Samstag, 16. Februar 2019

Sozialrassismus, was das ist?

Anabel Schunke zeigt es auf!

Dies zum Beispiel:

» In einer Gesellschaft, die in Kinderfragen zunehmend nur noch Vorteile für jene bereit hält, die Hartz4 beziehen, ist eine Entscheidung für oder gegen Kinder bei denen, die arbeiten gehen, zumeist rein finanzieller Natur. « Anabel Schunke

Quelle: https://www.achgut.com/artikel/die_abtreibungsdebatte_oder_bevormunder_gibts_nicht_nur_links/P15#comment_entries

Wer sowas vom Stapel lässt, ist ein neoliberales Arschloch bis in die Knochen - Frau Anabel Schunke. Einem Kind, welches das Pech hat, in einer Hartz IV-Familie geboren zu werden bekommt für Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke 2,90 € zugestanden, davon soll sich das Kind körperlich und geistig optimal entwickeln.

Ganz davon abgesehen, wer davon labert: „Mein Bauch gehört mir“, und bis zum neunten Monat für Abtreibung einsteht, der sollte mal zum Psychiater gehen, aber ganz ehrlich. Frauen, die es bis zum neunten Monat drauf ankommen lassen, um dann zu entscheiden es abzutreiben – da frag ich mich: Wo ist die Verantwortung geblieben? Wenn sie nicht ganz dicht sind, wer dann?




Sonntag, 6. Januar 2019

Impfung durch Inhalieren/Aerosole


»Ein neuartiges Impfverfahren, bei dem der Impfstoff zerstäubt und über die Lungenschleimhaut aufgenommen wird, wurde jetzt mit dem „Nanomedicine Award 2015“ ausgezeichnet.

Impfungen werden meist per Injektion verabreicht, was viele Menschen als unangenehm empfinden. Die Immunisierung per Spritze erfordert zudem einen gewissen logistischen Aufwand, da sie hohe Anforderungen an die Sterilität stellt und nur von medizinisch geschultem Personal vorgenommen werden kann. Forscher suchen deshalb seit längerem nach Möglichkeiten, nadelfrei zu impfen« https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/impfung-durch-inhalieren/

Sicherung des Artikels: https://drive.google.com/file/d/12ktrYGAZoSOi9MDGKEBDOZwy1nU511Yh/view?fbclid=IwAR3IYrB8uBJMWxKKszSeYEeupk9yAW1sipSW_QgtDUgF8_zCztwmh649vBE

Da wird in naher Zukunft die Begasung durch Impfstoffe in Schulen, Turnhalle usw. nichts mehr im Wege stehen. Und wenn das möglich ist, wird es auch nicht mehr lange dauern bis man Impfstoffe über ganze Wohnviertel versprühen kann.

US-Militär testete biologische Waffen - an der eigenen Bevölkerung in San Francisco

https://www.focus.de/panorama/videos/attacken-gegen-us-buerger-us-militaer-testete-biologische-waffen-an-der-eigenen-bevoelkerung-in-san-francisco_id_4814917.html?fbclid=IwAR3si7KfePfZRXOdikmv7_Qqhl6m17c0nyEgUH-0SnATZk2Q1HATYMrTgVc

Es klingt wie eine Verschwörungstheorie - aber die USA haben biologische Waffen an der eigenen Bevölkerung getestet. Die Militär-Forscher sorgten sich darum, welche Wirkung diese Waffen haben. Sie sollten es bald erfahren.

Es begann mit Tests auf Militärbasen. Soldaten und ihre Familien wurden Mikroben ausgesetzt, später, im Kalten Krieg, sollen die Versuche erweitert worden sein. In einem der größten Experimente versprühte die US-Navy mit gigantischen Schläuchen Bakterienwolken vor der Küste von San Francisco.

Die Forscher wollten herausfinden, wie sich die Stoffe verbreiten, berichtet "Iflscience.com". Die Folge: Die damals rund 800.000 Einwohner atmeten Millionen von Bakterien der Typen Serratia marcescens und Bacillus globigii ein – harmlose Typen, wie man damals dachte. Heute ist klar, dass Serratia marcescens Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann und für immungeschwächte Personen durchaus gefährlich ist.

Samstag, 5. Januar 2019

Der Verbraucher – das wilde Tier

Der Endverbraucher, Konsument ist ein wildes Tier das alles zerstört. Er hat die Schuld an allem. Prinz Philipp ein Mann aus der Leistungselite wusste das schon. Als er gefragt wurde, was sein größter Wunsch wäre, sagte er darauf hin: Er möchte als Virus auf die Welt kommen, um der Plage Mensch Herr zu werden. Der Verbraucher – das wilde Tier.

Da musste ich doch wahrlich in einer ARTE-Dokumentation vernehmen, dass der Konsument mit seinem Griff ins Regal noch nie so eine große Macht hat ausüben können, wie in dieser Zeit. Man hat geradezu geschwärmt davon, dass der Konsument über einen clever geschickten Griff in die Regale die ganze Welt beherrscht und auch lenken könne.

Der Konsument als Konterrevolutionär, der mit einem geschickten Griff in die psychologisch angebrachten Verkaufsregale die ihm die multinationalen Konzerne zur Verfügung stellen, die Welt verändern kann – es darf gelacht werden.

Sind die noch ganz dicht?

Jetzt haben die aus mir schon einen Konsumenten und Endverbraucher gemacht und jetzt schieben die mir die Schuld in die Schuhe, für all das, was hier auf dem Planeten geschieht? Weil ich mit einem geschickten Griff alles zu verhindern wüsste? Wenn dem wirklich so wäre und der Konsument mit einem konterrevolutionären Griff in die Verkaufsregale, den multinationalen Konzernen die Stirn bieten könnte, gebe es diese Form des Einkaufs gar nicht mehr - das ist mal sicher.

An dieser Stelle, sollte man sich mal anschauen wer das Lebensmittel- und Rohstoffkartell stellt und dann sich die Frage stellt, was der Kampf gegen Nestlé eigentlich soll? http://grilleau.blogspot.com/2018/04/das-rohstoff-und-lebensmittelkartell.html


Weder mit dem Griff ins Regal konnte ich die Atomkraftwerke verhindern, geschweige denn kann ich mit meinem geschickten cleveren Griff ins Regal, den Panzerbau und die damit zusammenhängende Rüstungsindustrie verändern. Ich kann noch nicht mal mit meinem geschickten Griff ins Regal, die Pharmaindustrie in die Schranken weisen. Ich wüsste auch nicht, wie ich mit meinem geschickten Griff ins Regal über 33 Millionen Tote die nach dem Zweiten Weltkrieg für diese Wirtschaftsordnung ihr Leben gelassen habe - hätte verhindern können. Oder hat man etwa mit dem Griff ins Regal den Jugoslawienkrieg verhindert? Ich wüsste nicht.

Ich wüsste auch nicht, wie 3,5 Milliarden Menschen, die unter einem Dollar sich ernähren müssen, mit einem geschickten und cleveren Griff ins Regal, haben überhaupt irgendwas ändern können. Ich wüsste auch nicht, wie das Millionenheer der Armutsrentner etwas daran hätte ändern können. Ich wüsste auch nicht, wie die etwa 7,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger mit ihrem Griff in die Regale etwas zu verändern hätten, wie nur ihr Budget direkt beim Discounter auf dem Tisch liegen zu lassen. Ich wüsste auch nicht, wie all die Menschen, die man in Leiharbeit, Zeitarbeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse presst, die über die Hälfte ihres Gehaltes an Miete abdrücken müssen, auch nur ansatzweise mit ihrem Kaufverhalten irgendetwas ändern könnten.

Ich wüsste auch nicht, wie der Endverbraucher, auch nur ansatzweise hätte verhindern können, dass bäuerliche Infrastrukturen zerstört werden und wir abhängig gemacht werden vom internationalen globalisierten Handel. Ich wüsste nicht, wie der Verbraucher Zinskolonien und Absatzplantagen hätte verhindern können. Das Schlimmste ist noch, der Verbraucher lässt sich das noch einreden, der glaubt es auch noch. Und der Konsument, ja, die erklären sich gegenseitig den Krieg. Da gibt es dann den ökologisch bewussten Konsumenten und den gemeingefährlichen Konsumenten, der ihr Leben in Gefahr bringt durch ihr Kaufverhalten.

Hier wird ein politisches Thema, auf den Endverbraucher abgewälzt. Unfassbar aber wahr. Selbst wenn es uns gelänge, diese verlogene Kampagne, die gegen Nestlé losgetreten worden ist zu gewinnen, dass also Nestlé die Segel streichen muss, ist das nichts anderes, als dass wir Bürger für einen anderen multinationalen Konzern den Markt bereinigt haben, denn der steht schon in den Startlöchern, um Nestlés Markt zu übernehmen. Man sieht, wie der Verbraucher hier kostengünstig eingespannt wird, um einen Wirtschaftskrieg für andere Giganten zu führen.

