Ein ehemaliger Botschafter der OSZE attackiert Familienpolitik-Kritik mit NS-Vergleichen und ideologischen Etikettierungen. Statt wissenschaftliche Fakten zu Kinderarmut und ungleicher Förderung von Familienmodellen zu diskutieren, folgte die systematische Diffamierung: von "völkischer Mentalität" über "US-evangelikalem Frauenbild", "rechtsextremer Frauen-an-den-Herd Ideologie" und "Russland-braucht-Soldaten-Aufrufen" bis hin zu "Umvolkungs-Theorien" und der expliziten Frage nach dem "äußersten rechten Spektrum". Doch wer ist hier wirklich "reaktionär"? Derjenige, der ein System kritisiert, das Kinder hungern lässt und Eltern die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung verweigert? Oder derjenige, der diese Kritik mit allen Mitteln zum Schweigen bringen will? Eine schonungslose Analyse der Techniken, mit denen sachliche Kritik zum Verstummen gebracht werden soll – und warum das unsere Demokratie gefährdet.
