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Donnerstag, 8. Mai 2025

Der Staatstreich von oben – Ullrich Mies über das Ende der Demokratie

 


 Die Demokratie ist tot – ermordet, zerlegt, filetiert von denselben Eliten, die sich auf ihren Gipfeltreffen mit makellosem Lächeln und NATO-Krawatte als ihre Gralshüter verkaufen. Ullrich Mies nennt das Kind beim Namen: Wir leben nicht mehr in einem Rechtsstaat, sondern in einer globalistisch orchestrierten Fassadendemokratie, deren marode Struktur nur noch durch Propaganda, Kontrolle und Angst aufrechterhalten wird.


Was hier geschieht, ist kein Versehen – es ist ein Plan. Eine transnationale, oligarchisch durchsetzte Elite betreibt einen Staatstreich von oben: mittels supranationaler Institutionen, medialer Manipulation und einer durchmilitarisierten Wertegemeinschaft, die sich nur noch durch Kriege, Sanktionen und soziale Spaltung legitimiert. Es geht nicht mehr um Freiheit, sondern um Disziplinierung – nicht mehr um Mitbestimmung, sondern um Kontrolle.

Mies spricht von der totalitären Transformation – und er meint sie wörtlich. Der Westen, einst mit dem Anspruch auf Aufklärung und Vernunft angetreten, versinkt in einem neuen Typus von Herrschaft: dem liberal getarnten Globalfaschismus. Wahlen, Parlamente, Verfassungen? Dekorative Relikte. Die tatsächlichen Entscheidungen werden längst in Netzwerken getroffen, die demokratisch nicht legitimiert, aber dafür ökonomisch bestens vernetzt sind.

Die NATO fungiert dabei als militärischer Arm des transatlantischen Kapitals, als Durchsetzungsmaschine westlicher Interessen gegen jede Form von Souveränität. Wer sich widersetzt, wird dämonisiert, destabilisiert oder bombardiert – politisch, medial, ökonomisch. Der hybride Krieg gegen die eigene Bevölkerung läuft parallel: Überwachung, Zensur, Cancel Culture, Angstregime. Mies nennt es den „Krieg gegen die Gesellschaft“.

Und während sich die Masse – eingelullt von Netflix, Bio-Siegeln und Gender-Debatten – in die Normalität des Ausnahmezustands flüchtet, schreiten die Architekten der neuen Weltordnung unbeirrt voran. Digitalisierung, WHO-Gesundheitsdiktatur, „Green New Deal“ – alles wohlklingende Etiketten auf dem Giftfass der Technokratie.

Ullrich Mies liefert keine Verschwörung – er liefert die Anatomie des neuen Autoritarismus. Seine Warnung: Wer sich nicht wehrt, wird verwaltet, entrechtet, entmenschlicht. Der globalistische Leviathan duldet keinen Widerspruch.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr: Wann kehrt die Demokratie zurück?

Sondern: Wann begreifen wir, dass wir sie längst verloren haben?

Samstag, 15. März 2025

Selektive Übersetzung und journalistische Sorgfalt: Eine kritische Analyse des DW-Faktenchecks zu Selenskyjs Aussagen

 

In einer Zeit intensiver Informationskonflikte rund um den Ukraine-Krieg werfen Faktenchecks wie jener der Deutschen Welle vom 7. März 2025 wichtige Fragen zur journalistischen Genauigkeit auf. Eine präzise Analyse der Quellen zeigt bemerkenswerte Diskrepanzen zwischen dem, was gesagt wurde, und wie es wiedergegeben wird.

Die Originalquelle

Die Primärquelle ist eine Pressekonferenz von Präsident Wolodymyr Selenskyj vom 24. Februar 2023, dem ersten Jahrestag der russischen Invasion, verfügbar auf YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=yzR0Rr5oMts

Bei Zeitmarke 1:41:03-1:41:17 sagt Selenskyj auf Ukrainisch (laut Transkript):

"і тоді Сполучені Штати Америки будуть відправляти своїх синів і доньок так як відправляємо Сьогодні ми своїх і вони будуть воювати воювати тому що це НАТО і будуть гинути"

Wortgetreue Übersetzung: "Und dann werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Söhne und Töchter schicken müssen, so wie wir heute unsere schicken, und sie werden kämpfen, kämpfen, weil dies die NATO ist, und sie werden sterben."

