Imad Karim gibt zu Protokoll: »Das ist mehr als absurd. Unsere Eliten
warnen uns vor den Rechtsradikalen, die sie anscheinend in 70 Jahren
noch nicht integrieren konnten, aber gleichzeitig sind sie sicher,
Millionen Menschen, die aus dem Islam mit seinen mittelalterlichen
Vorstellungen kommen, integrieren zu können.«
Es
ist noch viel schlimmer als Imad Karim das zu Protokoll gibt, denn es
sind nicht die Nazis, die mit Sanktionen andere Völker aushungern, mit
der Folge, dass Alte, Kranke und Kinder sterben. Es sind auch nicht die
Nazis, die andere Länder zwecks Ressourcensicherung ihnen die
wirtschaftliche Grundlage über IWF und Weltbank entziehen. Es sind auch
nicht die Nazis, die die wahhabitischen Halsabschneider in fast allen
islamischen Ländern, in Amt und Würde gebombt haben. Es sind auch nicht
die Nazis, die mit der Waffe Lebensmittel 1 Milliarde Menschen mit
vollem Kalkül in den Hungertod getrieben haben. Es sind auch nicht die
Nazis, die die Lebensmittelrationen in den Flüchtlingslagern um die
Hälfte gekürzt haben. Ganz zu schweigen davon, dass es auch keine Nazis
sind, die völkerrechtswidrige Kriege mit Fake-News anzetteln, mit der
Folge, dass hunderttausende Menschen mit Uranmunition niedergestreckt
werden – nein, das waren und sind alles Demokraten die der westlichen
Wertegemeinschaft angehören. Verrückt oder?
Und die Demokraten
holen jetzt die entrechtete und bedrohte Masse zu Millionen zu uns, um
sie zu schützen – das ist noch verrückter - oder?
"Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Bertolt Brecht
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Mittwoch, 20. März 2019
Sonntag, 29. Juli 2018
Über den deutschen Arbeitsethos und fremdbestimmte Erziehung
Einem ungeschriebenen Gesetz gleich, scheint von links bis rechts, von neoliberalen Ideologen bis zur gewerkschaftlichen Linken, Erwerbsarbeit ausgeweitet, ergänzt, rationalisiert oder anders verteilt werden zu müssen weil: Es hält stringent an dem Herrschaftsinstrument Arbeit fest, Arbeit als Selbstzweck, Arbeit wird erfunden, damit gearbeitet wird, unter Luther und Hitler hatten wir diese Blütezeit erfahren – die Erotisierung des Arbeitsethos schlechthin. Man könnte meinen, sie hätten sich mit dem Glühbirnen-Kartell verschworen.
Für Aristoteles war die Arbeit stets die Nicht-Arbeit, ein Werkzeug wird erfunden, um die Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu lassen. Heute wird Arbeit erfunden, damit gearbeitet wird – egal was. Dienlich dabei, die geplante Obsoleszenz - produzieren für die Müllhalde.
So werden sämtliche politische Meinungen orchestriert, in dem Sinne, dass der protestantische Arbeitsethos über staatlich subventionierte Löhne erzwungen wird. Nach dem Motto: Besser Arbeit, als gar keine Arbeit - und das auf Kosten der Masse, die an den Produktionsstätten den Mehrwert erarbeiten und letztendlich über ihre Steuern dies subventionieren – ein Irrsinn sondergleichen.
Allein dieser Satz: „Besser Arbeit, als gar keine Arbeit“ entlarvt sich als die pervertierte Art an dem Arbeitsethos als Herrschaftsinstrument festzuhalten - in dem man den Unternehmen die Löhne subventioniert auf Staatskosten - ich wüsste nicht, dass durch Subventionen von Löhnen nur ein einziger Arbeitsplatz in der Produktion geschaffen wird, außer im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsgewerbes – als Schuhputzer oder Dienstbote.
