Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Samstag, 29. August 2015

Wie Ressentiments, Neid und Hass erzeugt werden, bzw. wie man dem entgegenwirken kann

Interessante Aspekte, die hier in diesem Video von Vera F. Birkenbihl ausformuliert werden bezüglich des Samaritereffektes. Mit der Agenda 2010 hat man es geschafft, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, sie mit schwarzer Pädagogik - in Zwangsarbeit zu treiben. Leiharbeit, Zeitarbeit, Mini- und Midijobs, prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind nur ein Teil dieser Methodik. 52 Grundsatzartikel hat man einer ganzen Bevölkerungsschicht unter dem Hintern weggezogen, bis hin zu der kompletten Enteignung ihrer Lebensleistung - sie besitzen keine Bürgerrechte mehr.


Allein die Folgen, die nur aus der Angst heraus erzeugt wird, dass sanktioniert werden kann, führen bei einem großen Teil der Erwerbslose zu schweren psychosomatischen Schäden. Das Mobbing von Politikern sowie von den öffentlich-rechtlichen und privaten Anstalten - dass man dieser bildungsfernen Schicht den Hahn zu drehen muss, ist ein weiterer Teil der Psychofolter. Der Druck wird ständig erhöht.

Nun wird eine 2. Front aufgebaut und die Erwerbslosen in Stellung gegen die Asylanten gebracht Letzteres will man so schnell wie möglich in den 1. Arbeitsmarkt integrieren aber dafür muss der Mindestlohn von 8,50 € aufgeweicht werden - ganz abgesehen davon, dass traumatisierte Flüchtlinge pädagogische Betreuung und Ruhe brauchen - aber das interessiert unsere Wertegemeischaft recht wenig. Auf was ich eigentlich hinaus will - wie soll aus solch einem Gift, was versprüht wird - etwas lebensfrohes und lebendiges Gedeihen? 




Danke für den Video-Hinweis von Hans-Joachim Römer

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