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Dienstag, 20. August 2019

49 Gedankensplitter aus der Facebook-Verbannung heraus


1.       Merke: Faschismus wird nie von Lieschen Müller nach oben eingefädelt, das dann Politik sagt, so jetzt machen wir mal Faschismus, weil das Volk das so will.

2.       Wollen wir doch mal festhalten, dass das Pack, der Wutbürger, also der Hassende im Netz, mit seinem Hatespeech es nicht vermocht hat, nach dem Zweiten Weltkrieg 33 Millionen Menschen zu opfern für diese Wirtschaftsordnung. Und was macht man nicht alles gegen Hatespeech!

3.       Wann möchte das Bundesverfassungsgericht eigentlich über den Sanktionsparagrafen 32 SGB II ob seiner Verfassungswidrigkeit entscheiden? Ist das der der 'Sankt-Nimmerleins-Tag?

4.       Das herrschende Establishment hat immer wieder den Juden als Sündenbock auserkoren, um von ihrem Reichtum abzulenken. So hat das herrschende Establishment die AfD designt, um den imperialen Faschismus an der Macht zu entlasten.

5.       Politiker, die mit einem massenmörderischen Regime in Form einer transatlantischen Gemeinschaft zusammenarbeiten – sind für mich Faschisten.

6.       Ich finde unsere GEZ Gebühren gut angelegt - wissenschaftliche Reportagen, Dokumentation sprich der komplette investigative Journalismus - landet nach einer kurzweiligen Zeit in der Mediathek hinter verschlossenen Türen. Hat auch was.

7.       Das bürgerliche Fundament wird zerrieben von Linksextremismus und Rechtsextremismus. Das ist die sogenannte finanzierte These u. Antithese - damit sollen wir weichgeklopft werden. Funktioniert auch wunderbar.

8.       Da gibt es Menschen, die hausieren mit dem Etikett #noAFD #noNazis #noHass und finden dabei einen Mindestlohn von 9,10 € klasse. Für diese Wirtschaftsordnung haben 33 Millionen Menschen nach Ende des Zweiten Weltkriegs ihr Leben gelassen.

9.       Die Arbeitgeberverbände und ihre angeschlossenen Denkfabriken feiern den Mindestlohn als Errungenschaft. Es hätte Arbeitsplätze geschaffen. Richtig – im Luxussegmentbereich, die Arbeitgeberschafft, kann sich jetzt noch mehr leisten.

10.   Wer immer noch SPD, CDU/CSU und die Grünen wählt, ist jemand, der sich hinter die Strategie eines Adolf Hitler stellt. Klingt hart, ist aber so.

11.   Neoliberale sind die neuen Religionskrieger des 21. Jahrhunderts. Selbst Stalin, Mao und Hitler sind dagegen Waisenkinder. 1 Milliarde Menschen haben diese neoliberalen Gesinnungswächter mit der Waffe Lebensmittel niedergestreckt.

12.   Es gibt keine Zivilgesellschaft – hat es noch nie gegeben. Sie hat schlicht keine ökonomische Macht mit einem Stundenlohn von knapp 9 Euro, dazu gesellt sich noch Hartz IV, Leiharbeit, Zeitarbeit sowie prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Armutsrentner. Was es hingegen gibt – eine Zivilgesellschaft gemanagt vom Establishment.

13.   Erst wenn die gesellschaftliche Bewusstlosigkeit dahin durchbrochen ist, sich zu fragen, welche Informationen dazu beigetragen haben, dass sie so entscheiden, wie sie entscheiden - erst dann ist der Weg geöffnet alles hinter uns zu lassen und endlich mal anzufangen, neu zu denken

14.   Da wurde ich auf meinem Twitter-Account spöttisch gefragt, ob es denn einen harmlosen Rechtsextremismus gebe? Diese Steilvorlage habe ich mir nicht nehmen lassen und geantwortet: »Selbstverständlich gibt es einen harmlosen Rechtsextremismus, der nennt sich: „Gegen die Völkermörder, für die Menschenrechte“. Jugoslawien, Afghanistan, Mali, Syrien, Irak, usw., alles harmloser Rechtsextremismus, demokratisch legitimiert. Alles ohne AfD und ohne Identitäre.« Habe dann nichts mehr gehört.

15.   Ich kenne Friedensaktivisten die die Hartz IV-Reform toll finden. Grotesk oder?

16.   Immer wieder interessant, dass die Lohnabhängigen immer noch den Mainstream lesen wohl wissentlich um die Inhaber dieses Mediums. Die Lügen nicht nur mit Statistiken, nein sie erfinden sogar Worte für euch – das Prekariat.

17.   Ganz ehrlich? Ich schaue jeden Tag bei meinem Buchhändler vorbei um Ausschau zu halten nach einem Titel, der da heißen könnte: "Psychoanalytische Betrachtungsweise einer Twitterikone und Staatssekretärin Sawsan Chebli

18.   Wer kein Brot hat, soll sich Aktien kaufen, meinte Friedrich Merz

19.   Bei unserem Gesundheitsminister Spahn dünkt mir, dass er sich an alle Heterosexuelle rächt, weil er eben gern eine Hedro wäre, aber leider schwul ist – und gezwungen wird, Kinder zu adoptieren.

20.   Wisst ihr, wie viel Nazis ich als Freunde habe? Mein ganzes Umfeld sind Nazis. Sie demonstrieren gegen die Geldpolitik, gegen die Globalisierung, gegen die Frühsexualisierung, gegen Rammstein gegen die Vorwärtsverteidigung usw., bis dato haben sie noch keinen erschlagen.

21.   Rassismus so weit das Auge blickt! Die privilegierte weiße heterosexuelle Bevölkerung hält sich schwarze Musiker auf deutschem Boden, um weiße Menschen zu bespaßen.

22.   Der Neoliberalismus hat die Abrissbirne an den Sozialstaat angebracht. Wir bekommen US-amerikanische Verhältnisse. Eine Gesellschaft ist Vermindestslohnt. Ihr Werkzeug die Deputation gegen den Willen der Bevölkerung in die Lohnfabriken unter neoliberalem Neusprech.

23.   Man hat ein Agrément mit den Despoten die man Afrika in ihre Ämter revolutioniert, geschlossen. Wir sichern den Welthandel vor der hungernden Masse militärisch ab, im Gegenzug dürfen diese Menschen dann in unsere Sozialsysteme einwandern. Hat auch was.

24.   Ludwig Erhard hat sich als Widerstandskämpfer feiern lassen - obwohl er mit allen Nazigrößen in geheimer Runde Strategiepapiere ausarbeitete, als absehbar war, dass Deutschland kapitulieren wird. Der Widerstandskämpfer Ludwig Erhard. Es darf laut gelacht werden.

25.   Die Pflege in Pflegeheimen und auch in Krankenhäusern ist ja über unsere Gesetzgeber getaktet worden. Das bedeutet, dass für das waschen des Oberkörpers nur soundso viel Minuten gebraucht werden dürfen – mehr nicht. Und so zieht sich das durch die ganze Pflege hindurch. Genau das muss bei Beamten eingeführt werden. Jeder Handgriff muss getaktet werden bis in die letzte Kleinigkeit hinein. Selbst das abheften von Unterlagen muss getaktet sein. Denn ich bin der Meinung, wer zahlt, gibt auch den Ton an. Und das sind wir!

26.   Da wird von einem großen Teil der Bevölkerung verächtlich von YouTube-Wissenschaft gesprochen. Die haben recht mit dem was sie sagen, man schaue sich auf YouTube Harald Lesch und maiLab an.

27.   110.000 Mann überwachen etwa 6,5 Millionen Hartz IV Empfänger - bis hinein ins Schlafzimmer. 220.000 Polizisten sorgen in einem Staatsgebiet mit 82 Millionen Staatsbürger für Ruhe und Ordnung. Das sind Relationen. Das sag noch mal einer, man könnte keine Minderheiten überwachen.

28.   Experten und Wissenschaftler, die das herrschende Establishment aus ihren Denkfabriken entlässt, regeln unsere Denkprozesse. In deren Logik hält man uns gefangen. Und bist du nicht willig, so gebrauchen wir den Verschwörungs- und Nazi-Knüppel.

29.   Das herrschende Establishment selektiert die Wissenschaftler, bestückt die Wissenschaftstempel und entscheidet dann über ihre ökonomische Macht, welche Wissenschaft momentan gelehrt wird und welche nicht. Wissenschaftssöldner wie Harald Lesch und Co. stehen bereit - gut bezahlt.

30.   Das Kapital braucht den Staat nicht mehr, der Bürger hingegen schon. Ohne Staat kein Sozialstaat mehr. Ende.

31.   Lustig wie mir Neoliberale wie Dr. Markus Krall mir erzählen, was Neoliberale falsch machen, um dann neoliberale Strategien zu eröffnen. Das hat was!

32.   Unsere "Demokratie" landet zwangsläufig in der Tyrannei, geschuldet dem Nichtvorhandensein eines Werkzeuges, charakterlich ungeeignete Persönlichkeiten davon abzuhalten, systemrelevante Schlüsselpositionen zu besetzen.

33.   Spin-doctors kosten Steuerzahler Millionen sitzen in Bundesbehörden sowie in den Kampagnenbüros. Sie werden Kommunikationsspezialisten genannt, sind sozialwissenschaftlich und kommunikationstheoretisch hoch geschult, und ihr Geschäft ist die politische Kommunikation.

34.   Jemand der Einblicke hat in Bezug auf die Besitzverhältnisse des Mainstreams - der würde nie auf die Idee kommen, den Mainstream als das Organ der Aufklärung zu betrachten. Es ist die Aufklärung aus dem Blickwinkel des Establishments.


