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Samstag, 14. November 2020

SS-Ärzte unter uns?

Die Anfälligkeit der medizinischen Fakultät für die NS-Ideologie darunter auch das Robert-Koch-Institut liegt in der Faszination des Elitegedankens der SS begründet. Es wirkte geradezu magisch auf Ärzte, die gleichermaßen mit ihrer Impfung über Leben und Tod entscheiden konnten. Über 45 % der Ärzte gehörten 1937 der NSDAP an. Darüber hinaus waren Ärzte siebenmal häufiger in der NSDAP vertreten, als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ausmachte.

Sie waren begeistert von der nationalistischen Bevölkerungspolitik, die mit rassepflegerischen Maßnahmen einhergingen, die Zwangssterilisation und die Affinität neue Impfstoffe endlich an KZ-Häftlinge zu erproben. Aber was erzähle ich da? Diese Geschichte haben wir hinter uns gebracht – die Demokratie hat obsiegt – abzulesen an den Corona-Maßnahmen. Ein Hoch auf diese Demokratie und vor allem auf die erstklassige Arbeit des Robert-Koch-Instituts die aus ihren Fehlern, die sie in der Vergangenheit machten, gelernt haben und keine Mediziner mehr an die Spitze ihres Instituts setzen, sondern Veterinäre, sogenannte Tierärzte. Ich gehe derweil mal in den Keller.

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