Der DW-Faktencheck

In ihrem Artikel "Faktencheck: Fake-News-Welle nach Trump-Selenskyj-Eklat" vom 7. März 2025 (https://www.dw.com/de/faktencheck-fake-news-welle-nach-trump-selenskyj-eklat/a-71859782) schreibt die Deutsche Welle:

"Der Videoclip stammt aus einer Rede, die Selenskyj am 24. Februar 2023 gehalten hat. Darin forderte er nicht, dass US-Truppen in der Ukraine kämpfen. Stattdessen sprach er über ein hypothetisches Szenario, in dem die Ukraine den Krieg verliert. Selenskyj warnte, dass, wenn Russland die baltischen Staaten angreifen würde, die USA und andere NATO-Verbündete verpflichtet wären, nach Artikel 5 des NATO-Vertrags zu intervenieren."

Die DW gibt Selenskyjs Aussage dann wie folgt wieder: "Wenn die Ukraine verliert, wird Russland in die baltischen Staaten, die NATO-Staaten, einmarschieren, dann werden die USA ihre Söhne und Töchter genauso in den Krieg schicken müssen, wie wir unsere Söhne und Töchter in den Krieg schicken."

Direkte Gegenüberstellung

Direkte Gegenüberstellung

Originalaussage (vollständige Übersetzung):

"Und dann werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Söhne und Töchter schicken müssen, so wie wir heute unsere schicken, und sie werden kämpfen, kämpfen, weil dies die NATO ist, und sie werden sterben."

DW-Faktencheck-Wiedergabe:

"Wenn die Ukraine verliert, wird Russland in die baltischen Staaten, die NATO-Staaten, einmarschieren, dann werden die USA ihre Söhne und Töchter genauso in den Krieg schicken müssen, wie wir unsere Söhne und Töchter in den Krieg schicken."
[Der Teil "und sie werden sterben" fehlt vollständig]

Die DW-Version lässt den letzten Teil "und sie werden sterben" vollständig weg, obwohl dieser im Originaltranskript eindeutig vorhanden ist.

Kontext richtig, Inhalt unvollständig

Der DW-Faktencheck stellt den Kontext korrekt dar: Selenskyj sprach tatsächlich über ein hypothetisches Szenario, in dem Russland nach einer ukrainischen Niederlage NATO-Staaten angreifen würde. Die DW widerlegt auch richtig, dass Selenskyj eine direkte Entsendung amerikanischer Truppen in die Ukraine forderte.

Jedoch fehlt in der DW-Übersetzung die Erwähnung der tödlichen Konsequenzen ("und sie werden sterben"), die im Original ausdrücklich genannt werden. Diese Auslassung verändert den Ton und die Schwere der Aussage erheblich.

Problemstellung

Diese Analyse zeigt ein grundlegendes Problem: Ein Faktenchecker, der selbst unvollständig zitiert, während er andere der Desinformation bezichtigt, untergräbt potentiell die eigene Glaubwürdigkeit. Die Auslassung ist besonders problematisch, weil:

  1. Sie den emotionalen und inhaltlichen Schwerpunkt der Originalaussage abschwächt
  2. Sie in einem Artikel erscheint, der explizit darauf abzielt, Fehlinformationen zu korrigieren
  3. Die meisten deutschsprachigen Leser keinen direkten Zugang zum ukrainischen Original haben

Fazit

Diese Fallstudie verdeutlicht die Komplexität der Informationslandschaft im Kontext des Ukraine-Krieges. Selbst renommierte Medien wie die Deutsche Welle können unvollständige Darstellungen liefern, während sie gleichzeitig andere Quellen der Ungenauigkeit bezichtigen.

Für kritische Medienkonsumenten unterstreicht dies die Notwendigkeit, wo immer möglich, auf Primärquellen zurückzugreifen und verschiedene Übersetzungen und Interpretationen zu vergleichen. In einer Zeit, in der die Wahrheit oft das erste Opfer ist, bleibt gesunde Skepsis gegenüber allen Informationsquellen – unabhängig von ihrer Reputation – ein unverzichtbares Werkzeug.