35.   Das Wissen um den Klimawandel haben die Kidds von den alten weißen Cis-Männern, die in den Wissenschaftstempel als Wissenschaftssöldner für das Establishment arbeiten. Wenn man sie von der Leine lässt, würden Sie ganz im Sinne der herrschenden Klasse auch morden. Wie unter Hitler

36.   Man sollte sich auch mal mit der Soziologie auseinandersetzen – und dann auch mit den Gewerkschaften, karitativen Verbänden. Da wird festzustellen sein: das sind Befriedungsverbrecher. Das sind Söldner-Organisationen als Pufferzone eingerichtet, um den Widerstand zu besänftigen.

37.   Für all die Schlaumeier, die glauben, wenn man die Unternehmen oder die Industrie mit einer Extra-Steuer belegt, dass dadurch ein Steuerungseffekt eintreten würde, der irrt. Die Unternehmen reichen diesen Posten einfach an den Endverbraucher weiter. Das juckte überhaupt nicht.

38.   Für mich immer noch unverständlich, wie man dem Mainstream an den Lippen hängen kann. Zumal die Besitzverhältnisse eindeutig sind.

39.   Die in der DDR für Menschenrechte gekämpft haben, sind zum großen Teil heute auf Sozialhilfe die Doppelagentin Anetta Kahane sitzt fest im Sattel. Gregor Gysi übrigens auch. Der konnte seine Akten schönen, eben über das angloamerikanische Establishment. Rosenholz-Dateien.

40.   Jetzt bringe ich wieder die verächtlichen YouTube-Nachrichten. Das wird ausgelacht, von Intellektuellen, Experten und Wissenschaftlern. Wissenschaftler reden gerne von YouTube-Wissenschaft und lachen dabei: Dann lacht mal: https://www.youtube.com/watch?v=uJtSpev8zWk

41.   Jemand der Einblicke hat in Bezug auf die Besitzverhältnisse des Mainstreams - der würde nie auf die Idee kommen, den Mainstream als das Organ der Aufklärung zu betrachten. Es ist die Aufklärung aus dem Blickwinkel des Establishments.

42.   Die Ausbildung in diesem gebrandmarkten Weltbild mitsamt den Wissenschaftstempeln und den Wissenschaftssöldnern, die dem herrschenden Establishment unterstehen, sie übernehmen die Deutungshoheit über unsere Meinung. Wer gegen den Strom schwimmt, ist Verschwörungstheoretiker.

43.   Der Durchschnittsstundenlohn aus abhängiger Beschäftigung betrug 1948 1,13 DM. Wenn man den Stundenlohn mal als einen Anteil am erwirtschafteten Wohlstand des Landes begreift, der Produktivitätszuwachs, und mal anhand der in den letzten 60 Jahren real erwirtschafteten Geldmenge hochrechnet, dann wäre eine Arbeitsstunde heute mit 139,88 € zu bezahlen. Die SPD feilscht bei einem Mindestlohn von ca 9,10 Euro

44.   Die Frage, die sich so die Nachkriegsgeneration stellt, wie konnte das denn nur damals passieren - kann hier wunderbar abgelesen werden: weil der Begriff Nazi, Faschist und Rassist mittlerweile den Gesinnungswächtern überlassen wurde - die haben jetzt die Deutungshoheit darüber wie z.B. die Amadeu Antonio Stiftung. Was da als Kampf gegen Faschismus und Rassismus daherkommt - ist nichts anderes, als dass der Faschismus im Gewand des Antifaschismus daherkommt.

45.   Die antifaschistische Bewegung war die Keimzelle der Anti-Aufklärung. Durch ihre Arbeit wurde Lieschen Müller in den Fokus geschoben und als Bedrohungspotenzial erkoren und somit konnten die Drahtzieher bis zum heutigen Tage lustig weitermachen. Danke Antifaschismus. Wir bomben weiter für den Frieden. Zu hart? Zu plakativ? Gelogen? Propaganda? Aber das geht: “„Bomber-Harris Flächenbrand – Deutschland wieder Ackerland“. Oder: “Heute sind wir Kanzleramt – morgen brennt das ganze Land!“ Oder: „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris: Feuer frei!“Und: Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.

46.   Wie ich als Inhaber der Produktionsstätten diese Rockefeller-Emanzipation liebe. Herrlich!

47.   Mag mir einer den Unterschied erklären zwischen Bürgerwehr und dem Auftreten der Clans in Großstädte? Ist diese Frage Kulturunsensibel?

48.   Wisst Ihr, warum ich euch Konservative genauso ablehne? Weil Ihr für die Erwerbslosen auch nur Spott und Hohn übrig habt. Anabel Schunke sieht gar ihren Wohlstand durch Hartz IV-Empfänger gefährdet. Die schreibt bei euch. Da könnte man glatt meinen: Die Achse des Bösen.

49.   Was unterscheidet das Naziregime großartig von der SPD? Wie nur: dass Hitler nicht nur an der Peripherie mordete. Aber halt: Hartz IV – Deputation in die Armutsindustrie, Enteignung, Mangelernährung. Ernährung eines Kindes: 2,90 € für Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke.


Sonntag, 18. August 2019

Der Sozialstaat als Befriedungsverbrecher

Die Bundesagentur für Arbeit, ist ein Instrument bzw. ein kleines Puzzleteil um den neoliberalen Wirtschaftsfaschismus weiter auszubauen. Unbedarfte Leser werden jetzt sagen, was soll denn das, die Bundesagentur für Arbeit verwaltet doch nicht nur Arbeitslose, sondern qualifiziert sie für den Arbeitsmarkt. So weit, so unbedarft.

Diese Agentur, ist die größte in ganz Europa, mit über 110.000 Mitarbeitern arbeitet sie nicht daran, Arbeitslose in sozialtariflich abgesicherte Beschäftigung zu überführen, vielmehr um die arbeitslose Masse und deren eventuellen Widerstand mit dem Entzug von 52 Grundsatzartikeln, entgegenzuwirken.

Durch das einziehen neuer Sozialparagrafen ist es der Behörde bzw. dem Establishment gelungen, Menschen mit der Ortsanwesenheitspflicht und dem Sanktionsparagrafen 32 SGB II der mit Androhung des Entzuges des Lebensberechtigungsscheins einhergeht, diese Masse nicht nur zu neutralisieren, sondern, daraus noch eine neoliberale Geschäftsidee zu entwickeln die, sogenannte "Betreuungsindustrie" die mittlerweile ein Umsatz von 9 Milliarden € generiert.

Mit den Wirkmechanismen, die in der Sozialgesetzgebung verankert sind, wird nicht nur die erwerbslose Masse niedergehalten, das schlägt sich auch bei den noch in Lohn und Brot stehenden in ihren Ansprüchen der Lohnforderung nieder, die seit dem Einzug dieser Reform Lohnrückentwicklungen zu verzeichnen hat, die jetzt den Stand von ca. 1990 erreicht haben.

Die Idee, Arbeitermassen zu zentralisieren einhergehend mit politischem Druck, diese in Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs, prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu drängen, hat natürlich Auswirkungen, nicht nur auf den Kaufkraftverlust im Binnenmarkt, sondern auch Auswirkungen, dass Deutschland weiterhin Exportweltmeister bleibt, den wiederum die Peripherieländer wie Spanien, Griechenland, Portugal mit noch mehr Arbeitslosigkeit und Verarmung bezahlen müssen. Die Agenda 2010 und die damit eingeführte Hartz IV Reform wurde von der deutschen Wirtschaftspitze federführend von der Bertelsmann-Stiftung ausgearbeitet, ausgearbeitet um einen Wirtschaftskrieg hier in Europa exemplarisch zu starten.

Die Idee Wirtschaftskrieg zu führen über die Bundesagentur für Arbeit mit deren juristischen Ausgestaltungen, ist nicht neu, vielmehr ist es das Relikt aus dem Nationalsozialismus. Die Nationalsozialisten waren die Ersten, die diese Agentur umgesetzt, um Arbeitspotenzial zu zentralisieren und entsprechend der Industrie DIN-gerecht unter Androhung von Hunger, Kälte und Obdachlosigkeit sowie ergänzend mit politisch juristischem Druck die Masse verfügbar zu machen.

Wenn man alle diese kleinen Puzzleteile wie zum Beispiel Vorratsdatenspeicherung, SWIFT, TTIP, TISA, CETA, ELENA, biometrische Gesundheitskarte plus angepasster Gesundheitsreform, Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner; Speicherung aller Fingerabdrücke in zentralen oder dezentralen Dateien, Überwachung aller öffentlichen Fluchtwege über Tollcollect (Mautdaten), Bundeswehr im Inneren usw. zusammenfügt - sieht die Welt plötzlich nicht mehr demokratisch aus.

Donnerstag, 15. August 2019

Die Massendeputation intensiv pflegebedürftiger Menschen wird von Spahn in die Verwertungsindustrie eingeleitet wie unter der NS-Diktatur, das kontern demokratiebesoffene mit einer Petition aus - es darf gelacht werden

Mit Petitionen haben wir unsere Erfahrung - gell? Das ist eine wirkmächtige Waffe - jaja. Warum halten Sie die Leute in dem Irrglauben einer Demokratie? Warum? Warum reden Sie so sanft mit einem Verbrecher Spahn? Angst sich Feinde zu machen? So, wie ich mir überall Feinde mache, weil ich unsere Sprache nicht im orwelchen Neusprech verwende? Sondern mit unserer wirkmächtigen Sprache es glasklar ausarbeite - dass es imperiale Faschisten sind. Das sind knallharte Zwangseinweisungen wie unter der NS-Diktatur. Und Sie kontern das mit einem „Hallo so nicht“ und einer Petition? Wie demokratiebesoffen muss man eigentlich sein?

