Ich war überzeugt von seinen Vorträgen, die das Schulsystem anklagen, er sprach von einem System, welches nur darin ausgerichtet wäre, die Öfen wieder zu füllen, er sprach davon, dass kleine Kinderseelen vergiftet werden, abgerichtet, hingerichtet, zugerichtet in den öffentlichen Anstalten - genannt Schule.
Kein anderer als Gerald Hüther hat das postuliert. Ich war erstaunt, über diese Ehrlichkeit und bin ein Fan von ihm geworden. Bis eines Tages, ich entsetzt herausgefunden habe, dass er für die Bertelsmann-Stiftung arbeitet und den Slogan kreiert hat, "Wir sind Bertelsmann", da plötzlich fragte ich mich: Hallo wie kann das sein?
Die Bertelsmann-Stiftung arbeitet mit daran, die komplette Daseinsvorsorge zu privatisieren, und nicht nur die komplette Daseinsvorsorge soll privatisiert werden, gleichfalls Städte, Kommunen und Gemeinden, natürlich inbegriffen das komplette Schulsystem. Und so sitzt die Bertelsmann-Stiftung mittlerweile im Bundeskanzleramt, und schreibt selbst die Gesetzestexte, die eingeflochten werden in unsere parlamentarische Demokratie. https://www.youtube.com/watch?v=R8q3as8wgmc
Es muss verstanden werden, dass all unser Wissen, angefangen von den Sozialwissenschaften bis hin zur Philosophie welches an Schulen und Universitäten gelehrt wird, die Matrix darstellt, indem uns die herrschende Klasse hält. Somit ist sichergestellt das unsere Denkprozesse nur in diesem abgesteckten Rahmen ablaufen und der herrschenden Klasse nicht gefährlich werden kann.
Dazu haben sie alle Schlüsselpositionen besetzt, und arbeiten in ihren Denkfabriken daran, die Masse kulturell, soziologisch und intellektuell in ihrem Sinne zu transformieren. Und all die Abweichler, Freidenker usw. werden dann ganz geschickt ins soziale Abseits gestellt.
So hat zum Beispiel auch das angloamerikanische Establishment in ihren Denkfabriken den Kommunismus entworfen, oder glaubt wirklich einer, dass das der Bauer, der Ziegenhirte usw. überhaupt Zeit gehabt hätte, um politische Vision zu entwerfen?
Unter diesem Gesichtspunkt gestellt, sind die neuen Ikonen, die die Bertelsmänner in den alternativen Medien sowie in den öffentlich-rechtlichen Medien platzieren, eine weitere geschickte Aktion, um die wahre Reform ganz im Sinne multinationaler Konzerne abzustellen. Denn was nützt mir denn, die beste Schulreform, wenn weiter Inhalte transportiert werden, an dem der herrschenden Klasse so viel liegt? Richtig – es ändert sich nichts. Im Gegenteil, in diesem Ansatz, das Schulsystem kinderfreundlich reformieren zu wollen, liegt der Verdacht nahe, dass sich dadurch der Prozess der vollkommenen Verblödung erst recht durchsetzt.
PS: übrigens hat mir ein Facebook-Freund, mit dem ich auch hier viel Kontakt über den persönlichen Nachrichten-Chat hatte, die Freundschaft daraufhin gekündigt, weil ich Gerald Hüther in Kritik gestellt habe. Ich wäre ein Armleuchter. Das hat mich ganz schön getroffen.
Nachtrag:
Ich will noch mal anhand des Schulsystems begreiflich machen, wie Politik funktioniert. Da gibt es auf der einen Seite, die Reformer und auf der anderen Seite die Konservativen die an dem hiesigen Schulsystem nichts verändern wollen.
Man ist natürlich geneigt, den Reformern den Teppich auszurollen, denn haben sie nur gute Dinge im Schilde, um unsere Kinder vor Schaden zu bewahren.
Diese zwei Pole spielen quasi miteinander, wie eineiige Zwillinge - denn die eine Seite bedingt die Andere. Und jetzt kommt die Crux bei der ganzen Geschichte, es ist egal, auf welche Seite sie sich schlagen, ob sie den Reformern die Stange halten oder den Konservativen, spielt schlichtweg keine Rolle. Überhaupt keine. Denn alle beide konservieren sie das System, welches ganz auf Elitekurs ausgerichtet ist. Diese Rahmenkämpfe kosten Energie, Zeit und bringen nur Feindschaft mit sich.