Ich hab's langsam begriffen, der Verbraucher muss vernichtet werden, dann klappt es auch mit dem Umweltschutz und mit dem Frieden auf der Welt.

Und ich ahne schon die Kommentare, die jetzt aufschlagen, die dann so lauten werden: Selbst verständlich kann ein jeder was tun, regional einkaufen zum Beispiel, auf Plastik verzichten, selbst backen, Gemüse im Garten anpflanzen usw. toll sag ich nur. Ändert aber an der Grundsätzlichkeit - nichts. Da werden individuelle Beispiele an Beispiel herangekarrt, die in sich alle stimmig sein mögen, aber keine Allgemeingültigkeit besitzen. Es beruhigt halt nur das Seelenleben des ökologisch bewussten Konsumenten.

Dieser Prozess, dass wir abhängig gemacht werden, vom internationalen Handel hat Friedrich List ca. um 1850 erklärt, und sein größter Feind Karl Marx und Engels, haben ihn in die Verbannung geschickt.

Friedrich List schrieb damals:

"In seinem "System der nationalen Ökonomie" entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs -, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche.

Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz.

Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite verschaffen."

Die Auswirkungen, der herrschenden Klasse diesen Prozess vorangetrieben zu haben, können Sie heute auf den Weltmeeren beobachten, ein einziges großes Containerschiff emittiert mehr als die doppelte Menge SO2 und Co2 wie die komplette Kfz-Flotte Deutschlands, täglich. 20 Containerschiffe pusten so viel SO2 in die Atmosphäre wie sämtliche Autos der Erde zusammen. …"

Ca. 40.000 von diesen Schiffen sind auf den Weltmeeren unterwegs. Gott sei Dank herrscht Windstille! So viel zur Relation. Die herrschende Klasse hat die komplette bäuerliche Infrastruktur nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zerstört – mit voller Absicht.

Und jetzt fehlt bloß noch, dass wir, die man als "Konsumenten" und "(END)Verbraucher" tituliert, die Industrie in die geplante Obsoleszenz getrieben haben. Das fehlt noch. Ich bin in dieser repräsentativen Demokratie, noch nicht einmal in der Lage überhaupt irgendetwas an diesen Prozessen zu verändern. Das angloamerikanische Establishment hat in ihren Denkfabriken, über die Techniken von Edward Bernays - über das Social Engineering die komplette Masse in ihrem Sinne sozialisiert. Das fängt schon an den Universitäten, wie dort über Wirtschaft gelehrt wird.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Der § 32 SGB II ist das Schlüsselelement um die Agenda 2010 aufrechtzuerhalten - warum sollte der vom Bundesverfassungsgericht gekippt werden?

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 15. Januar 2019 darüber, ob Sanktionen, unserer Verfassung genannt Grundgesetz - widersprechen oder eben nicht. Die Agenda 2010 hielt Einzug im Jahr 2003 eingeleitet von den Sozialdemokraten und der Partei Die Grünen - das sind jetzt 15 Jahre her. 15 Jahre Hunger, Obdachlosigkeit, Erpressung, weißer Folter und schwarze Pädagogik die die Arbeitslosen haben aushalten müssen. Einige von den Erwerbslosen haben diese Prozedur nicht überlebt sie sind an diesem Druck zerbrochen und einige an Mangelernährung gestorben. Über 1000 Erwerbslose sind auf diese Art und Weise ums Leben gekommen - Dunkelziffer unbekannt.


Nun spiele ich mal das Orakel von Delphi und sage voraus, dass das Bundesverfassungsgericht die Sanktionsmechanismen mit unserem Grundgesetz konform sehen wird, außer bei den vollstreckten Sanktionen, die die unter 25-jährigen zu 100 % auf dem Fuße treffen, daran wird sich abgearbeitet werden. Vom Grundsatz her werden die Sanktionen bleiben, die gab es auch schon in der alten Sozialgesetzgebung, wurde nur nicht in dieser Härte, die die Agenda 2010 vorgibt - exekutiert.

Und jetzt sage ich folgendes noch voraus, dass die Sanktionen politisch abgeschafft werden - und dafür in orwellscher Umkehrung der Begriffe ein Belohnungssystem eingeführt wird - das bedeutet, dass der Hartz IV Satz in Zukunft noch geringer ausfallen wird, im Gegenzug den Arbeitslosen die sich bereitwillig erklären in der Demütigungsindustrie sich anzustrengen und Arbeit simulieren - belohnt werden. Sprich: Es gibt keine Sanktionen mehr – weil alle sanktioniert werden, welches sie in der Demütigungsindustrie in aufstockender Weise sicher erarbeiten dürfen. Sie bekommen dann den Ehrentitel “ Held der Arbeit“ verliehen von der Bundesagentur für Arbeit für besondere Verdienste daran zu arbeiten - wie man ein nützliches Mitglied in der Gesellschaft wird.

Keiner wird mehr davon sprechen können, dass man noch nicht einmal davor zurückschreckte, schwangeren Frauen die Lebensgrundlage entzogen zu haben - das wird alles relativiert, beschönigt und so lange differenziert, bis das alles gar nicht mehr wahr ist. Die Vollstrecker dieses Unrechts, werden somit reingewaschen.

Somit fängt man dann neue Wählerstimmen ein, und alle werden sie Hurra schreien. Und die herrschende Klasse, hat wieder 15-20 Jahre gewonnen - und somit sind bald 40 Jahre ins Land gegangen. Und viele von den ehemaligen Erwerbslosen, liegen schon längst unter der Erde.

Vielleicht noch ein Nachtrag: Das Kernelement, damit die Agenda 2010 sprich die eingezogene Hartz IV Reform reibungslos funktioniert, fußt auf dem Sanktionsmechanismus, ohne diesen wäre es nicht möglich die Demütigungsindustrie, die mittlerweile zweistellige Milliardenbeträge an Umsätze einfährt, aufrechtzuerhalten. Geschweige denn, die Menschen gegen ihren Willen weiterhin in prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu pressen. Das ist das Schlüsselelement schlechthin – der Sanktionsparagraf 32 SGB II.

Wie das Britische Empire 45 Billionen $ aus Indien stahl

von Jason Hickel

Es gibt eine Geschichte, die in Großbritannien allgemein verbreitet ist, dass die Kolonisierung Indiens - so schrecklich sie auch gewesen sein mag - für Großbritannien selbst keinen großen wirtschaftlichen Nutzen gebracht hat. Wenn überhaupt, dann war die Verwaltung Indiens ein Kostenfaktor für Großbritannien. Die Tatsache, dass das Imperium so lange aufrechterhalten wurde - so die Geschichte - war also eine Geste des britischen Wohlwollens.

Neue Forschungen der renommierten Ökonomin Utsa Patnaik, die gerade von der Columbia University Press veröffentlicht wurden, versetzen dieser Erzählung einen vernichtenden Schlag. Ausgehend von fast zwei Jahrhunderten detaillierter Daten über Steuern und Handel berechnete Patnaik, dass Großbritannien im Zeitraum 1765 bis 1938 insgesamt fast 45 Billionen Dollar aus Indien abgesaugt hat.

Es ist eine erstaunliche Summe. Aus heutiger Sicht sind 45 Billionen Dollar 17 mal mehr als das gesamte jährliche Bruttoinlandsprodukt des Vereinigten Königreichs.

Wie kam es dazu?

Es geschah durch das Handelssystem. Vor der Kolonialzeit kaufte Großbritannien Waren wie Textilien und Reis von indischen Produzenten und bezahlte sie auf die übliche Weise - meist mit Silber - wie in jedem anderen Land. Aber 1765 änderte sich etwas, kurz nachdem die East India Company die Kontrolle über den Subkontinent übernommen und ein Monopol über den indischen Handel aufgebaut hatte.

So hat es funktioniert: Die East India Company begann, Steuern in Indien einzuheben, und nutzte dann geschickt einen Teil dieser Einnahmen (etwa ein Drittel), um den Kauf indischer Waren für den britischen Gebrauch zu finanzieren. Mit anderen Worten, anstatt für indische Waren aus eigener Tasche zu bezahlen, erwarben britische Händler sie kostenlos und "kauften" von Bauern und Webern mit Geld, das ihnen gerade abgenommen worden war "Tax-and-Buy-System").

Es war ein Betrug - Diebstahl im großen Stil. Doch die meisten Inder wussten nicht, was vor sich ging, denn der Agent, der die Steuern einnahm, war nicht derselbe wie der, der auftauchte, um ihre Waren zu kaufen. Wäre es die gleiche Person gewesen, hätten sie sicher Verdacht geschöpft.