Die Notwendigkeit einer differenzierten Konfliktbetrachtung

Die hier aufgezeigte Diskrepanz bei der DW-Übersetzung steht exemplarisch für ein größeres Problem in der westlichen Medienlandschaft: die selektive Darstellung des Ukraine-Konflikts und dessen Vorgeschichte.

Das Völkerrechtsverbot von Angriffskriegen ist ein fundamentales Prinzip internationaler Ordnung, dem uneingeschränkt zuzustimmen ist. Kein Land hat das Recht, ein anderes zu überfallen. Gleichzeitig verlangt eine ehrliche Analyse, die komplexen geopolitischen Entwicklungen zu betrachten, die zu Konflikten führen.

Der in westlichen Medien oft verwendete Begriff "unprovozierter Angriff" vereinfacht ein dichtes Geflecht historischer und strategischer Realitäten:

  1. Die NATO-Osterweiterung erfolgte trotz dokumentierter Zusicherungen westlicher Politiker an Gorbatschow, dass sich das Bündnis "nicht einen Zoll ostwärts" ausdehnen würde.
  2. Führende westliche Strategen wie George Kennan, der Architekt der Containment-Politik, warnten, die NATO-Osterweiterung sei "der verhängnisvollste Fehler der amerikanischen Politik seit dem Kalten Krieg".
  3. Zbigniew Brzezinski, ehemaliger US-Sicherheitsberater, formulierte explizit die strategische Bedeutung der Ukraine: "Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Imperium mehr" - ein klares Eingeständnis geopolitischer Ziele.
  4. George Friedman (Stratfor) bestätigte 2015 öffentlich, dass das "Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts" darin bestand, "eine Allianz zwischen Deutschland und Russland zu verhindern".
  5. Selbst Joe Biden warnte 1997: "Was Russland zu einer feindseligen Reaktion zwingen könnte, wäre eine Expansion der NATO an die russische Grenze."

Die westliche Einflussnahme in Osteuropa war weitaus systematischer als nur "offene Türen". Sie umfasste Milliardenzahlungen, gezielte Programme zur "Demokratieförderung" und strategische Unterstützung pro-westlicher Kräfte, wie im Fall der Ukraine besonders deutlich wurde.

Die Rolle von US-Diplomaten wie Victoria Nuland, die offen in die ukrainische Innenpolitik während der Maidan-Ereignisse eingriffen, wird in Faktenchecks wie dem der DW regelmäßig ausgeblendet - ebenso wie die massiven Verteidigungsausgaben der NATO, die das Russische um das Dreizehnfache übersteigen.

Eine differenzierte Perspektive ist entscheidend für die Entwicklung nachhaltiger Sicherheitsarchitekturen, die auf gegenseitigem Respekt und der Berücksichtigung legitimer Sicherheitsinteressen aller Seiten basieren. Die Anerkennung historischer Komplexität bedeutet nicht, Aggression zu rechtfertigen, sondern ist Voraussetzung für echte Konfliktlösung jenseits vereinfachender Gut-Böse-Schemata.

 

Samstag, 8. März 2025

Die NATO-Rüstungsspirale: Ein kritischer Blick auf die Zahlen

In Zeiten geopolitischer Spannungen werden Militärbudgets aufgebläht und Bedrohungsszenarien an die Wand gemalt. Aber was sagen die tatsächlichen Zahlen? Eine faktische Analyse der NATO- und russischen Verteidigungsausgaben offenbart erstaunliche Disproportionen.

 

Die Faktenlage: NATO-Ausgaben in Europa

Die europäischen NATO-Staaten haben ihre Verteidigungsausgaben in den letzten Jahren stetig gesteigert. Für 2024 erreichten sie einen historischen Wendepunkt:

  • Gesamtausgaben: Etwa 430 Milliarden US-Dollar (ohne USA)
  • Anteil am BIP: Erstmals durchschnittlich über 2% (genau: 2,02%)
  • 2%-Ziel: 22 von 29 europäischen NATO-Mitgliedern erfüllen das Ziel
  • Spitzenreiter: Polen (4,12%), Estland (3,43%), Griechenland (3,04%)
  • Größte absolute Ausgaben: Großbritannien (~80 Mrd. USD), Deutschland (~75 Mrd. USD), Frankreich (~60 Mrd. USD)

Deutschland hat mit dem "Zeitenwende"-Programm und dem 100-Milliarden-Sondervermögen 2024 erstmals seit den 1990er Jahren die 2%-Marke erreicht. Seit 2014 (Krim-Annexion) haben die europäischen NATO-Staaten ihre Ausgaben um etwa 40-50% erhöht.

