Hier wird alles auf den Kopf gestellt. Geschichtswissenschaftler des Max- Planck-Institut nehmen sich jetzt der Emotionen an und erforschen diese. Geschichtshistoriker! Dass Forschungsergebnisse nach über zehn Jahren: Gefühle sind ein soziales Konstrukt.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Erst binden sie uns, professoral versteht sich, den Bären auf, dass ich eigentlich nur Mann oder Frau sei, weil man mich dazu gemacht hätte, ich also nur ein Konstrukt sei, ein sogenanntes Soziales. Und mehr nicht. Und jetzt binden sie mit den Bären auf, dass meine Gefühle gleichfalls ein Zeugnis der sozialen Konstruktion sei – mehr nicht. Sie widersprechen den Neurologen und Psychotherapeuten, dass Gefühle eine universale Konstante sei. Wohl gemerkt Geschichtshistoriker.
In einer Sippe in denen Kindsmorde unabdingbar waren, um die Sippe am Leben zu erhalten, wird selbstverständlich die Gemeinschaft in einen religiösen-, sozialen Kontext eingewoben um den Schmerz erträglicher zu machen. D. h. aber nicht, dass sie den Mord an ihrem Kind anders fühlt wie Frauen heutzutage. Und ich spreche hier aus der Grundsätzlichkeit, Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.
Es ist nur ein Unterdrückungsmechanismus zu erkennen - und eben nicht ein soziales Konstrukt der Emotionen, dass Gefühle dementsprechend sozialisiert werden. D. h. nichts anderes, als dass diese Unterdrückungsmechanismen die Trauerarbeit in die innere Emigration flüchten lassen. Und nichts anderes. Gefühle sind universal und das ausnahmslos, nur wie sie nach außen getragen werden dürfen, das ist die kulturelle Sozialisation.
Wenn man hergeht und behauptet, dass Emotionen ein soziales Konstrukt darstellen und das noch anhand von Feldpost, Poesiealbum, Liebesbriefe usw. ableitet, kann man höchstens davon ableiten, die kulturelle Sozialisation, die Emotion entsprechend anders auszuformulieren. Eine Frau, deren Kind auf dem Altar der Rendite geopfert wird und damit auch dem Klimawandel ein Schnippchen zu schlagen hofft, wird ihre Trauer in ihrem Poesiealbum auch anders zum Ausdruck bringen, weil sie nämlich davon überzeugt ist, etwas Gutes getan zu haben.
Und klar ist auch, und das ist unbestritten, dass der Ekel kulturell bedingt ist – ich könnte Fingerdicke, 10 cm lange Würmer nicht roh essen, ich würde wahrscheinlich an einer Gelbsucht daran sterben. Eingeborene hingegen, für die ist das oftmals ein Leckerbissen. D. h. aber nicht, dass Gefühle wie zum Beispiel die Trauer um ein Kind ein rein soziales Konstrukt darstellt oder gar eine übersteigerte Emotion, die je nach Belieben formbar sei.
Wenn das um sich greift, auch in der universitären Bildung, dass Gefühle durch und durch ein soziales Konstrukt sind, machen die aus mir irgendwann einen Cyborg. Man könnte darüber noch viel mehr schreiben, aber ich möchte es dabei belassen. Ein jeder kann sich selbst darüber seine Gedanken machen, was für ein Boden hier vorbereitet wird.
«Gefühle sind nicht universal, sondern von Moral bestimmt»
Angst wurde früher verschwiegen, heute ermuntert man Kinder, darüber zu sprechen. Ekel dagegen ist tabubehafteter. Die Historikerin Bettina Hitzer erklärt, wie sich Gefühle je nach Kontext verändern.
https://www.horizonte-magazin.ch/2019/03/07/gefuehle-sind-nicht-universal-sondern-von-moral-bestimmt/
Nachtarg: Dieses
Thema hat mich veranlasst mit einem befreundeten Philosophen darüber zu
sprechen, um einfach mal zu erfahren wie die Philosophie solche
Angriffe, auf ganz natürliche Prozesse einschätzt. Besser kann man es
nicht mehr auf den Punkt bringen, welche Tür da geöffnet wird.