Ein Teil der gestohlenen Waren wurde in Großbritannien konsumiert, der Rest wurde anderswohin wieder ausgeführt. Das Wiederausfuhrsystem ermöglichte es Großbritannien, einen Strom von Importen aus Europa zu finanzieren, einschließlich strategischer Materialien wie Eisen, Teer und Holz, die für die britische Industrialisierung unerlässlich waren. Tatsächlich hing die Industrielle Revolution zu einem großen Teil von diesem systematischen Diebstahl aus Indien ab.

Darüber hinaus konnten die Briten die gestohlenen Waren für viel mehr Geld in andere Länder verkaufen, als sie sie ursprünglich "gekauft" hatten, indem sie nicht nur 100 Prozent des ursprünglichen Wertes der Waren, sondern auch den Aufschlag einnahmen.

Nachdem der britische Raj 1847 die Macht übernommen hatte, fügten die Kolonisatoren dem Tax-and-Buy-System eine besondere neue Wendung hinzu. Als das Monopol der East India Company zusammenbrach, durften indische Produzenten ihre Waren direkt in andere Länder exportieren. Aber Großbritannien sorgte dafür, dass die Zahlungen für diese Waren dennoch in London landeten.

Wie funktionierte das? Grundsätzlich würde jeder, der Waren aus Indien kaufen wollte, dies mit speziellen Council Bills tun - einer einzigartigen Papierwährung, die nur von der britischen Krone ausgegeben wurde. Und der einzige Weg, diese Scheine zu bekommen, war, sie in London mit Gold oder Silber zu kaufen. So würden Händler London in Gold bezahlen, um die Scheine zu bekommen, und dann die Scheine benutzen, um indische Produzenten zu bezahlen. Als die Indianer die Scheine im örtlichen Kolonialbüro einlösten, wurden sie mit Rupien aus Steuereinnahmen "bezahlt" - Geld, das gerade von ihnen gesammelt worden war. Also wurden sie auch hier wieder gar nicht bezahlt, sie wurden betrogen.

Unterdessen erhielt London das gesamte Gold und Silber, das im Austausch für ihre Exporte direkt an die Inder gehen sollte.

Dieses korrupte System bedeutete, dass Indien zwar einen beeindruckenden Handelsüberschuss mit der übrigen Welt erzielte - ein Überschuss, der Anfang des 20. Jahrhunderts drei Jahrzehnte lang andauerte -, sich aber als Defizit in den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erwies, da das Realeinkommen aus Indiens Exporten vollständig von Großbritannien vereinnahmt wurde.

Einige weisen auf dieses fiktive "Defizit" als Beweis dafür hin, dass Indien eine Belastung für Großbritannien war. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Großbritannien hat enorme Mengen an Einkommen abgefangen, die zu Recht indischen Produzenten gehörten. Indien war die Gans, die das goldene Ei legte. Unterdessen bedeutete das "Defizit", dass Indien keine andere Wahl hatte, als von Großbritannien Kredite zur Finanzierung seiner Importe aufzunehmen. So wurde die gesamte indische Bevölkerung in völlig unnötige Schulden bei ihren kolonialen Oberherren gezwungen, was die britische Kontrolle weiter festigte.

Großbritannien nutzte den Gewinn aus diesem betrügerischen System, um die Motoren der imperialen Gewalt zu befeuern - die Finanzierung der Invasion in China in den 1840er Jahren und der Unterdrückung der indischen Rebellion im Jahr 1857. Und das kam zu dem hinzu, was die Krone direkt von den indischen Steuerzahlern nahm, um für ihre Kriege zu bezahlen. Wie Patnaik betont, "wurden die Kosten aller britischen Eroberungskriege außerhalb der indischen Grenzen immer ganz oder hauptsächlich den indischen Einnahmen angelastet".

Und das ist noch nicht alles. Großbritannien nutzte diesen Zustrom von Tribut aus Indien, um die Expansion des Kapitalismus in Europa und in Regionen europäischer Besiedelung wie Kanada und Australien, zu finanzieren. So wurde nicht nur die Industrialisierung Großbritanniens, sondern auch die Industrialisierung eines Großteils der westlichen Welt durch die Absaugung aus den Kolonien erleichtert.

Patnaik identifiziert vier verschiedene Wirtschaftsperioden im kolonialen Indien von 1765 bis 1938, kalkuliert die Extraktion für jede einzelne und berechnet dann einen bescheidenen Zinssatz (etwa 5 Prozent, was niedriger als der Marktzins ist) vom Mittelwert einer jeden Periode bis zur Gegenwart. Zusammenfassend stellt sie fest, dass sich der gesamte Abfluss auf 44,6 Billionen Dollar beläuft. Diese Zahl ist konservativ, sagt sie und beinhaltet nicht die Schulden, die Großbritannien Indien während des Raj auferlegt hat.

Das sind atemberaubende Summen. Aber die tatsächlichen Kosten dieses Abflusses lassen sich nicht berechnen. Wenn Indien in der Lage gewesen wäre, seine eigenen Steuereinnahmen und Deviseneinnahmen in die Entwicklung zu investieren - wie es Japan tat -, lässt sich nicht sagen, wie die Geschichte anders verlaufen wäre. Indien hätte sehr wohl zu einem wirtschaftlichen Kraftpaket werden können. Jahrhunderte der Armut und des Leidens hätten verhindert werden können.

All dies ist ein ernüchterndes Gegenmittel gegen die rosarote Erzählung, die von einigen mächtigen Stimmen in Großbritannien gefördert wird. Der konservative Historiker Niall Ferguson hat behauptet, dass die britische Herrschaft dazu beigetragen hat, Indien zu "entwickeln". Während seiner Zeit als Premierminister behauptete David Cameron, dass die britische Herrschaft eine Nettohilfe für Indien war.

Diese Erzählung hat in der Volksmeinung eine beachtliche Wirkung: Laut einer Umfrage von YouGov aus dem Jahr 2014 glauben 50 Prozent der Briten, dass der Kolonialismus für die Kolonien von Vorteil war.

Doch während der gesamten 200-jährigen Geschichte der britischen Herrschaft in Indien gab es fast keinen Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens. In der Tat brachen in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts - der Blütezeit der britischen Intervention - die Einkommen in Indien um die Hälfte ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Inder sank von 1870 bis 1920 um ein Fünftel. Zehn Millionen starben sinnlos an politisch bedingten Hungersnöten.

Großbritannien entwickelte Indien nicht. Im Gegenteil - wie Patnaiks Arbeit deutlich macht - entwickelte Indien Großbritannien.

Was verlangt das heute von Großbritannien? Eine Entschuldigung? Auf jeden Fall. Reparationen? Vielleicht - obwohl es in ganz Großbritannien nicht genug Geld gibt, um die Summen zu bezahlen, die Patnaik ausweist. In der Zwischenzeit können wir damit beginnen, die Geschichte richtig zu stellen. Wir müssen erkennen, dass Großbritannien die Kontrolle über Indien nicht aus Wohlwollen, sondern um der Ausplünderung willen behalten hat und dass der industrielle Aufstieg Großbritanniens nicht sui generis aus der Dampfmaschine und starken Institutionen hervorging, wie es unsere Schulbücher vorschreiben, sondern vom gewaltsamen Diebstahl aus anderen Ländern und anderen Völkern abhängig war.

http://www.antikrieg.com/aktuell/2018_12_16_wiegrossbritannien.htm?fbclid=IwAR1AWyjj0s44unh-ir4g5HXPODVAg8AwAnNT19SQlCDHMb3W2CDn1_gBK8o

Montag, 17. Dezember 2018

Wie böse dürfen die Guten werden?

Stichwort hierfür: für die Menschenrechte gegen die Völkermörder mit über 35 Millionen Tote nach dem Zeiten Weltkrieg.

»Die komplexe Realität der Welt in eine schwarz-weiße Moralgeschichte zu zerlegen, in der es gute und böse Menschen (oder Faschisten und Antifaschisten) gibt, ist eine der größten Unwahrheiten. Populisten sind Meister dieser Vorgehensweise. Die Vorstellung, dass es “gute“ Antifaschisten gibt, die Minderheiten vor “schlechten“ Faschisten schützen, ist ein Beispiel für diesen kognitiven Stil. Überraschenderweise haben sich viele Wissenschaftler, die sich auf die Erforschung des Populismus spezialisiert haben nur zu gerne als breit erwiesen, diese Denkweise zu demonstrieren.«

Eric Kaufmann Professor für Politik an der Universität Birkbeck

Leichen plastern unsere Demokratie ...