Russlands Militärhaushalt im Vergleich

Russland, das als Hauptbedrohung für die europäische Sicherheit dargestellt wird, investiert deutlich weniger:

  • Gesamtausgaben 2024: Etwa 109-115 Milliarden US-Dollar
  • Anteil am BIP: Etwa 6% (durch Kriegswirtschaft bedingt hoch)
  • Entwicklung: Steigerung um etwa 20-25% zwischen 2023 und 2024
  • Wirtschaftliche Belastung: Inflation von etwa 9,7%, sinkende Exporteinnahmen

Selbst ohne die USA übersteigen die europäischen NATO-Ausgaben die russischen um das Vierfache. Rechnet man die USA mit ihren etwa 900 Milliarden Euro hinzu, ergibt sich eine dreizehnfache Überlegenheit des NATO-Blocks gegenüber Russland.

Die Truppenstärken im Vergleich

Nicht nur finanziell, auch personell zeigt sich ein ähnliches Bild:

  • Russland: 1,3 Millionen aktive Soldaten, etwa 2 Millionen Reservisten
  • Europäische NATO-Staaten: 1,5 Millionen aktive Soldaten, über 3 Millionen Reservisten

Zudem kämpft Russland bereits mit erheblichen Verlusten im Ukraine-Krieg (geschätzt 300.000 Mann) und Ausrüstungsproblemen.

Der Irrsinn der Angstmacherei

Angesichts dieser Zahlen erscheint die rhetorische Figur einer existenziellen russischen Bedrohung für Europa in einem fragwürdigen Licht. Wenn die europäischen NATO-Staaten allein bereits viermal so viel ausgeben wie Russland, wie kann dann von einer "hilflosen" Position Europas gesprochen werden?

Unsere Außenministerin und andere politische Entscheidungsträger malen das Bild einer unmittelbaren Bedrohung, in der Russland erst Polen und dann Deutschland einnehmen könnte. Doch betrachtet man die finanzielle und personelle Realität, wirkt dieses Szenario äußerst konstruiert.

Russland hat in der Ukraine bereits große Mühe, gegen einen wesentlich schwächeren Gegner voranzukommen – und das trotz geografischer Nähe und logistischer Vorteile. Wie sollte dieses Land durch Polen marschieren und dann Deutschland überrollen, wenn es gegen den geballten Widerstand der NATO käme, die über mehr Ressourcen, bessere Technologie und größere Truppenkontingente verfügt?

Cui bono – Wem nützt es?

Diese übertriebene Angstrhetorik wirft Fragen auf: Geht es tatsächlich um Sicherheit oder um die Interessen der Rüstungsindustrie? Unternehmen wie Rheinmetall verzeichnen Rekordgewinne, während Milliarden in Waffensysteme fließen statt in Bildung, Gesundheitswesen oder Klimaschutz.

Die Disproportionalität der Ausgaben – 1,3 Billionen Euro (mit USA) gegen 100 Milliarden Euro – ist so extrem, dass sie jeder rationalen Bedrohungsanalyse widerspricht. Das ist, als würde ein Schwergewichtsboxer gegen einen Amateurkämpfer antreten und trotzdem nach mehr Handschuhen verlangen.

Das größere Bild: Machtverteilung im globalen System

Diese Analyse der Rüstungsausgaben reiht sich ein in ein größeres Muster der globalen Machtverhältnisse. In meinem früheren Artikel „Das große Muster der Macht: Enthüllungen über die Kazan-Deklaration und die BRICS-Staaten" habe ich bereits ausführlich dargelegt, wie die vermeintliche Multipolarität des internationalen Systems einer empirischen Überprüfung nicht standhält.

Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist eine jüngst veröffentlichte Analyse des Schweizer Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), die die Machtasymmetrie zwischen den USA, China und Russland in verschiedenen Dimensionen (Militär, Wirtschaft, Technologie, Soft Power etc.) quantifiziert und visualisiert. Die Daten zeigen eine klare Dominanz der USA in nahezu allen Bereichen, während selbst China deutlich zurückliegt und Russland in fast allen Dimensionen drastisch abfällt.

