofort mit Beginn der Kolonialkriege des Deutschen Kaiserreiches 1883 als 39-jähriger Arzt nach Afrika. Seine Experimente fanden im Rahmen der militärisch-wirtschaftlichen Eroberung von Kolonien, d.h. der Ausbeutung von Menschen und Bodenschätzen, statt. Er stand auch im Austausch mit britischen Kolonialärzten, die schon mehr Erfahrung hatten. Mit ihnen ging er bis in die wichtigste Kolonie Englands, nach Indien. Im Auftrag der Reichsregierung experimentierte er mit Eingeborenen in Südafrika und Deutsch-Ostafrika. Dort sollte u.a. die Schlafkrankheit bekämpft werden, damit den deutschen Unternehmern möglichst wenig Arbeitskräfte wegstarben.

Tödliche Experimente in Konzentrationslagern: Keine Aufarbeitung durch das RKI

„Als Medikament testete er das arsenhaltige Mittel Atoxyl. Dass es in hoher Dosierung giftig ist, war bekannt. Trotzdem erhöhte er die Dosis schrittweise… und nahm Schmerzen, Erblindung und den Tod tausender Menschen billigend in Kauf“, heißt es in der Sendung. Weiter: „Um pro Tag rund 1.000 Patienten zu untersuchen, isolierte er vermeintlich Kranke in sogenannten Konzentrationslagern: Es fehlte an allem… Wie viele Menschen allein wegen dieser Zustände starben, weiß niemand.“[2]

„Die Kolonialmedizin sollte nicht Menschen in Not helfen. Sie diente dem ökonomischen Aufschwung der Kolonie – und neuen Erkenntnissen für die deutsche Wissenschaft und die Pharmaindustrie.“ Nach dem Kaiserreich und dem verlorenen 1. Weltkrieg nahmen die Alliierten Deutschland die Kolonien ab. Aber die Tradition wurde fortgeführt: „So haben die deutschen Ärzte an Afrikanern erprobt, was sie später an Juden, Homosexuellen und politischen Gegnern perfektionierten.“

Diese Geschichte ihres Namensgebers wurde und wird nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) aktiv und öffentlich aufgearbeitet, auch nicht etwa von der staatlich subventionierten Medizingeschichte.

Auch Johns Hopkins University: Keine Aufarbeitung medizinischer Verbrechen

Ähnlich ist es bei der führenden medizinischen und Pandemie-Forschungseinrichtung des kapitalistischen Westens, der privaten Elite-Universität Johns Hopkins University in Baltimore/USA. Dort werden zahlreiche spezialisierte Institute seit dem 1. Weltkrieg vom Staat zusammen mit reichen Unternehmens-Stiftungen finanziert, so gegenwärtig z.B. durch die Stiftungen der Multimillardäre Michael Bloomberg, Stavros Niarchos (Unterstützer des Militärputsches in Griechenland 1967) und William Gates. Das Global Health Security Institute der Universität hat bekanntlich im vielgenutzten Global Health Security Index von 2019 unter allen 193 UNO-Mitgliedsstaaten die Gesundheitssysteme der USA und Großbritanniens als die auf Pandemien „am besten vorbereiteten“ ausgezeichnet – daran orientierten sich nicht nur die US- und die britische Regierung unter Donald Trump und Boris Johnson, sondern auch die Regierungen in der EU.[3]

Mediziner der Johns Hopkins University waren nach dem 2. Weltkrieg von 1946 bis 1953 an tödlichen Experimenten beteiligt: Sie infizierten in Guatemala 1.500 Gefangene, Prostituierte, einfache Soldaten und Kinder aus kirchlichen Heimen ohne deren Wissen mit Geschlechtskrankheiten. Ziel: Die Geschlechtskrankheiten der weltweit in neuen Kriegen eingesetzten US-Boys auf möglichst niedrigem Stand halten und deren Kampffähigkeit erhalten. Auch diese Verbrechen wurden nicht durch die Universität selbst aufgearbeitet, sondern werden bis heute beschwiegen.

Erst 2010 stieß die Historikerin Susan Reverby, ohne danach zu suchen, zufällig auf Unterlagen. Die darauf begründete Entschädigungsklage hunderter Betroffener und Nachkommen gegen die Universität, die finanzierende Rockefeller-Stiftung und den Pharmakonzern Bristol Myers Squibb steht in Washington immer noch zur Entscheidung an. Keiner der Angeklagten bestreitet die Fakten, sie weisen aber alle Schuld von sich und haben sich nicht entschuldigt.

Das Robert Koch-Institut arbeitet eng mit der Johns Hopkins Unversity zusammen und hat sich zu den Verbrechen des Kooperations-Partners nie geäußert.

Charité: Aufarbeitung der Verbrechen nicht durch die Charité selbst

Die führende Virologie- und Pandemie-Institution in Deutschland ist, neben dem exekutierenden Robert Koch-Institut, die Charité. Sie ist unter staatlichem Dach zugleich das größte durchprivatisierte Krankenhaus in Deutschland – etwa durch die Auslagerung zahlreicher Tätigkeiten in die Billigtochterfirma Charité Facility Management GmbH.[4] Die Charité betreibt Forschung und pflegt weltweite Beziehungen – besonders intensiv mit der Johns Hopkins University.

