Suche

Freitag, 4. April 2025

Die selektive Empörung der akademischen Klasse

Ich kann kaum fassen, was ich derzeit auf LinkedIn von der selbsternannten intellektuellen Elite lese. Da verbreitet ein Ressortleiter eines renommierten deutschen Fachverlags allen Ernstes, dass die USA bereits "angekommen" seien - im Faschismus! Er berichtet dramatisch, dass "der bedeutendste Faschismusforscher unserer Zeit" die USA verlässt, weil "die Vereinigten Staaten bereits ein autoritärer Staat im Wartestand" seien.

Entschuldigung, aber haben diese Akademiker ihren Verstand an der Garderobe abgegeben?

Wo war denn diese grenzenllose Empörung während der letzten Jahrzehnte amerikanischer Außenpolitik?

Wo war der Aufschrei, als unter Obama der Drohnenkrieg zu einem industriellen Tötungsprogramm ausgeweitet wurde, mit wöchentlichen "Terror Tuesday" Meetings im Weißen Haus zur Genehmigung von Tötungslisten?

Wo war die moralische Entrüstung über die "School of the Americas", die systematisch Folterer und Todesschwadronen für ganz Lateinamerika ausbildete?

Wo war die Empörung über die CIA-Geheimgefängnisse auf dem gesamten Globus, in denen Menschen ohne Gerichtsverfahren festgehalten und gefoltert wurden?

Wo war die Verurteilung der gezielten Ermordung demokratisch gewählter Führer wie Patrice Lumumba oder Salvador Allende?

Plötzlich wollen "Faschismusforscher" auswandern? Warum nicht schon längst? War die systematische Bombardierung von Laos oder die Unterstützung von Völkermorden in Indonesien nicht besorgniserregend genug?

Diese selektive Wahrnehmung ist nicht nur intellektuell unredlich – sie ist eine Beleidigung für die Millionen von Menschen, die unter einer US-Außenpolitik gelitten haben, die jahrzehntelang jene "Werte" mit Füßen getreten hat, die man jetzt plötzlich in Gefahr sieht.

Nein, Trump ist nicht das Problem. Das Problem ist die historische Amnesie einer selbstgerechten akademischen Klasse, die erst dann moralisch erwacht, wenn es ihren politischen Überzeugungen in den Kram passt.

In meinem ausführlichen Beitrag "Wertgeleitete Heuchelei: Gegen die Völkermörder, für die Menschenrechte" habe ich diese historischen Kontinuitäten detailliert aufgezeigt. https://grilleau.blogspot.com/2024/12/wertgeleitete-heuchelei-gegen-die.html

Vielleicht sollten unsere "bedeutendsten Faschismusforscher" dort einmal nachlesen, bevor sie den Untergang des Abendlandes ausrufen, weil ihnen der aktuelle Präsident der USA nicht gefällt.


Donnerstag, 3. April 2025

Rechtsstaat oder Rechtsbeugung? Der Fall Le Pen entlarvt die französische Doppelmoral

 

In Frankreich hat die Justiz gesprochen: Marine Le Pen, mit 37% Zustimmung Favoritin für die Präsidentschaftswahl 2027, erhält vier Jahre Haft (zwei davon mit elektronischer Fußfessel) und verliert für fünf Jahre ihr passives Wahlrecht. Ihr Vergehen? Die angebliche Veruntreuung von 474.000 Euro für parlamentarische Assistenten.

Währenddessen:

  • Nicolas Sarkozy veruntreute 42,8 Millionen Euro (90-mal mehr!) und erhielt lediglich Hausarrest.
  • Jacques Chirac unterschlug öffentliche Gelder in Millionenhöhe und erhielt... zwei Jahre auf Bewährung.
  • Patrick Balkany (Bürgermeister und enger Sarkozy-Vertrauter) beging massiven Steuerbetrug und Geldwäsche in zweistelliger Millionenhöhe - kam nach nur wenigen Monaten Haft aus "gesundheitlichen Gründen" frei.
  • Jérôme Cahuzac (Haushaltsminister) betrieb Steuerhinterziehung in Millionenhöhe und Geldwäsche über geheime Auslandskonten - verbüßte trotz seiner Position als Steuerminister nur 5 Monate im offenen Vollzug.
  • Bernard Tapie erhielt unrechtmäßig 403 Millionen Euro in einem Schiedsverfahren mit staatlicher Beteiligung - wurde letztendlich freigesprochen, während kleinere Akteure verurteilt wurden.