Von 1945 bis heute - 20 bis 30 Millionen Menschen von den USA getötet
Ich hatte diese Zahlen des Öfteren hier schon erwähnt, doch leider dringen sie nicht in das Savannengehirn des aufgeklärten Mainstream Bürger. Irgendwie scheint er gegen Tote und das Leid, welches es mitbringt, immun zu sein. Für ihn scheint der Kampf gegen die Völkermörder für die Menschenrechte eine alternativlos Variante darzustellen. Denn die Mär, die von diesen antifaschistischen Bewegungen verbreitet werden, dass der Tod nur in Form eines Bärtchens auftauche - ist in den tieferen Bewusstseinsschichten chronifiziert verankert - und so beruhigt es sein demokratisches Gewissen.

http://www.voltairenet.org/article204026.html

Die über 1500 antifaschistische Bewegungen die staatlicherseits teilweise mit Millionenbeträge bedacht werden, allen voran die private Amadeu Antonio Stiftung, indem auch staatliche Behörden mit agieren, wie z. B der Verfassungsschutz - die als Speerspitze dieser Bewegung auszumachen, ist, beschäftigen sich hauptsächlich damit, Menschen, die autark leben, als Bio-Nazis zu etikettieren, denen es gilt, den Garaus zu machen. Völkische Siedler würden an dem Fundament unserer Demokratie anknabbern. Ihr Kampf richtet sich auch gegen den sexuellen Missbrauch und vor allem ihn nicht den Neonazis zu überlassen, weil über das Thema verstärkt Mobilisierungskräfte entzündet werden. Das Hoheitsrecht, sich gegen sexuellen Missbrauch zu Wehr zu setzen, sei Aufgabe des aufgeklärten demokratischen „Mainstream“-Bürgers.

So stellt der Verfassungsschutz mit seinen Netzwerken, wie sollte es auch anders sein, geschickt und elegant ein paar Glatzen auf die Straßen, damit die Amadeu Antonio Stiftung, auch genug Fakten hat, um zu beweisen, wie der Kindesmissbrauch von Neonazis instrumentalisiert wird. Der Tilo Brandt, der vom Verfassungsschutz mit über 100.000 DM, bedacht wurde, um die rechte Neonazi-Szene aufzubauen, hat diese Gelder wohl als falsches Signal verstanden - er sitzt jetzt im Knast wegen 100fachen Kindesmissbrauch.

Selbstredend dass dieser private Verein im Verbund mit der Verfassungsschutzbehörde auch gleich mal festlegt, was alles als „rechts „etikettiert werden muss, siehe (siehe Nachrichtenspiegel): https://www.nachrichtenspiegel.de/2015/10/26/die-amadeu-antonio-stiftung-eine-transatlantische-lobby/

Die Signalworte „TTIP“, „MONSANTO“, „GENTECHNIK“, „CIA“, „ATLANTIKBRÜCKE“, „BILDERBERGER“, „FREIMAURER“, „ZINSKNECHTSCHAFT“, „ÜBERWACHUNGSSTAAT“, „DRITTER WELTKRIEG“, „GEHEIMDIENSTE“, „UKRAINEKRISE“, „INTERNATIONALE HOCHFINANZ“ …

werden völlig kritiklos in einen Topf mit echtem braunen Gedankengut geworfen und zu „antisemitischen“ und „antidemokratischen“ Begriffen erklärt (siehe Amadeu-Antonio-Stiftung). https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/verschwoerung/trends-und-dauerbrenner-der-verschwoerungsideologien/ Das solche Tabusetzungen und Zensurrichtlinien mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nichts mehr zu tun haben, brauche ich – so steht zu hoffen – nicht näher zu erklären. „Links“ ist an solchen Tabus überhaupt nichts mehr.

Nichtregierungsorganisationen wie die Amadeu Antonio Stiftung kämpfen auch um das richtige " Wording" um Rassismus zu bekämpfen. So hat man das Wort “Neger“ gesellschaftlich geächtet - das geht so weit, dass auch die Bücher von Erich Kästner, Autor so berühmter Kinderbücher, wie „Das fliegende Klassenzimmer“, „Pünktchen und Anton“, „Das doppelte Lottchen" aus den Bibliotheken entfernt wird - weil sie das Wort "Neger" enthalten. So werden Erich Kästners Werke ein zweites Mal Opfer irrationaler Ideologien. Neger sagen, wird gesellschaftlich verfolgt, Neger mit Bomben und mit Hunger niederstrecken ist gesellschaftlich akzeptiert. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges und im ganz besonderen ab den siebziger Jahren - als der Kriegsverbrecher Henry Kissinger Lebensmittel als Waffe entdeckte, hat man bis zum heutigen Tag 1 Milliarde Neger mit voller Absicht verrecken lassen.

Nicht zu vergessen die Europäische Union im Verbund mit Weltbank und IWF die die Bevölkerung des Kontinents Afrikas Ihrer Lebensmittelsouveränität beraubt. Man schreckt auch nicht davor zurück, Hilfslieferungen zu missbrauchen, um dort genmanipulierte Saatgut unterzumischen, um die einheimische Saatenvielfalt zu zerstören. Das ist kein Akt der Nächstenliebe, das ist ein Akt, der als mörderisch zu bezeichnen ist. Als Gegenmaßnahme haben sich nun 190 Länder entschlossen, einen Migrationspakt zu unterzeichnen, der die erpresste Wanderschaft positiv darstellt - der dem ganzen Elend ein Ende setzt.

Ein Hoch auf diese zivilisierte Errungenschaft.

Richtigerweise bewerben sie den Migrationspackt in orwellscher Umkehrung der Begriffe - mit dem Slogan: "No Border, No Nation", "Migration ist ein Menschenrecht" sowie "Wir sind bunt – für Demokratie und Menschlichkeit". Um dann letztendlich mit dem Slogan "Proletarier der Welt vereinigt euch." das teuflische Gericht zu verfeinern. Eine Beklopptenbrigade eben.

Aber bitte sagen Sie nicht Neger - das könnte Konsequenzen haben.

Adorno sagte, er fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten. Zumindest schreibt man es Adorno zu, der im Rundfunk 1959 sich so geäußert haben soll: dass er nicht die Wiederkehr des Faschismus als Schlägerbande fürchte, die nach SA-Manier das Volk aufmische, sondern er fürchte die Wiederkehr des Faschismus als Demokratie.

Samstag, 10. November 2018

Der UN-Migrationspakt ein trojanisches Pferd




Dieses Trojanische Pferd gemeint ist hier der Migrationspakt, der mehr oder weniger mit der Taktik einer Salami daherkommt, ist natürlich vom Grundsatz her abzulehnen. Denn erzwungene Migration ist kein Akt der Höflichkeit, der dann entsprechend mit Verträgen zu verwalten sei. Würde in diesem Migrationspakt 80-mal der Passus stehen: Wir verpflichten uns die Ausbeutung zu stoppen und alles Menschenmögliche zu tun, damit die Menschen eben nicht entwurzelt werden - wäre das ein Pakt, der zu unterschreiben es wert wäre. Doch so ist es nur ein perfides Machwerk von den Eliten für die Eliten um die Ausbeutungsressource Humankapital direkt vor die Haustür multinationaler Konzerne zu kippen - um mit dieser entrechteten Masse die Löhne weiter ins Bodenlose zu schrauben. Ganz zu schweigen von den sozialen Spannungen und Verwerfungen, die dieser Pakt in sich trägt.

Ich möchte noch mal auf den verlogenen heuchlerischen Migrationspakt zurückkommen der, wie es aussieht, schon beschlossene Sache ist.

Diesr Migrationspakt passt wunderbar zu diese Nachricht:

» Seit 2011 halten EU und Bundesregierung umfassende Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Syrien aufrecht: Die Auslandskonten des syrischen Staates und seiner Firmen wurden „eingefroren“, Importe aus Syrien, insbesondere von Öl, seinem wichtigsten Devisenbringer, verboten, das Land vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten. Syrien soll an keine Devisen kommen, so dass es die notwendigen Rohstoffe, Waren und Maschinen für seine Industrie und Landwirtschaft, sowie für Versorgung der Bevölkerung auf dem Weltmarkt nicht einkaufen kann. Dazu kommen explizite Exportverbote nach Syrien, die gerade die Bereiche treffen, die für den Wiederaufbau besonders wichtig sind, wie die Öl/Gasindustrie und die Energiewirtschaft.

