Dienstag, 15. Oktober 2019

Klimawandel als Mittel zur Errichtung einer Ökoweltdiktatur

Zum Vergrößern Bild anklicken. Der Wahnsinn bricht sich Bahn!


Man schützt dann derweil die Klimaaktivistin Greta, eben von diesem Establishment ins Rennen geschickt um den Krieg gegen die Bevölkerung zu eröffnen. Greta ist ja auch nur ein Mensch mit eigener Meinung. Viel Spaß!

Genau 70 Jahre nach dem Ende der Nazidiktatur laufen - von den ahnungslosen Zeitgenossen weitgehend unbemerkt bzw. falsch gedeutet - Vorbereitungen zur Etablierung einer faschistischen Weltregierung einer Art, wie sie Adolf Hitlers kühnste Träume übertroffen hätte. Statt der diskreditierten Eugeniklehre, die damals den Vorwand für die Eliminierung der sogenannten „minderwertigen Rassen“ lieferte, ist es heute der Schwindel vom angeblichen anthropogenen Klimawandel, der die Argumentation für die Errichtung einer globalen Ökodiktatur liefert, die in der Konsequenz und in erklärter Absicht die Reduzierung der Menschheit um sechs Milliarden Menschen bedeutet - wenn sie nicht verhindert wird.

Vom 30. November bis 11. Dezember dieses Jahres soll in Paris die Klimakonferenz COP21/CMP11, auch „Paris 2015“ genannt, stattfinden. Dort soll ein verbindliches internationales Abkommen beschlossen werden, das alle Staaten dieser Welt auf sogenannte Klimaziele verpflichtet, um die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen. Diese größte diplomatischen Veranstaltung, die jemals in Paris stattgefunden hat, ein Mammutspektakel mit rund 40.000 teilnehmenden Personen, soll den krönenden Abschluß einer beispiellosen Serie Dutzender internationaler Konferenzen darstellen, die während des ganzen Jahres weltweit die These vom anthropogenen Klimawandel thematisieren und Politiker, Industrievertreter, Gewerkschafter, Religionsvertreter und soziale Gruppen aller Art auf den kommenden Gesellschaftsvertrag einstimmen soll.

Auch wenn diese mit beispiellosem Propagandaaufwand verbreitete These inzwischen von vielen leichtgläubigen Menschen geschluckt wurde, handelt es sich dabei keineswegs um „etablierte Wissenschaft“, sondern um „sehr alten Wein in neuen Schläuchen“, nämlich um den Versuch, eine Weltregierung zu etablieren, bei der die nationale Souveränität und damit die Möglichkeit der Teilhabe des einzelnen an der Regierung durch ein repräsentatives System abgeschafft wird. An deren Stelle soll eine Art moderne Feudaloligarchie treten, wo der Club der Milliardäre und Millionäre, die Chefs der Multis, Banken und Hedgefonds, gemischt mit dem Hochadel in großem Luxus lebt, während die Masse der Bevölkerung auf stark reduziertem Lebensstandard mit verkürzter Lebenserwartung und auf niedrigstem Bildungsstand in Rückständigkeit gehalten werden soll.

Das Mittel zum Zweck ist dabei die Angstmacherei vor einem menschengemachten Klimawandel, der die Menschen dazu bringen soll, freiwillig auf so gut wie alle Errungenschaften zu verzichten, die durch die Industrialisierung an materiellem und sozialem Fortschritt erreicht worden sind. Ziel einer solchen Ökodiktatur ist die „Große Transformation der Weltwirtschaft“ auf ausschließlich sogenannte erneuerbare Energiequellen, also die „Dekarbonisierung“ der Ökonomie, bei der sowohl Kernenergie wie fossile Energieträger graduell und schnellstmöglich verschwinden sollen.