Denn, solange die Inhalte gelehrt werden, die Inhalte darstellen, die die Eliten des Landes für richtig und gut Erachten uns quasi in ihrem vorprogrammierten Rahmen denken zu lassen, kann sich nichts ändern. Wie auch? Im Gegenteil, es kann nur noch schlimmer werden – und da spielt es keine Rolle, in welche Art von Schulsystem, die Kinder abgerichtet, hingerichtet und zugerichtet werden.
Und so arbeiten sie alle beide am eigentlichen Kern vorbei, ein gigantisches Ablenkungsmanöver könnte man meinen, um die wahren Reformen, die es bräuchte, um das Land zum positiven zu verändern, verhindern. Der militärisch-industrielle Bankenkomplex, hinter dem die Eliten und seine Handlanger des Landes stehen, haben Interesse daran, uns weiter als Konsument und Endverbraucher abzurichten – und eben kein Interesse daran, politisch mündige Bürger auszubilden. Und genau diese Taktik, können Sie auch auf der politischen Ebene erkennen.
"Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Bertolt Brecht
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Sonntag, 26. August 2018
Sonntag, 29. Juli 2018
Über den deutschen Arbeitsethos und fremdbestimmte Erziehung
Einem ungeschriebenen Gesetz gleich, scheint von links bis rechts, von neoliberalen Ideologen bis zur gewerkschaftlichen Linken, Erwerbsarbeit ausgeweitet, ergänzt, rationalisiert oder anders verteilt werden zu müssen weil: Es hält stringent an dem Herrschaftsinstrument Arbeit fest, Arbeit als Selbstzweck, Arbeit wird erfunden, damit gearbeitet wird, unter Luther und Hitler hatten wir diese Blütezeit erfahren – die Erotisierung des Arbeitsethos schlechthin. Man könnte meinen, sie hätten sich mit dem Glühbirnen-Kartell verschworen.
Für Aristoteles war die Arbeit stets die Nicht-Arbeit, ein Werkzeug wird erfunden, um die Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu lassen. Heute wird Arbeit erfunden, damit gearbeitet wird – egal was. Dienlich dabei, die geplante Obsoleszenz - produzieren für die Müllhalde.
So werden sämtliche politische Meinungen orchestriert, in dem Sinne, dass der protestantische Arbeitsethos über staatlich subventionierte Löhne erzwungen wird. Nach dem Motto: Besser Arbeit, als gar keine Arbeit - und das auf Kosten der Masse, die an den Produktionsstätten den Mehrwert erarbeiten und letztendlich über ihre Steuern dies subventionieren – ein Irrsinn sondergleichen.
Allein dieser Satz: „Besser Arbeit, als gar keine Arbeit“ entlarvt sich als die pervertierte Art an dem Arbeitsethos als Herrschaftsinstrument festzuhalten - in dem man den Unternehmen die Löhne subventioniert auf Staatskosten - ich wüsste nicht, dass durch Subventionen von Löhnen nur ein einziger Arbeitsplatz in der Produktion geschaffen wird, außer im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsgewerbes – als Schuhputzer oder Dienstbote.
Der aufgeblähte hochsubventionierte Dienstleistungssektor kann immer nur auf Kosten der Produktivkräfte gehen. Denn ohne Produktion keine Dienstleistung.
Hier läuft eine gigantische Propaganda, die mir erklären will, dass Lohnsubvention Vollbeschäftigung garantiert. Billionen an Euros sind seit der Einführung der Agenda 2010 in die hochsubventionierte Sozialindustrie sowie in die Wirtschaft geflossen um Arbeit zu simulieren, um den Eliten dieses Landes ihr leistungsloses Einkommen zu verbessern.
Mir scheint, die Blaupausen sind im Gedankengut bei den Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was.
Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit – sowie 24-Stunden-Kita. Eine Frau, die arbeitslos und ihre Prioritäten auf die Kindeserziehung legt, hat ihre Kinder in die Kita abzugeben und zu arbeiten, machte sie es nicht wird sie sanktioniert – also die Lebensgrundlage entzogen.
Arbeit bleibt und ist ein Herrschaftsinstrument und die Frauen beherrscht man nun – und nimmt ihnen die Kinder dabei weg. Das Motto könnte auch lauten: Selbstfindungsprozess in den neoliberalen Produktionsstätten und Kinder in die Fremdbetreuung. Die meisten Frauen vor allem Alleinerziehende arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini-und Midi-Jobs – und sind gezwungen, ihre Kinder von anderen Menschen betreuen zu lassen. Diese Frauen haben kein Selbstbestimmungsrecht über ihre Kinder – man hat sie knallhart entmündigt.
