Hast du das Gefühl, dass sich die Schlinge um den Hals des Mittelstands immer weiter zuzieht? Dass der Traum vom Eigenheim, für den du hart gearbeitet hast, plötzlich zur Falle wird? Dieses Gefühl trügt nicht.
Wir erleben derzeit keine zufällige Aneinanderreihung von Krisen. Wenn wir die aktuellen Entwicklungen am Immobilienmarkt mit den tiefgreifenden Änderungen im Finanzrecht kombinieren, ergibt sich ein erschreckendes Bild: Ein Zangen-Angriff auf dein Vermögen.
Hier ist der Plan, der laut Finanzanalysten und historischen Dokumenten im Hintergrund abläuft – und warum der aktuelle „Steuerraub" nur das Vorspiel für eine viel größere Operation ist.
Phase 1: Der linke Arm der Zange – Der Staat „melkt" dich
Der erste Zugriff ist sichtbar und schmerzhaft. Er zielt auf deine Liquidität. Der Staat und die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen schaffen eine Situation, in der Eigentum zur Last wird.
Die Bewertungs-Falle
Während die Freibeträge für Erbschaften seit 2009 eingefroren sind (z. B. 400.000 € pro Kind), haben die Finanzämter die Bewertungen von Immobilien massiv nach oben korrigiert. Das Ergebnis: Ein normales Einfamilienhaus, früher steuerfrei vererbbar, löst heute oft eine Erbschaftssteuer von 100.000 € oder mehr aus.
Das Problem: Die meisten Familien sind „immobilienreich, aber bargeldarm". Wer die Steuer nicht sofort zahlen kann, muss verkaufen – oft unter Wert an große Investoren.
Der Sanierungs-Zwang
Selbst wer die Steuer stemmt, ist nicht sicher. Neue Richtlinien zwingen Eigentümer zu teuren Sanierungen (Wärmepumpe, Dämmung). Das treibt Familien in neue Schulden, genau in einem Moment, in dem Kredite teurer und schwerer zu bekommen sind.
Das Ziel von Phase 1: Es geht darum, Liquidität abzusaugen und dich in die Verschuldung zu treiben. Denn Schulden sind, wie wir gleich sehen werden, der Schlüssel zur Phase 2.
Phase 2: Der rechte Arm der Zange – Das System „schluckt" dich
Dies ist die Gefahr, die kaum jemand sieht. Während du versuchst, dein Haus gegen das Finanzamt zu verteidigen, wurde im Hintergrund das Fundament des Eigentumsrechts entfernt.
Das Buch The Great Taking von David Rogers Webb deckt auf, dass unser Eigentum rechtlich gesehen nur noch eine Illusion ist.
Du bist kein Eigentümer mehr
Über Jahrzehnte wurden Gesetze weltweit harmonisiert, um Eigentum zu „dematerialisieren".
Früher: Du hattest eine Urkunde, die dir direktes Eigentum verbriefte.
Heute: Du hast nur noch ein „Security Entitlement" (einen Wertpapier-Anspruch). Das bedeutet: Rechtlich gesehen gehört dein Depot oder dein Anteil nicht mehr dir direkt. Du bist nur noch ein Gläubiger deiner Bank oder deines Brokers. Dein „Eigentum" liegt in einem großen Sammelpool.
Die Bank darf mit deinem „Eigentum" wetten
Da dein Vermögen in einem Pool liegt, können Banken diesen Pool als Sicherheit für ihre eigenen, hochriskanten Derivate-Geschäfte nutzen. Dein Haus oder dein Aktiendepot dient also als Pfand für die Wetten der Wall Street.
Die Falle schnappt zu: „Safe Harbor"
Was passiert, wenn die nächste große Finanzblase platzt und die Banken fallen? Hier greift die Falle. Gesetze, die zynisch als „Safe Harbor" (Sicherer Hafen) bezeichnet werden, stellen sicher, dass im Crash-Fall eine „geschützte Klasse" von Großgläubigern absoluten Vorrang hat.
Sie dürfen sich die Sicherheiten (dein gepooltes Eigentum) sofort nehmen, um sich selbst zu retten. Du als Kunde stehst hinten an und landest in der Konkursmasse.
Die Synthese: Die perfekte Enteignung
Verstehst du jetzt, wie die Zange funktioniert?
Der Staat zwingt dich durch Steuern und Auflagen, Schulden aufzunehmen oder Liquidität zu verlieren. Das Finanzsystem nutzt diese Schulden als Waffe. In einer großen Wirtschaftskrise (Deflation) können Schulden nicht mehr bedient werden. Die Rechtslage sorgt dann dafür, dass die Sicherheiten (dein Haus, dein Depot) automatisch und legal an die großen Gläubiger übergehen – ohne dass du dich wehren kannst.
Es ist egal, ob man Investoren heute verbietet, Häuser zu kaufen (wie Trump es vorschlägt), solange der rechtliche Mechanismus existiert, um im Crash alles einzusammeln.
Fazit: Aufwachen und Handeln
Die Prophezeiung „Du wirst nichts besitzen" ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine juristische Realität, die in Handelsgesetzbüchern (UCC) und EU-Richtlinien verankert wurde.
Wir müssen aufhören, isoliert über „Erbschaftssteuer" oder „Börsencrash" zu diskutieren. Es ist ein und derselbe Mechanismus. Wer jetzt nicht strategisch handelt – Vermögensschutz, Schuldenabbau, rechtliche Absicherung außerhalb des Systems – läuft Gefahr, zwischen den Armen der Zange zerrieben zu werden.
Wer Russische Staatsanleihen im Depot hatte und immer noch zwangsweise hat, gleich einem unentfernbaren Virus auf dem Bildschirm, angeblich ohne Wert, ohne Renditezahlungen, einfach enteignet aber virtuell als ein angeblich "wertloses" unentfernbares Etwas weiter vorhanden, hat es bereits vor Jahren auf die harte Tour gelernt, dass nur realer Besitz von Sachwerten einen tatsächlichen Wert hat.
AntwortenLöschenDanke für dieses Beispiel aus der Praxis – es illustriert den Mechanismus perfekt.
AntwortenLöschenDie russischen Staatsanleihen zeigen: Das 'Eigentum' war nie wirklich Ihres. Es war ein Datensatz in einem System, das andere kontrollieren. Per Knopfdruck wurde es wertlos gemacht, aber Sie können es nicht einmal löschen – es bleibt als digitaler Mahnmal Ihrer Machtlosigkeit sichtbar.
Allerdings würde ich bei der Schlussfolgerung 'nur realer Besitz von Sachwerten hat Wert' zur Vorsicht mahnen. Auch Immobilien sind nur so sicher wie das Grundbuch und der Staat, der es führt. Auch hier gilt: Was per Gesetz gegeben wurde, kann per Gesetz genommen werden – durch Zwangshypotheken, Sanierungszwang oder die im Artikel beschriebenen Mechanismen.
Die ehrliche Antwort ist unbequem: Es gibt keinen vollständig sicheren Hafen. Aber wer die Mechanismen versteht, kann zumindest bewusster handeln.