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Montag, 9. März 2020

... aber ist das konsequent?

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Toll, wie hier die Gamer-Plattform Twitch sofort einschreitet. Diese Konsequenz legt nicht nur Twitch an den Tag, das machen alle Plattformen im Social Media-Bereich. Die sich auch auf den neuen Straftatbestand der „Hassrede“ zurücklehnen können.

Da ballert einer mit einer "echten Waffe" im Livestream um sich her - und wird dann von der Plattform verbannt. Tote gab es keine. In Amerika darf man eine Waffe tragen und darf auch damit herumschießen, das muss man wissen. In den letzten zehn Jahren haben sich ca. 300.000 Amerikaner mit einer Schusswaffe niedergestreckt - das sind mehr Tote als in Afghanistan. Afghanistan galt lange Zeit als unsicheres Herkunftsland. Das ist die USA schon lange.

Könnt ihr euch noch erinnern an die weltweite geschaltete Liveübertragung in der „Osama bin Laden“ vor laufender Kamera hingerichtet wurde und Hillary Clinton dies via Bildschirm live, während des Todesschusses kommentierte, dabei in die Hände klatschend und sagend: Wir kamen und wir siegten? Die Leiche von Osama bin Laden hat man anschließend postwendend im Meer versenkt.

Konsequenzen bis heute keine!

Die dürfen sogar auf allen Plattformen zugeben, dass sie 500 000 Kinder im Irak mit Absicht haben verhungern lassen, um ihre geostrategischen Ziele durchzusetzen. Das dürfen die. Ein Aufschrei auf den üblichen Plattformen? Die dürfen auch ohne richterlichen Beschluss, Hochzeitsgesellschaften mittels Drohnen, pulverisieren - das dürfen die. Die dürfen auch Kriegspropaganda betreiben - und dürfen erfinden, dass Schurkenstaaten Babys aus den Brutkästen reißen und auf den kalten Fliesenboden schmeißen.

Da würde ich mir mal diese Konsequenz wünschen, die sie an dem Gamer exekutieren – da schweigen sie, mitsamt dem Mainstream. Die egotaktilen Augenwesen auf Twitter die sich im permanenten Selbstdarstellungsmodus befinden die greifen mich gar für diesen Vergleich an, mit den Worten O-Ton:

»Wenn sie es per life stream machen schon. Wohl einer der dämlichsten vergleiche ever«

Und die Essenz, die man sich aus der Geschichte mitnehmen kann? - schalten sie ihren Verstand ein, bevor sie twittern - sonst ergeht es ihnen wie Chebli und diesem hirnverbrannten Irren.

Sonntag, 25. August 2019

Revolutionen gehen einher mit einer Langzeitstrategie, die hinter der bevorstehenden Revolution ausgearbeitet wurde

Revolutionen werden von langer Hand von der Schattenarmee vorbereitet denn kennen Sie das menschliche Wesen zu gut und kennen die Ursachen u. Wirkmechanismen.

Ein Beispiel: In den Vereinigten Staaten von Amerika hat man den Farmern, die das Land im Auftrag der Finanzoligarchie kolonialisieren sollten, günstigen Kredit angeboten, um Ackerland zu kaufen. Da man die Ackerfläche, aber immer nur einmal verkaufen kann, und der Gewinn dadurch geschmälert wird, ist man übergegangen mit dem Werkzeug Hochzinspolitik an dem Punkt anzusetzen, wenn die Ernteerträge schlecht ausfielen. So hat man die Farmer Stück für Stück ins Elend und in die Obdachlosigkeit getrieben. Selbstredend, dass all das, was der Farmer über die Jahre hinweg mit seinen Händen erschaffen hat, seinen Besitzer wechselte.

Die Zinspolitik ist eines der mächtigsten Werkzeuge der Finanzoligarchie - mit diesem kann man Unmut, Elend, Hunger u. Arbeitslosigkeit ganz nach Belieben erschaffen. Das clevere dabei ist, die enteignete Masse muss hier gegen eine Struktur ankämpfen, die es gar nicht erfassen, geschweige denn im Detail verstehen kann.

Der Unmut u. Zorn der Bevölkerung, wenn er denn aufkeimen sollte, werden dann ganz geschickt von den designten Revolutionsführen die die Schattenarmee ausgebildet hat - übernommen. Die Folge – massenhaft Tote.