Der „anthropogene Klimawandel“ wird mit gezinkten Computermodellen belegt, bei denen das gewünschte Ergebnis von vorneherein feststeht; historische Klimastatistiken werden so selektiert, daß sie die Klimaerwärmung durch sogenannte Treibhausgase, die bei der Industrieproduktion und Landwirtschaft entstehen, scheinbar beweisen. Zahlreiche Wissenschaftler haben jedoch aufgezeigt, daß dieses Spiel mit der Auswahl von Klimadaten völlig willkürlich und zweckdienlich inszeniert ist und dabei computerbasierte Planspiele bewußt als „wissenschaftliche“ Prognosen ausgegeben werden. Es gibt umfangreiche Studien, die diesen Schwindel belegen und klarstellen, daß der menschengemachte Anteil an der CO2-Konzentration in der Atmosphäre mit 0,018 Prozent vernachlässigbar gering ist. Der Zusammenhang zwischen CO2-Ausstoß und Klimawandel ist überhaupt nicht belegt, und damit ist die Prämisse, auf der die ganze Argumentation aufbaut, ein fulminanter Schwindel.

Betrachtet man das Klima auf der Erde über einen Zeitraum von Millionen von Jahren, so zeigt sich der Wechsel von Wärmeperioden, Eiszeiten, Zwischenperioden, kleinen Eiszeiten, Rückerwärmung nach diesen Eiszeiten usw. aufgrund der kosmischen Strahlung im Zusammenhang mit Aktivitätszyklen unserer Sonne, wobei die Anzahl von Sonnenflecken ein Maß für die Energieproduktion der Sonne darstellt. Außerdem sind Veränderungen in den Parametern der Erdumlaufbahn sowie die sich ändernde Position des Sonnensystems in unserer Galaxis weitere wichtige Aspekte.

Sehr wohl zu belegen ist der Zusammenhang zwischen der im Produktionsprozeß eingesetzten Energieflußdichte und der Anzahl Menschen, die auf diesem Niveau erhalten werden können. Bei der angestrebten Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bei gleichzeitiger Verteufelung der Kernenergie, also einer Reduzierung auf die erneuerbaren Energiequellen, senkt man auch das Bevölkerungspotential, das mit diesen geringen Energieflußdichten erhalten werden kann, und das liegt bei etwa dem der vorindustriellen Epoche von maximal einer Milliarde Menschen.

Genau diese Bevölkerungsreduktion ist die ausdrückliche Intention beispielsweise von Prinz Philip, dessen unsägliche Zitate über seinen Wunsch, als tödliches Virus wiedergeboren zu werden, um dieses Ziel bestmöglich befördern zu helfen, berüchtigt sind. Dies ist auch die zynische Meinung von Hans Joachim Schellnhuber, Chef des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und neuerdings auch Klimaberater von Papst Franziskus. Schellnhuber hatte es im Rahmen der glücklicherweise gescheiterten Kopenhagener Klimakonferenz 2009 als „Triumph der Wissenschaft“ gefeiert, daß der Klimawandel ein Gleichgewicht auf dem Planeten erfordere, bei dem die Bevölkerung nicht mehr als eine Milliarde Menschen betragen könne.

Dahinter verbirgt sich die alte oligarchische Sicht, daß es der herrschenden Elite erlaubt sei, die Sklaven, die Heloten oder die zu zahlreich gewordenen niederen Klassen regelmäßig zahlenmäßig zu reduzieren, so wie man eine Herde Vieh bei Bedarf verkleinern kann. Das Menschenbild, das mit dieser perversen Sicht verbunden ist, hat zum Beispiel Joseph de Maistre in seiner Schrift Briefe an einen russischen Edelmann über die spanische Inquisition exakt beschrieben. Es ist die arrogante Vorstellung, daß nur die eigene Oberschicht gewissermaßen mit gottgegebenen Privilegien ausgestattet sei, während die Masse der Bevölkerung durch Terror in Angst und Schrecken versetzt werden müsse und so unter Kontrolle zu halten sei. Die gesamte Geschichte der Imperien und Kolonialzeiten ist eine einzige Geschichte dieser bestialischen Praxis, bei der sich eine Oberschicht zur „Herrenrasse“ aufschwingt, um ihre angebliche Überlegenheit auf vielfältige Weise zu verteidigen.