Freitag, 2. August 2019

2,90 € für Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke können wahrhaft glücklich machen

Kennt ihr all den Spruch, dass Geld nicht glücklich macht? Toll oder? Das bedeutet, dass man auch mit wenig Geld glücklich sein kann, das auch Armut ihre positiven Seiten hat. Klasse oder? Dieser Spruch ist zur Realität geworden - fragen Sie mal Erwerbslose am besten noch deren Kinder. Man darf nicht müde werden, das immer wieder zu wiederholen: 2,90 € für Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke gönnt man ihnen – also den Kindern. 
Unsere von uns gewählten Volksvertreter sind sich Unisono einig darüber, auch unter dem ernährungswissenschaftlichen Aspekt, dass sich von dieser täglichen Ration ein Kind physisch und psychisch optimal entwickeln kann. Denn Geld allein mache ja schließlich auch nicht glücklich. Und so fördert man lieber Erwerbslose darin, wie man Arbeit simuliert. Vor allem und das ist ganz wichtig, bieten Sie auch Kochkurse an, wie man auch mit schmalem Budget ganz lecker Essen zubereiten kann. Da lernt man auch, wie man alte Brotscheiben lecker zubereitet, ähnlich der Zubereitung eines Wiener Schnitzel. 
Aber unsere Volksvertreter haben sich nicht lumpen lassen – jede Erwerbslosen-Familie, kann sich zehn Euro monatlich zusätzlich für ihre Sprösslingen beantragen, damit sie nicht auf der Strecke bleiben und auch einen Ballettunterricht, Klavierunterricht, Geigenunterricht je nach Individualität besuchen, können.

Donnerstag, 1. August 2019

Auch mit einem leeren Bauch muss das Glück nicht weit sein

Kennt ihr all den Spruch, dass Geld nicht glücklich macht? Toll oder? Das bedeutet, dass man auch mit wenig Geld glücklich sein kann, das auch Armut ihre positiven Seiten hat. Klasse oder? Dieser Spruch ist zur Realität geworden - fragen Sie mal Erwerbslose am besten noch deren Kinder. Man darf nicht müde werden, das immer wieder zu wiederholen: 2,90 € für Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke gönnt man ihnen – also den Kindern.

Unsere von uns gewählten Volksvertreter sind sich Unisono einig darüber, auch unter dem ernährungswissenschaftlichen Aspekt, dass sich von dieser täglichen Ration ein Kind physisch und psychisch optimal entwickeln kann. Denn Geld allein mache ja schließlich auch nicht glücklich. Und so fördert man lieber Erwerbslose darin, wie man Arbeit simuliert. Vor allem und das ist ganz wichtig, bieten Sie auch Kochkurse an, wie man auch mit schmalem Budget ganz lecker Essen zubereiten kann. Da lernt man auch, wie man alte Brotscheiben lecker zubereitet, ähnlich der Zubereitung eines Wiener Schnitzel.


Aber unsere Volksvertreter haben sich nicht lumpen lassen – jede Erwerbslosen-Familie, kann sich zehn Euro monatlich zusätzlich für ihre Sprösslingen beantragen, damit sie nicht auf der Strecke bleiben und auch einen Ballettunterricht, Klavierunterricht, Geigenunterricht je nach Individualität besuchen, können.

Even with an empty stomach, happiness doesn't have to be far away
You know all that saying that money doesn't make you happy? Great, isn't it? That means that you can be happy even with little money, that poverty has its positive sides. Class or? This saying has become reality - ask the unemployed their children. Don't get tired of repeating this over and over again: €2.90 for breakfast, lunch and dinner, including drinks, is what you grant them - the children.

Our elected representatives agree in unison, also under the nutritional aspect, that a child can develop physically and psychologically optimally from this daily ration. After all, money alone does not make a child happy. And so one prefers to support the unemployed by simulating work. Above all, and this is very important, you also offer cooking courses on how to prepare delicious food on a small budget. There you also learn how to prepare old slices of bread, similar to the preparation of a Wiener Schnitzel.


But our representatives of the people have not been lumpen - every unemployed family can apply for an extra ten euros a month for their offspring, so that they do not fall by the wayside and can also attend ballet lessons, piano lessons, violin lessons depending on their individuality. 

Das sind die offizielle Zahlen des BKA 2018: Morde/Todschlag - Sexuelle Übergriffe - Körperverletzung etc

Das sind die offizielle Zahlen des BKA: (jeweils aufgeklärte Delikte mit Beteiligung mindestens eines Zuwanderers:

Morde/Todschlag:
2014: 122
2018: 430
Sexuelle Übergriffe
2014: 848
2018: 6046
Körperverletzung etc
2014: 18512
2018: 73177

Quelle: Bundes­lage­bild Krimi­nalität im Kon­text von Zu­wan­de­rung 2018 http://bit.ly/2YkEUTZ

Sind Migranten krimineller als Deutsche? Diese Statistik weist nicht nach, dass Ausländer per se krimineller sind, sondern weist nach, dass viele krimineller Ausländer nach Deutschland gezogen werden, die hier in der BRD ihr Unwesen treiben, und so die Statistik, zu ihren Ungunsten in die Höhe treiben, sodass Ausländer die sich hier bewegen, im Verhältnis zu der einheimischen Bevölkerung signifikant krimineller sind. Doch es gibt auch Ausnahmen, Singapur, Katar, Thailand, Philippinen, Finnland, China, Malaysia, Taiwan, Korea, Republik Indonesien und Japan, fallen in dieser Statistik überhaupt nicht auf. Im Gegenteil, sie begehen weniger Straftaten als die einheimische Bevölkerung. https://grilleau.blogspot.com/2019/07/sind-migranten-krimineller-als-deutsche.html

Donnerstag, 21. März 2019

Unser Geisteszustand wird ausnahmslos von der herrschenden Klasse gelenkt

Die herrschende Klasse, die in ihren Denkfabriken den Ersten sowie den Zweiten Weltkrieg geostrategische planten und die nötigen Mitteln dazu einsetzten, um die Prozesse der Vernichtungsstrategie in Gang zu bringen, sind genau dieselben, die in ihren Denkfabriken, Wortführer in Form von Geisteswissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Sozialökonomen, Intellektuelle, Schriftsteller, Künstler usw. ausbilden. Ganz zu schweigen vom Mainstream, den sie geschickt als Sprachrohr ihrer Ideologie verwenden.

Selbstredend, dass die Rock- und Popszene in diesem Spiel mit eingebunden ist. Wer den Rahmen der Definition des Faschismusbegriffes verlässt, das gleicht mittlerweile schon einem reaktionären Akt.

Quellen zu meiner Aussage:
1.) Bernd Hamm „Das Ende der Demokratie – wie wir sie kennen“
2.) Guido Giacomo Preparata „Wer Hitler mächtig machte: Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten“.
3.) Caroll Quigley „Das angloamerikanische Establishment“
4.) Caroll Quigley „Tragödie und Hoffnung: Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit“.
5.) David Talbot „Das Schachbrett des Teufels“
6.) Weird Scenes Inside the Canyon: Laurel Canyon, Covert Ops & the Dark Heart of the Hippie Dream

Wer es wagt, die Agenda 2010 die Arbeit mittels Androhung die Lebensgrundlage zu entziehen, erpresst - daraufhin auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hinweist, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückgeht, wird einem erklärt, dass man nicht ganz dicht in der Birne wäre, so etwas mit Faschismus in Verbindung bringen.
Die Blaupausen sind im Gedankengut der Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was. Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit. Alleiniger Sinn und Zweck dieses Demütigungskonstrukt auch genannt Hartz IV ist es, die Ware Arbeitskraft, die zu Markte getragen werden muss - noch günstiger abgreifen zu können. Und ... das darf nicht unterschlagen werden, gegen die Peripherieländer in Stellung zu bringen.

Die Tabakdynastie Reemtsma, die eng verknüpft mit der Krim und mit der NS-Diktatur einherging, arbeitete mit ähnlichen Mitteln. Das Tabakgeschäft auf der Krim warf insgesamt sehr hohe Gewinne ab. Ohne den Einsatz von Zwangs- und Sklavenarbeiter war dies nicht vorstellbar. Es gab eine allgemeine Arbeitspflicht für alle zwischen 14 und 60 Jahren. Wer nicht erschien, für den gab es drastische Repressalien bis hin zur Einweisung in das KZ-Arbeitserziehungslager bei Simferopol. In Einzelfällen kam es auch zu Hinrichtungen.

Aber hauptsächlich wurde der juristische- und psychische Zwang mit der Politik des Hungers ergänzt. Nur wer sich bei den Arbeitsbehörden meldete, erhielt Lebensmittelzuteilung. Fast die gesamte arbeitsfähige Bevölkerung der Krim also 400 bis 450.000 Menschen wurden durch Hunger und Repressalien zur Arbeit gepresst, gleichzeitig wurden etwa 10 % der Bevölkerung ins Reich deportiert. Insgesamt hat das Nazi-System im Reichsgebiet etwa 12-13 Mill. Zwangs und Sklavenarbeiter eingespannt. In den besetzten Gebieten waren es aber mindestens 36 Mill. Menschen, die zur Arbeit gezwungen wurden. Der Leser mag an dieser Stelle, für sich selbst die geistige Nähe sowie die Unterschiede von damals, zu heute herausarbeiten.

Der Marxist und linke Philosoph Diego Fusaro erklärt sich das Phänomen den real existierenden Faschismus zu verneinen folgendermaßen:

"Sie beruhigt das Gewissen der in der Gegenwart lebenden Menschen, dass das schlechte nur “ der da!“ sei, dass der Inbegriff der Gewalt nur der mit dem Bärtchen und dem Hakenkreuz sei, was in der Tat aber nur EINE mögliche Form der Gewalt darstellt, die er auch verkörperte und an die, als solche auch erinnert werden sollte, auf das sie sich nicht wiederholt."

Man sieht hier ganz klar die Strategie dahinter, den Faschismus vom Kapitalismus zu trennen und Letzteres als Errungenschaft zu verklären. Diese geschickt eingefädelte Indoktrination der Definition von Faschismus hat zur Folge, dass sich der Neoliberalismus unter dem Deckmantel der Sozialen Marktwirtschaft wie ein tödliches Gift hat verbreiten können. Der Höhepunkt gipfelt in der gesellschaftlichen übereinstimmenden Akzeptanz, der in dem Slogan ausartet: Gegen die Völkermörder für die Menschenrechte.

