Die Anfälligkeit der medizinischen Fakultät für die NS-Ideologie
darunter auch das Robert-Koch-Institut liegt in der Faszination des
Elitegedankens der SS begründet. Es wirkte geradezu magisch auf Ärzte,
die gleichermaßen mit ihrer Impfung über Leben und Tod entscheiden
konnten. Über 45 % der Ärzte gehörten 1937 der NSDAP an. Darüber hinaus
waren Ärzte siebenmal häufiger in der NSDAP vertreten, als ihr Anteil an
der Gesamtbevölkerung ausmachte.
Sie waren begeistert von der nationalistischen Bevölkerungspolitik, die mit rassepflegerischen
Maßnahmen einhergingen, die Zwangssterilisation und die Affinität neue
Impfstoffe endlich an KZ-Häftlinge zu erproben. Aber was erzähle ich da?
Diese Geschichte haben wir hinter uns gebracht – die Demokratie hat obsiegt – abzulesen an den Corona-Maßnahmen. Ein Hoch auf diese Demokratie und vor allem auf die erstklassige Arbeit des Robert-Koch-Instituts
die aus ihren Fehlern, die sie in der Vergangenheit machten, gelernt
haben und keine Mediziner mehr an die Spitze ihres Instituts setzen,
sondern Veterinäre, sogenannte Tierärzte. Ich gehe derweil mal in den
Keller.
"Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Bertolt Brecht
Samstag, 14. November 2020
SS-Ärzte unter uns?
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