Was wäre eigentlich, wenn wir eine Revolution, eine Revolution mit Chips und Coca-Cola genießen? Soll heißen, wir bleiben einmal 8 Wochen zu Hause, und machen gar nichts mehr. Ob die Schattenarmee dann die Order gibt, unsere Türen einschlagen zu lassen, um uns auf die Straße zu treiben, damit sie unseren Widerstand mit Gummigeschossen und Tränengas niederknüppeln können? Nein, das wird gewiss nicht passieren – denn auf diese Eventualitäten sind sie auch vorbereitet. Wir haben unsere Lebensmittelautarkie an multinationale Konzerne abgegeben.

Würden wir noch in bäuerlichen Strukturen leben, wäre die Selbstversorgung ein Leichtes – doch so, wird es uns nicht möglich sein, uns am Leben zu halten, spätestens dann wenn bei Aldi, Lidl und Co. Die Regale leergeräumt sind – wird unser Widerstand gebrochen sein. Das war auch schon eine altbewährte Technik, in vergangenen Zeiten, die ihren Widerstand hinter hohen Burgmauern weiterführen wollten – einfach den Widerstand dadurch brechen in dem man ihnen die Lebensmittel -und Wasserreserve nimmt. Oftmals ging das einher, indem man die komplette bäuerliche Infrastruktur inn Brand setzte. Das war die Kriegsstrategie der verbrannten Erde.

Die alten Dynastien haben im Lauf der Zeit aus der Geschichte und die Fehler die damit einhergingen gelernt und haben alle ihre Ressourcen eingesetzt um die Strukturen so fest zu zurren, dass ein Ausbrechen aus diesem System fast unmöglich ist. Dieses System kann sich nur selbst zerstören – und das wird es auch. Und dann gilt es, vorbereitet zu sein, zu wissen, dass diese Bande, abermals wie Phönix aus der Asche steigen wird, um uns ihre Wortführer vor die Nase zu setzen. Dasselbe Spiel beginnt von vorne. Darum ist Aufklärung so wichtig und das World Wide Web unser Werkzeug dazu. Denn an Schulen u. Universitäten wird nur das gelehrt, was dem Establishment nicht gefährlich werden kann.

Donnerstag, 1. August 2019

50 Jahre Retroperspektive - ein Scherbenhaufen

Wenn man die letzten 50 Jahre in Retroperspektive stellt - kommt man zu dem Schluss, dass alle politischen Entscheidungen, die gleichsam vom Mainstream hofiert wurden, 70 % der Bevölkerung Stück für Stück immer weiter an den sozialen Abgrund gedrängt werden, die einhergeht mit immer mehr Vorschriften, Überwachungsmechanismen und Entmündigung. Man unterzieht uns sogar schon der Leibesvisitation, wenn wir einen Beratungsschein auf unserem hiesigen Amtsgericht persönlich beantragen.

Das wird mittlerweile alles hingenommen und gar noch verteidigt. Als ob die Aldikassiererin, der Bankangestellte, der Tankwart, der Taxifahrer usw. nicht mehr an Leib und Leben gefährdet seien.

Wird alles als ganz normal hingenommen, es fällt gar keinen auf – im Gegenteil – man lässt gar Sektkorken ob dieser repräsentativen Demokratie knallen und feiert die Emanzipationsrechte darin - und nicht nur vornehmlich die intellektuelle Avantgarde auch die Träumer, die immer wieder hoffen, mit ihrer Stimme an der Wahlurne etwas bewegen zu können. Bis sie von dem System so zerrieben werden, und dann ihr Heil in neu designten Oppositionen suchen - da beginnt derselbe Mechanismus. Ihre Hoffnung, ihr Enthusiasmus, ihre Weltverbesserungsstimmungen werden dort gleichfalls zerrieben - bis dann die Grube auf sie wartet.

Hätten sie nur eine Ahnung davon, wie Machtstrukturen arbeiten also der militärisch-industrielle-parlamentarische Medien- und Bankenkomplex die verwoben mit dem tiefen Staat agieren. Hätten Sie eine Ahnung, inwieweit das Geldsystem der Schlüssel zum Erfolg ihrer Knechtschaft beiträgt - könnte viel verhindert werden. Doch dahinter wird nicht geschaut, das wird boykottiert mit der Begrifflichkeit, die der CIA in ihren Denkfabriken ausgedacht haben, um die Recherchearbeit am Mord des Präsidenten Kenedy zu verunmöglichen, sie erfanden das Wort „Verschwörungstheorie“.