Hier die Einschätzung O-Ton:
»Das Mitleid ... das größte Grundgefühl, das Gerechtigkeit antreibt und
den Menschen vom Tier unterscheidet - jedenfalls die meisten Menschen
von den meisten Tieren, die Eigenschaft, die uns überhaupt erst zu
sozialen Wesen macht. Galt lange Zeit als völlig unumstößlich - und muss
ja auch Soldaten abtrainiert werden. Ich erwarte einen solchen Vorstoß
schon lange - wusste nur noch nicht, aus welcher Richtung der wohl
kommt. Jetzt ist es klar: Die wollen Mitleid schlecht reden...und das
war es dann mit der Grundlage der sozialen (und allgemeinen)
Menschenrechte. Wer Recht haben will, wird es sich kaufen müssen...«
"Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Bertolt Brecht
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Sonntag, 17. März 2019
Dienstag, 16. Oktober 2018
Mao, Stalin und Hitler - und die Prozesse der Transformation laufen weiter
Eine interessante Gegenüberstellung über den nationalen Sozialismus und über dem internationalen Sozialismus sprich Adolf Hitler u. Josef Stalin - die sich alle beide aus derselben marxistischen Ideologie speisen und mehr Ähnlichkeit haben, als man glaubt. Auch die Leichenberge, die diese zwei Systeme hinterlassen haben, sprechen Bände.
Und Heute?
Man hat aus den Fehlern gelernt, und versucht nicht mehr die Körper zu beherrschen wie es in dem System von Stalin, Mao und Hitler der Fall gewesen ist, sondern hat gelernt, die Köpfe zu transformieren - dadurch wird der Widerstand neutralisiert und nicht nur das. Es findet viele Anhänger.
Es gibt kein Volk, es gibt keine Familie, es gibt keine Mutter und kein Vater mehr - nur noch Elter1 und Elter2. Es gibt kein typisches männliches und weibliches Geschlecht mehr - mittlerweile sind es 150. Die komplette Gleichschaltung - alle sind gleich.
Es geht nur noch um den Willen von irgendwelchen mickrigen Formfleischmenschen, die gezüchtet wurden, in der Weltdiktatur der Demokratie, die Weltdiktatur der Demokratie hat den weltgleichgeschaltesten Menschen erzeugt, so was hat es nicht mal bei Stalin oder Adolf Hitler gegeben - Jonathan Meese
Das neue Menschsein wird hier vorbereitet: Das sind die Visionen der europäischen Elite bis in das Jahr 2050, daran wird mit Brachialgewalt gearbeitet. Ich kann nur alleen Lesern empfehlen, sich mit der Agenda: Dialoge Zukunft. Visionen 2050 die auch unsere Kanzlerin Merkel über alles lobt; und auf allen europäischen Kanälen beworben wird, zu studieren.
»Die zentrale Speicherung von Informationen (Konten, Identität, Gesundheit, Versicherungsinformationen auf dem Personalausweis) und die Vernetzung aller Lebensbereiche machten Barzahlungen überflüssig.«
Wir verstehen uns jetzt als Europäer, nur noch in manchen Köpfen ist das Wort Deutscher, Engländer oder Franzose verankert. Die Kinder unserer Nationen lernen nur noch, dass sie in einem Staat von Europa leben, welcher Staat das ist, ist irrelevant geworden.«
Budgets werden global vergeben. Gelder werden somit international aufgeteilt. Der Rückgang der Geburtenrate in einigen Industriestaaten wird nicht als Nachteil gesehen. Im Gegenteil. Aufgrund des großen ökologischen Fußabdruckes wird es als notwendig empfunden, dass in den Wohlstandsnationen die Gesellschaft schrumpft. In der Gesellschaft findet eine Durchmischung der Völker statt. Die Menschheit sieht sich als Weltbürgertum.