Der aufgeblähte hochsubventionierte Dienstleistungssektor kann immer nur auf Kosten der Produktivkräfte gehen. Denn ohne Produktion keine Dienstleistung.
Hier läuft eine gigantische Propaganda, die mir erklären will, dass Lohnsubvention Vollbeschäftigung garantiert. Billionen an Euros sind seit der Einführung der Agenda 2010 in die hochsubventionierte Sozialindustrie sowie in die Wirtschaft geflossen um Arbeit zu simulieren, um den Eliten dieses Landes ihr leistungsloses Einkommen zu verbessern.
Mir scheint, die Blaupausen sind im Gedankengut bei den Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was.
Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit – sowie 24-Stunden-Kita. Eine Frau, die arbeitslos und ihre Prioritäten auf die Kindeserziehung legt, hat ihre Kinder in die Kita abzugeben und zu arbeiten, machte sie es nicht wird sie sanktioniert – also die Lebensgrundlage entzogen.
Arbeit bleibt und ist ein Herrschaftsinstrument und die Frauen beherrscht man nun – und nimmt ihnen die Kinder dabei weg. Das Motto könnte auch lauten: Selbstfindungsprozess in den neoliberalen Produktionsstätten und Kinder in die Fremdbetreuung. Die meisten Frauen vor allem Alleinerziehende arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini-und Midi-Jobs – und sind gezwungen, ihre Kinder von anderen Menschen betreuen zu lassen. Diese Frauen haben kein Selbstbestimmungsrecht über ihre Kinder – man hat sie knallhart entmündigt.
Für Aristoteles war die Arbeit stets die Nicht-Arbeit, ein Werkzeug wird erfunden, um die Arbeit so knapp wie möglich ausfallen zu lassen. Heute wird Arbeit erfunden, damit gearbeitet wird – egal was. Dienlich dabei, die geplante Obsoleszenz - produzieren für die Müllhalde.
So werden sämtliche politische Meinungen orchestriert, in dem Sinne, dass der protestantische Arbeitsethos über staatlich subventionierte Löhne erzwungen wird. Nach dem Motto: Besser Arbeit, als gar keine Arbeit - und das auf Kosten der Masse, die an den Produktionsstätten den Mehrwert erarbeiten und letztendlich über ihre Steuern dies subventionieren – ein Irrsinn sondergleichen.
Allein dieser Satz: „Besser Arbeit, als gar keine Arbeit“ entlarvt sich als die pervertierte Art an dem Arbeitsethos als Herrschaftsinstrument festzuhalten - in dem man den Unternehmen die Löhne subventioniert auf Staatskosten - ich wüsste nicht, dass durch Subventionen von Löhnen nur ein einziger Arbeitsplatz in der Produktion geschaffen wird, außer im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsgewerbes – als Schuhputzer oder Dienstbote.
Der aufgeblähte hochsubventionierte Dienstleistungssektor kann immer nur auf Kosten der Produktivkräfte gehen. Denn ohne Produktion keine Dienstleistung.
Hier läuft eine gigantische Propaganda, die mir erklären will, dass Lohnsubvention Vollbeschäftigung garantiert. Billionen an Euros sind seit der Einführung der Agenda 2010 in die hochsubventionierte Sozialindustrie sowie in die Wirtschaft geflossen um Arbeit zu simulieren, um den Eliten dieses Landes ihr leistungsloses Einkommen zu verbessern.
Mir scheint, die Blaupausen sind im Gedankengut bei den Nationalisten zu finden, denen es gelang, mit geschickter Propaganda, die entfremdete Arbeit zu erotisieren, die Arbeit an sich. Der nationale Gründungsmythos deutscher Arbeit galt als Ort der Unschuld. Mit Luther und Hitler: Hauptsache Arbeit - egal was.