Die sorgfältig ausgearbeiteten Sanktionen sind bewusst so gestaltet, dass sie die Wirtschaft des Landes lahmlegen, Massenarbeitslosigkeit schaffen und die Bevölkerung in Armut und Elend treiben, damit sie in ihrer Verzweiflung gegen die eigene Regierung aufsteht und dem Westen den gewünschten „Regime change“ ermöglicht… http://www.freidenker.org/?p=5542&fbclid=IwAR2BxdymzbPl6EV_QaeZwY4LAnIqxmonoQZa96zQcqZfOJP7T6q7PNerGP8

Auszug aus dem Migrationspakt:

„… wir erkennen an, dass sie (die Migration) in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt und dass diese positiven Auswirkungen durch eine besser gesteuerte Migrationspolitik optimiert werden können.“ (RdZ. 8)

Deshalb will man sicherstellen, „dass gegenwärtige und potenzielle Migranten vollständig über ihre Rechte und Pflichten und die Möglichkeiten für eine sichere, geordnete und reguläre Migration informiert sind.“ (RdZ. 10)

So schafft man sich den Tatbestand der Migration - dieser wird in der Öffentlichkeit positiv beworben - als ob Migration etwas ganz tolles sei. Mit Hunger u. Bomben erpresst man die Wanderschaft und feiert das als Menschenrechte. Und ich stehe hier und schaut dem Treiben ohnmächtig zu und werde an der Kritik die ich der Anbringung noch als Rassist und Faschist etikettiert.

Und wie die Debatte zum UN-Migrationspakt ausartet kann man hier eindrucksvoll sehen: Migrations-Debatte im Bundestag SPD-Frau wütet gegen AfD-Mann https://www.focus.de/politik/deutschland/migrations-debatte-im-bundestag-spd-frau-wuetet-gegen-afd-mann_id_9873983.html?fbclid=IwAR3qkJDUrMV35Ej8NEEZ9Y_F9vH_WE2DqgZYd7x5BHF6htiDlP_dAwF2rI0

Ich hab in meinem privaten Umfeld, soweit überhaupt noch vorhanden, und langjährige Facebook-Freunde verloren, weil ich sie in die Brigade der Bekloppten einreihen musste - die die Migrationsagenda von Peter Sutherland und Co. in ihren Denkfabriken ausgedacht haben – vor sich hertragen. Peter Sutherland hat sie als Spinner, Bekloppte und Idioten tituliert, bei denen man die Tür einrennen müsse, um das Projekt der Migration und die Zerstörung der Völker voranzutreiben - allen voran die Medien, die Medien müsse man ins Boot holen.

Dabei gibt es einen fundamentalen Unterschied, ob sich jemand gegen die Migration als solches stemmt, oder gegen Flüchtlingshilfe. Das wird allzu gerne verwischt, um die Debatte immer schön in einer Schieflage zu halten, um mit dem Naziknüppel obendrauf hauen zu können. Ich weiß nicht, wie oft ich mich schon erklärt habe, eben für bedingungslose Flüchtlingshilfe - Kranke, Alte, Kinder und Frauen zuerst.

Der Bekloppten-Brigade fällt noch nicht einmal auf, dass die, die den Planeten Erde in Brand stecken, diese Migrationsagenda ausgedacht haben – und uns überstülpen. Ein Eliteprojekt. https://www.cfr.org/event/global-response-mediterranean-migration-crisis Ihnen geht es vornehmlich nicht darum Flüchtlingen zu helfen, denen sie die Lebensgrundlage zerstörten, vielmehr unter diesem Deckmantel ihr Projekt voranzutreiben. Denn wie lässt es sich erklären, dass diese Herren, z. B, immer noch das syrische Volk mit Sanktionen belegen? Das dadurch, die medizinische Versorgung und Ernährung von Kranken, Kindern und Alten gefährdet ist?

Wie lässt sich erklären, dass sie in den Flüchtlingslagern, die Lebensmittelration um die Hälfte kürzen, dass die so unter Hunger gestellten sich erst recht gen Europa auf den Weg machen müssen? Um dann, mit dem Knüppel auf uns zu hauen, die sich gegen diesen Irrsinn stemmen – als Krönung titulieren uns die Völkermörder noch als Nazis und Faschisten, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Und die Brigade der Bekloppten unterstützen quasi die imperialistischen Angriffskriege, die unter dem perversen Motto „Für die Menschenrechte gegen die Völkermörder“ ganze Landstriche entvölkern. Diese Kavallerie der Bekloppten kontert diesen Wahnsinn mit "No Border, No Nation", "Migration ist ein Menschenrecht" sowie "Wir sind bunt – für Demokratie und Menschlichkeit". Wer Migration mit diesen Slogans in orwellscher Umkehrung der Begriffe positiv bewirbt - muss bekloppt sein, denn mit Flüchtlingshilfe hat das alles nichts mehr zu tun.

Es wird immer mehr davon gesprochen, dass es immer mehr Klimaflüchtlinge geben würde - und man diese Menschen retten müsste. So hat die EU eine Studie in Auftrag gegeben, wie viel Klimaflüchtlinge Europa verkraften könnte. Über 3 Milliarden Klimaflüchtlinge hätten in Europa Platz. 3 Milliarden Menschen ausgeschrieben: 3.000.000.000 Wenn die Kontinente, unfruchtbar sind, weil der Klimawandel dort das Leben verunmöglicht - dann muss die Frage gestattet sein, wie ertragreich die europäischen Ackerböden sein müssen, um 3 Milliarden Menschen zu ernähren. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat man die einfach verhungern lassen, aber nicht, als das Klima zugeschlagen hat, sondern weil mit Nahrungsmittel spekuliert wurde, 1 Milliarde Menschen hat man bis dato verrecken lassen – nicht des Klimas wegen – nein.

Jetzt erst hat man irgendwie den Klimawandel entdeckt. https://www.ardmediathek.de/tv/nat%C3%BCrlich/Die-W%C3%BCste-fruchtbar-machen/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?bcastId=1026394&documentId=13469298&fbclid=IwAR3USy2wn7xCrfYl__6iRM67dhQEyJ5Vfa6v_eSN8oeN5JpamqwJxxldZY8

10 Fakten Termiten machen die Wüste fruchtbar An diesem Ort gab es lange Zeit nur Trockenheit und brach liegendes Land. Bis dieser Mann kam und mit seiner Vision der Natur ein Schnippchen schlug. https://www.7tv.de/10-fakten/12-termiten-machen-die-wueste-fruchtbar-clip

Man macht dann lieber Studien darüber, dass in Europa 3,3 Milliarden Migranten Platz hätten, in Deutschland etwa 200 Millionen. Man sieht, der Kurs ist festgelegt. Alternativlos. Hier zu lesen: 274 Millionen Einwohner für Deutschland? Eine Studie für die EU aus dem Jahr 2010 zum Thema Umsiedlungspolitik sorgt für Aufregung. Diese war unter Mitarbeit von durch die EU beauftragte Beratungsunternehmen wie z.B. Eurasylum Limited erstellt worden, im Rahmen eines Dienstleistungsvertrag des Europäischen Flüchtlingsfonds für die EU.

Falls dieses Papier je umgesetzt wird, so wird von dem heutigen Europa nichts mehr übrig bleiben. Die Journalistin Eva Herman stellt in diesem Zusammenhang die Frage: Brauchte man den Globalen Pakt für Migration der Vereinten Nationen erst als Eisbrecher, welcher im Dezember 2018 im marokkanischen Marrakesch unterschrieben werden soll, um die Ziele dieses EU-Papiers aus 2010 durchzusetzen? In dem Papier hatte man vorgerechnet, wie viele Migranten die einzelnen EU-Länder noch vertragen sollen. Auf Seite 112 wird berechnet, wie viele zusätzliche Einwohner jedes europäische Land verkraften würde. Für Deutschland (derzeit 82,5 Millionen Menschen) sieht man zum Beispiel eine Einwanderung weiterer 192 Millionen Migranten vor, um auf die Zahl von 274 Millionen (!) Einwohnern zu kommen. Auch weitere EU-Länder sind betroffen, wie Eva Herman in diesem Video ausführt. https://www.youtube.com/watch?v=y9GgU1DAtZs

Genannte EU-Studie: https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/e-library/docs/pdf/final_report_relocation_of_refugees_en.pdf?fbclid=IwAR1n4_NdEA3iwuDflIP9ht2_r5JiLxnBlmQWo7jzkVkbgqpLmAUF6Q39OvU

Übersetzter UN-Migrationspakt https://juergenfritz.com/2018/10/24/un-migrationspakt/?fbclid=IwAR1qhfFsZyXEtAb6nJP70hiV1sMSRJcZOrb6cpN9muzx0rMjE33hYVbeKmM

Wir steckten Jugoslawien in Brand, in dem Joschka Fischer den Vergleich mit Holocaust brachte und dem Naziregime. Das Land wurde dadurch zu großen Teilen entvölkert – und zur Wanderung gezwungen auch nach Europa. Und nun kommt der Bandit Daniel um die Ecke und bringt den Vergleich abermals mit den Juden - um was zu erreichen? Anstatt die Ausbeutung zu stoppen, holt man sich jetzt 3 Milliarden Migranten nach Europa? Ein gigantischer Markt entsteht direkt vor der Haustür - will ich mal meinen. Man denkt wahrscheinlich im Voraus, und weiß, dass Afrika sich auf Dauer die Ausbeutung nicht länger gefallen lassen wird. Es wird immer unbequemer in den Entwicklungsländern Handel zu betreiben. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen und so vergrößert man sich den Markt von 500 Millionen Menschen in Europa mal schnell über 3 Milliarden?