»Wir leben im Jahr 2050 in einer Welt, die keine (Staats)Grenzen mehr kennt. Das traditionelle Bild der Familie gibt es nicht mehr. Die Menschen werden in großen 'Familiengemeinschaften' zusammen leben, ohne unbedingt verwandt zu sein. Kinder werden von mehreren Elternteilen mit unterschiedlichen sexuellen Hintergründen behütet. Die Gleichheit des Liebens, egal von welchem Geschlecht, ist auf allen Ebenen festgeschrieben. Daher wurde die Ehe abgeschafft.«
https://www.nachhaltigkeitsrat.de/wp-content/uploads/migration/documents/RNE_Visionen_2050_Band_2_texte_Nr_38_Juni_2011.pdf
Sonntag, 29. Juli 2018
Über den deutschen Arbeitsethos und fremdbestimmte Erziehung
Einem ungeschriebenen Gesetz gleich, scheint von links bis rechts, von neoliberalen Ideologen bis zur gewerkschaftlichen Linken, Erwerbsarbeit ausgeweitet, ergänzt, rationalisiert oder anders verteilt werden zu müssen weil: Es hält stringent an dem Herrschaftsinstrument Arbeit fest, Arbeit als Selbstzweck, Arbeit wird erfunden, damit gearbeitet wird, unter Luther und Hitler hatten wir diese Blütezeit erfahren – die Erotisierung des Arbeitsethos schlechthin. Man könnte meinen, sie hätten sich mit dem Glühbirnen-Kartell verschworen.
Für Aristoteles war die Arbeit stets die Nicht-Arbeit, ein Werkzeug wird erfunden, um die Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu lassen. Heute wird Arbeit erfunden, damit gearbeitet wird – egal was. Dienlich dabei, die geplante Obsoleszenz - produzieren für die Müllhalde.
So werden sämtliche politische Meinungen orchestriert, in dem Sinne, dass der protestantische Arbeitsethos über staatlich subventionierte Löhne erzwungen wird. Nach dem Motto: Besser Arbeit, als gar keine Arbeit - und das auf Kosten der Masse, die an den Produktionsstätten den Mehrwert erarbeiten und letztendlich über ihre Steuern dies subventionieren – ein Irrsinn sondergleichen.
Allein dieser Satz: „Besser Arbeit, als gar keine Arbeit“ entlarvt sich als die pervertierte Art an dem Arbeitsethos als Herrschaftsinstrument festzuhalten - in dem man den Unternehmen die Löhne subventioniert auf Staatskosten - ich wüsste nicht, dass durch Subventionen von Löhnen nur ein einziger Arbeitsplatz in der Produktion geschaffen wird, außer im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsgewerbes – als Schuhputzer oder Dienstbote.
Der aufgeblähte hochsubventionierte Dienstleistungssektor kann immer nur auf Kosten der Produktivkräfte gehen. Denn ohne Produktion keine Dienstleistung.
Hier läuft eine gigantische Propaganda, die mir erklären will, dass Lohnsubvention Vollbeschäftigung garantiert. Billionen an Euros sind seit der Einführung der Agenda 2010 in die hochsubventionierte Sozialindustrie sowie in die Wirtschaft geflossen um Arbeit zu simulieren, um den Eliten dieses Landes ihr leistungsloses Einkommen zu verbessern.
Mir scheint, die Blaupausen sind im Gedankengut bei den Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was.
Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit – sowie 24-Stunden-Kita. Eine Frau, die arbeitslos und ihre Prioritäten auf die Kindeserziehung legt, hat ihre Kinder in die Kita abzugeben und zu arbeiten, machte sie es nicht wird sie sanktioniert – also die Lebensgrundlage entzogen.
Arbeit bleibt und ist ein Herrschaftsinstrument und die Frauen beherrscht man nun – und nimmt ihnen die Kinder dabei weg. Das Motto könnte auch lauten: Selbstfindungsprozess in den neoliberalen Produktionsstätten und Kinder in die Fremdbetreuung. Die meisten Frauen vor allem Alleinerziehende arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini-und Midi-Jobs – und sind gezwungen, ihre Kinder von anderen Menschen betreuen zu lassen. Diese Frauen haben kein Selbstbestimmungsrecht über ihre Kinder – man hat sie knallhart entmündigt.
Für Aristoteles war die Arbeit stets die Nicht-Arbeit, ein Werkzeug wird erfunden, um die Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu lassen. Heute wird Arbeit erfunden, damit gearbeitet wird – egal was. Dienlich dabei, die geplante Obsoleszenz - produzieren für die Müllhalde.