Heute wird diese gigantische marxistische Reservearmee - von mittlerweile über 7,5 Millionen - ins Schattenreich gestellt, um Arbeit zu simulieren. Bedingungslos müssen sie sich dieser strukturellen Gewalt unterwerfen - ansonsten droht Hunger, Kälte, Obdachlosigkeit – sowie 24-Stunden-Kita. Eine Frau, die arbeitslos und ihre Prioritäten auf die Kindeserziehung legt, hat ihre Kinder in die Kita abzugeben und zu arbeiten, machte sie es nicht wird sie sanktioniert – also die Lebensgrundlage entzogen.
Arbeit bleibt und ist ein Herrschaftsinstrument und die Frauen beherrscht man nun – und nimmt ihnen die Kinder dabei weg. Das Motto könnte auch lauten: Selbstfindungsprozess in den neoliberalen Produktionsstätten und Kinder in die Fremdbetreuung. Die meisten Frauen vor allem Alleinerziehende arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini-und Midi-Jobs – und sind gezwungen, ihre Kinder von anderen Menschen betreuen zu lassen. Diese Frauen haben kein Selbstbestimmungsrecht über ihre Kinder – man hat sie knallhart entmündigt.
Donnerstag, 27. August 2015
Die Macher der Bombenstimmung
Keine Mutter, kein Vater, kein Leiharbeiter, kein Zeitarbeiter, kein
Handwerker, keine Krankenschwester usw. will Krieg – es ist immer
und in jedem Fall nur ein Krieg der Oligarchen die, wenn Sie es
richtig schön angeheizt haben – also die Bombenstimmung, in ihren
Bunkern verschwinden und die Champagnerkorken knallen lassen und
dabei über uns noch Witze reißen … Die halten uns wirklich für
saublöd - und damit haben Sie recht.
Lob der Sklaverei
Friedrich Nietzsche
Politische Demaskierung eines radikal-aristokratischen Philosophen: Domenico Losurdo hat mit seinem Zweibänder über Nietzsche eine Forschungsarbeit vorgelegt, die neue Maßstäbe setzt
Bekannt ist sein Postulat, daß die niederen Massen (letztlich der allergrößte Teil der Gesellschaft) schuften sollen, damit eine auserwählte Herrenelite ohne Arbeit und mit Muße Kultur schaffen und herrschen kann. Weniger bekannt ist hingegen, daß er dabei der Sklaverei mit dezidierter begrifflicher Verve das Wort redete; daß er zur radikalen Eugenik, bis hin zum partiellen Genozid aufrief; daß er dabei mitnichten nur kulturell argumentierte, sondern teilweise einem kruden Biologismus verfiel, und vieles mehr, das man, selbst als erprobter Nietzsche-Leser, mit einiger Bestürzung zur Kenntnis nimmt.
Politische Demaskierung eines radikal-aristokratischen Philosophen: Domenico Losurdo hat mit seinem Zweibänder über Nietzsche eine Forschungsarbeit vorgelegt, die neue Maßstäbe setzt
Lob der Sklaverei
Das alles ist für Nietzsche-Kundige nicht neu. Neu ist gleichwohl der von Domenico Losurdo in seinem gewaltigen Rekonstruktionswerk geleistete Nachweis, daß es sich zum einen um eine allen (wie immer unterschiedlichen) Entwicklungsetappen des Nietzscheschen Denkens zugrunde liegende Matrix handelt, zum anderen aber – und das dürfte gravierender sein –, daß es Nietzsche todernst ist mit seiner normativ gerechtfertigten, zutiefst repressiven Weltschau.Bekannt ist sein Postulat, daß die niederen Massen (letztlich der allergrößte Teil der Gesellschaft) schuften sollen, damit eine auserwählte Herrenelite ohne Arbeit und mit Muße Kultur schaffen und herrschen kann. Weniger bekannt ist hingegen, daß er dabei der Sklaverei mit dezidierter begrifflicher Verve das Wort redete; daß er zur radikalen Eugenik, bis hin zum partiellen Genozid aufrief; daß er dabei mitnichten nur kulturell argumentierte, sondern teilweise einem kruden Biologismus verfiel, und vieles mehr, das man, selbst als erprobter Nietzsche-Leser, mit einiger Bestürzung zur Kenntnis nimmt.