Lassen wir mal einen jungen Philosophen Fabio Marazzina zu Wort kommen

 » Wenn gar nicht so viele neue Wohnungen gebaut werden können, was ja jetzt schon angesichts des seit Jahren vernachlässigten Baus von Sozialwohnungen zu einem Problem werden kann, dann bildet sich automatisch eine Kapazitätsgrenze, zwangsläufig. Da muss man der Wagenknecht nun nicht gleich eine ideologische Grenze unterstellen, das halte ich für übertrieben. Viele bemerken die Schieflage der Dialektik hier nicht. Das "keine Obergrenzen" ist auf der anderen Seite wiederum die Grenzenlosigkeit des Imperialismus und der Globalisierung, die grenzenlose Freiheit, ganze Länder für geopolitische Interessen regelrecht zu entvölkern und einen Dummen zu haben, der das ganze mitspielt. Für die USA und jene, die gerne weiter an Syrien "knabbern" wollen, ist Europa quasi ein überdimensionales Lager für jene, die sie zZ. aus Syrien systematisch zu vertreiben versuchen. Es ist wichtig, die Grenzen in der Kapazität zu erkennen, um endlich zu einer friedlicheren Außenpolitik und zur Überwindung des Kapitalismus/Imperialismus und der Ausbeutung zu gelangen und eine Welt aufzubauen, in der die Menschen ein gutes Leben in ihren eigenen Ländern führen können.

Noch nie aufgefallen, dass uns die Medien die Migration bzw. die Völkerwanderung als etwas schon immer dagewesenes, vermeintlich natürliches verkaufen wollen? Sie tun dies, damit die Menschen den Imperialismus als eine Art Naturgesetz empfinden und ihn stillschweigend akzeptieren. Dabei gibt es einen fundamentalen Unterschied, ob jemand die Migration als Symptom und Folge der gegenwärtigen Außenpolitik kritisiert oder ob sich es gegen die Migranten selbst richtet. Das wird leider nur allzu gerne verwischt, um die Debatte immer in einer Schiene zu halten und die Ursachenbekämpfung unmöglich zu machen, indem jeder diskreditiert und in einen Topf mit den Rechten geschmissen wird, der abweicht. Erst wenn diese Gründe, die zur Flucht führen, ausgemerzt sind, erfährt die Nationalstaatlichkeit als solche ihre ethische/moralische Legitimation, also erst wenn auch die Nationalstaatlichkeit der ausgebeuteten Völker und destabilisierten Länder respektiert wird. Der Nationalstaat ist heute die letzte natürliche Barriere, die sich der kapitalistischen Globalisierung in den Weg stellt, das sollte nicht vergessen werden. Er ist nicht per se schlecht, sondern wird es erst dann, wenn doppelte Maßstäbe angewandt werden. Die Grenzen werden erst dann zu welchen bzw. zu schlechten, wenn jene vor ihnen stehen, deren eigene Grenzen durch uns nicht respektiert wurden.

Die wahre Stärke der Menschheit liegt in der Pluralität innerhalb der Singularität und umgekehrt, und zwar in einer de-zentralisierten Struktur, einer multipolaren Welt, in der die Migration als Folge des Imperialismus überwunden wurde. Reißen wir alle Grenzen ein, im Glauben, dass die maximale Pluralität auf einem einzigen Fleck das zu erreichende Ziel sei, so schwächen wir uns selbst und alle anderen gleich mit. Die Globalisierung bzw. der totale Kapitalismus hat sich diesem Ideal angenommen, es sich zu eigen gemacht und pervertiert, um seine Ziele zu erreichen. Wir sollten Grenzen so nutzen, dass sie dem wuchernden Kapitalismus, dem Imperialismus usw. entgegen stehen und den Menschen, anderen Kulturen und Völkern somit Freiheiten schaffen; nämlich die Freiheit, nicht in die Fremde und auf einen einzigen Fleck getrieben werden zu müssen. Denn je mehr wir sie einreißen, desto höher werden die Grenzen im inneren zwischen Arm und Reich werden, desto gespaltener wird unsere Gesellschaft sein. Das sind negative Spaltungen. Doch es kann positive geben und zwar in Form einer dezentralen Aufteilung, die den Völkern Freiheit bieten kann, indem sie sie vor den kapitalistischen Auswüchsen schützt.

Bevor wir alle in einem "gemeinsamen Haus" leben können, müssen wir erst einmal lernen, in einer guten Nachbarschaft zu leben und uns gegenseitig zu stützen. Andernfalls wird uns dieses System irgendwann alle auf einen Fleck pferchen, wie Vieh, denn im Kapitalismus wird Multikulturalismus nur dazu missbraucht, um einen maximal manipulierten, leicht auszubeutenden und ent-solidarisierten Einheitsbrei zu kreieren. Ein echter Multikulturalismus erfährt auch erst dann seine richtige Wertschätzung, wenn erkannt wird, dass er nur de-zentral zur vollen Entfaltung kommt. Das missachtet unser System jedoch und daher kommt es auch im inneren wiederum zu Spannungen. Wir machen sozusagen die "Häuser" unserer Nachbarn kaputt, nehmen sie aber bei uns auf und weigern uns zugleich jedoch, ihre Häuser wieder aufzubauen mit dem Argument, dass sie bei uns sowieso besser leben würden und doch kein eigenes mehr bräuchten, während wir noch die übrig gebliebenen Wertgegenstände aus ihren zerstörten Heimen entwenden. Und dann wundern wir uns über innere Spannungen durch Rechte und integrations-unwillige Ausländer? Das Problem sind zum Teil auch wir selbst und nicht nur jene, an denen unser Denken scheitert. Das erkennen viele Linke immer noch nicht und machen sich damit zum unwissentlichen Komplizen des Systems....«

Ich ergänze mal um das Statement eines linken Intellektuellen, der dieses Problem ebenfalls anspricht (nicht von seiner bewusst getroffenen, leicht provozierenden Wortwahl abschrecken lassen ;)) : https://www.youtube.com/watch?v=OW75LezkJ94




Und hier die wichtigsten Dinge auf Deutsch übersetzt aus diesem Auftritt beim Council on Foreign Relations welches ich als Quelle auch angegeben habe.

Auftritt beim Council on Foreign Relations: 45 Millionen Einwanderer für Deutschland

Am 30. September 2015 hatte Peter Sutherland einen Auftritt beim einflussreichen US-Thinktank Council on Foreign Relations (CFR). Anwesend waren Teilnehmer aus der Thinktankszene, Premium-Medienleute, Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Politiker. Thema der Versammlung: »A Global Response to the Mediterranean Migration Crisis« (Eine globale Antwort auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum).

Ebenfalls Vortragender war William Swing, der Generaldirektor der International Organization for Migration. Den Vorsitz führte George Rupp, emeritierter Professor der Columbia University und ehemaliger Direktor des International Rescue Committee (internationale Hilfsorganisation für Flüchtlinge).

Dort, unter seinesgleichen, redete Sutherland bei der anschließenden Aussprache Klartext. Man spielte sich dort die Stichworte und Bälle gegenseitig zu:

Das fehlende Element für die Weltwirtschaft: Der freie Fluss von Menschen

William Swing: »Peter, sie gründeten die WTO. Und zwar wegen des freien Verkehrs von Kapital, Gütern und Dienstleistungen. Wodurch passiert das? Durch Menschen! Es gibt aber noch keine freie Bewegung von Menschen! Und das ist das Element, worüber Sie sprechen, was tatsächlich noch fehlt.«

Der Einwurf des Generaldirektors der internationalen Organisation für Migration ist entlarvend. Es geht hier in Wirklichkeit nicht um ein humanitäres Anliegen, sondern um die Entfesselung der freien Verfügbarkeit von Menschen und darum, eine Forderung der WTO umzusetzen. Diese Forderung ist zutiefst unethisch und antihuman, insbesondere, wenn man bedenkt, in welchem Kontext sie derzeit erhoben wird.