Der Philosoph Reiner August Dammann hat sich diesem schweren Thema gewidmet, und wie ich finde, in leicht verständlicher Weise heruntergebrochen. Er schreibt zu diesen vielen Faschismusphilosophen folgendes:

»Es sind tausende von Büchern, die sich mit dem Begriff auseinandergesetzt haben, tausende von Facetten, die den real existierenden Faschismus beschrieben haben – aus organisatorischer Sicht, aus soziologischer Sicht, aus politischer Sicht, aus religiöser Sicht, aus psychologischer Sicht … so viele Facetten, dass der korrekte Gebrauch des Wortes „Faschismus“ den Abschluss mehrere geisteswissenschaftlicher Doktorgrade voraussetzt.
Horkheimers Schrift über den autoritären Staat, Wilhelm Reichs Abhandlungen über die Massenpsychologie des Faschismus, Adornos Arbeit über die Freudsche Theorie und die faschistische Propaganda – es wurde sehr viel gedacht zu diesem Thema, viele Erklärungen dafür gesucht, warum ein geistig so hochstehendes Land wie Deutschland mit führenden Köpfen in geisteswissenschaftlichen Disziplinen so ein Ungeheuer gebären konnte.
Andere Länder hatten es da einfacher: Militärputsch – schon war der Faschismus da. Auch wenn ich diese Arbeiten sehr schätze, so haben sie alle zusammen doch einen Mangel: sie erlauben den Bürgern dieses Landes im Jahre 2016 nicht, kurz, knapp und eindeutig faschistische Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft zu entdecken und sich darüber zu verständigen, wie sie entfernt werden sollen. «


All jene, die immer wieder den Begriff Faschismus relativieren und weit von sich weisen, ihn ausschließlich im Nationalsozialismus oder bei der AfD verorten, sind die Steigbügelhalter des imperialen Faschismus denn sie Verhindern die Aufklärungsarbeit bzw. die Mechanismen um den Faschismus in seiner Entstehung überhaupt erkennen zu können. Geschickt hat das Kapital den Sündenbock auserkoren - und so den Neoliberalismus installiert, der jetzt als imperialer Faschismus global agiert. Nur durch diese Relativierung war es möglich, diesen Neoliberalismus brutalst aufblühen zu lassen. Dieser Neoliberalismus hat mittlerweile mehr Leid und Elend und Tote hinterlassen als der Erste und Zweite Weltkrieg mitsamt den Verbrechen von Stalin und Mao vermochten.

Somit kann festgehalten werden, dass diese Programme aufgesetzt wurden, um eine Definition Faschismus so zu gestalten, dass er sich mit dem Deckmantel der Demokratie in perfektionierter Form gemeingefährliche Sumpfblüten treiben kann.

Der Philosoph Holdger Platta formuliert das folgendermaßen aus:

Die Fixierung des Faschismusbegriffs auf Auschwitz würde alles aussperren aus unserem Denken und Analysieren, was gestern zu Auschwitz geführt hat und morgen eventuell wieder zu Auschwitz führen könnte. Auch wenn es aberwitzig klingen mag: Wer Auschwitz verhindern will, muss selbst das Scheinbar-noch-ganz-Harmlose auf seine kausal-konditionale Qualitäten hin untersuchen, die in einem neuen Auschwitz enden könnten.

Die Überprüfung und Einschätzung von “Bagatellen” gehören also ganz ausdrücklich mit zu diesem Forschungs- und Verhinderungsprogramm. Und wir werden auszuhalten haben, dass damit Auschwitz auch zurückgeholt wird aus dem Dämonisierungsabstand und uns als niemals ganz auszuschließende Möglichkeit der Geschichte wieder ganz naherückt. Es gibt keinen legitimen Sicherheitsabstand zu “Auschwitz”. Folglich dürfen wir auch den Begriff “Faschismus” nicht scheuen, da wir ansonsten in der Gefahr stehen, den Blick auf die Wirklichkeit zu scheuen.

Pauschalabwehr besitzt keinen Rechtfertigungsgrund. Und geben wir bitte nicht als Stilkritik aus, was in Wahrheit nur Realitätsflucht wäre! Dabei hat natürlich als Selbstverständlichkeit zu gelten, dass der Begriff „Faschismus“ niemals als bloße Totschlags- und Etikettierungsvokabel missbraucht werden darf, sondern stets nur als Resultat sorgfältig-differenzierender Analyse Geltung für sich beanspruchen kann.

Mittwoch, 15. August 2018

Bazon Brock über die kommende Autokratie und die Logik der Dummheit


Aufmerksame Leser von mir werden wissen, dass ich des Öfterne die Intellektuelle Klasse im treiben habe, besonders den feministischen Intellekt, der einhergeht mit der Verstümmelung der deutschen Sprache mit dem Werkzeug des Genderns. Ich stelle diese Klasse der Intellektuellen in Verantwortung bezüglich des Ersten Weltkrieges und des Zweiten, zudem für die ganzen politischen Weichenstellungen, die ein Großteil der Menschen an den sozialen Abgrund drängen.

Es sind vor allem Lehrer, Juristen, Zahnärzte, Studenten, Professoren usf. – also jene, die glauben, sie hätten einen besonderen Genius in die Wiege gelegt bekommen. Es ist auch die Klasse, die die Worte Minderleisterer, Sozialschmarotzer, Parasit, Unterbeschäftigte, Bildungsferne in den Mund nehmen. Das ist Transparenz, die überzeugender und vor allem schlagkräftiger und verständlich bis ins letzte Glied daherkommt. Vor allem dann, wenn milliardenschwere ThinkTanks wie z.B. die der Bertelsmann-Stiftung Überzeugungsarbeit in Form von Studien, Reportagen, gescriptete Reality-Show usw. der intellektuellen Schicht tagein, tagaus den zu alimentierenden Unterschichtler servieren, um ihre Vorurteile bestätigt zu wissen, wenn dann noch rhetorische Koryphäen aus Politik und Wirtschaft den Wohlstand dieser Gesellschaft durch den fiskalisch bedingten Sozialtransfer in Gefahr sehen - dann braucht man sich über nichts mehr wundern.

Und ein jeder, der noch ein paar Cent mehr über der Armutsgrenze liegt, glaubt er gehört dazu. Verächtlich blickt er auf diejenigen, die man an den sozialen Abgrund drängt. Das ist die intellektuelle Schicht, die glaubt dazugehören. Und das weiß die herrschende Klasse und bekommt sie am Arsch der Eitelkeit, und haben ganz spezielle Propagandamechanismen entwickelt, um diese Klasse, am Nasenring durch die Arena zu ziehen. Das klappt auch. Denn nur mit dieser Klasse, ist es möglich ganz im Sinne der herrschenden Klasse, Politik für die oberen 1% Prozent zu betreibem und dabei es noch so aussehen zu lassen, dass Lehrer, Zahnärzte, Professoren glauben dazuzugehören. Ein genialer Schachzug will ich meinen. Und siehe da, der erste Intellektuelle traut auszusprechen, was schon lange auszusprechen ist und bestätigt hier in eindrucksvoller Weise, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Das komplette Interview kann hier gesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=uIP5N...

Samstag, 4. März 2017

Wir steuern auf eine Gesellschaft zu, stellte die amerikanische Soziologin Arlie Russel Hochschild fest, in der ein Mensch seine ersten Worte zu einer Kinderbetreuerin spricht und seine letzten Worte zu einer Altenbetreuerin.


Rainer Stadler am 27.02.2017

Die Familie wird wirtschaftskompatibel gemacht

Die Familienpolitik will die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Klingt gut. Doch der Politik geht es nicht um die Familien, sondern um die Wirtschaft, findet der Journalist Rainer Stadler. Die Politik versuche die Familien den Bedingungen des Arbeitsmarktes anzupassen – mit der Folge ganztagsbetreuter Kinder. Das gilt vielen als alternativlos – Kritik daran, gilt rasch als reaktionär.

Es gibt immer mehr Angebote für die Ganztagsbetreuung von Kindern. Aber was wünschen sich die Familien: Mehr Betreuungsmöglichkeiten oder mehr Zeit füreinander? - Das Bild zeigt eine Familie beim gemeinsamen Grillen am Feuer.Es gibt immer mehr Angebote für die Ganztagsbetreuung von Kindern. Aber was wünschen sich die Familien: Mehr Betreuungsmöglichkeiten oder mehr Zeit füreinander? (© Damian Longerich/www.cupitronic.net)

Seit mehr als einem Jahrzehnt herrscht in Deutschland parteiübergreifend Konsens, was moderne, familienfreundliche Politik bedeutet: den Ausbau von Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen, sodass die Kinder möglichst den ganzen Tag betreut werden und die Eltern den ganzen Tag arbeiten können. Manche Politiker fordern inzwischen, die Einrichtungen auch nachts zu öffnen, damit Eltern in Nachtschichten arbeiten können. Die Begründung lautet, ähnlich wie bei der Einführung von Hartz IV: Sozial ist alles, was den Menschen hilft, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

Diese Denkweise hat sich bei den Familienpolitikern aller im Bundestag vertretenen Parteien durchgesetzt. Niemand kommt mehr auf die Idee zu fragen: Ist es wirklich familienfreundlich, eine Infrastruktur zu schaffen, deren Zweck vor allem darin besteht, die Familie den ganzen Tag voneinander zu trennen? Ist es wirklich sozial, Betreuungseinrichtungen 24 Stunden am Tag zu öffnen, damit alleinerziehende Mütter spätabends an der Supermarktkasse sitzen oder ihre Nachtschicht als Krankenschwester ableisten können?