Diese empirischen Daten untermauern die These, dass die oft beschworene „multipolare Weltordnung" und die daraus abgeleiteten Bedrohungsszenarien primär als Narrative fungieren, die spezifischen politischen und wirtschaftlichen Interessen dienen – ganz ähnlich wie die hier analysierte Disproportionalität bei den Rüstungsausgaben.

Eine alternative Perspektive

Anstatt die Rüstungsspirale weiterzudrehen, könnte Europa einen Teil der 400 Milliarden Euro (oder gar 1,3 Billionen mit den USA) für konstruktivere Zwecke einsetzen:

  • Modernisierung der Infrastruktur
  • Stärkung der Bildungssysteme
  • Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit
  • Umweltschutzmaßnahmen
  • usw.

Fazit

Die Diskrepanz zwischen der rhetorischen Bedrohungskulisse und den faktischen Zahlen ist frappierend. Eine dreizehnfache Überlegenheit bei gleichzeitiger Panikmache erscheint widersprüchlich und wirft Fragen nach den wahren Motiven hinter der aktuellen Sicherheitspolitik auf.

Als Bürger sollten wir kritisch hinterfragen, ob die aktuellen Rüstungsausgaben tatsächlich unsere Sicherheit verbessern oder ob sie primär anderen Interessen dienen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – die Frage ist, ob wir zuhören wollen.

Und als wäre dieser Wahnsinn nicht schon genug, sollen nun unter dem Euphemismus "Sondervermögen" weitere 900 Milliarden Euro in die Rüstung fließen – Geld, das in Wahrheit nichts anderes als neue Schulden auf dem Rücken künftiger Generationen darstellt und das für Bildung, Gesundheit und Klimaschutz fehlen wird.


Quellen: SIPRI, NATO-Berichte, Russisches Finanzministerium, Global Firepower Index

Hinweis: Dieser Artikel stellt eine kritische Analyse dar und spiegelt die persönliche Meinung des Autors wider. Die zitierten Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen und können je nach Berechnungsmethode variieren.

Dienstag, 30. Juli 2019

Wer stört hier den Volksfrieden? Wer tötet hier im Namen der Demokratie?

An alle Facebook-Freunde und Mitlesende - gibt es strafrechtliche Werkzeuge, die uns helfen würden, diese Stegner's und Chebli's die für viele andere Hetzer stehen, direkt aus der Politik zu entfernen? Die auf eine widerwärtige Antifa-Rhetorik zurückgreifen, die mit billigen Parolen möglichst viel Schaden anzurichten versuchen - mit Ziel: Den Volksfrieden zu zerstören. Die sich Berater ins Haus holen, die ihnen die Technik eines Edward Bernays beibringen, die versuchen die Menschheit mit der Technik von NLP und Nudging zu erziehen, die eigens Institutionen bemühen, um ihre todbringende Ideologie hinter orwellschem Neusprech zu verstecken wie:

- Tötung von Zivilisten – Kollateralschäden
- Waffen & Streubomben - Intelligente Wirksysteme
- Militärischer Auftrag mit der Option zu töten - Robustes Mandat
- Angriffskrieg – Vorwärtsverteidigung
- Folter - Umstrittene Verhörmethode
- Entlassung, Kündigung – Freisetzung
- Sozialabbau – Reformen
- Vergewaltigungsopfer – Erlebende
- Vater u. Mutter – Elter I und Elter II usw.

Es kann doch nicht angehen, dass gewählte Volksvertreter und das noch auf Twitterniveau sich daran beteiligen immer wieder Öl ins Feuer ungestraft gießen zu dürfen.

Wer hat denn ganz im Sinne Hayeks die neoliberalen Pforten geöffnet, die es wieder salonfähig machen, Menschen gegen ihren Willen in die Demütigungsindustrie zu deportieren, um Arbeit zu simulieren? Unter dem Motto „Fördern und Fordern“? Die einhergeht mit dem Entzug des Lebensberechtigungsscheins?

Wer hat es zugelassen, dass ungestraft solche Sprüche vom Stapel gelassen werden können wie:

»Die Schwachen müssen sich verändern oder sterben«, forderte der Daimler Chrysler Vorsitzende Robert J. Eatonim Juli 1999 bei einem Kolloquium der Alfred Herrhausen Gesellschaft mit dem Motto, "Der Kapitalismus im 21. Jahrhundert."