Während deutsche Rechtswissenschaftler wie Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Uni Bielefeld) diese himmelschreiende Ungleichbehandlung im Verfassungsblog verteidigen und Le Pen als "neofaschistisch" etikettieren, stellt sich die Frage: Wer höhlt hier eigentlich die Demokratie aus? Die gewählte Oppositionsführerin oder ein System, das mit zweierlei Maß misst?

Was hier passiert, ist kein Sieg des Rechtsstaats, sondern ein kaum verhüllter juristischer Staatsstreich. Die sofortige Vollstreckung eines noch nicht rechtskräftigen Urteils, die unverhältnismäßige Härte der Strafe und das Timing kurz vor der Präsidentschaftswahl sprechen eine deutliche Sprache.

Lesen Sie die vollständige Analyse der skandalösen Doppelmoral im französischen Justizsystem und der beschämenden Legitimierung durch akademische Apologeten:

Mittwoch, 2. April 2025

"Pädagogische Konzepte" als Deckmantel: Der systematische Angriff auf den Kinderschutz

 

WARNUNG: Die systematische Sexualisierung unserer Kinder

In deutschen Kindergärten findet gerade ein Skandal statt, den kaum jemand benennen will: Unter dem Deckmantel "pädagogischer Konzepte" werden Kleinkinder systematisch sexualisiert. "Doktorspielräume", "Selbstbefriedigungsecken" und fremde Männer, die sich an Kindern reiben dürfen - all das wird als "progressive Bildung" verkauft.

Was in Hamburg 2018 aufgedeckt wurde, ist nur die Spitze des Eisbergs: Durch "Original Play" bekamen Pädophile freien Zugang zu Kitas, wo sie unter dem Vorwand des "Spielens" Kinder missbrauchten. Eine Mutter erfuhr erst, was ihrer Tochter angetan wurde, als das traumatisierte Kind unter Tränen gestand: "Ein Mann hat mir in der Kita den Penis in den Po gesteckt."

Von Pro Familia mit seinen eugenischen Wurzeln über die evangelische Kirche bis hin zur EU-finanzierten "Queering University" - hier wird eine Agenda vorangetrieben, die unsere Kinder ihrer natürlichen Schutzinstinkte beraubt. Wer sich wehrt, wird als "rückständig" diffamiert.

Es ist Zeit, die Wahrheit zu benennen. Es ist Zeit für Widerstand.

Dienstag, 1. April 2025

Die PKS 2024: Eine ausgewogene Betrachtung jenseits selektiver Interpretationen

Deliktart 2014 2024 Veränderung in %
Gesamtkriminalität 196.033 176.641 -9,9%
Diebstahl 84.722 53.021 -37,4%
Gewaltkriminalität 4.178 5.335 +27,7%
Sexualdelikte 1.439 2.822 +96,1%
Messerangriffe 299 793 +165,2%

Wer mit Statistiken täuscht: Wie die PKS 2024 schöngerechnet wird

"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast." Dieses Bonmot gewinnt besondere Brisanz, wenn wir beobachten, wie die jüngst veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 in der öffentlichen Debatte präsentiert wird.

Werner Koller, ein Ökonom mit beachtlicher Reichweite, verbreitet aktuell eine Interpretation der PKS, die den Eindruck erweckt, wir lebten in einer kontinuierlich sicherer werdenden Gesellschaft. Seine Methode ist dabei so geschickt wie irreführend: Er vergleicht die heutigen Zahlen mit denen der frühen 1990er Jahre – einer Zeit des historischen Umbruchs mit außergewöhnlich hohen Kriminalitätsraten nach der Wiedervereinigung.

Diese Taktik ist perfide, denn sie operiert mit faktisch korrekten Zahlen, die dennoch ein verzerrtes Bild erzeugen. Es ist, als würde ein Arzt einem Patienten mit steigendem Fieber sagen: "Machen Sie sich keine Sorgen, Ihre Körpertemperatur ist immer noch niedriger als während Ihrer Malaria vor 30 Jahren."