Was einst als seriöse investigative Recherche Hochzeit erfuhr, ist heute „Verschwörungstheorie“. Diese Technik erlebt zurzeit ihren Höhepunkt in der Amadeu Antonio Stiftung u. a. Daher empfehle ich ein paar Bücher unter anderem David Talbot: Das Schachbrett des Teufels – die CIA, Allen Dulles und der Aufstieg Amerikas heimlicher Regierung.

Weiter empfehle ich Guido Giacomo Preparata mit seinem Buch: Wer Hitler mächtig machte: Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten

Dazu den Historiker Caroll Quigley zum einen - „Das angloamerikanische Establishment“ und zum anderen das 1000 Seiten Werk dem Titel: Tragödie und Hoffnung: eine Geschichte der Welt in unserer Zeit.

Nicht zu vergessen den Historiker Antony Sutton: https://www.perseus.ch/…/u…/2012/02/schaedel-und-knochen.pdf

Die zeigen die Machtstrukturen, die uns in dem Netz von Intrigen, Lügen, Falschinformationen, gelenkte Oppositionen, designte Machtblöcke, Mord, Folter und Totschlag halten und nicht zu vergessen, wie sie mit Psychowerkzeugen unsere Synapsen manipulieren.

Der Historiker und Ökonom Guido Giacomo Preparata gab Folgendes zu Protokoll bezüglich des Betruges der Wirtschaftswissenschaften an uns:

»... Wie dem auch sei, es ist nicht genug, und was auch immer getan wird, ist zu zaghaft, da es leider durch den Stammbaum der meisten "Rebellen" eingeschränkt ist, d.h. Ökonomen, die sich auf einem unterschiedlichen Gebräu der neoklassischen, Chicagoer, keynesianischen Ökonomie und in geringerem Maße der britischen politischen Ökonomie der alten Schule (zu der meiner Ansicht nach auch der marxianische Haferbrei gehört) gebildet haben. All dies bedeutet, dass sie, wie ich und all jene, die verflucht genug waren, um mehrere Wirtschaftsabschlüsse zu haben, grundsätzlich kein Verständnis von Ökonomie haben. Es ist wieder ein Entgiftungsprozess, der mit Zweifel und Nachtlesung beginnt; es ist, als ob man das Gehirn wieder zusammenbaut, nachdem man versucht hat, es in den prägendsten Jahren der intellektuellen Entwicklung in Brei zu verwandeln.«

-Guido Giacomo Preparata Ökonom-

Es ist nicht nur der Zweig der Wirtschaftswissenschaften die uns ihre Denkweise und Sprache aufzwingen es sind alle Wissenschaften an diesem Betrug an der Bevölkerung beteiligt. Denn alle Wissenschaftstempel stehen unter der Herrschaft des Establishments. Ausnahmslos! So gibt es zum Beispiel auch keine unabhängigen Studien mehr, über die Wirkweise von Medikamenten, das übernimmt der Pharmakomplex in eigener Regie.

Auch Sozialwissenschaftler, Pädagogen, Psychologen, Psychotherapeuten haben sich über diese Wissenschafts-Tempel abrichten lassen und arbeiten gegen uns. In den sechziger u. siebziger Jahren gab es noch eine kritische Soziologie und die Psychiatrie, diese hat ihrem eigenen Berufsstand „Befriedungsverbrechen“ vorgeworfen.

Buchvorschlag dazu: Befriedungsverbrechen - Über die Dienstbarkeit der Intellektuellen von Franco Basaglia u. Franca Basaglia-Ongaro (Herausgeber). Autoren: Michel Foucault, Noam Chomsky, ), Erving Goffman, Robert Castel, Erich Wulff, Ronald D. Laing, Thomas S. Szasz, Stanley Cohen.