Die Charité betreibt seit 2013 das Projekt „GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung“. Die Fördermittel kommen u.a. von der Springer-Stiftung. (Der jährliche Axel Springer Award wurde 2020 an den Corona-Leugner und Impfgegner Elon Musk vergeben, Preisredner war ausgerechnet der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn: Er zitierte einige Äußerungen von Musk und empfahl etwas, das er anderen prinzipiell verweigert: Man müsse „im Dialog“ bleiben. Da freute sich die maskenlos im Festsaal des Berliner Springer-Hochhauses versammelte Prominenz aus dem Springer-Konzern und deutschen Unternehmen.)[5]

Beim Aufarbeitungsprojekt „GeDenkOrt.Charité“ wird pflichtgemäß daran erinnert, dass die Krankenhaus-Leitung in der NS-Zeit jüdische Mitarbeiter entlassen hat. So sagte bei der Eröffnung der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl: „’Nicht-arische’ und politisch missliebige Kolleginnen und Kollegen wurden geächtet, entlassen und vertrieben.“

Hingerichtete Frauen aus Plötzensee: „Ein wertvoller Werkstoff“

Erst 2019 wurde ein besonderes medizinisches Verbrechen thematisiert: Die Verwertung der Leichen von hingerichteten Widerstandskämpfern des NS-Regimes in der Anatomie der Charité: Aber die Aufarbeitung wurde sofort und wird bis heute auf einen ganz kleinen Bereich eingegrenzt.

Von 1933 bis 1945 wurden vor allem im Berliner Gefängnis Plötzensee mehr als 2.800 Widerstandskämpfer und politisch Diskriminierte hingerichtet. Sie wurden mehrheitlich zur wissenschaftlichen Verwertung, zu Forschungs- und Lehrzwecken an das Anatomische Institut der Charité geliefert.

Die Verwertung geschah nicht zwangsweise, sondern nach den präzisen Wünschen der Charité, etwa dass die Hinrichtungen nicht später als abends um 20 Uhr stattfinden sollten: Die nächtlichen Luftangriffe sollten nicht die „Bearbeitung der Leichen zu Forschungszwecken“ behindern. Und die „beteiligten Ärzte“ sollten noch rechtzeitig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln „nach Hause kommen können“.

Eng begrenzte Aufarbeitung

Am 9. Mai 2018 veranstaltete die Charité das Symposium „Die Berliner Anatomie im Nationalsozialismus“. Die beiden Fachvorträge von Prof. Andreas Winkelmann und Prof. Johannes Tuchel beschränkten sich allerdings auf den Charité-Anatomen Prof. Hermann Stieve, der allerdings nur etwa 300 Leichen aus Plötzensee verwertete.

Stieve hatte sich darauf spezialisiert, das Verhalten des weiblichen Eierstocks unter Schockzuständen – beispielsweise einer Hinrichtung – zu untersuchen. „Durch die Hinrichtungen erhält das Anatomische und anatomisch-biologische Institut einen wertvollen Werkstoff, wie ihn kein anderes Institut der Welt besitzt“, schwärmte Stieve. Auch nach dem Krieg publizierte er dazu in der Zeitschrift „Das deutsche Gesundheitswesen“.

Einer der 300 Leichname für Stieve war die am 16.12.1943 durch das Fallbeil hingerichete Elfriede Remarque. Die Schwester des weltberühmten Schriftstellers und Marlene-Dietrich-Liebhabers Erich Maria Remarque, der in die USA geflüchtet war, war in Deutschland geblieben. „Knapp 30 Minuten nach der Hinrichtung wurde sie in die Charité überführt, wo ihr Leichnam von einem dreiköpfigen Ärzteteam, zwei Studenten, einer Schwester und zwei Krankenpflegern im hell erleuchteten Sektionsraum des Anatomischen Instituts schon erwartet wurde.“[6]

Warum, Herr Professor Drosten?

Die Aufarbeitung durch die Charité beschränkt sich auf den „Fall Stieve“.[7] Was mit den anderen 2.000 Leichen Hingerichteter aus Plötzensee in der Charité passierte, durch wen sie als „wertvoller Wertstoff“ verwertet wurden – bleibt unerforscht.

Warum, Herr Professor Drosten, zweigen Sie nicht ein paar hunderttausend Dollar aus der großzügigen Spende der Bill and Melinda Gates Foundation an die Charité für diese Forschung ab, wenigstens jetzt, ein Dreivierteljahrhundert später?

Titelbild: ralphmeiling/shutterstock.com


[«1] deutschlandfunk.de/menschenexperimente-robert-koch-und-die-verbrechen-von.740.de.html?dram:article_id=489445

[«2] Der Begriff „Konzentrationslager“ war, ausgehend von Südafrika, in der Kolonialpraxis v.a. der Briten damals üblich.

[«3] Werner Rügemer: „Die USA haben das sicherste Gesundheitssystsem der Welt“ – Die Johns Hopkins University und das globale Pandemien-Management, nachdenkseiten.de 1.4.2020

[«4] Werner Rügemer/Elmar Wigand: Die Fertigmacher. ArbeitsUnrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung, Köln, 3. Auflage 2017, S. , S. 211ff.

[«5] Werner Rügemer: Corona-Leugner unter sich: Ohne Maske feiern mit Elon Musk, nachdenkseiten.de 7.12.2020

[«6] Heinrich Thies: Die verlorene Schwester. Elfriede und Erich Maria Remarque. Eine Doppelbiografie. Zu Klampen Verlag, Springe 2020, S. 293ff.

[«7] Johannes Tuchel: Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee 1933 – 1945 und der Anatom Hermann Stieve, herausgegeben von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2019. Die Broschüre erwähnt im Titel nicht die Charité, ist nicht in einem Verlag erschienen und kann von der Gedenkstätte gegen eine Schutzgebühr bezogen werden.