Betrachtet man stattdessen die Entwicklung der letzten zehn Jahre seit 2014, zeichnet sich ein alarmierendes Bild: Die Gewaltkriminalität ist um fast 28% gestiegen, Sexualdelikte haben sich nahezu verdoppelt (+96%), und Messerangriffe haben dramatisch zugenommen. Diese mittelfristige Verschlechterung verschwindet in Kollers Narrativ vollständig.

Besonders beunruhigend: In Brandenburg nahmen 2024 die Fälle häuslicher Gewalt um 7,4% zu, Körperverletzungen stiegen um 2,9%, und Waffendelikte um beachtliche 11,5%. Doch statt diese besorgniserregenden Entwicklungen zu thematisieren, lenkt Koller den Blick auf den Gesamtrückgang – der hauptsächlich durch die Teillegalisierung von Cannabis und weniger Eigentumsdelikte zustande kommt.

Die Verantwortung einer seriösen Analyse besteht darin, das vollständige Bild zu zeichnen – mit Licht und Schatten. Wer hingegen statistische Tricks anwendet, um gesellschaftliche Problemfelder zu verharmlosen, leistet der notwendigen Debatte über Sicherheitspolitik einen Bärendienst.

Im folgenden Beitrag nehme ich die PKS 2024 unter die Lupe und zeige, warum eine ehrliche Betrachtung sowohl positive als auch negative Entwicklungen berücksichtigen muss.

Klimaalarm vs. Realität: Was die offiziellen Hochwasserdaten wirklich zeigen


ENTHÜLLT: Amtliche Zahlen zertrümmern den Klima-Alarmismus!

Schluss mit der Angstmache! Die Fakten sprechen eine andere Sprache als die selbsternannten Weltuntergangspropheten.

Während Klima-Apokalyptiker unsere Kinder mit Schreckensszenarien von Mega-Dürren und Jahrhundertfluten in Angst und Schrecken versetzen, offenbaren die offiziellen Daten des Umweltbundesamtes eine beschämende Wahrheit: Es gibt KEINE Zunahme extremer Hochwasserereignisse in Deutschland!

Die gleichen Experten, die unsere Kinder in psychische Krisen treiben und von "Klimaangst" sprechen, verschweigen hartnäckig, was ihre eigenen Behörden messen: Die Hochwasser sind seit Beginn der Aufzeichnungen weder im Winter noch im Sommer häufiger geworden. Gleichzeitig steigen die Niederschläge seit 100 Jahren tendenziell an – von wegen Dürre-Katastrophe!

Doch warum diese systematische Panikmache? Wer profitiert davon, wenn eine ganze Generation in Angst aufwächst? Und warum löst jeder Hinweis auf die tatsächlichen Daten einen Sturm der Entrüstung aus?

In meinem Blogbeitrag decke ich schonungslos auf, wie wir alle am Nasenring durch die Arena gezogen werden und welche harten Fakten die Klimahysteriker lieber unter den Teppich kehren würden.

Warum die Welt kein Pokerspiel ist

 

Manchmal wünschte ich, das Leben wäre ein Pokerspiel. Dann könnte ich einfach meine Karten auf den Tisch legen und sagen: "Ich bin raus." Aber so funktioniert es nicht. Der Wahnsinn um uns herum verlangt nach unserer ständigen Teilnahme, ob wir wollen oder nicht.

Heute bin ich über ein Video gestolpert, das diese Realität perfekt illustriert. In einer gewöhnlichen Sporthalle – ein Ort, der normalerweise für Basketballspiele und Schulveranstaltungen gedacht ist – spielt sich eine Szene ab, die man früher nur in den dunkelsten Ecken des Internets gefunden hätte.

Ein erwachsener Mensch mit einer Hundemaske kriecht auf allen Vieren in einem markierten Kreis herum, während ein Mann in schwarzer Kleidung Kommandos gibt. Die maskierte Person dreht sich, bewegt sich unterwürfig, imitiert das Verhalten eines Hundes. Und das Publikum? Es applaudiert. Es bejubelt diese Vorführung, als wäre es ein kulturelles Highlight.

Dies ist kein vereinzelter Vorfall mehr. Was einst als extremer Fetisch galt, wird zunehmend normalisiert, öffentlich zelebriert und mit Applaus bedacht. Grenzen des Anstands verschwimmen, während wir hilflos zusehen müssen.