Dieses Eingeständnis von Guido Giacomo Preparata sollte uns allen Mut geben unser „Wissen“ welches sie in uns hineingestopft haben auf dem Prüfstand zu stellen.

https://www.youtube.com/watch?v=lYXlySp_w1s

Guido Giacomo Preparata sprach von einem Entgiftungsprozess, der mit Zweifel und Nachlese beginnt, in diesem Sinne lasst uns beginnen. Ach ja – und glauben Sie bloß nicht, dass sie halt in Gewerkschaften, Sozialverbänden oder sonst wo finden - die gehören auch mit dazu.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Hinter vielen Tweets stecken heute keine Menschen mehr. Stattdessen senden sogenannte Social Bots automatisch Texte. Per Roboter werden so Wahlen, Kampagnen und Börsen manipuliert

Das haben manche immer schon geahnt: Für die USA «und den militärisch-industriellen Komplex» lohne es sich, «einen Krieg mit Russland in Europa anzuzetteln». Das war ebenso auf Facebook zu lesen wie «Ich habe für jeden Flüchtling eine Kugel». Viele solche Äusserungen sind in sozialen Netzwerken zu finden. Wenn Facebook, Twitter und Co. als Spiegelbild der Gesellschaft gelten, dann besteht diese aus lauter Spinnern und Hetzern.

Samstag, 29. August 2015

Gesellschaftspolitische Entscheidungen zum Gemeinwohl treffen nicht etwa 100 % – NEIN, es sind 0,001 %

Die Politik der USA wird von ca. 400 Personen bestimmt, deren gemeinsames Vermögen in Billionen Dollar berechnet wird, so Lawrence Wilkerson, der Stabschef des früheren US-Außenministers Colin Powell. Diese Nicht-Berücksichtigung von über 99,99% Bevölkerung in politischen Entscheidungen wurde ebenfalls vor kurzem in einer Studie der Universität Princeton belegt.

Donnerstag, 27. August 2015

Die Mafia – der private Geldverleiher

Regierungen leihen sich nicht etwa Geld bei der Europäischen Zentralbank für etwa 0,1 bis 1 % – NEIN, das ist Ihnen VERBOTEN …, Sie leihen es sich von Privatbanken, diese leihen es sich wiederum von der EZB – und verleihen es dann, bis zu teilweise 10 %, siehe aktuell an Griechenland. Wer aber glaubt, dass Privatbanken das Geld verleihen würden, welches Sie sich bei der Europäischen Zentralbank für 0,1 bis 1% Zinsen leihen, der irrt – denn das bleibt bei der Europäischen Zentralbank als Sicherheit – aus denen Sie dann um den Faktor 90 bis 99 Kredite schöpfen und verleihen können.

Donnerstag, 16. Juli 2015

WDR - Polizeigewalt in Deutschland

Immer häufiger tauchen Handy-Videos von polizeilichen Übergriffen gegen Bürger im Internet auf. Sie zeigen Polizisten, die auf wehrlos am Boden liegende Menschen einschlagen, sie mit Füßen treten oder gar mit Schüssen töten. Es sind erschütternde Szenen, die emotional aufwühlen und die eine gesellschaftliche Debatte um Gewaltexzesse von Polizisten in Deutschland ausgelöst haben.


27000 Bedienstete und 4,7 Milliarden Dollar für Pentagon-Propaganda 2009


27000 Bedienstete und 4,7 Milliarden Dollar für Pentagon-Propaganda 2009

AP und sein Chef Tom Curley geben Einblick in einen Teil der Propaganda-Maschinerien
Am 5.2.2009 verbreitet AP einen Artikel von Chris Tomlinson mit dem Titel 'Pentagon steigert Ausgaben für Public Relation', in dem der Umfang und die Art und Weise der Verbreitung der Pentagon-Propaganda geschildert werden (veröffentlich u.a. bei: foxnews.com, huffingtonpost.com, abcnews.go.com).

Am 6.2.2009 hält AP-Chef Tom Curley an der 'University of Kansas' im Rahmen der William-Allen-White-Vorlesung einen Vortrag, in dem er den am Vortag veröffentlichten Artikel aufgreift und vertieft (ap.org).

Am gleichen Tag (6.2.2009) verbreitet AP unter Bezugnahme auf den Vortrag von Tom Curley einen Artikel von John Hanna mit dem Titel 'AP-Chef fordert besseren Zugang der Presse zu Militäroperationen' (ap.org, huffingtonpost.com).

Am 10.2.2009 erscheinen deutschsprachige Artikel, in denen die AP-Ausführungen wiedergegeben werden - in der Tageszeitung 'junge Welt' mit dem Titel 'AP-Chef kritisiert Manipulation - Pentagon beschäftigt 27000 Spezialisten mit Jahresbudget von 4,7 Milliarden Dollar' und bei hintergrund.de unter dem Titel 'Pentagon investiert 4,7 Milliarden US-Dollar im Informationskrieg' (siehe nachfolgend).