Die neue Familienpolitik agiert keineswegs ohne Eigennutz



Mehr als 20 Milliarden Euro hat die Bundesregierung bereits in den Bau von Krippen und Ganztagsschulen investiert. Nachdem erst die Alten aus den Familien ausgelagert wurden, sind nun die Kinder und Jugendlichen an der Reihe, die zweite große, unproduktive Gruppe der Gesellschaft. Der Wandel vollzieht sich weltweit. Wir steuern auf eine Gesellschaft zu, stellte die amerikanische Soziologin Arlie Russel Hochschild fest, in der ein Mensch seine ersten Worte zu einer Kinderbetreuerin spricht und seine letzten Worte zu einer Altenbetreuerin.

Während diese Vision bei Eltern immer noch Unbehagen weckt, betont die Politik nimmermüde die Vorteile: Ganztagsbetreuung ermögliche die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, also mehr Wahlfreiheit. Sie sei ein notwendiger Schritt zur Emanzipation der Frau, die sich nun im Beruf verwirklichen könne und nicht länger von ihrem Mann abhängig sei. Und die Kinder würden nun von Experten betreut und gefördert, besser als die Eltern dazu in der Lage seien.

Doch so uneigennützig ist die neue Familienpolitik nicht, und bisher werden ihre Versprechungen im Alltag nicht annähernd eingelöst. Vor allem führt diese Politik nicht zu mehr Wahlfreiheit, sondern zwingt Eltern in ein Lebensmodell, das längst nicht alle anstreben, das aber einflussreiche Kräfte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als wünschenswerte Norm erachten. Schon jetzt haben viele Eltern keine Wahlfreiheit, sie müssen ganztags arbeiten, erst recht, wenn sie alleinerziehend sind. In den Städten sind die Mieten explodiert. Der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland schrumpfte von sechs Millionen auf heute gerade noch 1,4 Millionen. Dagegen stagnieren die Löhne und Gehälter in vielen Berufsgruppen seit Langem. Es gab Zeiten, da reichte das Gehalt eines Fabrikarbeiters, um eine vierköpfige Familie zu ernähren. Davon können heute selbst viele Akademiker nur träumen. Der Grund für diese Entwicklung ist eine verfehlte Wohnbau- und Lohnpolitik. Doch statt die Ursachen für die Not zu beseitigen, stellt die Politik Betreuungseinrichtungen bereit und spielt den Ball zurück an die Familien: Sie sollen sich selbst aus der misslichen Lage befreien.

Es gilt weiterhin: nur Erwerbsarbeit wird entlohnt



Natürlich gibt es Frauen, die von der Ganztagsbetreuung profitieren; Frauen, die arbeiten wollen und das nun auch können. Gleichzeitig gibt es viele Mütter – und immer mehr Väter –, die die ersten Jahre nach der Geburt gern bei ihrem Kind zu Hause bleiben würden. Während der Staat das eine Lebensmodell mit viel Geld unterstützt – ein Krippenplatz wird monatlich mit mehr als 1.000 Euro bezuschusst –, ist ihm das andere nichts wert: Das Betreuungsgeld, mit 150 Euro ohnehin spärlich bemessen, wurde 2015 unter dem Applaus fast aller Parteien abgeschafft.
Kindererziehung ist von großer Bedeutung. Dennoch gilt sie nicht als gleichwertig zur Erwerbsarbeit. Das hat die Debatte um das Betreuungsgeld gezeigt, das als Herdprämie verspottet wurde. - Das Bild zeigt eine Familie mit zwei Kindern beim gemeinsamen Kochen.Kindererziehung ist von großer Bedeutung. Dennoch gilt sie nicht als gleichwertig zur Erwerbsarbeit. Das hat die Debatte um das Betreuungsgeld gezeigt, das als Herdprämie verspottet wurde. (© Damian Longerich/www.cupitronic.net)

Damit wird aber zementiert, was Frauenrechtlerinnen vor Jahrzehnten beklagten: Die Arbeit von Frauen (und auch Männern) hat nur einen Wert, wenn sie als Erwerbsarbeit erbracht wird. Deswegen forderten zum Beispiel die Grünen in ihrem Gründungsprogramm 1980, Hausarbeit und Kindererziehung als voll entlohnten Beruf mit Rentenanspruch anzuerkennen. Alles längst vergessen. Wer sich heute noch entschließt, mit Rücksicht auf die Kinder allzu lange zu Hause zu bleiben, riskiert, den Wiedereinstieg in den Beruf zu verpassen und spätestens im Alter zu verarmen. Das ist der große Makel der heutigen Familienpolitik: Sie unternimmt wenig, um die Wirtschaft familienfreundlicher zu machen, aber viel, um die Familien wirtschaftskompatibler zu machen.

Die erfreuliche Entwicklung, dass Frauen heute beruflich mindestens so qualifiziert sind wie Männer, würde es ermöglichen, dass sich Mütter und Väter die Erziehung der Kinder gleichberechtigt teilen und sich jeweils ein Elternteil zu Hause um das Kind kümmert – was sich in Umfragen immer noch viele Eltern wünschen. Doch dieses Modell kann sich zunehmend nur noch eine privilegierte Oberschicht leisten. Es war wohl auch nie für die breite Masse vorgesehen: Familienministerin Manuela Schwesig sagte schon vor ihrem Amtsantritt, sie wolle erreichen, dass Frauen möglichst Vollzeit arbeiten. Im Herbst 2016 äußerte sie, mit einer zukunftsorientierten Familienpolitik ließe sich die Erwerbsquote von Müttern weiter erhöhen und deren durchschnittliche Wochenarbeitszeit auf 31 Stunden steigern. Dadurch würde das Bruttoinlandsprodukt um 69 Milliarden Euro wachsen. Dass die Kinder ihre Eltern dadurch seltener sehen, erwähnt die Familienministerin nicht. Auch Schwesigs – im Grundsatz ja richtiger – Vorschlag, junge Eltern, die ihre Arbeitszeit etwas reduzieren, mit einem Familiengeld von 300 Euro monatlich zu unterstützen, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als wenig familienfreundlich: Das Geld sollen nur Eltern bekommen, die immer noch mindestens 32 Stunden in der Woche arbeiten. Das bedeutet, dass die Kinder täglich sieben bis acht Stunden fremdbetreut werden müssen und weiterhin kaum Zeit für ein gemeinsames Familienleben bleibt.

Kritik an der neuen Familienpolitik gilt schnell als reaktionär und frauenfeindlich



Bereits im Frühjahr 2012 stellten Ökonomen im Auftrag des Familienministeriums fest, auch Alleinerziehende könnten länger arbeiten, wenn es flächendeckende Ganztagsbetreuung für alle Kinder gäbe. Das würde "nicht nur zu einer Einsparung bei den Transferleistungen, sondern auch zu höheren Steuern und Sozialabgaben führen". Und schon vor zehn Jahren betonte der damalige Wirtschaftsweise Bert Rürup angesichts sinkender Geburtenraten und Fachkräftemangel die "Notwendigkeit einer Mobilisierung der sogenannten stillen Reserve, Frauen mit kleinen Kindern". Das macht Ganztagsbetreuung eben so attraktiv. Sie löst so viele Probleme – Probleme der Politik, der Wirtschaft und auf den ersten Blick auch die der Eltern.

Und die Kinder? Sie "dürfen nicht länger ein Hindernis für Beruf und Karriere sein" hielt die schwarz-rote Regierung 2005 in ihrem Koalitionsvertrag fest. Von diesem Weg lässt sich die Politik seitdem durch nichts abbringen. Nicht durch die Warnungen zahlreicher Kinderärzte und -psychiater, die in umfangreichen Studien die Risiken für Kleinkinder durch zu frühe und zu lange Fremdbetreuung nachgewiesen haben. Nicht durch die bisher einzige flächendeckende Untersuchung zur Qualität der Krippen in Deutschland, die nur drei Prozent der Einrichtungen als gut bewertete, aber 85 Prozent als mittelmäßig und zwölf Prozent als schlecht. Nicht durch den Befund im Frühjahr 2016, wonach Schülerinnen und Schüler in deutschen Ganztagsschulen keine besseren Leistungen erzielen als jene in traditionellen Halbtagsschulen.

Der Aufschrei der Öffentlichkeit blieb bisher aus. Das ist wohl der größte Erfolg, den die Verfechter der neuen Familienpolitik verzeichnen können: Es ist ihnen gelungen, ihre Agenda als modern und alternativlos darzustellen, wer sich kritisch äußert, gilt schnell als reaktionär und frauenfeindlich. Dabei beklagen viele Frauen bereits jetzt den gesellschaftlichen Druck, im Beruf perfekt funktionieren zu müssen, obwohl die Last der Haushalts- und Erziehungsarbeit kaum abgenommen hat. Die Familienpolitik muss endlich wieder zu ihrer ureigensten Aufgabe zurückkehren: die Vertretung der Interessen von Familien, und zwar aller Familienmitglieder. Das bedeutet insbesondere den Schutz des Familienlebens vor den Begehrlichkeiten einer auf Effizienz getrimmten, durchökonomisierten Gesellschaft. Das moderne Märchen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dank flächendeckender Ganztagsbetreuung könnten sich Eltern im Berufsleben verwirklichen und gleichzeitig ein erfülltes Familienleben genießen, mag bei einigen Erwachsenen verfangen. Aber sicher nicht bei der kommenden, ganztagsbetreuten Generation – einer Generation, die in früher Kindheit die Rationierung von Elternliebe und Geborgenheit ertragen musste, und später den Verlust ihrer Freiheit.  https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/243303/die-familie-wird-wirtschaftskompatibel-gemacht

Sonntag, 29. Januar 2017

Kindergartenpflicht ab dem 1 Lebensjahr

Für Eltern, die in Hartz IV gerutscht sind, gibt es kein Kindergeld, kein Betreuungsgeld. Sie erhalten für ihre Kinder bis einschl. 5 Jahre 2,90 €, für Frühstück, Mittagessen, Abendessen inklusive Getränke. Mit diesem Ernährungsbedarf soll sich ein Kind physisch und psychisch entwickeln können.