Swing weiter: »Lassen Sie mich Ihnen schließlich zwei oder drei Herausforderungen entgegenschleudern. Also Punkt 1: Die Sicherheitssituation ist ganz wichtig [gemeint sind Visa, Bereitstellung von Jobs, Unterbringung, Anm.], Punkt zwei: Migration in großem Ausmaß ist unvermeidbar, notwendig und wünschenswert. Punkt drei. Die Herausforderungen. Das ist es, was wir haben werden, wenn wir Erfolg haben wollen. Als Erstes müssen wir das öffentliche Narrativ über Migration ändern. Jetzt ist es toxisch. Es ist giftig. Migration hat einen schlechten Namen.«


Diese Forderung nach der Manipulation des öffentlichen Diskurses ist bereits von Soros & friends und seinem Spendennetzwerk der Zwölf vertraut.

Swing fährt fort mit einer Eloge auf die großartigen Ergebnisse der Einwanderung in den USA mit Hinweisen auf die vielen Nobelpreisträger, die zu 40 Prozent nicht in den USA geboren waren. Dann entsteht eine Diskussion mit Vorschlägen, wie man das Narrativ über Migration positiv verändern könne.

Sutherland: »Ich denke, Fakten zur Demographie sind äußerst wichtig. Ich meine, die niedrigste Geburtenrate der Welt, Deutschland, die Tatsache, dass es wahrscheinlich 1,5 Millionen pro Jahr braucht – wenn ich bei dieser Zahl richtig liege – um über die nächsten 30 Jahre das Verhältnis zwischen Rentnern und arbeitender Bevölkerung aufrechtzuerhalten, Italien und Spanien und so weiter im europäischen Kontext. Dasselbe Problem und sogar noch dramatischer […] stellt sich bei Japan. Ich denke, dass ist sehr wichtig!«

Aufgabe der Medien: Die Ängste der Menschen haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun!

Swing: »George [Rupp], kann ich noch einen Punkt anführen? Peter hat mich daran erinnert, und er hat absolut recht: Ich denke, dass die Basis von Beweisen extrem wichtig ist. Die Menschen haben Ängste und wir müssen uns mit diesen Ängsten befassen. Die haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun, aber wir müssen ihnen erzählen, dass sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben! Wir haben es mit Stereotypen zu tun.

Sutherland weiter:
»Ich glaube, es gibt eine große Anzahl von Beweisen über den ausnahmslos positiven Beitrag von Migranten in der ganzen Welt und auch Europa. Migranten haben niedrigere Arbeitslosenzahlen. Sie machen eher positive Steuerbeiträge, als dass sie eine Bürde für die nationalen Haushalte wären. Sie haben ein höheres Innovationsniveau und einen größeren Appetit nach Ausbildung. Das sind Fakten, die nach außen getragen werden müssen. Ich denke also, dass Fakten ein wichtiger Teil davon sind.«

Sutherlands Fakten sind leider falsch. Das rührt vor allem daher, dass er die Einwanderung in klassische Einwanderungsländer (Nordamerika, Australien etc.) mit der nach Europa ständig vermengt. Da die Einwanderung in erstere Länder weitgehend bedarfsorientiert verläuft, gibt es entsprechend auch keine Einwanderung in die (dort kaum vorhandenen) Sozialsysteme wie es in einigen EU-Ländern stattfindet, weswegen man die Ergebnisse von Migration hier und dort auch nicht undifferenziert vergleichen kann.

Dem »Demografieportal des Bundes und der Länder ist« zu entnehmen: »Menschen mit Migrationshintergrund verfügen in Deutschland tendenziell über ein geringeres Bildungsniveau als andere Deutsche.«

Der Anteil an Arbeitslosen unter Migranten liegt in Deutschland seit Jahren höher als gegenüber Deutschen – alles Binsenweisheiten.

Der »Wirtschaftsexperte« Sutherland unterschlägt auch geflissentlich die gesteigerte Produktivität der Wirtschaft und den Trend zu mehr Automatisierung, der keineswegs für die Zukunft dieselbe Anzahl von Arbeitenden mehr erforderlich macht, schon gar nicht für die nächsten 30 Jahre. Und er unterschlägt systematisch die Tatsache, dass z. B. Japan seit Jahrzehnten schrumpfende Bevölkerungszahlen hat, ohne seinen Wohlstand eingebüßt zu haben, im Gegenteil.

Sutherlands geforderte 30 bzw. 45 Millionen Einwanderer für Deutschland wären aber mit Sicherheit das Ende unseres Landes, so wie wir es kennen. Aber genau das möchte er!

Entschlossen, die Homogenität der Völker zu zerstören

Sutherland weiter: »Und wenn man Twitter anschaut – ich hab das erst vor Kurzem gelernt. Ich kann es noch kaum. Ich bin so unbedarft darin (Gelächter). Aber die Tweets, die ich erhalte, sind absolut furchtbar. Aber je furchtbarer sie sind, desto mehr Spaß macht es mir, denn jeder Idiot, der sie liest oder Nicht-Idiot, der sie liest, der daherkommt und mir sagt, dass ich dazu entschlossen wäre, die Homogenität der Völker zu zerstören, hat verdammt nochmal absolut recht! (»dead bloody right«) Genau das habe ich vor! (Applaus, Gelächter).


Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich sie zerstören, meine eigenen eingeschlossen. Ich würde immer noch Irland im Welt-Cup anfeuern und Ihnen eifrig erzählen, dass Ihr großer Erfolg als Nation [USA, Anm.] natürlich der irischen Einwanderung zu verdanken ist.« (Gelächter

Manipulation der politisch nicht interessierten Bevölkerung

Der nächste »Fragesteller«: »Hi. Chris Bashinelli, National Geographic. Haben Sie vielen Dank für alles, was Sie tun! […] Ich bin neugierig darauf, was man mit dem großen Anteil der Bevölkerung machen soll, der an diesem Thema offenbar uninteressiert ist – wissen Sie, Menschen die MTV oder TMZ sehen oder das People Magazin [=engl. »Gala«] lesen, denn das ist der Teil der Bevölkerung, den ich zu erreichen versuche. Und erreichen wir sie besser auf einer praktischen Ebene oder auf einer emotionalen, altruistischen Eben? Und wie machen wir das?«
Sutherland: »Nun, Sie sind doch der Experte!« (Gelächter).

»Ich denke, man muss es auf beide Arten tun, über Emotionen und praktisch. Aber wissen Sie, ich weiß, dass es da einen riesigen Anteil der öffentlichen Meinung gibt, der von der Debatte überhaupt nicht beeinflusst ist. Sie haben angeborene Vorurteile, es ist nicht wahrscheinlich, dass sie sich ändern. Natürlich ist das richtig. Aber es gibt genauso eine Menge Leute, die offen dafür sind, aufgeklärt und trainiert zu werden. Und es ist erstaunlich, wenn man sich hinsetzt und die Reaktion auf eine emotionale Geschichte anschaut.«



[Sutherland bezieht sich des Öfteren enthusiastisch auf den emotionalen Erfolg des Fotos des kleinen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi, Anm.].
»Ich meine, die unglaubliche Offenheit der deutschen Gesellschaft, die, wie man von der politischen Wirklichkeit ausgehend sagen könnte, eine Menge bezahlen muss, was ihre grauenhaften Taten betrifft, die im Namen des deutschen Nationalismus begangen wurden. Aber wenn man sich das Öffnen der Häuser anschaut, das Willkommenheißen der Menschen ... Also ich denke, wir müssen uns weiter voranwühlen, eine Geschichte verkaufen, an die wir alle glauben können und unsere Hand auf unser Herz legen und sagen, dass wir stolz sind dazuzugehören. Aber ich denke, wir müssen unsere Stimme lauter erheben ‒ wir alle!«
Swing: »Wir müssen die Debatte ändern, wir werden nie irgendwo hinkommen mit der Debatte über Identität […] Wir müssen sie aber ändern. Wenn wir das nicht schaffen, werden wir verlieren.«

Sutherland weiter: »Im Lichte des Gesagten: wir müssen hier öffentlich aufstehen, und wir müssen kämpfen. Und meine Wenigkeit – und ich bin ein winziger, kleiner Akteur in diesem Spiel ‒ ich denke, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, die Medien zu erreichen. Die Medien ins Boot zu holen ist der Schlüssel. Wir müssen da draußen sein und mit den Medien reden. Es ist großartig zu Euch Leutchen zu sprechen, aber ich vermute, nach den nickenden Köpfen zu urteilen, dass es bedeutet, offene Türen einzurennen. Und ich meine, wir müssen wirklich bei Euch offene Türen einrennen, um Euch dazu zu bringen, dass Ihr die geschlossenen Türen einrennt. Aber wir müssen auch bei dieser Sorte von Spinnern die Türen einrennen, der Beklopptenbrigade, die weite Teile unserer Medien in der modernen Welt beherrschen und eine Giftigkeit schaffen, die eine verdammte Schande ist. Und wir müssen anfangen, dies zu sagen.«

Panik bei den Eliten

Der Ton der Debatte beim Council on Foreign Relations lässt aufhorchen! Er ist von gewisser Panik geprägt – und das ist gut so! Die Top-Elite weiß offensichtlich, dass sie auf Messers Schneide geht – daher auch die Forderung nach einer Kontrolle des öffentlichen Diskurses. »Sonst werden wir verlieren!« Die globale Elite hat mit der momentanen unkontrollierten Einwanderung das Boot gewissermaßen übersteuert.