Artikel von Peter Wolter in 'junge Welt' vom 10.02.2009 - AP-Chef kritisiert Manipulation - Pentagon beschäftigt 27000 Spezialisten mit Jahresbudget von 4,7 Milliarden Dollar (jungewelt.de)
Bei Staaten, deren Politik ihnen nicht paßt, ziehen die USA und andere NATO-Regierungen gerne als erstes den Vorwurf mangelnder Presse- und Meinungsfreiheit aus dem Hut. Dabei wird in der Regel andersherum ein Schuh daraus – nirgendwo wird die öffentliche Meinung so schamlos manipuliert wie in den »westlichen« Staaten. Nur einige Themen der Berichterstattung: die DDR, das Attentat vom 11. September 2001 oder die Kriege gegen Serbien, den Irak und Afghanistan.

Daß viele »westliche« Medien lügen, was das Zeug hält, ist kritischen Beobachtern seit langem klar. Neu hingegen ist, daß jetzt auch die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) etwas gemerkt hat: Ihr Chef Tom Curley kritisierte am Wochenende in der Universität von Kansas, der Druck der US-Streitkräfte auf Berichterstatter werde allmählich unerträglich. Hohe Generäle hätten gedroht, daß man »die AP und ihn zerstören wird, wenn er und die Nachrichtenagentur weiterhin auf journalistischen Prinzipien bestehen«. Seit 2003 seien elf AP-Journalisten für längere oder kürzere Zeit festgenommen worden.

Dem Agenturchef zufolge hat das US-Militär seine Propagandamaschine enorm ausgebaut. Laut AP-Recherchen verfügt das Pentagon für dieses Ressort über ein Jahresbudget von 4,7 Milliarden Dollar und 27000 Mitarbeiter. Wozu diese Mittel eingesetzt werden, bleibe meist geheim. Wenn Journalisten sich an die Pressestelle des Pentagon wendeten, sei die Chance größer, daß Geheimdienste gegen sie ermittelten, als daß sie Auskunft bekämen. Es sei auch ständige Praxis, daß Experten des Ministeriums Webseiten ins Internet stellten, die den Eindruck erweckten, von unabhängigen Organisationen zu stammen.

Eine für den Informationskrieg zuständige Dienststelle namens »Joint Hometown News Service« ist nach AP-Informationen auf einem früheren Luftwaffen-Stützpunkt in San Antonio, Texas, untergebracht. Dort würden Wort- oder Bildberichte produziert, die unter falscher Quellenangabe in die Medien lanciert werden. Für 2009 sei die Herausgabe von 5400 Pressemitteilungen, 3000 Fernsehspots und 1600 Rundfunkinterviews geplant – doppelt so viel wie vor zwei Jahren.
Hinter solchem Einsatz mag die Bundeswehr nicht zurückstehen: Wie Spiegel online am Wochenende berichtete (spiegel.de), wird zur Zeit eine Internet-Spezialtruppe aufgebaut, die jetzt schon 76 Mann stark ist.

hintergrund.de-Meldung vom 10.02.2009: Pentagon investiert 4,7 Milliarden US-Dollar im Informationskrieg (hintergrund.de)

Um die Herzen und Köpfe der Menschen ist weltweit ein Krieg entbrannt, es geht um das "menschliche Terrain", die öffentliche Meinung zur Kriegsführung und "Friedenssicherung" der USA. Nach einer Reihe völkerrechtswidriger Kriege, dem wiederholten und kontinuierlichen Einsatz humantoxischer Waffen und globaler US-amerikanischer Militärpräsenz ist das Image mehr als angekratzt.

Statt jedoch tatsächlich – wie vom US-Präsidenten Obama mantra-artig und messianisch verkündet – einen Wechsel US-amerikanischer Außen- und Sicherheitspolitik umzusetzen, setzt das Pentagon weiter auf Propaganda und psychologische Kriegsführung. Für dieses Jahr wurde der Etat für Public Relations im In- und Ausland auf 4,7 Milliarden US-Dollar erhöht.