Eine jüngere Variante dieser oligarchischen Tradition trat in Form der Eugenik in Erscheinung, einer vom britischen Anthropologen Francis Galton 1883 so genannten Theorie, nach der es wünschenswert sei, die beabsichtigte Reinheit dieser Herrenrasse nach denselben Kriterien zu erzielen, wie sie etwa auch bei der Zucht von Pferden oder Hunden angewendet werden. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich dann in mehreren europäischen Nationen und in den USA Eugenik-Gesellschaften, die die größte Bewunderung für die Rassentheorie Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten hegten, und eine ganze Reihe ihrer prominenten Mitglieder und Anhänger leisteten tatkräftige finanzielle Unterstützung bei der Machtergreifung Hitlers, wie z.B. Prescott Bush oder Averell Harriman.

Nach der „erfolgreichen“ Anwendung der Eugenik bei den Massenvernichtungsprogrammen von Tiergarten-4 und in den Konzentrationslagern der Nazis war diese bestialische Methode natürlich gebrandmarkt. Sir Julian Huxley, offensichtlicher Eugenik-Sympathisant, schrieb 1946 in dem offiziellen UN-Dokument Die UNESCO, ihr Zweck und ihre Philosophie: „Auch wenn es sicher richtig ist, daß eine radikale eugenische Politik für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich sein wird, ist es für die UNESCO wichtig, dafür zu sorgen, daß das eugenische Problem mit der größten Sorgfalt geprüft und die Öffentlichkeit über das fragliche Thema informiert wird, damit vieles, was heute undenkbar erscheint, wenigstens wieder denkbar wird.“ Anschließend lancierte Huxley eine Kampagne, um zu erreichen, daß der diskreditierte Begriff der Eugenik durch Begriffe wie „Umweltschutz“ bzw. „Ökologie“ ersetzt wird.

Julian Huxley war auch Präsident der britischen Eugenik-Gesellschaft von 1959-62, arbeitete ab 1961 mit Prinz Philip zusammen am Aufbau des World Wildlife Fund (WWF), einer Organisation, auf deren Konto die Verhinderung zahlloser Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte auf der ganzen Welt geht und die für einen sehr großen Anteil des Elends in den Ländern der sogenannten Dritten Welt verantwortlich ist. Prinz Philip reüssierte zum wahrscheinlich fanatischsten Propagandisten der Idee, Bevölkerungsreduktion zur internationalen politischen Priorität zu erheben. Er verfolgte das Ziel, den „Umweltschutz“ vor allem den großen monotheistischen Religionen schmackhaft zu machen, in deren optimistischem Menschenbild er das größte Hindernis für seine perfiden Absichten sah. Die biblische Vorstellung des Menschen als Krone der Schöpfung, wie es das Christentum explizit definiert, müßte auf jeden Fall ersetzt werden durch die Konzeption des Menschen als bloßem „Verwalter der Natur“, dem keine herausragende Stellung zukomme - im Gegenteil stelle der Mensch ein „Krebsgeschwür“ dar, das die Natur gefährde.

Als einer der vielen Ableger dieses braun-grünen Gedankenguts profilierte sich ein Mann, der darauf besteht, niemals anders als mit CBE („Commander of the British Empire“) bezeichnet zu werden: der Gründer und Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, Professor Hans Joachim Schellnhuber. Er ist außerdem u.a. derzeit Co-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) und seit neuestem Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Der trotz seiner vielen Titel obskure Schellnhuber erlangte traurige Berühmtheit, als er im Kontext des gescheiterten Kopenhagener Klimagipfels 2009 mit seiner These hervortrat, die Tragfähigkeit der Erde reiche nur für weniger als eine Milliarde Menschen.

Zuvor war er schon 2004 von Königin Elisabeth II. als geeignet ausersehen worden, um gemeinsam mit Sir David King, Klimaberater der britischen Regierung und Monarchie, auf eine Reise in die USA geschickt zu werden, um Präsident George W. Bush auf den anthropogenen Klimawandel einzustimmen. Dieser Einsatz muß so sehr die Grenzen dessen überschritten haben, was Bush akzeptabel fand, daß dieser sich anschließend bei Blair darüber beschwerte.