Für Aristoteles war die Arbeit stets die Nicht-Arbeit, ein Werkzeug wird erfunden, um die Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu lassen. Heute wird Arbeit erfunden, damit gearbeitet wird – egal was. Dienlich dabei, die geplante Obsoleszenz - produzieren für die Müllhalde.
So werden sämtliche politische Meinungen orchestriert, in dem Sinne, dass der protestantische Arbeitsethos über staatlich subventionierte Löhne erzwungen wird. Nach dem Motto: Besser Arbeit, als gar keine Arbeit - und das auf Kosten der Masse, die an den Produktionsstätten den Mehrwert erarbeiten und letztendlich über ihre Steuern dies subventionieren – ein Irrsinn sondergleichen.
Allein dieser Satz: „Besser Arbeit, als gar keine Arbeit“ entlarvt sich als die pervertierte Art an dem Arbeitsethos als Herrschaftsinstrument festzuhalten - in dem man den Unternehmen die Löhne subventioniert auf Staatskosten - ich wüsste nicht, dass durch Subventionen von Löhnen nur ein einziger Arbeitsplatz in der Produktion geschaffen wird, außer im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsgewerbes – als Schuhputzer oder Dienstbote.
Der aufgeblähte hochsubventionierte Dienstleistungssektor kann immer nur auf Kosten der Produktivkräfte gehen. Denn ohne Produktion keine Dienstleistung.
Hier läuft eine gigantische Propaganda, die mir erklären will, dass Lohnsubvention Vollbeschäftigung garantiert. Billionen an Euros sind seit der Einführung der Agenda 2010 in die hochsubventionierte Sozialindustrie sowie in die Wirtschaft geflossen um Arbeit zu simulieren, um den Eliten dieses Landes ihr leistungsloses Einkommen zu verbessern.
Mir scheint, die Blaupausen sind im Gedankengut bei den Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was.
Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit – sowie 24-Stunden-Kita. Eine Frau, die arbeitslos und ihre Prioritäten auf die Kindeserziehung legt, hat ihre Kinder in die Kita abzugeben und zu arbeiten, machte sie es nicht wird sie sanktioniert – also die Lebensgrundlage entzogen.
Arbeit bleibt und ist ein Herrschaftsinstrument und die Frauen beherrscht man nun – und nimmt ihnen die Kinder dabei weg. Das Motto könnte auch lauten: Selbstfindungsprozess in den neoliberalen Produktionsstätten und Kinder in die Fremdbetreuung. Die meisten Frauen vor allem Alleinerziehende arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini-und Midi-Jobs – und sind gezwungen, ihre Kinder von anderen Menschen betreuen zu lassen. Diese Frauen haben kein Selbstbestimmungsrecht über ihre Kinder – man hat sie knallhart entmündigt.
Samstag, 11. Juni 2016
Subventionierte Lohnmodelle
Nur mal so zur Erinnerung wie diese neoliberale Bande ihre vom
Bürger finanzierte Bildung benutzt um sie gegen die eigene Bevölkerung
in einer Art und Weise einzusetzen, die man nur noch als schändlich
bezeichnen kann.
Vorweg eine Begriffserklärung die im englischsprachigen Wörterbuch unter dem“ Wörterbuch der New Economy, aus dem Duden Verlag Eingang fand.
Es handelt sich um das neu kreierte Wort aus dem Jahr 1986 "MCJob" welches eleganter daherkommt als das die schlechter klingende Variante "Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich" - das ist mit dem Wort "MCJob" nämlich gemeint.
Vorweg eine Begriffserklärung die im englischsprachigen Wörterbuch unter dem“ Wörterbuch der New Economy, aus dem Duden Verlag Eingang fand.
Es handelt sich um das neu kreierte Wort aus dem Jahr 1986 "MCJob" welches eleganter daherkommt als das die schlechter klingende Variante "Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich" - das ist mit dem Wort "MCJob" nämlich gemeint.
Lauschen
wir doch einmal dem Blondschopf Bodo Hornbach ehemaliger
Kanzleramtsminister heute EU-Sonderkoordinator des "Stabilitätspaktes“
für Südosteuropa in Brüssel, was er 1998 und im Spiegel klagte: “ dass
überhaupt keine Arbeit zu haben immer noch höher geschätzt wird als ein
"MCJob". Somit war der Aufschrei in der breiten Bevölkerung schon mal
gedämpft – weil, wer kannte dieses Wort schon?