Trotzdem, so argumentieren die Militärs, betragen die Kosten für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit immer noch nur ein Prozent des gesamten Pentagon-Haushalts, und man macht geltend, es sei wichtig für die Meinungsbildung des ausländischen und amerikanischen Publikums. In einer Zeit, wo "extremistische Gruppen Websites betreiben und Videos verbreiten, seien Informationen um so wichtiger, genauso wie Waffen, wie Panzer und Kanonen".
Das Pentagon betreibt mittlerweile ein schnell wachsendes Medien-Imperium, das schon heute größer ist, mehr Geld und Macht besitzt, als viele Medien-Unternehmen. Ein Teil davon sind die vielgelesenen Hometown News.

Was den Lesern nicht gesagt wird: Eine Vielzahl der glühenden Geschichten, die sie in ihrer Lokalpresse lesen, wird von Pentagon-Mitarbeitern geschrieben. Ein kostenloser Service bietet der Presse Artikel zwar mit Autoren-Namen an, verschweigt jedoch deren militärische Titel und vor allen die tatsächliche Quelle: das Verteidigungsministerium. Der Plan von Hometown News für das Jahr 2009 sieht unter anderem 5.400 Presseveröffentlichungen, 3.000 Fernsehbeiträge und 1.600 Radiointerviews vor, das sind 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2007.

In einer ganzjährigen Untersuchung führte Associated Press mit mehr als 100 Personen Gespräche und untersuchte mehr als 100.000 Seiten Dokumente aus mehreren US-Haushalten. Man wollte wissen, wo überall Geld ausgegeben wird, um Einfluss auf die Öffentlichkeit in den USA und im Ausland auszuüben.

Der größte Anteil der Mittel - rund 1,6 Milliarden US-Dollar – gehen in die Werbung. Weitere 547 Millionen gehen in so genannte "öffentliche Angelegenheiten", die das US-amerikanische Publikum erreichen und über 489 Millionen Dollar gehen in "psychologische Operationen", die auf ein ausländisches Publikum abzielen. Die Personalausstattung in allen diesen Bereichen kostet jährlich über 2,1 Milliarden US-Dollar.

Dabei ist Militärpropaganda - "Einfluss auf die amerikanische Öffentlichkeit" zu nehmen – lediglich für die beiden Bereiche Mitarbeiterrekrutierung und Werbung vom Kongress erlaubt. Sehr umstritten sind die Mittel für andere so genannte "öffentliche Angelegenheiten", weil sie das Verbot der Propaganda in der amerikanischen Öffentlichkeit tangieren.






Die Grafik befaßt sich mit einem weiteren Teil der Apparate zur Steuerung der öffentlichen Meinung. Dargestellt ist im wesentlichen der Geldfluß in Richtung von Organistationen und Medien, die als 'links' gelten.
            Geldfluß an (vorgetäuscht) linke Medien

Inwieweit diese Grafik vollständig und fehlerfrei ist und inwieweit finanzielle Zuwendungen tatsächlich dazu führen, daß das Denken - über die Gatekeeper-Funktion - an einem bestimmten Punkt unterbunden wird, kann hier nicht untersucht werden. Trotzdem gibt die Grafik möglicherweise eine Ahnung von den Steuerungsmechanismen im 'linken' Spektrum der Meinungsbeeinflussung (questionsquestions.net).
Quelle: http://www.arbeiterfotografie.com/medien/2009-02-05-ap-ueber-pentagon-propaganda.html

Widerstand satt Unterwerfung

Der griechische Komponist und ehemalige Widerstandskämpfer Mikis Theodorakis hat die griechische Linke und die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) aufgefordert, in einer breiten »Volksfront« gegen »das System« des Finanzkapitalismus und seine politischen Helfer aufzustehen. In einer junge Welt übermittelten Erklärung bedauerte Theodorakis am Mittwoch den »historischen Fehler« der Syriza-Regierung bei den Verhandlungen mit den mächtigen Vertretern der sogenannten Euro-Gruppe. Die fünf Monate Amtszeit des im Januar gewählten Ministerpräsidenten Alexis Tsipras hätten »bewiesen, dass es unmöglich ist, das System von innen heraus – als Parlament und Regierung – zu bekämpfen«. »Das System« werde jegliche griechische Regierung, sei sie auch demokratisch gewählt, »immer dazu zwingen, den Handlanger zu machen«.


Mikis Theodorakis fordert »Volksfront« der Linken und der Kommunisten gegen »das System«
jungewelt.de|Von Hansgeorg Hermann  http://www.jungewelt.de/2015/07-16/055.php

 http://www.jungewelt.de/2015/07-16/055.php