Nach dem "Ende der Geschichte" schafft sich freies Unternehmertum eine Welt nach seinem Bilde, in der es "den Schwachen", das bedeutet allen Menschen, die keine Geld oder Produktivvermögen besitzen, und allen Völkern, die sich dem internationalen Kapital noch nicht "geöffnet" haben, nur die Unterwerfung unter sein Diktat oder den Tod durch Hunger oder Krieg zugestehen will.

Wer sanktioniert das syrische Volk? Wer liefert den wahhabitischen Halsabschneidern Raketen und Bomben damit sie Jemen bombardieren können? Wer ist dafür zuständig, dass die wahhabitischen Halsabschneider deutsche Waffen und Munition in Sub-Administration selbst in ihren Ländern herstellen können?

Wer baut die Grenzschutzanlagen in Ägypten, damit die Flüchtlinge direkt an den Grenzzäunen abgeschossen werden können? Wer hat den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien losgetreten und die Bevölkerung mit Uranmunition beschossen? Wer nimmt Afghanistan und seine Bürger in Geiselhaft, damit sie ihre Felder im Dienste der Opiumproduktion für das westliche Establishment umstellen? Wer hat in fast allen islamischen Ländern die wahhabitischen Halsabschneider in ihre Ämter revolutioniert?

Wer unterstützt die ISIS und die Salafisten und bringt sie auch in Deutschland bzw. in ganz Europa in Stellung? Wer hofiert diesen politischen Islam? Wer lässt die arabischen Clans in Großstädten ganze Viertel übernehmen die in der Lage sind selbst Richter zu erpressen? Wer arbeitet mit den multinationalen Konzernen u. Stiftungen zusammen, um unsere Daseinsversorgung in Schutt und Asche zu treten bzw. in den Dienst der Aktionäre zu stellen?

Wer ist es, der das vereinte Europa von dem Hitler träumte, umsetzte – um mit dieser ökonomischen Macht Afrika Handelsverträge aufzuzwingen – die sie vollkommen in Abhängigkeit treiben? Wer ist es, der über die CO2-Agenda den Drittländern es verunmöglicht sich industriell zu entwickeln und eben nur über Entwicklungshilfe am Gängelband gehalten werden? Wer ist dafür verantwortlich?

Ein Tipp Lieschen Müller auf der Straße nicht und die AfD die nicht in Regierungsverantwortung ist auch nicht. Adorno sprach von der Maske der Demokraten, hinter der sich ganz üble Gesellen verbergen – und das sind sie die Stegner's und Chebli's dieses Landes. Ihre Rhetorik und Argumentationsketten gleicht die des asozialen TV's – in dem die Schwächsten der Gesellschaft als Pack, Sozialschmarotzer, Bildungsferne vorgeführt werden. Das ist die Rhetorik unserer Volksvertreter.

Dienstag, 23. August 2016

Diego Fusaro: Raus aus der NATO und dem Euro

 

Die Abbildung listet "nur" 113 Basen, weil sie auf dem Stand von 2002 ist. Dass es zwei mehr geworden sind, sagt ja schon alles...

"Es gilt - um eine Revolution zu erreichen, die nicht nur eine verbale ist, sondern die auch soziopolitische Inhalte mitbringt - von der Kultur ausgehend neu zu beginnen. Man muss besonders mit der De-Kolonialisierung der Vorstellungskraft anfangen, nämlich unseren Geist von all den Unwahrheiten und Lügen zu bereinigen, mit den das gegenwärtige System das Realisieren dieser realen Gegebenheiten, in welchen wir uns wiederfinden, verhindert. Heute lässt uns das System der Manipulation glauben, dass wir in einer sich vollständig vollendeten Demokratie leben würden, während das Konzept der Demokratie nur ein Konzept bleibt und wir unterdessen 115 US-amerikanische Militärbasen auf unserem Territorium haben.