So werden sämtliche politische Meinungen orchestriert, in dem Sinne, dass der protestantische Arbeitsethos über staatlich subventionierte Löhne erzwungen wird. Nach dem Motto: Besser Arbeit, als gar keine Arbeit - und das auf Kosten der Masse, die an den Produktionsstätten den Mehrwert erarbeiten und letztendlich über ihre Steuern dies subventionieren – ein Irrsinn sondergleichen.
Allein dieser Satz: „Besser Arbeit, als gar keine Arbeit“ entlarvt sich als die pervertierte Art an dem Arbeitsethos als Herrschaftsinstrument festzuhalten - in dem man den Unternehmen die Löhne subventioniert auf Staatskosten - ich wüsste nicht, dass durch Subventionen von Löhnen nur ein einziger Arbeitsplatz in der Produktion geschaffen wird, außer im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsgewerbes – als Schuhputzer oder Dienstbote.
Der aufgeblähte hochsubventionierte Dienstleistungssektor kann immer nur auf Kosten der Produktivkräfte gehen. Denn ohne Produktion keine Dienstleistung.
Hier läuft eine gigantische Propaganda, die mir erklären will, dass Lohnsubvention Vollbeschäftigung garantiert. Billionen an Euros sind seit der Einführung der Agenda 2010 in die hochsubventionierte Sozialindustrie sowie in die Wirtschaft geflossen um Arbeit zu simulieren, um den Eliten dieses Landes ihr leistungsloses Einkommen zu verbessern.
Mir scheint, die Blaupausen sind im Gedankengut bei den Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was.
Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit – sowie 24-Stunden-Kita. Eine Frau, die arbeitslos und ihre Prioritäten auf die Kindeserziehung legt, hat ihre Kinder in die Kita abzugeben und zu arbeiten, machte sie es nicht wird sie sanktioniert – also die Lebensgrundlage entzogen.
Arbeit bleibt und ist ein Herrschaftsinstrument und die Frauen beherrscht man nun – und nimmt ihnen die Kinder dabei weg. Das Motto könnte auch lauten: Selbstfindungsprozess in den neoliberalen Produktionsstätten und Kinder in die Fremdbetreuung. Die meisten Frauen vor allem Alleinerziehende arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini-und Midi-Jobs – und sind gezwungen, ihre Kinder von anderen Menschen betreuen zu lassen. Diese Frauen haben kein Selbstbestimmungsrecht über ihre Kinder – man hat sie knallhart entmündigt.
Freitag, 28. August 2015
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tritt ein generelles Buchverbot für Bücher von vor 1985 in Kraft. Betroffen: Kinderbücher. Wer jetzt glaubt, dass das nur in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert, der sollte den Artikel bis zu Ende lesen.
Vollkommen unbemerkt von der Öffentlichkeit tritt in den USA
ein Bücherverbot in Kraft. Die Regierung hat den Verkauf, die Weitergabe oder
auch nur das Verschenken von Kinderbüchern, die vor 1985 gedruckt wurden,
generell verboten und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt.
Das Gesetz ist Bestandteil einer Verordnung, die sich
eigentlich auf gefährliche Inhaltsstoffe bei Kinderspielsachen bezieht. In
einem Unterpunkt wurden allerdings auch Kinderbücher mit einbezogen.
Sonntag, 19. Juli 2015
Wie unser hiesige Schulsystem Kinderseelen vergiftet.
Das menschliche Gefühl für Gerechtigkeit entwickelt sich offenbar schon sehr früh. Das lassen die Ergebnisse einer aktuellen Studie vermuten, die Psychologen mit Kleinkindern durchgeführt haben. Babys erkennen demnach bereits ab dem 15. Monat den Unterschied zwischen gleicher und ungleicher Verteilung von Nahrungsmitteln. Diese Empfindung stand auch in Verbindung mit ihrer Bereitschaft, ein Spielzeug zu teilen, berichten Jessica Sommerville von der Universität von Washington in Seattle und Marco Schmidt vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir uns Regeln von Fairness und Großzügigkeit früher aneignen als gedacht," sagt Sommerville.