Man spricht auch gerne über bildungsferne Schichten, die nicht in der Lage sind ihre Kinder zu erziehen. Aus dem Grund wird argumentiert weg von der Alimentierung über Bargeld hin zu Gutscheinen - denn die Eltern aus diesem Milieu tragen lieber jeden Cent in den nächsten Schnapsladen, als vorsorgliche Kinderbetreuung zu betreiben - so die einhellige Meinung unserer Funktionselite.

Da hier in Deutschland die Kindergartenpflicht ab dem 1 Lebensjahr auch eingeführt werden soll, denke ich - ist dieser Beitrag aus Schweden mehr als wichtig, er zeigt auf mit welchen Hintergedanken und zu welchem Zweck diese Zwangsverpflichtung (Kindergarten) dient.
Ich bin schwedischer Bürger, 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von jetzt 20 und 17 Jahren. Meine Frau ist diplomierte Kinderpflegerin für Kindertagesstätten und war bis zur Geburt unseres ersten Kindes in ihrem Beruf tätig. Als wir unser erstes Kind erwarteten, erklärte mir meine Frau, dass sie unser Baby nicht einer Kindertagesstätte anvertrauen wolle. Dabei ist zu bemerken, dass sie zu dieser Zeit selbst in einer solchen Tagesstätte tätig war.

Als ich sie nach dem Grund fragte, antwortete sie mir, dass sie aus ihrer eigenen Erfahrung sagen könne, dass keine fremde Person in der Lage sei, einem Kind die Liebe und Aufmerksamkeit entgegenzubringen, die der liebenden Verbindung zwischen einem Elternteil und dem Kind entspricht. An manchen Abenden kehrte sie heim und weinte um ihre kleinen Klienten, die wie lebende Pakete morgens abgeliefert und abends von ihren Eltern abgeholt würden.

Ich versprach ihr, dass ich alles tun würde, um das notwendige Einkommen für uns zu sichern, damit sie sich selbst um unser Kind sorgen könne. Unsere älteste Tochter wurde 1969 geboren. Am Anfang war alles gut. 1971 jedoch erließ die schwedische Regierung ein Gesetz, wodurch es der durchschnittlichen schwedischen Familie praktisch unmöglich gemacht wurde, mit einem Gehalt auszukommen. Diese Steuerreform war einer der Meilensteine auf dem Wege zur Zerstörung der traditionellen Familie in unserem Land. Unsere zweite Tochter wurde 1972 geboren.

Seitdem haben wir gegen ein übles Steuersystem ums Überleben gekämpft, das Tausende und Abertausende von Eltern in unserem Land diskriminiert, nur weil sie ihre eigenen Kinder in ihren eigenen vier Wänden selbst aufziehen wollen. Wir schafften es, uns so durchzuschlagen. Vor einigen Jahren nahm meine Frau wieder eine außerhäusliche Tätigkeit auf. Sie kehrte in ihren alten Beruf zurück, um den Kindern etwas Liebe zu geben, die in mancher Literatur über Soziologie als „Objekte“ beschrieben werden. Außer dem Ostblock hat Schweden die längste Tradition von Tagesstätten für Kleinkinder, die durch die Regierung eingerichtet wurden. Bevor ich jedoch die heutige Situation beschreibe, möchte ich eine Zusammenfassung unserer Geschichte geben. Dies ist wichtig, weil eine große Zahl der Länder rund um die Welt dabei sind, unsere Kindertagesstätten zu kopieren, die jetzt nach 25jähriger Erfahrung in Schweden sich als das größte soziale und wirtschaftliche Desaster des Jahrhunderts entpuppen.

Das Konzept der Kindertagesstätte wurde - ohne Rücksicht, ob die Eltern es nötig hatten oder ob sie sich dafür interessierten – in den 30er Jahren von Alva Myrdal entworfen. Diese Ideen hat sie zusammen mit ihrem Ehemann Gunnar in einer Anzahl von Büchern beschrieben. (Beide waren später Nobelpreisträger für andere Leistungen.) Wie so viele in ihrer Generation sprachen sie oft davon, „eine neue Generation von Menschen zu schaffen, die besser in eine neue Weltordnung passen“.

Anfang der 30er Jahre wechselten sie die Partei und wurden Mitglieder der herrschenden Partei in Schweden. Kurz danach wurde ihnen der Auftrag erteilt, Pläne für „die moderne Familie“ und für die Gesellschaft von morgen auszuarbeiten. Die Myrdals hatten eine bestür-ende Ansicht sowohl von der Fa-milie als auch von der Mutter, die keiner außerhäuslichen Tätigkeit nachging und sich ganz der Erzie-hung ihrer Kinder widmete. In ihrem Buch „Krisen in der Bevölkerungsfrage“ schrieb sie:
„Für schwache, dumme, faule, nicht ehrgeizige oder andere weniger intelligente Individuen (hiermit sind die nicht berufstätigen Mütter gemeint, die sich Zuhause um ihre Kinder kümmern, Anm. d. Red.) ist es noch möglich, weiter in der häuslichen Atmosphäre zu bleiben und ihren Weg sowohl als Hausfrauen und Dienerinnen zu gehen. Und am Ende die Prostitution, für die sie als Dienerinnen immer zur Verfügung stehen.“ Der vergangene Premierminister Palmes verkündete den Tod der Hausfrau. Sein Minister Equality sagte, dass die Hausfrau ins Museum gehöre, und eine große Tageszeitung erklärte, dass Hausfrauen „Verräter“ seien.

Ein moderner säkularer Staat, der seine Bürger allmählich umformt, damit sie ein totalitäres System akzeptieren. Dieser neue Bürgertyp, ohne Stolz und Selbstvertrauen und von Sozialmitteln abhängig, wagt es nicht und weiß auch nicht, wie die Situation zu ändern ist. Wenn nichts in den Ländern getan wird, in denen dieser Prozess begonnen hat, kann man sich darauf vorbereiten, die Demokratie als blühende Zukunft für freie Individuen, die nach Gottes Geboten und seinen Absichten für die Menschen leben wollen, zu verabschieden sind nicht bereits genug Probleme in der Welt zu lösen? Wer wird aus der Schwächung der Nationen einen Gewinn ziehen, anstatt sie zu stärken? Die wertvollste Kraft einer Nation sind gesunde und glückliche Menschen, die aus starken und zufriedenen Familien kommen. Jede Gesellschaft oder Nation steht oder fällt mit dem Zustand der Familie, denn die Familie reflektiert die Lage einer Nation. Wird die Familie zerstört oder geschwächt, so wird es nicht lange dauern, bis auch das Land zerstört ist. Man muss den zerstörenden Prozess stoppen, solange es noch möglich ist. Jan-Olaf Gustafsson ist Komiteemitglied der Family Campaign Foundation of Sweden. Ubersetzt aus dem Englischen von Lucie Zander

Freitag, 2. September 2016

Diakonie lässt bedarfsgerechtes Hartz-IV berechnen

Die Diakonie also, sprich die Sozialindustrie, die die Armut braucht, um sich selbst zu erhalten. Die errechnen also jetzt die bedarfsgerechten Hartz IV-Sätze aus? Man könnte auch sagen: den Bock zum Gärtner gemacht.

Ach hier noch: Erst 730 Euro Hartz-IV-Satz decken das soziokulturelle Existenzminimum http://www.nachdenkseiten.de/?p=26257


Quelle:  Diakonie lässt bedarfsgerechtes Hartz-IV berechnen


Dienstag, 2. August 2016

DIE LINKE im Transatlantikerrausch

Da sind sie wieder, die außergewöhnlichen Beiträge, die ich von unseren“ Alpha-Journalisten“ vermisse. Diese Verschwörung, die diese Journalisten Hand in Hand mit dem Establishment betreiben, die sich in noch nie da gewesenen Hetzkampagnen, die mehr an Goebbels Rhetorik erinnern, sich äußern, als an ihren Auftrag „objektiv“, „neutral“ und wahrhaftig den Bürger zu informieren.

Statt Missstände aufzuzeigen, ziehen sie es vor mit den Transatlantikern einen neuen Rechtsstaat zu erschaffen, an einem Rechtsstaat für die „10% Superreichen“. Für den Rest der Bevölkerung arbeiten sie gezielt an einer neuen Gesetzgebung bzw. an der strukturellen Gewalt, die Stück für Stück die Bevölkerung in Ketten legt. Schon Feuerbach hat gesagt, man könne eigentlich 80 % der Bevölkerung in Ketten legen, das wäre besser. Und dann hat er ein neues Strafrecht erfunden.

Und was macht derweil die Partei der kleinen Leute?

Die linken, haben nichts Besseres zu tun, als Anträge zu stellen, um des Verbotes an Autobahnraststätten, für das kleine Geschäft zwischendurch, keine 0,70 € mehr verlangen zu dürfen. Das sind die Probleme des kleinen Mannes zumindest, denken dies die Kaffeehaus-Linken.

Vor ihren Augen hat die Bundesregierung das SGB II Gesetz dahin verschärft, dass die Bundesagentur für Arbeit alle medizinischen Gutachten, Befunde usw. einfach nicht nur von allen Ärzten einfach so abrufen, sondern auch durch alle Behörden durchreichen darf, ohne Zustimmung der Betroffenen.

Vor ihren Augen spielt sich ab, dass die Bundesregierung beschlossen hat, das auf Anfrage der Jobcenter die Vermieter und die Nachbarschaft Auskunft, über die dort lebenden Hartz IV-Empfänger geben muss - wenn nicht, droht ihnen eine Strafe von bis zu 5000 €.