Ebenfalls 2004 reiste Queen Elizabeth nach Berlin, um eine deutsch-britische Klimakonferenz zu eröffnen, und verlieh Schellnhuber dabei als Dank für seine Dienste den CBE-Orden des Britischen Empire. Die European Climate Foundation, eine von Hedgefonds gesponserte Stiftung, deren Beiratsvorsitzender Schellnhuber ist, erhöhte daraufhin ab 2007 die Finanzierung von Klimaaktivisten in Deutschland, während Schellnhuber gleichzeitig die EU-Kommission bei der Ausarbeitung von Richtlinien für den CO2-Ausstoß beriet. Als Energieberater von Angela Merkel war er maßgeblich für den Atomausstieg Deutschlands nach der Erdbeben-Tsunami-Katastrophe vom 11. März 2011 in Fukushima verantwortlich.

Interessanterweise veröffentlichte der WBGU knapp einen Monat später, am 7. April 2011, eine Studie mit dem Titel Welt im Wandel - Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. Es war der unverblümte Vorschlag für einen globalen Ökofaschismus, eine grüne Weltdiktatur in der Tradition von Thomas Hobbes, H.G. Wells und Carl Schmitt, die auf die vollständige „Dekarbonisierung“ der Weltenergiewirtschaft abzielt. Gemeint ist damit die endgültige Eliminierung der Kernspaltung, von der abgeraten wird, der Kernfusion, die zwar eventuell erreichbar, aber zu kompliziert sei, sowie die völlige Aufgabe von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas bis zum Jahre 2050.

Die Studie war bereits seit einigen Jahren in Vorbereitung und wurde von Schellnhuber interessanterweise „Masterplan für die gesellschaftliche Transformation“ genannt, wobei eine bessere Bezeichnung „Masterplan für imperiale Gleichschaltung“ oder auch „Masterplan für den kollektiven Selbstmord der menschlichen Gattung“ wäre.

Für Deutschland begann damit der Abstieg als ein Land der Weltgemeinschaft, das in wissenschaftlicher Hinsicht etwas Bedeutsames für die existentiellen Probleme der Menschheit beitragen könnte. Wir begannen freiwillig, das Potential für die wissenschaftliche Entdeckung notwendiger Erkenntnisse zu eliminieren, indem menschliche und industrielle Ressourcen sowie erhebliche Finanzmittel in vollkommen nutzlose technologische Bereiche mit geringer Energieflußdichte gelenkt werden. Vor allem wurde das geistige Potential von Studenten und Forschern damit in Bereichen absorbiert, die letztlich eine Sackgasse in der Entwicklung der Menschheit darstellen.

Der methodologische Ansatz der WBGU-Studie spiegelt vollkommen das statistisch-lineare Denken komplexer Computermodelle wider, wie sie von Systemanalytikern üblicherweise benutzt werden und wie wir sie z.B. schon vom Club of Rome kennen: Der Computer wird so programmiert, daß das beabsichtigte Ergebnis dabei herauskommt.

Man kann nur allen Bürgern empfehlen, diese Studie selbst zu lesen (zu finden auf der Internetseite des WBGU, www.wbgu.de) und nicht den gleichen Fehler zu machen, der in Deutschland bei einem gewissen anderen, 1925 erschienenen Werk schon einmal gemacht wurde - daß es nämlich nicht gründlich gelesen oder ernst genommen wurde.

Was hier expressis verbis vorgeschlagen wird, ist eine „große Transformation“, mit der Produktion, Konsummuster und Lebensstile genauso grundlegend verändert werden sollen, wie dies in den beiden vorherigen fundamentalen Transformationen der Weltgeschichte geschehen sei. Mit diesen beiden Transformationen gemeint sind der Übergang von der Gesellschaft der Jäger und Sammler zur Erfindung und Verbreitung von Ackerbau und Viehzucht, also die sog. „neolithische Revolution“, sowie die „industrielle Revolution“, die den Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft beschreibt.

