In den letzten 40 Jahren hat sich in Deutschland ein bemerkenswerter Wandel vollzogen: Die traditionelle Großfamilienstruktur wurde systematisch geschwächt, während gleichzeitig eine Politik der Arbeitsmarktintegration von Müttern forciert wurde. Diese Entwicklung wirft kritische Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die demographische Entwicklung und die realen Wahlmöglichkeiten von Frauen.
Die Zerschlagung der Großfamilie
Die traditionelle Großfamilie bot jahrhundertelang ein stabiles soziales Netzwerk, das gegenseitige Unterstützung, Kinderbetreuung und Altenpflege ermöglichte. Doch seit den 1980er Jahren wurde dieses Modell durch eine systematische Kampagne der sprachlichen Manipulation als "rückständig" stigmatisiert.
Die Sprache der Politik spielte dabei eine zentrale und besonders perfide Rolle. Begriffe wurden gezielt eingesetzt, um häusliche Kindererziehung zu delegitimieren und Familien zu spalten:
- Der Begriff "Herdprämie" wurde verwendet, um das Betreuungsgeld ins Lächerliche zu ziehen. Selbst Angela Merkel beteiligte sich mit ihrem sarkastischen Kommentar "man kann froh sein über jeden, der mit dem Herd überhaupt noch was anzufangen weiß" an dieser Diffamierung.
- Die Bezeichnung "Fernhalteprämie" suggerierte, Eltern würden ihre Kinder aktiv von Bildung fernhalten, wenn sie sie selbst betreuen.
- Mit dem Begriff "Antibildungsprämie" wurden Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen wollten, als bildungsfeindlich gebrandmarkt.
- Besonders perfide war die Bezeichnung "Fortpflanzungsprämie für die Unterschicht" durch Gunnar Heinsohn, die gezielt sozial schwächere Familien stigmatisierte.
Diese systematische sprachliche Manipulation hatte ein klares Ziel: Die Familie sollte als veraltetes, rückständiges Konzept erscheinen, das durch kollektive Betreuungsmodelle ersetzt werden muss. Die Botschaft war eindeutig - wer seine Kinder selbst betreut, schadet ihnen und der Gesellschaft.
Die Agenda 2010 als Wendepunkt
Mit der Einführung der Agenda 2010 verschärfte sich der Druck auf Mütter, in den Arbeitsmarkt einzutreten. Dies hatte mehrere Folgen:
- Sinkende Löhne durch erhöhte Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt
- Zunehmende Abhängigkeit von institutioneller Kinderbetreuung
- Schwächung der ökonomischen Position von Familien
- Rückgang der Geburtenrate
Die ideologische Entwertung der Mutterschaft
Ein besonders perfides Element dieser Politik ist die systematische Entwertung der Mutterschaft zugunsten eines "modernen" Frauenbildes:
- Die "Karrierefrau" wird als Ideal propagiert
- Beruflicher Erfolg wird über Mutterschaft gestellt
- Selbst gut verdienende Frauen verzichten auf Kinder
- Mutterschaft wird als "Karrierehindernis" dargestellt
- Wer sich für Kinder statt Karriere entscheidet, gilt als rückständig
Diese ideologische Prägung führt dazu, dass selbst Frauen in gesicherter ökonomischer Position auf Kinder verzichten. Die Botschaft ist klar: Eine "moderne" Frau definiert sich über ihre Karriere, nicht über Mutterschaft. Die traditionelle Rolle der Mutter wird systematisch entwertet und als überholt dargestellt.
Die Paradoxie der Kitafinanzierung
Ein besonders deutliches Beispiel für die Fehlsteuerung ist die Finanzierung der Kinderbetreuung: Während der Staat bereit ist, monatlich 800-1200 Euro für einen Kitaplatz auszugeben, wird ein entsprechendes Grundeinkommen für selbst betreuende Mütter als unbezahlbar abgelehnt. Diese Politik:
- Zwingt Frauen in die Erwerbsarbeit
- Erhöht den Druck auf dem Arbeitsmarkt
- Schwächt familiäre Strukturen
- Ignoriert den Wunsch vieler Mütter nach Eigenbetreuung
Demographischer Wandel als gewollte Folge?
Die niedrige Geburtenrate in Deutschland erscheint in diesem Licht nicht als ungewollte Entwicklung, sondern als vorhersehbare Folge politischer Entscheidungen. Es ist lange bekannt, dass die Höhe der sozialen Absicherung direkten Einfluss auf die Geburtenrate hat. Dennoch wird eine Politik verfolgt, die:
- Familien ökonomisch schwächt
- Kinderarmut in Kauf nimmt
- Traditionelle Unterstützungsstrukturen zerstört
- Auf Einwanderung als "Lösung" setzt
Der ideologische Kampf um die Kinderbetten
Die Abwehr gegen starke Familienstrukturen zieht sich durch das gesamte politische Establishment - von der SPD bis zur FDP. Besonders entlarvend ist die militärisch anmutende Formulierung von Bundeskanzler Olaf Scholz: "Wir müssen die Lufthoheit über die Kinderbetten erobern". Diese Wortwahl ist kein Zufall:
- Die militärische Rhetorik offenbart:
- "Lufthoheit" suggeriert totale Kontrolle von oben
- "Erobern" impliziert einen aggressiven Kampf gegen die Familien
- Die Kinderbetten werden zum militärischen Zielgebiet erklärt
- Es geht um Macht, nicht um Unterstützung
- Der Kontext einer "kulturellen Revolution" in der Familienpolitik zeigt:
- Traditionelle Familienstrukturen sollen überwunden werden
- Staatliche Kontrolle soll bis in die intimste Familiensphäre reichen
- Die Erziehungshoheit der Eltern soll gebrochen werden
- Eine neue Gesellschaftsordnung wird angestrebt
Diese kriegerische Rhetorik erklärt:
- Die massive Förderung von Fremdbetreuung
- Die systematische Bekämpfung einheimischer Großfamilien
- Die Verweigerung echter Wahlfreiheit für Mütter
- Den Versuch, das Erziehungsmonopol der Familie zu brechen
Die "Lufthoheit über die Kinderbetten" ist keine harmlose Metapher - sie entlarvt den totalitären Anspruch einer Politik, die Familien nicht unterstützen, sondern unterwerfen will.