Wie nun dieses "faire Baby" dazu kommt, Sprengsätze an Bahnhöfen zu deponieren, seine Mitmenschen zu schlagen, auszubeuten und zu ermorden -- ist eine lange Geschichte. "Umweltbedingungen" spielen da eine wichtige Rolle ... weshalb man aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland nochmal gründlich durchdenken sollte
Laut der noch laufenden "Wiener Krippenstudie" zeigen Kinder unter zwei Jahren bereits zehn Wochen nach Krippeneintritt ungünstige Stressreaktionen. "Mit fortschreitender Krippenbetreuung sinkt der morgendliche Cortisolwert, die Tagesprofile werden flacher, die Stressverarbeitung wird ungünstiger", so Studienautorin Tina Eckstein. Je jünger ein Kind sei, desto empfindlicher reagiere es auf Stress.
Und es kommt noch besser:
Die bislang umfangreichste US-Krippenstudie Nichd hat gezeigt, dass selbst der Besuch einer guten Krippe später vermehrt mit sozialen Auffälligkeiten wie Streiten, Kämpfen, Prahlen, Lügen und Sachbeschädigung einhergeht. Noch bei 15-jährigen Jugendlichen -- der zuletzt gemessenen Altersgruppe der Kohorte -- stellte man die negativen Auswirkungen fest.
So machen wir aus guten Babys asoziale Elemente, die keine ethischen Bedenken haben, Länder militärisch zu vernichten oder ihnen wirtschaftlich den Boden unter den Füssen weg zu ziehen: was im Endergebnis das Gleiche ist.
Samstag, 18. Juli 2015
Über Indoktrination in einer demokratischen Gesellschaft
Für die wirklich Interessierten:
noch was von Noam Chomsky:
Über Indoktrination in einer demokratischen Gesellschaft
noch was von Noam Chomsky:
Über Indoktrination in einer demokratischen Gesellschaft
Obwohl ich keine direkte Untersuchung dieser Frage kenne, dürfte die
Behauptung leichtfallen, dass mit steigender Bildung der Grad des
Verständnisses für die gesellschaftlichen Realitäten abnimmt. (...) In
einem seltenen Anfall von Ehrlichkeit beschrieb (eine) Studie der
Trilateralen Kommission zur «Krise der Demokratie» die Schulen und
Universitäten als zu jenen Institutionen gehörig, die für «die
Indoktrination der Jugend» verantwortlich seien. Diejenigen, welche der
Indoktrination in hohem Maße unterworfen sind, fast ihr gesamtes Leben
ausgesetzt den Medien, Zeitschriften, Unterhaltungs- und oft auch
wissenschaftlichen Lektüren, sind auch in den Illusionen, welche diese
Indoktrination erzeugt, befangen. Darüber hinaus sind die gebildeten
Schichten nicht nur das hauptsächliche Objekt des
Indoktrinationssystems, sondern auch sein praktizierendes Subjekt; ihr
Eigeninteresse zwingt sie zur Übernahme der und zum Glauben an jene
Lehrsätze, in deren Verkündigung sie ihrer Rolle als Erzieher,
Journalisten und «verantwortungsbewusste Intellektuelle» gerecht werden,
und in der sie Zugang haben zu Privilegien, Einflussmöglichkeiten und
gesellschaftlichem Ansehen. Mehr noch: im Gegensatz zu den Nutznießern
des Ausbeutungssystems entwickeln die Opfer vermittels ihrer eigenen
Lebensweise ein intuitives Verständnis für die Wirklichkeit. Die
Banalität, Oberflächlichkeit und reine Leerläufigkeit des kultivierten
Diskurses kann von daher kaum überraschen.
Aus: Noam Chomsky, Die 5. Freiheit, Hamburg/ Berlin 1988, S. 150. Zitiert nach
http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_05/Europaer_07_2001.pdf
Aus: Noam Chomsky, Die 5. Freiheit, Hamburg/ Berlin 1988, S. 150. Zitiert nach
http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_05/Europaer_07_2001.pdf
Freitag, 17. Juli 2015
Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt werden, sondern wie Leuchten entzündet.
David Precht - der Mann ist streitbar, doch was er hier über
das Schulsystem zum Besten gibt, hat schon seine Berechtigung.
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