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Freitag, 2. September 2016

Die unsichtbare Steuer, die Reiche immer reicher werden lässt.

In diesem Kapitalismus ist alles vorfinanziert, da es keinen „Erstbestand“ an Tauschmittel gibt, sondern alles Tauschmittel nur gegen Zins in Umlauf kommt bzw. erst geschaffen wird. Aus der Logik, dass es Geld nicht “netto” gibt, sondern – egal wie weit wir in die Vergangenheit zurückfahren – immer zweimal verbucht wurde, als Guthaben und als gleich hohe Schuld, die ihrerseits nach Verzinsung giert, ergibt sich, dass alle Preise nichts anderes sind, als die “Geschichte” aller zeitlich vorangegangenen Zinsverpflichtungen. 

Der Kunde zahlt an der Ladentheke nicht nur die Gewinnmargen, Steuern und Umlaufkosten der Unternehmer - auch der in der Produktkette bis zum fertigen Produkt angefallene Zinslast. Die macht heute an jedem Produkt zwischen 30 und 40 % aus, bei Mietzins, den er zu entrichten hat, bis zu 75 %.

Das weltweite Sozialprodukt – also was Menschen und das weltweit real erwirtschaftet haben, liegt bei 65 Billionen $. Das bedeutet, dass der Kunde weltweit gesehen bei 33 % Zinsanteil, die sich in jedem Produkt befinden 21,5 Billionen $ Zinsen zahlt.

Etwa ein Drittel des Produktpreises besteht also aus diesen sogenannten Kapitalansprüchen! Das heißt, dass jeder dritte Euro der beim Einkaufen ausgegeben wird, direkt oder indirekt in Zinsen fließt! Damit gehört die Mehrheit der Menschen ganz eindeutig zu den Verlierern des Systems! Sogar jene, die vermeintlich glauben zu den Gewinnern zu gehören!

Erst ab einem Anlagevermögen von ca. 500.000 Euro beginnt sich das Blatt, zu wenden. Dann übersteigen die jährlichen Zinseinnahmen langsam die direkten als auch indirekten (versteckten) Zinsausgaben! Zu diesen Glücklichen zählt jedoch weniger als 1 Prozent der Bevölkerung. Der große Rest muss diese Zinsabgaben, direkt oder indirekt, ebenso leisten – ohne Zinseinnahmen auf der anderen Seite. Jährlich findet so allein in Deutschland eine zinsbedingte Umverteilung von “Arm auf Reich” von mehr als 400 Milliarden Euro statt. Leider gibt es hierzu keine globalen Zahlen.

Donnerstag, 27. August 2015

Die Mafia – der private Geldverleiher

Regierungen leihen sich nicht etwa Geld bei der Europäischen Zentralbank für etwa 0,1 bis 1 % – NEIN, das ist Ihnen VERBOTEN …, Sie leihen es sich von Privatbanken, diese leihen es sich wiederum von der EZB – und verleihen es dann, bis zu teilweise 10 %, siehe aktuell an Griechenland. Wer aber glaubt, dass Privatbanken das Geld verleihen würden, welches Sie sich bei der Europäischen Zentralbank für 0,1 bis 1% Zinsen leihen, der irrt – denn das bleibt bei der Europäischen Zentralbank als Sicherheit – aus denen Sie dann um den Faktor 90 bis 99 Kredite schöpfen und verleihen können.

Banken sind, wie Dealer ...

Banken sind, wie Dealer die den Markt mit Stoff versorgen. Beschaffungskriminalität, Prostitution bis hin zum Tod verantworten Sie nicht - denn Sie bedienen nur Laster und Leidenschaften. Der Schuldige aus ihrem Blickwinkel  ist immer der Süchtige. Sie befriedigen nur die Sucht - ohne Sucht keine Dealer, so Ihr Evangelium, mit dem Sie sich Ihre Hemden schneeweiß waschen, so weiß wie den Stoff, den Sie verticken.

Sonntag, 19. Juli 2015

Das privatisierte Geldsystem gibt die Rahmenbedingungen für das gesellschaftliche Zusammenleben vor – nicht die Politik!

Alle politischen Entscheidungen werden auf der Prämisse unseres schuldbasierten Geldsystems getroffen - daher können Sie aus der inneren Logik heraus, egal, wie gut sie auch gemeint sind - zwangsläufig immer nur falsch und letztendlich nur in eine entartete Form der Menschlichkeit enden.

Privatisierte Bankenmafia



Die international privatisierte Bankenmafia hat es geschafft, ein Geschäftsmonopol zu errichten, indem nicht nur Geld verkauft, sondern auch mittels einfachem Buchungssatz - das unvergängliche Tauschmittel erschaffen wird. Jeder, der Bargeld benötigt –, legt der Mafia ein Versprechen, ein Stück Papier vor, also ein Schuldbrief, mit dem er im Umfang der benötigten Geldbeträge plus Gebühren, Zinsen und Tilgung auf seine Freiheit verzichtet. Sein Haus, seine Anlagen, sein Land oder künftiges Einkommen – muss, für diese Transaktion als Sicherheit hinterlegt werden.

Über Schatzbriefe von Staaten, die die Fähigkeit haben - die Staatsbürger, über Steuern zur Kasse zu bitten, wird das Staatsvolk als Ganzes Kunde - dieser Bankenmafia. Die Mafia lässt Geld in die Wirtschaft fließen, indem es Leben, Güter und Wirtschaft belastet – dieses Kartell, durch die Kontrolle über diese Tauschmittel, ist zum Pfandleiher für Bürger und Staat geworden.

Wenn dann die Produktivkräfte, die Zinsen nicht mehr bedienen können, ist dies das Ende. Die Banken leiten die Kündigungen der Darlehen an die Unternehmer ein; und gehen somit - bankrott, Arbeiter werden entlassen und das Bargeld zieht sich in die Kanäle des Geburtsortes zurück. Die Krise und das damit verbundene Elend, würgen das gesellschaftliche Leben ab.

Zitate zum Geldsystem


"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen.Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."
Henry Ford