Dieses Mal wäre diese Transformation allerdings rückwärts gerichtet zu einer „klimaverträglichen und nachhaltigen Weltwirtschaftsordnung“. Dies bedeutet Energieflußdichten, die - auch wenn die Autoren dies natürlich so nicht sagen - in der Realität dem Bevölkerungspotential der vorindustriellen Gesellschaft entsprechen, was damit etwa ein bis zwei Milliarden Menschen wären. Es ist offensichtlich: Wenn die Entwicklungs- und sogenannten Schwellenländer diesem Ökodiktat unterworfen werden, wird die Sterberate ins Uferlose steigen.

Als „Geschäftsgrundlage“ für diese neue nachhaltige Weltwirtschaftsordnung verlangen die Autoren bombastisch einen neuen „Weltgesellschaftsvertrag“, dessen Idee ausdrücklich „an Vorlagen im Naturrecht der frühen Moderne“ anknüpft. Ob damit die Idee eines Gesellschaftsvertrages im Sinne von Rousseau gemeint ist, der „das gänzliche Aufgehen jedes Gesellschaftsmitgliedes mit allen seinen Rechten in der Gesamtheit“ vorsieht, oder „Der große Leviathan“ von Thomas Hobbes, bei dem die Menschen ihre Macht und Kraft auf den Oberherren des Staates übertragen, der die Exekutive, Legislative und Judikative in einer Person repräsentiert, das Gewaltmonopol innehat und seines Amtes nicht mehr enthoben werden kann, wird nicht ausdrücklich erwähnt.

Auf jeden Fall soll der neue Leviathan - der hier modern „Global-Governance-Architektur“ heißt und dessen oberste Instanz ein „dem Sicherheitsrat ebenbürtiger und die Staatenwelt des 21. Jahrhunderts reflektierender UN-Rat für nachhaltige Entwicklung“ sein soll - eine Weltregierung sein, die die absolute Autorität darstellt.

Der Umstand, daß CBE Schellnhuber in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen wurde, wirft die ernsthaftesten Fragen auf, auf welchem Wege dies möglich war. Tatsächlich bedeutet die jüngste Enzyklika Laudato sí von Papst Franziskus, worin der anthropogene Klimawandel als wissenschaftlich gesicherte Tatsache präsentiert wird, einen völligen Bruch mit dem Menschenbild der augustinischen Tradition der katholischen Kirche und den Enzykliken seit Papst Leo XIII. Schellnhuber war einer von drei Rednern, die die neue Enzyklika am 18. Juni 2015 in Rom präsentierten.

Auf einer vom Vatikan 2007 organisierten Klimakonferenz hatte der Präsident der World Federation of Scientists, Antonino Zichichi, die Verwendung von Computermodellen für langfristige Klimaprognosen aufgrund der Komplexität der Problematik als völlig ungeeignet abgelehnt und zudem auf die vielfältigen Einwirkungen des Sonnensystems und der Galaxis auf das Erdklima verwiesen, gegenüber denen der menschenverursachte Anteil des Klimawandels absolut vernachlässigbar sei. Mehrere Sprecher widersprachen dem damaligen britischen Umweltminister Miliband, als dieser behauptete, die Ziele der britischen Regierung seien die gleichen wie die der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI., sondern das genaue Gegenteil von Geburten- und Bevölkerungskontrolle, wie es der Brundtland-Bericht und der WWF vorschlügen. Und noch während der Kopenhagener Klimakonferenz 2009 verurteilte der Vatikan sehr deutlich die malthusianische Tendenz dieser Veranstaltung.

Mit der Aufnahme des Schellnhuberschen Gedankenguts in die Enzyklika und damit der Absage an eine ernstzunehmende Herangehensweise hat sich die katholische Kirche gewissermaßen einen neuen Fall Galileo eingehandelt. Für die Aufarbeitung dieser Frage hatte die Kirche 346 Jahre gebraucht, bis Papst Johannes Paul II. am 10. November 1979 anläßlich der Feier von Albert Einsteins 100. Geburtstag eine Überprüfung des Falls einleitete, um dann nach 13jähriger Prüfung 1992 endlich den Irrtum der Kirche einzugestehen.

