Man sagt, gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens. Nach meinem jüngsten Schlagabtausch mit einem gewissen Andreas Fellmann bin ich geneigt, diesem Sprichwort uneingeschränkt zuzustimmen. Was zunächst als sachliche Diskussion über den Mindestlohn begann, entpuppte sich schnell als Paradebeispiel für die kollektive Verdunkelung des ökonomischen Verstandes, die der Neoliberalismus in den Köpfen seiner Anhänger angerichtet hat.
Die "Argumentation" des Herrn Fellmann
Herr Fellmann kommentierte meinen ausführlichen Artikel über den Mindestlohn mit folgender Perle wirtschaftlicher "Weisheit":
"Der Mindestlohn und seine ständigen Erhöhungen dient nur dem höheren Steueraufkommen und der Inflation."
Als ich diese absurde Behauptung mit Fakten widerlegte, folgte die typische Eskalation des in die Ecke getriebenen Neoliberalen:
- Zunächst unterstellte er mir mangelndes Denkvermögen
- Dann behauptete er, mein "Mantra" bestünde nur aus "mehr und höheren Steuern"
- Schließlich forderte er "Steuern runter oder weg", damit "korrupte Politiker" nicht mehr "mit dem Geld anderer rumschmeißen" könnten
- Der intellektuelle Tiefpunkt: "Viel Spaß beim wach werden"
- Und final der Rückzug: "Was soll ich mit einem Sozialisten weiter rumdiskutieren?"
Quelle: https://vk.com/grilleau?w=wall289772064_10564_r10579