Die strukturelle Überlegenheit der zugewanderten Familienmodelle
Die jahrzehntelange Politik der systematischen Schwächung einheimischer Familienstrukturen hat zu einer bemerkenswerten Situation geführt: Die nach Deutschland und Europa einwandernden Familien bringen genau jene intakten Familienstrukturen mit, die hier gezielt zerstört wurden. Ihre traditionellen Großfamilien demonstrieren eindrucksvoll, welche Stärken und Vorteile diese Lebensform bietet:
- Wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit:
- Gegenseitige Unterstützung mindert ökonomische Härten
- Mehrere Generationen teilen Ressourcen und Lasten
- Unabhängigkeit von staatlichen Transferleistungen
- Bessere Bewältigung von Krisen durch familiären Zusammenhalt
- Soziale Stabilität:
- Starke emotionale Bindungen zwischen den Generationen
- Klare Wertevorstellungen und Traditionen
- Effektive interne Konfliktlösung
- Schutz der Familienmitglieder vor gesellschaftlichem Druck
- Reproduktive Stärke:
- Kinderreichtum wird als Wert geschätzt
- Mütter werden von der Großfamilie unterstützt
- Kinderbetreuung wird familienintern gelöst
- Unabhängigkeit von staatlicher Betreuungsinfrastruktur
- Kulturelle Resilienz:
- Erfolgreiche Weitergabe von Werten und Traditionen
- Starkes Identitätsgefühl der Familienmitglieder
- Widerstandsfähigkeit gegen negative äußere Einflüsse
- Bewahrung der eigenen kulturellen Identität
Diese Überlegenheit ist das direkte Ergebnis einer Politik, die:
- Einheimischen Familien die ökonomische Basis entzogen hat
- Mütter in die Erwerbsarbeit gezwungen hat
- Kinder in Fremdbetreuung gedrängt hat
- Traditionelle Unterstützungssysteme zerstört hat
Während einheimische Familien diesem Zersetzungsprozess jahrzehntelang ausgesetzt waren, konnten zugewanderte Familien ihre Strukturen bewahren. Sie zeigen damit, was möglich wäre, wenn man Familien nicht systematisch schwächen würde.
Die Einwanderungspolitik als politisches Instrument
Die deutsche Politik stellt den demographischen Wandel als unlösbares Problem dar, das nur durch massive Einwanderung zu bewältigen sei. Dies erscheint bei näherer Betrachtung als bewusste Irreführung:
- Die Kosten eines Kita-Platzes (800-1200€ monatlich) zeigen, dass finanzielle Ressourcen für die Unterstützung von Familien durchaus vorhanden sind
- Diese Mittel könnten direkt an Mütter ausgezahlt werden, was die Geburtenrate positiv beeinflussen würde
- Die erfolgreiche Familienpolitik anderer Länder beweist, dass höhere Geburtenraten durch soziale Absicherung erreichbar sind
Stattdessen wird eine Politik verfolgt, die:
- Einheimische Familienstrukturen systematisch schwächt
- Die Geburtenrate durch geringe soziale Absicherung künstlich niedrig hält
- Einwanderung als alternativlose "Lösung" präsentiert
Dies wirft die Frage auf: Warum wird der offensichtliche Weg - die direkte Unterstützung von Müttern und Familien - bewusst nicht gegangen? Die paradoxe Situation, dass zugewanderte Großfamilienstrukturen als Lösung für demographische Probleme gepriesen werden, während man gleichzeitig einheimische Großfamilien bekämpft, deutet auf tieferliegende politische Motive hin.
Fazit: Die verfehlte Familienpolitik
Die aktuelle Familienpolitik erscheint als Resultat bewusster Entscheidungen, nicht als Ergebnis unvermeidbarer Entwicklungen. Eine Politik, die:
- Müttern echte Wahlfreiheit durch entsprechende finanzielle Absicherung böte
- Großfamilienstrukturen unterstützte statt sie zu bekämpfen
- Den Wert der Kindererziehung angemessen honorierte
- Die Monopolstellung der Frau in Bezug auf Geburt und Erziehung würdigte
könnte die demographischen Herausforderungen Deutschlands wesentlich effektiver und sozial gerechter lösen als die aktuelle Politik der erzwungenen Arbeitsmarktintegration und Familienzerschlagung.
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