In seiner Ansprache vor den Teilnehmern der Vollversammlung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften sagte Papst Johannes Paul II.:

„Der Fall Galilei kann uns eine bleibende aktuelle Lehre sein für ähnliche Situationen, die sich heute bieten und die sich in Zukunft ergeben können. Zur Zeit des Galilei war eine Welt ohne physisch absoluten Bezugspunkt unvorstellbar. Und da der damals bekannte Kosmos sozusagen auf das Sonnensystem beschränkt war, konnte man diesen Bezugspunkt nicht entweder auf die Erde oder auf die Sonne verlegen. Heute hat keiner dieser beiden Bezugspunkte nach Einstein und angesichts der heutigen Kenntnis des Kosmos mehr die Bedeutung von damals. Diese Feststellung betrifft natürlich nicht die Stellungnahme des Galilei in der Auseinandersetzung; sie kann uns aber darauf hinweisen, daß es jenseits zweier einseitiger und gegensätzlicher Ansichten eine umfassende Sicht gibt, die beide Ansichten einschließt und überwindet.“

Es bleibt also nur zu hoffen, daß Papst Franziskus, der ansonsten sehr wichtige Dinge über den Charakter des heutigen finanzkapitalistischen Systems gesagt hat - daß es nämlich ein System ist, das das 5. Gebot „Du darfst nicht töten“ verletzt -, die heutigen Erkenntnisse über den Kosmos, der nicht nur unsere Galaxie, deren Einfluß auf das Klima des Planeten Erde entscheidend ist, sondern Milliarden von Galaxien umfaßt, in seine Überlegungen mit einschließt. Man darf zuversichtlich sein, daß er dann keine Pseudo-Klimapolitik unterstützen wird, die in der Konsequenz das Bevölkerungspotential auf der Erde auf eine Milliarde Menschen zurückführen würde.
Der kommende Untergang des Hauses Windsor

Dem Versuch, die Teilnehmer der Konferenz „Paris 2015“ auf verbindliche Klimaziele festzulegen, muß ein Riegel vorgeschoben werden, denn die gesamte Prämisse dieser Politik beruht auf einer gigantischen Lüge, die nur durch eine Weltökodiktatur durchgesetzt werden könnte, und das in einer Welt, der akut die Gefahr der Selbstzerstörung in einem dritten, diesmal thermonuklearen Weltkrieg droht, deren transatlantisches Finanzsystem kurz vor der Detonation steht und in der bereits Zigmillionen Menschen vor Hunger, Krieg und Epidemien auf der Flucht sind. Dieser Plan muß in die Geschichte eingehen als der letzte, klägliche Versuch des untergehenden Britischen Empires, seine menschenverachtende Politik zu propagieren, ehe dieses Empire endgültig untergeht.

Die jüngsten Enthüllungen über die intensiven Verbindungen des Hauses Windsor zum Nazi- Regime stellen für den Geschichtskundigen nicht wirklich eine Überraschung dar. Dabei ist die Veröffentlichung eines 17 Sekunden langen Videos, auf dem die 7 oder 8 Jahre alte Elisabeth - spätere Königin Elisabeth II. - zu sehen ist, wie sie den Hitlergruß entbietet, nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Wochen wurden vor allem in der englischen und amerikanischen Presse und im Internet Hunderte von Artikeln verbreitet, die die offene Bewunderung diverser Mitglieder der Monarchie und des britischen Hochadels für Hitler und die Nazis beleuchten. Die Sympathien von Elisabeths Onkel, dem späteren König Edward VIII., der nach seiner Abdankung Herzog von Windsor hieß, sind bekannt. Brisanter noch ist die Rolle Prinz Philips, der über seine drei Schwestern, die alle mit führenden Mitgliedern der Nationalsozialistischen Partei und der SS verheiratet waren, enge Verbindungen zu hochrangigen Nazis unterhielt.

Die Times of Israel publizierte ein ausführliches Interview mit der deutsch-britischen Historikerin Karina Urbach von der University of London über ihre Forschungsergebnisse zu diesem Thema, die sie soeben in einem Buch mit dem Titel Go-Betweens for Hitler (Verbindungsleute zu Hitler) veröffentlicht hat. Dabei geht es um die intensive Allianz zwischen weiten Teilen des britischen Establishments und den Nazis, die eine zentrale Rolle in der britischen Geopolitik zwischen den Weltkriegen gespielt hat.