Und hier liegt die unbequeme Wahrheit: Wir können nicht aussteigen. Im Gegensatz zum Pokerspiel gibt es keinen Moment, in dem wir unsere Karten hinlegen und den Tisch verlassen können. Wir sind gezwungen, in einer Gesellschaft zu leben, die sich in Richtungen entwickelt, die viele von uns als zutiefst verstörend empfinden.

Die Welt wird zunehmend skurriler, extremer, absurder. Verhalten, das früher eindeutig als unangemessen für öffentliche Räume galt, wird normalisiert und sogar gefeiert. Die Grenzen des Akzeptablen werden ständig neu definiert, oft ohne Rücksicht auf diejenigen, die sich nach einem gewissen Maß an Normalität sehnen.

Manchmal fühlt es sich an, als lebten wir in einer kollektiven Irrenanstalt. Die Verrücktheit wird zur Norm, während die Vernunft als altmodisch gilt. Und das Schlimmste daran: Wir können nicht einfach sagen "Ich passe" und das Spiel verlassen.

In dieser neuen Realität müssen wir lernen zu navigieren. Wir müssen Wege finden, unsere eigenen Werte zu bewahren, während die Welt um uns herum immer merkwürdiger wird. Wir müssen entscheiden, wann wir unsere Stimme erheben und wann wir schweigend den Kopf schütteln.

Denn leider ist die Welt kein Pokerspiel. Es gibt keinen Ausstieg, keine Möglichkeit, die Runde zu verlassen. Wir sind alle Teilnehmer in diesem zunehmend bizarren Schauspiel, das wir Gesellschaft nennen.

Das nächste Mal, wenn ich jemanden sehe, der auf allen Vieren in einer öffentlichen Halle herumkriecht, während eine Menschenmenge applaudiert, werde ich wieder diesen Wunsch verspüren: Karten auf den Tisch legen, aufstehen und gehen. Aber ich weiß, dass ich bleiben muss. Wir alle müssen bleiben. Und vielleicht ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, wie wir die Regeln dieses Spiels ändern können, bevor es völlig außer Kontrolle gerät.

Montag, 31. März 2025

Unseredemokratie™ schlägt wieder zu – der nächste Präzedenzfall

 

Von Aya Velázquez

Unseredemokratie™ hat wieder zugeschlagen. Eines ihrer Hauptmerkmale: Keine Gleichheit vor dem Recht mehr. Denn wenn es jetzt heißt, für Veruntreuung müsse man eben in den Bau, dann müssten noch ganz andere in den Bau: Etwa EZB-Präsidentin Christine Lagarde wegen der Duldung von Veruntreuung als französische Finanzministerin, Ursula von der Leyen wegen des Milliardenschadens, den sie über dubiose SMS-Geschäfte mit Pfizer angerichtet hat, Jens Spahn für seine Maskendeals, Karl Lauterbach für den Paxlovid-Skandal und seine überteuerten Impfstoffdeals, Olaf Scholz für den Cum-Ex-Skandal (Aufzählung höchst unvollständig).

Make no mistake: Hier geht es um die Erschaffung von antidemokratischen Präzedenzfällen. Es ist keine Frage von links oder rechts. Das System™ sucht sich bei der schrittweisen Abwickelung demokratischer Grundrechte Personen oder Medien aus, die medial so dämonisiert sind, dass deren Repression dann von der Gesellschaft geschluckt wird. Es ist systemseitig einkalkuliert, dass der Widerstand dagegen gering ausfallen wird, wodurch die Maßnahme als solches dann für die Zukunft legitimiert ist - für uns alle, wohlgemerkt.

Man denke an das Einreiseverbot für Martin Sellner. Das Compact-Verbot. Die Verhaftung des Rechts-Bloggers Shlomo Finkelstein beim Spazierengehen im Park mit seinem einjährigen Kind im Kinderwagen. Die Wahlannullierung und anschließende Festnahme des rumänischen Präsidentschaftskandidaten Călin Georgescu.