Last but not schaut die Linke dabei auch noch zu, dass die Bundesagentur für Arbeit alle vier Wochen einen Datenabgleich von allen Banken zumindest in Deutschland vielleicht sogar europaweit abrufen darf - es könnte ja sein, der Hartz IV-Empfänger hat irgendwo ein Einkommen oder gar Reichtum auf irgendeiner Bank versteckt.

Hier wäre sofort vonseiten der Partei, die die kleinen Leute angeblich vertritt, eine Verfassungsklage auszuarbeiten, mit allen Juristen in ihren Reihen muss das verhindert werden – aber … man beschäftigt sich lieber, mit dem kleinen Geschäft welches an Raststätten 0,70 € kostet.

Aus dem Grund ein Dank an den Eifelphilosophen, der immer wieder gegen diesen Wahnsinn in die Tastatur haut um den Irrsinn, der uns umgibt, ein Stück weit zu entlarven.

Hier sein Artikel, der es in sich hat: Brief an Deutschlands Linke: Geht doch einfach nach Hause.

Freitag, 15. Juli 2016

Zur Erinnerung an die Verfolgung Erwerbsloser in der faschistischen Diktatur in Deutschland

Zur Erinnerung an die Verfolgung Erwerbsloser in der faschistischen Diktatur in Deutschland (1935, Dortmund) - Zitat: "In der Volksgemeinschaft hat nur der ein Recht zu leben, der für die Volksgemeinschaft arbeitet"

Via  Susan Bonath

Sonntag, 3. Juli 2016

Schweineaufzucht lohnt immer

Ein Bauer, der seine Schweinezucht vergrößert und mit aller Liebe seine kleinen Ferkel großzieht, den belohnt man für seine harte Arbeit - mit Agrarsubventionen.

Eine Mutter hingegen, die ihre Kinder großzieht und für ihren Nachwuchs eine vernünftige Ausbildung sowie staatlichen Zuschüssen einfordert, wie z.B. das Betreuungsgeld - wird dies verächtlich als eine Antibildungsprämie, Herdprämie und Fernhalteprämie bezeichnet - also eine vollkommene Schnapsidee. Und ganz böse Zungen behaupten aus ihrem negativen Menschenbild heraus, dass ein großer Teil der Familien nicht in der Lage sei, eine ordentliche Familienplanung zu betreiben, sie würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

Samstag, 11. Juni 2016

Deutschalnd geht es gut - BASTA!

Auf 1 € Sozialhilfemissbrauch kommen 1.400 € Steuerhinterziehung.
Pro Kopf der Bevölkerung kostet Sozialmissbrauch 88 Cent pro Jahr, Steuerhinterziehung ca. 1.220 Euro.

Der Sozialmissbrauch - gemessen am Bundesetat von 288 Mrd. Euro macht dabei 0,025% aus, der Verlust durch Steuerbetrug 34,7%.(2009)
- 70% der Deutschen gehören mittlerweile zur Unterschicht!
2.700,-EURO Verdienst werden benötigt um (743,-€ Rente) im Alter nicht in Hartz IV zu landen!
- 20,289 Millionen Bundesbürger sind arm !
Alles zusammengezähle: 5 Millionen Hartz-IV-ler,
- 1,2 Millionen Aufstocker, 0,8 Millionen Leiharbeiter,
- 5 Millionen Minijobber, 889 Tausend Rentner mit Job,
- 500 Tausend Rentner und Rentnerinnen in Grundsicherung(Hartz-IV im Alter)
- 2 Millionen Kinder in Hartz IV (neue Zahlen vom Bundesamt für Statistik10/2014)
und dann noch 4,9 Millionen Obdachlose, Grundsicherungsbezieher, Sozialhilfeempfänger
und Hartz-IV-er ohne Bezüge! (Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 2012(IAB) hinzuzählt kommen wir auf 20,289 Millionen arme Bundesbürger,das sind 25,36% - mehr als ein viertel der BRD.

Die Zahlen sind von den Linken 2 mal im Bundestag genannt worden. Sabine Zimmermann (Die Linke Zwickau) Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bundestag 70. Sitzung vom 27.11.2014
Im Bundestag von der CDU bestätigt worden"...man kenne die Zahlen"
Deutschalnd geht es gut - BASTA!

Die Normalität der Lohnarbeit: Der Ruin der Gesundheit durch den regelmäßigen Zwang zur Leistung

Die Normalität der Lohnarbeit: Der Ruin der Gesundheit durch den regelmäßigen Zwang zur Leistung - Auszüge davon:

... Daraus, daß bei der Lohnarbeit regelmäßig Opfer in Form von Krüppeln, Frührentnern oder Berufskranken anfallen, wird hierzulande kein Geheimnis gemacht: Unter der Rubrik ,,Vermischtes" finden sich in den Medien immer wieder Meldungen über Leute, die beim Broterwerb um ihre Gesundheit gekommen sind. Hier ein paar Invaliden durch einen größeren Arbeitsunfall, dort ein Dutzend akut erkrankter Chemiewerker, die infolge eines undichten Ventils vergiftet worden sind. Manchmal bringt es ein solches Ereignis sogar kurzzeitig bis auf die erste Seite, wenn z.B. bilanziert wird, daß Zehntausende durch Asbeststaub vorzeitig über den Jordan gehen, oder ein kritisches Blatt in Ermangelung spannenderer Schlagzeilen einmal die ,,mörderische" Schichtarbeit an den Pranger stellt...

...Es gibt daneben Umstände der modernen Lohnarbeit, die die Gesundheit der Arbeiter direkt angreifen und in unserer zivilisierten Gesellschaft zum Gegenstand eines Geschäfts eigener Art geworden sind: Für die Ruinierung der Nerven durch Schicht- und Nachtarbeit, für das Erdulden von Hitze, Staub, Gift, Lärm u.a. gibt es, tarifvertraglich festgelegt, ein bißchen Geld zusätzlich. Mit diesem Tausch von Gesundheit gegen ein Stück Lohn wird den Arbeitern eine Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst zugemutet, die auch noch in anderer Weise ihre Wirkung tut...

...Der besteht vielmehr in zig verschiedenen Formen von Akkordarbeit, bei der es ja gerade auf die Überbietung dieses rein rechnerisch festgelegten Normalmaßes ankommt. Was ja -- laut Definition - heißt, daß der gesundheitliche Ruin bei diesen ganz normalen Arbeitsverhältnissen mit hundertprozentiger Sicherheit eingeplant ist. Über diesen Leisten der Normalleistung und ihrer- dauerhaften Überschreitung wird ein Lohnarbeiter sein Leben lang gespannt. Ob er 20 oder 58 Jahre alt ist, ein ,,Schrank" oder ein ,,Handtuch", ob er früh, spät oder nachts anzutreten hat, ob er morgens anfängt oder abends die dritte Überstunde schiebt, ob er eine Grippe im Leib hat oder ,,eine Nacht durchgemacht", für 100% Leistung bzw. genauer: für - je nach Akkordberechnung - 109% oder 115% ist er vom Kapitalisten eingekauft worden. So steht es in seinem Arbeitsvertrag. Minderleistung ist ein Kündigungsgrund...

So steht der Staat allseits im Dienste der Gesundheit: Er ermöglicht dem arbeitenden Volk durch wohldosierte Beschränkungen der unternehmerischen Willkür das höchste Gut, das es hat, den anderen Klasse immer wieder zur Verfügung zu stellen.

http://www.linke-buecher.de/texte/gegenstandpunkt/Argumente-gegen-die-Medizin/m_krank1.htm#Heading4

Freitag, 12. Februar 2016

Suizidbeförderungspolitik

>>Dies alles aber lässt nur einen Schluß zu: Wer, wie die Hartz IV-Parteien, seit nunmehr gut sechs Jahren (Vorbereitungszeit eingeschlossen), systematisch die Zwangsverelendung von Menschen betreibt statt mit energischen Konjunkturprogrammen gutbezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, der betreibt – ob er’s weiß oder nicht, ob er’s wahrhaben will oder nicht – durch Handeln oder Unterlassen Suizidbeförderungspolitik.<<
(Holdger Platta)

Der paritätische Wohlfahrtsverband und sein Gaukler - Ulrich Schneider

Da ist er wieder - der Ulrich Schneider - das Aushängeschild von “ Der paritätische Wohlfahrtsverband" der einst die Sanktionspeitsche für ein geeignetes Mittel hält, weil unter anderem Hartz IV nicht mehr akzeptiert werde, von denen die es finanzieren.


Ulrich Schneider (Paritätischer Wohlfahrtsverband) zu Sanktionen im SGB und zum BGEhttps://www.youtube.com/watch?t=4&v=WZI-xoDRXq8

Das ist die Klientel, die vorgibt Gutes zu tun - unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und sich dabei die entmenschlichte Form zeigt, sozusagen die hässliche Fratze, die sich auf dem Rücken der Erwerbslosen, wie die Maden im Speck eingerichtet haben. Da schreien sie wieder, parasitär nach den Millionen für Integrationsmaßnahmen für Arbeitslose - die dann Kaufmannsladen spielen dürfen:

https://www.youtube.com/watch?v=EiKtyJMV0SY

Die Wohlfahrtsverbände profitieren in erheblichem Maße von Hartz IV. Nirgendwo werden so viele Ein Euro Jobber beschäftigt, wie in den Wohlfahrtsverbänden - nicht nur, dass sie ihre Förderkurse überfluten und damit Kasse machen. Die Jobber werden auch nicht immer unbedingt unter den Kriterien “gemeinnützig, zusätzlich“ beschäftigt. Nein, man setzt sie ein als Kraftfahrer, als Schreiner, als Installateur und vieles mehr, das ist ungesetzlich und vernichtet legale Arbeitsplätze.