Es ließ auch nicht lange auf sich warten und die damaligen Vertreter im Bündnis für Arbeit legten dann der Regierung ein Papier der berüchtigten Benchmarkgruppe vor mit der Kernaussage:
Das Beschäftigungsdefizit Deutschlands, dass sie wie das Gros der Experten vor allen Dingen im Bereich niedrigproduktiver Dienstleistungen sehen, könne nur durch eine Melange aus positivem Anreiz in Form „subventionierter Sozialbeiträge“ einerseits und man halte fest: Sanktionen andererseits ausgeschöpft werden, denn “aus Arbeit herausgenommen zu werden ist weder eine Wohltat noch ein Recht; (fast) jeder Arbeitsplatz ist besser als keiner“) Streeck/Heinz 2000: S. 35). – Entsprechend beschloss das Bündnis für Arbeit am 12.12.1999 das Programm CAST, das die Erprobung der beiden Kombilohnmodelle Mainzer Modell usw. in die Agenda 2010 einzuarbeiten.
Wo wir heute stehen, wissen wir ja alle.
Es ließ auch nicht lange auf sich warten und die damaligen Vertreter im Bündnis für Arbeit legten dann der Regierung ein Papier der berüchtigten Benchmarkgruppe vor mit der Kernaussage:
Das Beschäftigungsdefizit Deutschlands, dass sie wie das Gros der Experten vor allen Dingen im Bereich niedrigproduktiver Dienstleistungen sehen, könne nur durch eine Melange aus positivem Anreiz in Form „subventionierter Sozialbeiträge“ einerseits und man halte fest: Sanktionen andererseits ausgeschöpft werden, denn “aus Arbeit herausgenommen zu werden ist weder eine Wohltat noch ein Recht; (fast) jeder Arbeitsplatz ist besser als keiner“) Streeck/Heinz 2000: S. 35). – Entsprechend beschloss das Bündnis für Arbeit am 12.12.1999 das Programm CAST, das die Erprobung der beiden Kombilohnmodelle Mainzer Modell usw. in die Agenda 2010 einzuarbeiten.
Wo wir heute stehen, wissen wir ja alle.
Sonntag, 24. Januar 2016
Die neue Form der Hassbotschaft
Vor ca. zehn Jahren haben
öffentlich-rechtliche Anstalten im Verbund mit den Privatmedien,
Wirtschaftsökonomen, Politiker und den dazugehörigen ThinkTanks wie
z.B. der der Bertelsmann-Stiftung eine neue Form der Hassbotschaft
eingeführt und bis zum heutigen Tag gepflegt die darin gipfelte,
dass erwerbslose
Menschen nicht nur faul, sondern auch Parasiten seien, denen man den
Hahn zu drehen muss, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu,
ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen
Baseballschläger über den Kopf. Man ist nicht müde geworden
tagein, tagaus der Mittelschicht im Sekundentakt diese Hassbotschaft
durch ihre Synapsen zu jagen mit dem Ziel, so den
neuen Untermenschen zu kreieren.
https://www.facebook.com/marigny.degrilleau/posts/150032538509680
Ein neues
Bestrafungssystem ließ nicht
lange auf sich warten, sodass man unwillige Schmarotzer Kälte,
Hunger und Obdachlosigkeit androhte und auch
umsetzte, die Folgen aus diesem Bestrafungssystem
reichen von Schlafstörungen, Depressionen bis hin zu massiven
Schuldgefühlen, die bei vielen Betroffenen schlimmer empfunden
werden als Sanktionen, im Zusammenwirken mit weiteren ungünstigen
Situationskonstellationen führen sie meist zu schwerwiegenden
psychosomatischen Erkrankungen. Im Extremfall führen sie zu
Suizidversuchen, 2000 Tote können wir heute verzeichnen.
Genau diese Klientel
durchsucht jetzt Facebook auf sogenannte Hasskommentare, geleitet
wird dies von der AmadeoAntonioStiftung, deren Vorsitzende Anetta
Kahane ist, man kennt sie auch unter dem Namen IM (Inoffizielle
Mitarbeiterin) Viktoria.