Es sind stets Personen oder Medien, die als so böse und so rechts gelten, dass die Öffentlichkeit die Maßnahme schon schlucken wird - es trifft ja schließlich die Richtigen. Wer trotzdem dagegen aufbegehrt, weil er demokratische Freiheitsrechte als solches verteidigen möchte, macht sich potenziell angreifbar, als Sympathisant der besagten Personen oder Medien zu gelten. Ich unterstelle, dass dies bei der Auswahl der Personen und Medien, gegen die die Repression erfolgt, einkalkuliert ist.

So schlafwandeln wir von Präzedenzfall zu Präzedenzfall in den Totalitarismus.

Die Wahlurne: Ein Grabmal der Demokratie?

 

Die Demokratie-Lüge: Wie wir täglich unsere Freiheit verraten

Vergiss alles, was du über Demokratie zu wissen glaubst. Was wir leben, ist keine Volksherrschaft. Es ist eine perfide Inszenierung, ein System, das uns Mitbestimmung nur vorspiegelt, während es uns gleichzeitig entmündigt.

Jeder Wahlzettel ist ein Sargnagel unserer Freiheit. Jedes widerspruchslose Hinnehmen von systemischen Ungerechtigkeiten macht uns zu Komplizen unserer eigenen Unterdrückung.

Trigger Warning: Dieser Text zerstört Illusionen.

Sonntag, 30. März 2025

Vom Klimawandel zu Erdbeben: Eine kritische Betrachtung einer grenzenlosen Hypothese

Vom Klimawandel zu Erdbeben: Eine kritische Betrachtung einer grenzenlosen Hypothese

Heute wurde mir eine neue "wissenschaftliche" Behauptung präsentiert: Der menschengemachte Klimawandel soll nun auch für vermehrte Erdbeben verantwortlich sein. Eine Studie des GFZ Potsdam (https://www.gfz.de/presse/meldungen/detailansicht/mehr-erdbeben-durch-menschengemachten-klimawandel) stellt diese Verbindung her - wohlgemerkt als Hypothese, nicht als bewiesene Tatsache.

Was mich stört, ist die grenzenlose Ausweitung der Klimafolgen auf praktisch jedes Naturphänomen. Regnet es zu viel? Klimawandel! Zu wenig? Auch Klimawandel! Zu warm? Klimawandel! Zu kalt? Klimawandel! Und jetzt sogar Erdbeben?

Eine "Theorie", die ALLES erklären kann, verliert ihre wissenschaftliche Falsifizierbarkeit - ein Kernkriterium wissenschaftlicher Methodik nach Karl Popper. Versicherungskonzerne werden als "Beweis" angeführt, aber diese kalkulieren selbstverständlich alle denkbaren Risiken ein - das ist ihr Geschäftsmodell und hat mit wissenschaftlicher Validierung nichts zu tun.

Wer die historischen Entwicklungen des Klimadiskurses verfolgt, erkennt beunruhigende Muster:

  1. In den 1970er Jahren wurde die Umweltbewegung zunächst von Nixon und Kissinger instrumentalisiert, um die Anti-Vietnam-Kriegs-Bewegung abzulenken. Der erste "Earth Day" war genau dafür konzipiert.
  2. In den 1980er Jahren nutzte Margaret Thatcher die Klimadebatte, um eine neue industrielle Revolution in Großbritannien zu fördern. Sie gründete das IPCC und das Hadley-Center und machte Klimaforschung zu einem staatlich-politischen Projekt.
  3. In den 1990er Jahren formte Maurice Strong beim Rio-Gipfel eine unheilige Allianz zwischen Umweltverbänden und multinationalen Konzernen. Stephan Schmidheiny, ironischerweise später verurteilt als "größter Asbestverschmutzer der Welt", wurde Hauptberater für die Konferenz.
  4. Ab 2000 übernahm Al Gore die Führung und entwickelte mit Goldman Sachs-Bankern den CO2-Zertifikatehandel als neues Spekulationsfeld für den Finanzmarkt. Interessanterweise waren die Statuten der "Climate Exchange" von einem damals unbekannten Anwalt namens Barack Obama geschrieben worden.

Besonders auffällig: Während jeder Klimagipfel die individuelle Verantwortung betont, bleibt die bei weitem größte Umweltverschmutzung - jene durch Kriege und militärische Aktivitäten - konsequent ausgeblendet. Kein Klimavertrag erwähnt die Umweltzerstörung durch Munition mit abgereichertem Uran, Agent Orange oder die enormen CO2-Emissionen militärischer Operationen.