So ergibt sich bei der Beurteilung ein Dilemma. Einerseits profitieren unbestritten viele Menschen von den Hilfsdiensten der Organisationen. Andererseits schädigen dann die Spitzen, die sich gerne im Lichte der Wohltätigkeit suhlen, das Ansehen der Organisationen, wie in diesem Fall. Das perfide dabei ist, dass Erwerbslose unter Androhung von Hunger, Kälte und Obdachlosigkeit zu diesen Maßnahmen gezwungen werden - es basiert nicht auf Freiwilligkeit und das weiß auch ein Ulrich Schneider.

Somit könnte man sagen, dass die Wohlfahrtsverbände sich der Blaupausen von der Tabakdynastie Reemtsma, die eng verknüpft mit der NS-Diktatur einherging, ausgeliehen haben, die nämlich mit ähnlichen Mitteln gearbeitet haben, um ihr Tabakgeschäft auf der Krim gewinnbringend voranzutreiben. Ohne den Einsatz von Zwangs- und Sklavenarbeiter wäre dies nicht vorstellbar gewesen. Es gab eine allgemeine Arbeitspflicht in dem über juristisch- und psychischen Zwang, die mit der Politik des Hungers ergänzt und mehr als 450.000 Menschen in Arbeit gepresst wurden.

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Ulrich Schneider

Gerade war auch n24 wegen Nahles-Vorstoß zu 1-Euro-Jobs für Flüchtlinge da. Wie gesagt: Diese Forderung nach 450 Millionen Euro für 100.000 Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge ist Welten von einer integrativen Arbeitsmarktpolitik für alle entfernt ... Wir bräuchten tatsächlich das Zehnfache an Finanzmittel zum Ausbau eines öffentlich geförderterten Beschäftigungssektors ...

http://www.presseportal.de/pm/53407/3249237

https://drive.google.com/file/d/0B2NZzekYbAjBaDQ1THZVOHR0MkU/view?usp=sharing



Montag, 8. Februar 2016

Hartz IV und die strukturelle Gewalt

Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging.

Nach einem Zitat von Prof. Dr. Wolfgang Ayaß in seiner 1988 verfassten Schrift über die Aktion „Arbeitsscheu Reich“ definierte der Erlass von Himmler ‚Arbeitsscheue‘ als „Männer im arbeitsfähigen Lebensalter, deren Einsatzfähigkeit in der letzten Zeit durch amtsärztliches Gutachten festgestellt worden ist oder noch festzustellen ist, und die nachweisbar in zwei Fällen die ihnen angebotenen Arbeitsplätze ohne berechtigten Grund abgelehnt oder die Arbeit zwar aufgenommen, aber nach kurzer Zeit ohne stichhaltigen Grund wieder aufgegeben haben.“ Die örtlichen Arbeitsämter wurden angewiesen, die ihnen bekannten ‚Arbeitsscheuen‘ festzustellen und den Staatspolizeistellen zwecks Verhaftung zu melden. Heute und ganz Besonderem durch die Kommunalisierung der Armut werden die Arbeitsscheuen nicht mehr der Staatspolizei übergeben, sondern vielmehr wird Ihnen mit der sukzessiven Zerstörung des Existenzminimums gedroht und auch durchgeführt.

• Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

• SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

• AltkanzlerGerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit.

• FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV-Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt, und bezeichnete diesen Zustand als "spätrömische Dekadenz".

• Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

• Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger den Kopf.

• Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als
Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

• Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

• CDU-Philipp Mißfelder meint: Kinder von ALG II BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie.

• FDP-Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

• CDU-Vorsitzende Roland Koch meint: Hartz IV eine "angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose zur Not in Billig-Jobs.

• Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

• Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

• Gesundheitsexperten, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren. So muss er seiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

• Frank Steffe CDU-Politiker meint: "Hartz IV-Familien" die Bildungsgutscheine aus dem Bildungspaket nicht wollen, weil diese sich nicht "zu Bargeld machen lassen" "Die Bildungsgutscheine sind ausschließlich für das Wohl der Kinder, man kann sie nicht für Nikotin und Alkohol benutzen. Sie lassen sich eben nicht verrauchen und versaufen."

• Die bayrische Arbeits- und Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) meint: Fordert härtere Sanktionen bei Hartz IV. Nach ihrer Ansicht gebe es bei Hartz IV noch "zu wenig Leidensdruck" für die betroffenen Menschen.

• Dr. Dietmar Bartsch Die Linke meint: In Zeiten schlechter Wahlergebnisse die Mandate knapper seien, würden sich die Abgeordneten der Linkspartei um die Posten streiten wie die" die Hartzvierer um den Alkohol".

• Ehemaliger Hessischer Justizminister Dr. Christean Wagner meint: Die elektronische Fußfessel bietet damit auch Langzeitarbeitslosen und therapierten Suchtkranken die Chance, zu einem geregelten Tagesablauf zurückzukehren und in ein Arbeitsverhältnis vermittelt zu werden. Viele Probanden haben es verlernt, nach der Uhr zu leben, und gefährden damit gerade auch ihren Arbeitsplatz oder ihre Ausbildungsstelle. Durch die Überwachung mit der elektronischen Fußfessel kann eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden."

• FDP-Politiker Lars Lindemann meint, dass Sozialhilfe-Empfänger aus der City ziehen müssen, denn - man könne nicht den Ehrgeiz haben, Botschafter und Hartz-IV-Empfänger in einer Straße unterzubringen. „Jemand, der von Sozialhilfe lebt, kann nicht denselben Anspruch haben, wie jemand, der sein Geld selbst verdient!“

• Bundestagsabgeordnete und Jurist Stephan Stracke, CDU/CSU meint: Erwerbslose seien faule Grippel


In einem Interview gibt der scheidende Vorsitzende des Vermieter-Arbeitskreises "Stadtspuren", Ulf Hahn, zu, dass durchgespielt wurde, "wie es wäre, alle Potsdamer Hartz-IV-Empfänger" umzusiedeln und in leer stehenden Plattenbauten unterzubringen. Auf Nachfrage gibt er zu, dass dieses Gedankenspiel zwar "absurd" sei, aber angesichts der Tatsache, dass in Potsdam "jährlich 2.000 Menschen zuziehen" und es an entsprechenden Wohnungen mangele, sei "querdenken" erlaubt und Lösungen müssten gesucht werden. Durch eine Umsiedlung der Hartz-IV-Empfänger, so Hahn, würden dann wieder Wohnungen in Potsdam frei und die Umgesiedelten hätten es von Brandenburg/Havel auch nicht allzu weit nach …

Wir alle wissen aber, dass – real – ca. 6 Millionen ALG I-BezieherInnen und ca. 8,5 Millionen Bedarfsgemeinschaften Hartz IV mit darin ca. 17 Millionen Menschen etwa 23 Millionen BürgerInnen in Deutschland ergeben, die, zumeist dauerhaft, von staatlichen Sozialleistungen abhängig sind, weil es in Deutschland real keine freien und vor allem existenzsichernd bezahlte Arbeitsplätze mehr gibt aufgrundeiner verfehlten Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung der letzten Jahrzehnte.

Die Agenda 2010 und die damit einhergehende Hartz IV-Reform ist nicht dazu gedacht um Arbeitsplatz zu schaffen, sondern vielmehr um Arbeitslose zu bekämpfen bzw. eine Dienstbotengesellschaft zu etablieren in denen man ihnen die Burgerrechte aberkennt und ihnen in 52 Artikel das Grundrecht einschränkt.

1970 hatte die BRD eine Arbeitslosenquote von 0,7 % traumhaft nicht wahr …
Soviel dazu.

Um die Brisanz der Drohkulisse, die von den Jobcentern gefahren wird, noch einmal vor Augen zu führen, zeige ich Ihnen die Auswirkungen von Sanktionen und Sanktionsandrohungen auf die physische Lage der Betroffenen in signifikanten und zahllosen Fallbeispielen nach.(Vgl. z .B. u.a. Ames 2009, S.43; S.1611; Berliner Kampagne 2008, S.47; S.57; S.63; Griesmeier 2009, S.19ff; Daseking 2009, S.57).

Die Folgen reichen von Schlafstörungen, Depressionen bis hin zu massiven Schuldgefühlen, die bei vielen Betroffenen schlimmer empfunden werden als "Hunger" (Ames 2009, S.43 f.). Sanktionen im Zusammenwirken mit weiteren ungünstigen Situationskonstellationen führen meist zu schwerwiegenden psychosomatischen Erkrankungen.

Die Berliner Kampagne stellt in ihrer Analyse fest: "Die Auswirkungen des Fehlens von gesellschaftlicher Erwerbsarbeit auf die Befindlichkeit des Einzelnen sind gravierend. Diese Belastungen werden noch verstärkt, wenn die Menschen ständiger Sanktionsgefahr ausgesetzt sind:

Minderwertigkeitsgefühle, Depressionen, Zwänge, Suchtverhalten, soziale Ängste, psychosomatische Erkrankungen" (vgl. Daseking 2008, S. 57). Alle Studien, die sich mit Sanktionen auseinandersetzen, weisen zumeist auf die hohe psychische Belastung hin. Dies ist insofern nicht verwunderlich, da wie schon beschrieben, bereits die Möglichkeit dass Sanktionen ausgesprochen werden können eine disziplinierende Drohkulisse darstellt.

Es sei an dieser Stelle auch auf die internationale Definition von Gesundheit der
Weltgesundheitsorganisation (Word Healt Organisation, WHO5) hingewiesen. Gesundheit wird definiert als "ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, der sich nichtlediglich durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet".Beim Vergleich der Studien über den Sanktionsmechanismus sind häufig die Begriffe wie "Angst" verwendet worden(Existenzangst, Angst vor Verlust der Wohnung, Angst nicht zu wissen, wie man an Nahrungsmittel kommt, Gefühl der Überforderung und Hilflosigkeit sowie Ohnmachtsgefühle). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die negativen Auswirkungen von Sanktionen auf die psychische Gesundheit von Betroffenen in den unterschiedlichen Studien klar belegt sind. Im Extremfall führen sie zu Suizidversuchen.