Prinz Philips Berater für Religions- und Klimafragen, Martin Palmer, der am 21. Juli 2015 in seiner Funktion als Generalsekretär der „Allianz für Religionen und Umweltschutz“ (ARC) einen sogenannten „Bewußtseinsgipfel“ in Paris als Vorbereitung für die Dezember-Konferenz mitorganisiert hat, attackierte dort die „anthropozentrischen Heilslehren“, d.h. daß Religionen wie das Christentum, der Judaismus und der Islam Schwierigkeiten hätten, zu verstehen, daß Menschen einfach nicht so wichtig seien. Es müsse eine Debatte zwischen Vertretern dieser Religionen geben, um die Idee auszumerzen, daß Menschen etwas Einzigartiges darstellten.

Hier tritt die gleiche menschenverachtende Ideologie zutage, die der gegen die „Ideen von 1789“ gerichteten Konservativen Revolution ebenso eigen ist wie den Nazis und der grünen Bewegung: Der Mensch sei nur ein höheres Tier, und deshalb sei ein Menschenleben genausowenig unantastbar wie das eines Tieres; bei Bedarf könne man die Anzahl der Menschen auch reduzieren - ob das die Heloten im antiken Sparta waren oder die „nutzlosen Esser“ bei den Nazis, oder eben mal sechs Milliarden Menschen, die den Klimazielen geopfert werden. Schon Armin Mohler, der frühere Chef der Siemensstiftung, beschrieb in seinem Buch Die Konservative Revolution in Deutschland, daß die Konservative Revolution deshalb zu den vorchristlichen Gaia-Mythologien zurückkehren wolle, weil erst das christliche Menschenbild den Kulturoptimismus mit sich gebracht und so die moderne Entwicklung der Menschheit ermöglicht habe.

Für Europa hatte das Christentum auf jeden Fall diese befreiende Wirkung, und, wie Nikolaus von Kues es formulierte, war es gerade die vis creativa, die schöpferische Kraft des Menschen, die aus seiner Eigenschaft als imago viva, als lebendiges Abbild Gottes, herrührt, welche seine unbegrenzte Vervollkommnungsfähigkeit begründet und in der seine Identität als Krone der Schöpfung - und nicht als höheres Tier - fußt.

Die gleiche kulturoptimistische Sicht findet sich auch im Konfuzianismus in China oder in den vedischen Schriften in Indien. In der wissenschaftsbejahenden Tradition dieser Kulturen liegt auch der Grund, warum beide Nationen auf der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 sich in klarer Opposition zur Mafia des anthropogenen Klimawandels befanden und damit auch der G77 Rückhalt boten, die sich letztendlich weigerte, „einen Selbstmordpakt“ zu unterschreiben, wie deren damaliger Vorsitzender, Lumumba Di-Aping, es auf einer Pressekonferenz formulierte.

Die sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländer leiden zwar alle an Umweltproblemen, die entweder von der aufgezwungenen Billigproduktion oder einem extremen Mangel an Entwicklung herrühren, dies bedeutet aber nicht, daß sie deshalb nicht in der Lage wären, die Konsequenzen des „Masterplans“ der Dekarbonisierung der Weltwirtschaft zu durchschauen. Im wesentlichen wären es ihre Bevölkerungen, die zu den sechs Milliarden gehören, für die die Tragfähigkeit der Erde angeblich nicht ausreicht.

Für den unwahrscheinlichen Fall, daß es der Pariser Klimagipfel schaffen sollte, verbindliche CO2- Reduktionen zu verabschieden, kann man sich auf eine Welt vorbereiten, die ungefähr so aussehen würde, als wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte.

Es muß also alles unternommen werden, ein neues Paradigma in der Geschichte der Menschheit zu erreichen, in dem die Wissenschaft ihre Integrität nie mehr für Geld verkauft.

Quelle: https://www.solidaritaet.com/neuesol/2015/36/hzl-klimawandel.htm

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