Die Gegenkonferenz in Cochabamba 2010 stellte diesen westlich dominierten Diskurs fundamental in Frage und forderte echte Klimagerechtigkeit statt Marktmechanismen.

In meinem Blog finden Sie die vollständige dreiteilige Übersetzung der aufschlussreichen Analyse von Thierry Meyssan: https://grilleau.blogspot.com/2022/08/der-klima-vorwand-13-1970-1982-die.html

Natürlich ist Umweltschutz wichtig. Aber wenn wir die wissenschaftliche Methodik aufgeben und jedes Naturphänomen reflexartig dem Klimawandel zuschreiben - bis hin zu Erdbeben! - verlassen wir den Boden rationaler Diskussion. Es wird Zeit, kritischer zu hinterfragen, welche Interessen tatsächlich hinter dieser immer grenzenloseren Ausweitung des "Klimawandel-Narrativs" stehen.

Die Tyrannei der Etiketten: Wie sachliche Kritik im Würgegriff ideologischer Zuschreibungen erstickt wird

 

Ein ehemaliger Botschafter der OSZE attackiert Familienpolitik-Kritik mit NS-Vergleichen und ideologischen Etikettierungen. Statt wissenschaftliche Fakten zu Kinderarmut und ungleicher Förderung von Familienmodellen zu diskutieren, folgte die systematische Diffamierung: von "völkischer Mentalität" über "US-evangelikalem Frauenbild", "rechtsextremer Frauen-an-den-Herd Ideologie" und "Russland-braucht-Soldaten-Aufrufen" bis hin zu "Umvolkungs-Theorien" und der expliziten Frage nach dem "äußersten rechten Spektrum". Doch wer ist hier wirklich "reaktionär"? Derjenige, der ein System kritisiert, das Kinder hungern lässt und Eltern die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung verweigert? Oder derjenige, der diese Kritik mit allen Mitteln zum Schweigen bringen will? Eine schonungslose Analyse der Techniken, mit denen sachliche Kritik zum Verstummen gebracht werden soll – und warum das unsere Demokratie gefährdet.

Samstag, 29. März 2025

Die Uhrwerk-Demokratie: Eine philosophische Betrachtung


In der erhabenen Mechanik unserer Demokratie offenbart sich ihre wahre Größe nicht etwa in Wahlen oder Parlamentsdebatten – nein, in der zweimal jährlichen Zeremonie des kollektiven Uhrenstellens!

Welch brillantes Schauspiel: Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung lehnt diese Zeitmanipulation ab, und doch, wie ein kosmisches Uhrwerk, drehen wir brav unsere Zeiger. Ist dies nicht der Inbegriff demokratischer Weisheit? Die vielen beugen sich den wenigen Erleuchteten, die das wahre Wesen der Zeit erkannt haben!

Die antiken Griechen hätten es "Chronokratie" genannt – die Herrschaft der Zeit über den Menschen, verwaltet von jenen auserwählten Hütern der Stunden, die wir respektvoll als "Experten" bezeichnen.

Sokrates hätte gewiss gefragt: "Was ist wahrer? Der Wille des Volkes oder die Zeiger der Uhr?" Und wie wir wissen, brachte man ihn für weniger provokante Fragen um.

Voltaire würde heute flüstern: "Ich missbillige zutiefst, dass Sie Ihre Uhr vorstellen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, meine Uhr zurückzustellen."

Die Zeitumstellung ist daher nicht bloß ein zweimal jährliches Ärgernis – sie ist ein philosophisches Monument unserer demokratischen Reife: Der unerschütterliche Beweis, dass wir bereit sind, unsere kollektive Zeitwahrnehmung dem Diktat einer erleuchteten Minderheit zu unterwerfen, die weiß, wann es für uns 7 Uhr oder 8 Uhr sein sollte.

In diesem Sinne: Hoch lebe die Demokratie! Besonders in jenen Stunden, die wir ihr zweimal jährlich opfern oder geschenkt bekommen – je nachdem, wie die Experten es beschließen.