Kahanes Stasi-Akte umfasst
knapp 800 Seiten. Laut Berliner Zeitung notierte ihr Führungsoffizier
Mölneck zu Beginn ihrer Tätigkeit für das MfS, dass sie bereits
beim zweiten Treffen „ehrlich und zuverlässig“ berichtet habe.
Kahane hat laut Berliner Zeitung Dutzende Personen aus ihrem Umfeld
belastet. Sie habe auch Aufträge ausgeführt und vom MfS Geld und
kleinere Geschenke erhalten. (Wiki)
Wer glaubt, dass es nur
mit dem löschen von sogenannten „Hasskommentaren“ getan ist, der
irrt auch hier gewaltig, denn alle gelöschten Kommentare müssen den
Behörden übermittelt werden - da fühlt sich doch so manch einer in
alte DDR-Zeiten versetzt.
http://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/20681036_Arvato-durchforstet-fuer-Facebook-das-Netz.html
Jetzt fehlt nur noch die
Überwachung der Stammtische!
Freitag, 28. August 2015
Nicht nur Arbeitslose sollen nach den Plänen des Instituts zur Zukunft der Arbeit auf Auktionsbörsen an den Meistbietenden versteigert werden - auch traumatisierte Flüchtlinge?
Das „Institut zur Zukunft der Arbeit“ kurz genannt IZA, die
maßgeblich an der Ausarbeitung der Agenda 2010 sowie deren Weiterentwicklung
der Agenda 2020 beteiligt sind, entwickeln mit Hilmar Schneider, die Idee einer
„Arbeitslosen-Auktion“. Ihrer Vorstellung nach könnten Arbeitslose leichter
auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden, wenn man sie meistbietend für einen
Arbeitseinsatz versteigerte. „Da kann jeder bieten, ob Unternehmer oder
Privathaushalte. Wer z. B. Leute braucht, die ihm den Keller entrümpeln, gibt
an, welchen Stundenlohn er dafür zu zahlen bereit ist. Den Arbeitsmarktteil der
Agenda 2020 möchte das IZA in Abstimmung mit der Bundesregierung europaweit
durchsetzen.
Samstag, 18. Juli 2015
Über Indoktrination in einer demokratischen Gesellschaft
Für die wirklich Interessierten:
noch was von Noam Chomsky:
Über Indoktrination in einer demokratischen Gesellschaft
noch was von Noam Chomsky:
Über Indoktrination in einer demokratischen Gesellschaft
Obwohl ich keine direkte Untersuchung dieser Frage kenne, dürfte die
Behauptung leichtfallen, dass mit steigender Bildung der Grad des
Verständnisses für die gesellschaftlichen Realitäten abnimmt. (...) In
einem seltenen Anfall von Ehrlichkeit beschrieb (eine) Studie der
Trilateralen Kommission zur «Krise der Demokratie» die Schulen und
Universitäten als zu jenen Institutionen gehörig, die für «die
Indoktrination der Jugend» verantwortlich seien. Diejenigen, welche der
Indoktrination in hohem Maße unterworfen sind, fast ihr gesamtes Leben
ausgesetzt den Medien, Zeitschriften, Unterhaltungs- und oft auch
wissenschaftlichen Lektüren, sind auch in den Illusionen, welche diese
Indoktrination erzeugt, befangen. Darüber hinaus sind die gebildeten
Schichten nicht nur das hauptsächliche Objekt des
Indoktrinationssystems, sondern auch sein praktizierendes Subjekt; ihr
Eigeninteresse zwingt sie zur Übernahme der und zum Glauben an jene
Lehrsätze, in deren Verkündigung sie ihrer Rolle als Erzieher,
Journalisten und «verantwortungsbewusste Intellektuelle» gerecht werden,
und in der sie Zugang haben zu Privilegien, Einflussmöglichkeiten und
gesellschaftlichem Ansehen. Mehr noch: im Gegensatz zu den Nutznießern
des Ausbeutungssystems entwickeln die Opfer vermittels ihrer eigenen
Lebensweise ein intuitives Verständnis für die Wirklichkeit. Die
Banalität, Oberflächlichkeit und reine Leerläufigkeit des kultivierten
Diskurses kann von daher kaum überraschen.
Aus: Noam Chomsky, Die 5. Freiheit, Hamburg/ Berlin 1988, S. 150. Zitiert nach
http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_05/Europaer_07_2001.pdf
Aus: Noam Chomsky, Die 5. Freiheit, Hamburg/ Berlin 1988, S. 150. Zitiert nach
http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_05/Europaer_07_2001.pdf
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