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Dienstag, 10. März 2026

Prophetische Rede von Georg Schramm 2012 - Gottes Wille

Was du wissen musst – in 30 Sekunden Georg Schramm beschrieb 2012 präzise, was heute Wirklichkeit ist: Drei fundamentalistische Strömungen, die sich scheinbar feindlich gegenüberstehen – evangelikale Christen, jüdisch-orthodoxe Zionisten und islamische Fundamentalisten –, treiben gemeinsam auf dasselbe Ziel zu: eine Endschlacht im Nahen Osten. Was damals wie Kassandrarufe klang, hat sich 2026 zur blutigen Realität verdichtet. 

Es war März 2012. Georg Schramm stand in Stuttgart auf der Bühne, um den Erich-Fromm-Preis entgegenzunehmen – und sprach in diesem Moment über etwas, das die meisten Zuhörer vielleicht als düstere Übertreibung abgetan haben dürften. Er sprach über Armageddon. Nicht als theologische Metapher, sondern als politisches Programm, das von fundamentalistischen Kräften dreier Weltreligionen aktiv betrieben wird.

Heute, im März 2026, lässt sich Schramms Analyse kaum noch als bloße Warnung lesen. Seit Oktober 2023 wird in Gaza ein Vernichtungskrieg geführt, dem nach UN-Angaben bereits über 50.000 Menschen zum Opfer gefallen sind – die große Mehrheit Zivilisten. Im Juni 2025 griff Israel unter dem Codenamen „Operation Rising Lion" den Iran an – ein zwölftägiger Krieg, der als völkerrechtswidrig eingestuft wird. Kaum neun Monate später, am 28. Februar 2026, folgte der nächste Schlag: Israel und die USA führten gemeinsam massive Angriffe auf den Iran durch, töteten dabei den Obersten Führer Ali Chamenei sowie führende Militärkommandeure und erklärten offen, das Ziel sei der Sturz des Regimes. Von einem Waffenstillstand kann keine Rede sein – die gesamte Region steht in Flammen.

Schramm hatte es benannt: Die scheinbaren Todfeinde eint der Wunsch nach der reinigenden Kraft der Endschlacht. Und er hatte auch den Ort benannt – das Zweistromland, Mesopotamien, der heutige Nahe und Mittlere Osten. Man muss keine prophetische Gabe haben, um das zu sehen. Man muss nur hinschauen wollen – und den Mut haben, das Muster beim Namen zu nennen.

Das folgende Video zeigt einen Auszug aus Schramms Rede anlässlich der Preisverleihung in Stuttgart. Es ist unbequem. Es ist notwendig.

Georg Schramm erhält den Erich Fromm Preis 2012: 

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