Wir alle kennen den Frosch, der gut zu Tode gekocht werden kann, wenn man das Wasser nur langsam erwärmt. Das war bisher der Fall.

Jetzt hat man einen Fehler begangen: Man hat zu viel Gas gegeben, und der Frosch hat plötzlich bemerkt, dass die Temperatur bedrohlich ansteigt und dass er gesotten werden soll, und er droht, aus dem Kochtopf zu springen.

Sorgen wir alle dafür, dass er auch wirklich weit springt!

Unter dem Vorwand und dem Deckmantel einer humanitären Rhetorik vollzieht sich ein historisch einmaliges Menschheitsverbrechen.

Wer immer noch glaubt, Peter Sutherland und Konsorten seien globale Wohltäter, der sei daran erinnert, wie er sich in Irland nach Hereinbrechen der Finanz-Krise 2008 verhielt: Er brandmarkte, dass »Gehälter, Lohnkosten und Pensionen zu hoch« seien und mahnte die Regierung zu »harten Entscheidungen«.

»Unsere Kosten sind immer noch zu hoch. Wir haben dabei versagt, unsere Kosten zu beschneiden, besonders, aber nicht nur, bei Löhnen und Gehältern, im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern.«


Wetten, dass wir in nicht ferner Zukunft solche Sprüche von unserer eigenen Regierung hören werden, wenn wir es nicht schaffen, den Zustrom von Flüchtlingen einzudämmen und die Gründe dafür an der Wurzel zu heilen?

Alle Kräfte, die guten Willens sind, sollten das Zeitfenster nutzen, dass sich durch einen Fehler der globalen Elite aufgetan hat und gemeinsam das obszöne Experiment stoppen, das die Welt, so wir sie kennen, vernichten soll.

Wenn Sutherland sagt: »Wir müssen hier alle aufstehen und kämpfen«, – was bedeutet das für uns? Wenn »sie« aufstehen und kämpfen sollen, sollten »wir« sitzen und Zuschauer bleiben?

Es ist längst an der Zeit, dass Menschen, die sich traditionell eher der politischen Linken nahe fühlen, die Menschlichkeitsrhetorik der Migrationslobbyisten durchschauen und aufhören, sich vor ihren Karren spannen zu lassen! Denn die Migranten sind nur der Rammbock, mit dem unsere Welt geschleift werden soll. Sie werden ebenso missbraucht wie wir!

Die totale Verfügbarkeit von Menschen, Kapital und Waren herzustellen, ist das erklärte Ziel einer offensichtlich geisteskranken und größenwahnsinnigen Elite. Diese globale Kabale zu stoppen, sollte über politische Gräben hinweg unser aller Ziel sein!



Hört, hört: Der Migrations-Pakt verstößt gegen die aktuelle Beschlußlage der UNO... > Lesen Sie einmal die Entschließung der UN-Menschenrechts-Kommission vom 17. April 1998:

Bevölkerungs-Transfers sind nämlich grundsätzlich rechtswidrig. Und wie ist die Rechtswidrigkeit begründet?

Hier der entsprechende Auszug:
„Rechtswidrige Bevölkerungs-Transfers umfassen eine Praxis oder eine Politik, die den Zweck oder das Ergebnis haben, Menschen in ein Gebiet oder aus einem Gebiet zu verbringen, sei es innerhalb internationaler Grenzen oder über Grenzen hinweg ohne die freie und informierte Zustimmung sowohl der umgesiedelten als auch der aufnehmenden Bevölkerung.

Die Verbringung einer Bevölkerung oder von Bevölkerungsteilen darf nicht angeordnet, angeregt oder durchgeführt werden, es sei denn, ihre Sicherheit oder zwingende militärische Gründe verlangen es.

Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, in der eine nationale, ethnische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Vertreibung, Umsiedlung, und/oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.

Bevölkerungstransfers oder -austausche können nicht durch internationale Vereinbarungen legalisiert werden. Die obengenannten Praktiken des Bevölkerungstransfers stellen Völkerrechtsverstöße dar, die sowohl staatliche Verantwortlichkeit als auch individuelle strafrechtliche Verantwortung begründen.

Wo durch diese Erklärung verbotene Taten oder Unterlassungen begangen werden, sind die internationale Gemeinschaft als ganze und die einzelnen Staaten dazu verpflichtet: a) die durch solche Taten geschaffenen Situationen nicht als rechtmäßig anzuerkennen: b) im Falle laufender Vorgänge die sofortige Beendigung und die Rückgängigmachung ihrer schädlichen Folgen sicherzustellen: c) dem Staat, der eine solche Tat begangen hat oder noch begeht, bei der Aufrechterhaltung oder Verstärkung der dadurch geschaffenen Situation keine Hilfe, Beihilfe oder Unterstützung zu gewähren, sei es finanziell oder in anderer Form. Die Staaten sollen Maßnahmen ergreifen, die die Verhinderung von Bevölkerungstransfers und der Seßhaftmachung von Siedlern zum Ziel  https://www.fischundfleisch.com/joerg-gebauer/migrations-pakt-versus-uno-50502?fbclid=IwAR3rqFcfDuYJQDfx2U5ELXLvZW0RrAIjM5tITR4Z1ua8iW9PhLcM_K1oZVs




Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt

„Deutschland öffne Dich!“, hatte die Bertelsmann Stiftung 2013 getitelt, nachdem das Weltwirtschaftsforum festgestellt hatte, man müsse den Bevölkerungen klar machen, dass mehr Migration nötig ist, weil Migration “gut für’s Geschäft” ist. (Siehe Teil 1) Seither produziert die Stiftung Umfragen, Studien und Policy Papers wie am Fließband. Sie sollen Öffentlichkeit und Politiker überzeugen, dass Migration vorteilhaft ist und mehrheitlich als vorteilhaft empfunden wird. „Migration fair gestalten“, heißt das Projekt, das die Stiftung dafür aufgesetzt hat. Die Stiftung erklärt die Zielsetzung des Projekts so: „Deutschland braucht Einwanderung, denn seine Entwicklung wird über lange Zeiträume von Überalterung und Fachkräftemangel bestimmt sein.


(…) Die Herausforderung besteht darin, freiwillige und erzwungene Migration so zu gestalten, dass sie Migranten, der Aufnahmegesellschaft und den Herkunftsländern gerecht wird.“ (…)

Was die Bertelsmann Stiftung macht, macht sie richtig. Ein paar Broschüren reichen da nicht. Als Teil ihres Projektes organisierte die Stiftung auch gleich die migrationspolitische Koordination der Bundesregierung und deren Einbindung in die UN-Strategie. Das geschah im Rahmen einer von der Sitftung einberufenen sogenannten Migration Strategy Group on International Cooperation and Development (MSG) als „partizipativer Stakeholderprozess“ mit Vertretern aller migrationsrelevanter Bundesressorts, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft. Mitorganisatoren waren die Robert Bosch Stiftung und der German Marshall Fund of the United States (GMF).

Es ging also ziemlich transatlantisch zu bei diesem Unterfangen. Neben UN-Organisationen waren auch die mit dem UN-Migrationspakt befassten Bundesministerien und Behörden Teil dieser Strategiegruppe, außerdem Wirtschaftsverbände und einschlägige „zivilgesellschaftliche“ Organisationen. Ein Abschlusspapier mit konkreten Handlungsempfehlungen in Deutsch und Englisch wurde beim Global Forum on Migration and Development (GFMD) vorgestellt und „mit Regierungsvertretern aus aller Welt diskutiert“. Rückblickend lag aus Sicht der Stiftungen der bedeutendste Beitrag in der Schaffung einer auf Dauer angelegten, vertraulichen (!) Austauschplattform für den interministeriellen und intersektoralen Austausch. Das klingt ganz so, als hätten Bertelsmann Stiftung und ihre transatlantischen Stiftungsfreunde die Einbindung Deutschlands in den UN-Migrationspakt und die deutschen Positionen in den Verhandlungen organisiert.