Lang-Gedachtes Teil 1: Das Märchen von den positiven Exportüberschüssen, die Arbeitsplätze schaffen und sichern
Von Holger Lang (Teilen und Weiterleiten ist ausdrücklich erwünscht).
Ein weit verbreitetes Märchen, das allenfalls dann stimmt, wenn man
lediglich die Arbeitsplätze im Export-Sektor betrachtet und meint, diese
gäbe es nur unter diesen Bedingungen. Was bedeutet aber der
Exportüberschuss in Höhe von rund 215 Mrd. Euro? Einkommen von
Arbeitnehmern hier?
Schön wär´s. Wäre dem so, dann würde eine
dadurch erhöhte Konsumgüternachfrage auch entsprechende Importe nach
sich ziehen. Tatsächlich bedeutet dieser Exportüberschuss nur
exorbitante Gewinne für ein paar wenige. Die Masse der Menschen hat
davon gar nichts. Wäre es anders, dann wäre unsere Handelsbilanz
ausgeglichen. Das ist aber nicht der Fall.
"Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Bertolt Brecht
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Dienstag, 25. August 2015
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