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Montag, 14. April 2025

Die Lebenslüge des Neoliberalismus: Wenn Unkenntnis auf Selbstüberschätzung trifft

 

Man sagt, gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens. Nach meinem jüngsten Schlagabtausch mit einem gewissen Andreas Fellmann bin ich geneigt, diesem Sprichwort uneingeschränkt zuzustimmen. Was zunächst als sachliche Diskussion über den Mindestlohn begann, entpuppte sich schnell als Paradebeispiel für die kollektive Verdunkelung des ökonomischen Verstandes, die der Neoliberalismus in den Köpfen seiner Anhänger angerichtet hat.

Die "Argumentation" des Herrn Fellmann

Herr Fellmann kommentierte meinen ausführlichen Artikel über den Mindestlohn mit folgender Perle wirtschaftlicher "Weisheit":

"Der Mindestlohn und seine ständigen Erhöhungen dient nur dem höheren Steueraufkommen und der Inflation."

Als ich diese absurde Behauptung mit Fakten widerlegte, folgte die typische Eskalation des in die Ecke getriebenen Neoliberalen:

  1. Zunächst unterstellte er mir mangelndes Denkvermögen
  2. Dann behauptete er, mein "Mantra" bestünde nur aus "mehr und höheren Steuern"
  3. Schließlich forderte er "Steuern runter oder weg", damit "korrupte Politiker" nicht mehr "mit dem Geld anderer rumschmeißen" könnten
  4. Der intellektuelle Tiefpunkt: "Viel Spaß beim wach werden"
  5. Und final der Rückzug: "Was soll ich mit einem Sozialisten weiter rumdiskutieren?"

Quelle: https://vk.com/grilleau?w=wall289772064_10564_r10579

Freitag, 28. August 2015

1 € Jobs, Leiharbeit, Zeitarbeit das sind Instrumente vergangener Epochen - die Industrie setzt derweil auf traumatisierte Flüchtlinge.

Jedem Herrenmenschen seinen Hausnigger.
Kapitalismus und Faschismus sind nicht zu trennen!
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Aus der Wirtschaft wird derweil der Ruf immer lauter, Flüchtlinge schnell arbeiten zu lassen. Der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Peter Kulitz, forderte in diesem Zusammenhang am Montag, den Mindestlohn aufzuweichen. Asylbewerber könnten auf Stundenbasis im Haushalt, im Garten oder bei der Familienbetreuung eingesetzt werden, sagte Kulitz in Stuttgart. Durch die Nähe zur Bevölkerung könne das die Integration fördern. Allerdings müsse dafür vom gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro Abstand genommen werden. Kosten und Dokumentationspflichten schreckten viele Familien ab, die gerne Arbeit anbieten würden. „Ich plädiere für eine rasche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Arbeit und fordere die Bundespolitik auf, dass die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge geprüft wird.“



stuttgarter-nachrichten -Flüchtlinge sollen arbeiten – ohne Mindestlohn Frank Krause, 25.08.2015 10:37 Uhr .
 Danke an der Stelle an Klaus Günther Trottensberg für den Hinweis.