Offensichtlich kann es keine echte Demokratie geben, wenn es eine Nation oder Macht gibt, die mit militärischen Basen dein Territorium okkupiert.(..) Im spezifischen Fall muss man aus der NATO austreten und sich von den US-amerikanischen Militärbasen, die sich lediglich über einen ideologischen Missbrauch des Geschichtsbewusstseins legitimieren, befreien.(..) Der Befreier kehrt als solcher, sobald die Befreiung abgeschlossen ist, wieder in sein Land zurück. Wohingegen die, wie sie in Italien vonstattenging, gar keine echte Befreiung war, sondern lediglich ein Austausch des einen Okkupanten mit einem anderen."



https://www.youtube.com/watch?v=sWKkKTJnXk0

Mit Dank an Fabio Marazzina

Freitag, 16. Oktober 2015

Flüchtlinge oder Völkerwanderung?

Jetzt allmählich füllt die Flüchtlingswelle nicht mehr in dem Maße die Titelseiten der Presse wie in den letzten Wochen. Tagelang war es das Hauptthema mit der Forderung nach politisch korrekter Behandlung. Politisch korrekt meint damit die Schubladen, in die man je nach Meinung gesteckt wurde und die rechte Schublade, mit entsprechenden Nazi-Vergleichen war schnell gefüllt, denn wer Bedenken äußerte, kam automatisch in diese Schublade. Ich werde wohl auch darin verschwinden, denn ich habe durchaus Bedenken.

Dienstag, 1. September 2015

Nicht die unsichtbare Hand des Marktes regiert, Nein - es ist die unsichtbare Hand Gottes

Der mächtigste Privatbankier der Welt Lloyd Blankfein Präsident von Goldman Sachs, behauptete „ die Arbeit Gottes zu machen“. So hat er auch nicht lange gefackelt und sich einen Kriegstreiber für die Gefolgschaft ausgesucht, es ist kein anderer als Rasmussen der Generalsekretärs der Nato - der schon zum Abwurf von Bomben-Teppiche auf Afghanistan und Libyen nicht mit der Wimper zuckte. Besonders hervorgetan hat Rasmussen sich aber als Giftspritze und Kriegshetzer gegen Russland. Darüber hinaus ist er ein Verfechter des transatlantischen Handels kurz genannt TTIP.

Manlio Dinucci schreibt dazu:

Donnerstag, 27. August 2015

Die Macher der Bombenstimmung

Keine Mutter, kein Vater, kein Leiharbeiter, kein Zeitarbeiter, kein Handwerker, keine Krankenschwester usw. will Krieg – es ist immer und in jedem Fall nur ein Krieg der Oligarchen die, wenn Sie es richtig schön angeheizt haben – also die Bombenstimmung, in ihren Bunkern verschwinden und die Champagnerkorken knallen lassen und dabei über uns noch Witze reißen … Die halten uns wirklich für saublöd - und damit haben Sie recht.

Mittwoch, 26. August 2015

Brzezinski fordert Waffenlieferungen an die Ukraine und droht Putin mit Krieg.

Nach Aussage von US-Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski „befinden wir uns wieder im Kalten Krieg“ (siehe Spiegel). Brzezinski fordert Waffenlieferungen an die Ukraine und droht Putin mit Krieg.

In einem Spiegel-Interview hat sich vor Kurzem auch Michail Gorbatschow zu Wort gemeldet und eindringlich vor einer akuten Kriegsgefahr mit Russland gewarnt, die Europa auslöschen würde. Er kommt ohne Umschweife zur Sache:

„Ein solcher Krieg würde heute wohl unweigerlich in einen Atomkrieg münden. Wenn angesichts dieser angeheizten Stimmung einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben“, erklärte der Friedensnobelpreisträger dem SPIEGEL. „Ich sage so etwas nicht leichtfertig. Ich mache mir wirklich allergrößte Sorgen.“
Die Konfrontation des Westens mit Putin bezeichnet er als „saudumm und höchst gefährlich“.
In dieser angeheizten Stimmung findet aktuell das größte NATO-Militärmanöver seit 25 Jahren bzw. seit dem Ende des Kalten Krieges statt.

Mittwoch, 19. August 2015

Akute Kriegsgefahr: Nato marschiert in die Ukraine ein

Akute Kriegsgefahr: Nato marschiert in die Ukraine ein, Russland ist entsetzt, Oligarchie jubelt.


Digital StillCamera
Freitag, 14.8.2015. Eifel. Die Zeit bringt derzeit eine Vorabmeldung, die es in sich hat, eine Verschwörungstheorie von ungeahntem Ausmaß (siehe Zeit):