Freitag, 28. März 2025

Professor Albrechts prophetischer Blick: Von der Rechts- zur Sicherheitsgesellschaft


Die Freiheit stirbt mit Applaus: Der Albtraum, vor dem wir gewarnt wurden, ist längst Realität

Vor zwölf Jahren sprach Professor Albrecht Klartext über eine schleichende Gefahr: Den systematischen Umbau unserer Gesellschaft von einem Rechtsstaat in eine Überwachungsdystopie. Damals belächelt, heute bittere Wirklichkeit. Was er prophezeite, erleben wir jetzt hautnah - die Aushöhlung unserer Grundrechte, die totale Erfassung jedes Bürgers, den Verrat an den Prinzipien unserer Verfassung.

Die Machtverschiebung ist vollzogen: Eine entfesselte Exekutive baut ihren Kontrollapparat ungebremst aus, während das Verfassungsgericht "an die Wand gedrückt" wird. Vorratsdatenspeicherung, biometrische Erfassung, Staatstrojaner, Palantir-Software – was gestern noch Science-Fiction war, ist heute Werkzeug einer immer hungrigeren Überwachungsmaschinerie.

Jeder Fingerabdruck gespeichert, jede Bewegung verfolgt, jede Kommunikation durchleuchtet. Albrecht nannte es beim Namen: "Ein Wahnsinn, der die Politik beherrscht" und "schlimmer als die Staatssicherheit der DDR". Die erschreckende Wahrheit ist: Er hatte in jedem Punkt Recht.

Neusprech für Fortgeschrittene: Ein Handbuch der modernen Politik

 

In der politischen Arena Deutschlands werden Schulden neuerdings kreativ umbenannt. Wenn Bodo Ramelow bei "Illner" erklärt, dass Billionen-Euro-Schulden "gar keine Schulden" seien und das Hinterfragen dieser Logik als "typisch deutsch" abkanzelt, erreicht das politische Neusprech neue Höhen. Während die anderen Talkgäste mit teils erstaunten Blicken daneben sitzen, offenbart sich eine bemerkenswerte Strategie: Was früher als finanzielle Belastung galt, wird heute als zukunftsweisende "Investition" verkauft. Dieses rhetorische Kunststück verdient eine nähere Betrachtung...

Der Wahnsinn des lebenslangen Lernens: Psychische Zerstörung durch Neoliberalismus

 

 

"LERNE ODER VERSCHWINDE!" – DER GRAUSAME BETRUG DES LEBENSLANGEN LERNENS

"Entwickle dich weiter!" "Bleib relevant!" "Lerne neue Skills!" – Die Botschaften hämmern unablässig auf uns ein. Während Technologiegiganten Milliarden scheffeln und KI unsere Arbeitswelt umkrempelt, wird uns eingeredet, dass unser Scheitern auf mangelnden Lernwillen zurückzuführen sei. Diese toxische Lüge ist mehr als nur falsch – sie ist ein kalkulierter psychologischer Angriff.

Die unbequeme Wahrheit: Der Zwang zum ständigen Lernen ist kein Weg zur Selbstverwirklichung, sondern ein perfides System der Kontrolle. Es verwandelt Menschen in ängstliche, ausgebrannte Produktivitätsmaschinen, deren Selbstwert vollständig an ihre wirtschaftliche Verwertbarkeit gekoppelt ist. Während die Mittelschicht unter dem erdrückenden Druck zusammenbricht, wird die Verantwortung für systemische Probleme auf den Einzelnen abgewälzt.

Es ist Zeit, diese entmenschlichende Logik zu entlarven und ihr die Stirn zu bieten. 

Donnerstag, 27. März 2025

Wenn Politiker mit falschen Steuerzahlen Stimmung machen

UNFASSBAR! Mit dreisten Steuerlügen hetzt Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger gegen die Schwächsten! Seine empörende Falschbehauptung, Arbeitnehmer mit 68.000€ würden 47% Steuern zahlen, ist nicht nur KOMPLETT FALSCH, sondern ein berechneter Angriff auf den sozialen Frieden! Diese skandalöse Verdrehung der Wahrheit soll nur eines: Die Wut des kleinen Arbeitsmannes auf Sozialhilfeempfänger lenken, statt auf die wahren Profiteure des Systems! Eine schäbige Manipulation, die wir hier und jetzt in Stücke reißen werden!