Mittwoch, 26. August 2015
Montag, 24. August 2015
5000 Politiker-Penisse online – über Ashley Madison, das größte Tabu und die Anleitung zu Glück und Unglück
Von Parkwaechter ⋅ 23. August 2015 
Bild: Briseis Painter (Public domain), Wikimedia Commons
Vor wenigen Tagen haben Hacker die intimen Daten samt Namen und Adressen von über 32 Millionen Nutzern des Seitensprung-Portals „Ashley Madison“ ins Internet gestellt. Mit den Profilen wurden auch Chat-Protokolle und intime Fotos veröffentlicht, hierbei zeigten ein Drittel der Nutzer-Fotos erigierte Penisse. Lt. Experten für Internetsicherheit sind auch rund 15.000 Personen aus Regierung und Militär betroffen. Im Klartext heißt das, dass derzeit ca. 5000 Regierungs- und Politikerpenisse online gestellt sind.
Wieviele Politiker-Penisse nicht online gestellt sondern stattdessen gewinnbringend nutzbar gemacht wurden, indem man für deren Nicht-Veröffentlichung satte Beträge oder politische Gegenleistungen in Rechnung gestellt hat, weiß man nicht. Wir haben schon einmal darauf hingewiesen, welches Erpressungspotenzial durch über „staatliche“ Bürgerüberwachungssysteme routinemäßig abgeschöpfte Privatfotos besteht, aber das ist ein anderes Thema, das uns heute nicht beschäftigen soll. Kehren wir zurück zu Ashley Madison und zu Sex and the City.
Die Hackergruppe namens The Impact Team hat mit weiteren Cyberattacken gedroht. Nicht nur Websites, sondern „alle Unternehmen, die hunderte Millionen damit machen, dass sie von den Schmerzen, Geheimnissen und Lügen anderer profitieren“ könnten gehackt werden, so lautete die per E-Mail gemachte Mitteilung gegenüber der Medienwebseite „Motherboard“.
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Bild: Briseis Painter (Public domain), Wikimedia Commons
Vor wenigen Tagen haben Hacker die intimen Daten samt Namen und Adressen von über 32 Millionen Nutzern des Seitensprung-Portals „Ashley Madison“ ins Internet gestellt. Mit den Profilen wurden auch Chat-Protokolle und intime Fotos veröffentlicht, hierbei zeigten ein Drittel der Nutzer-Fotos erigierte Penisse. Lt. Experten für Internetsicherheit sind auch rund 15.000 Personen aus Regierung und Militär betroffen. Im Klartext heißt das, dass derzeit ca. 5000 Regierungs- und Politikerpenisse online gestellt sind.
Wieviele Politiker-Penisse nicht online gestellt sondern stattdessen gewinnbringend nutzbar gemacht wurden, indem man für deren Nicht-Veröffentlichung satte Beträge oder politische Gegenleistungen in Rechnung gestellt hat, weiß man nicht. Wir haben schon einmal darauf hingewiesen, welches Erpressungspotenzial durch über „staatliche“ Bürgerüberwachungssysteme routinemäßig abgeschöpfte Privatfotos besteht, aber das ist ein anderes Thema, das uns heute nicht beschäftigen soll. Kehren wir zurück zu Ashley Madison und zu Sex and the City.
Die Hackergruppe namens The Impact Team hat mit weiteren Cyberattacken gedroht. Nicht nur Websites, sondern „alle Unternehmen, die hunderte Millionen damit machen, dass sie von den Schmerzen, Geheimnissen und Lügen anderer profitieren“ könnten gehackt werden, so lautete die per E-Mail gemachte Mitteilung gegenüber der Medienwebseite „Motherboard“.
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