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Freitag, 3. April 2026

KI — Werkzeug oder Waffe? Warum die Superintelligenz nicht kommt, die Gefahr aber trotzdem real ist

Was du wissen musst – in 30 Sekunden:

Die KI-Blase ist real — Billionen fließen in ein Versprechen, das physikalisch nicht einlösbar ist. Ein Biochemiker, Mathematiker und KI-Unternehmer erklärt, warum die Superintelligenz niemals kommen wird — und warum die Blase platzen muss. Gleichzeitig verblödet eine ganze Generation, weil sie das Denken an Algorithmen delegiert. Aber die eigentliche Frage stellt niemand: Wenn das, was wir bekommen, nur die zivile Resteverwertung ist — was hat das Militär dann schon seit Jahrzehnten? Man braucht keine Superintelligenz, um eine Bevölkerung zu kontrollieren. Man braucht nur genug Daten, genug Rechenleistung und genug Skrupellosigkeit.

 

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Ein Professor, der es wissen muss

Dr. Jobst Landgrebe ist Wirtschaftswissenschaftler, Biochemiker, Mathematiker und Arzt. Er hat zehn Jahre lang ein KI-Unternehmen geführt. Er hat am Max-Planck-Institut für Psychiatrie gearbeitet. Er hat zusammen mit Barry Smith das Buch Why Machines Will Never Rule the World geschrieben. Und er sagt etwas, das die gesamte Billionen-Dollar-Industrie nicht hören will:

Es geht nicht.

Nicht „es geht noch nicht." Nicht „es dauert noch." Sondern: Es geht physikalisch nicht. Der Mensch, sein Gehirn, sein Körper, selbst ein Glas Wasser in Bewegung — das sind sogenannte komplexe Systeme. Sie sind thermodynamisch nicht-ergodisch. Jeder Zustand ist einmalig, nicht wiederholbar, nicht mathematisch beschreibbar. Und ein Computer ist eine Rechenmaschine. Er kann nur berechnen, was sich mathematisch abbilden lässt. Was die Mathematik nicht erfassen kann, kann auch kein Algorithmus reproduzieren.

Das ist keine Meinung. Das ist Physik. Thermodynamik. Seit dem 19. Jahrhundert bekannt.

Und daraus folgt: Die sogenannte AGI — Artificial General Intelligence, also eine KI, die wie ein Mensch denkt — wird nicht kommen. Nicht in zehn Jahren, nicht in fünfzig, nicht in hundert. Die Grenze ist nicht technisch, sondern mathematisch. Man kann sie nicht mit mehr Rechenleistung, mehr Daten oder mehr Geld überwinden.

Die KI-Blase: Billionen für ein physikalisch unmögliches Versprechen

Was bedeutet das für die Billionen, die gerade in KI fließen?

Landgrebe sagt es klar: Es ist eine Blase. Und wenn sie platzt — und sie wird platzen —, reißt sie andere Blasen mit. Was folgt, ist eine Finanzkrise, möglicherweise größer als 2008.

Die Zahlen sprechen für sich: LLMs — die Sprachmodelle, die hinter ChatGPT, Claude und allen anderen stehen — haben bei komplexen Aufgaben eine Fehlerquote von bis zu 15 Prozent. Bei Finanztransaktionen wäre das Chaos. Bei großen Softwareprojekten sinkt die Produktivität der Teams, die KI einsetzen, mittelfristig sogar unter die der Teams ohne KI.

Und Landgrebe benennt einen Punkt, den niemand hören will: Die jungen Menschen, die auf ihren Telefonen ständig KI benutzen, verlernen das Denken. Wenn die KI 5 bis 10 Prozent der Arbeitskräfte einspart, aber gleichzeitig die Produktivität der verbleibenden Arbeitskräfte um 5 bis 10 Prozent senkt, weil sie nicht mehr selbst denken können — dann ist das Nettoergebnis null.

Die KI-Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

Hofprediger der Moderne

Landgrebe ordnet auch die Propheten des Transhumanismus ein — nüchtern und treffend. Harari und Schwab seien „Angestellte, die von Eliten bezahlt werden." Hofprediger, die das verkünden, wofür sie bezahlt werden. Und die das Gegenteil behaupten werden, sobald das Geld aufhört zu fließen.

Das ist nicht zynisch, das ist historisch belegt. 1945 waren plötzlich alle keine Nazis mehr. 1990 waren plötzlich alle keine Sozialisten mehr. Der Opportunismus der Mächtigen und ihrer Sprachrohre ist keine Spekulation — er ist Muster. Landgrebe traut Harari genau diesen Schwenk zu. Zu Recht.

Und damit stellt sich die Frage: Wenn die Propheten austauschbar sind, wer gibt dann die Richtung vor? Die Antwort ist so alt wie die Machtstrukturen selbst: Das Geld. Die Investoren. Die Strukturen, die Landgrebe „Eliten" nennt und die seit jeher bestimmen, welche Technologie wofür eingesetzt wird — nicht im Interesse der Bevölkerung, sondern im eigenen.

Wo Landgrebe Recht hat — und wo er etwas übersieht

Landgrebes physikalisches Argument ist unangreifbar: Komplexe Systeme sind nicht mathematisch abbildbar, also kann kein Computer sie reproduzieren. AGI wird nicht kommen. Die Superintelligenz ist ein Mythos. Der Transhumanismus wird an den Grenzen der Physik scheitern — so wie Stalins Biologe Lysenko daran scheiterte, Weizen nördlich des Polarkreises wachsen zu lassen. Physikalische Unmöglichkeit lässt sich nicht wegfinanzieren.

Aber Landgrebe unterschätzt einen Punkt, der entscheidend ist:

Man braucht keine Superintelligenz, um eine Bevölkerung zu steuern.

Man braucht nur genug Daten, genug Rechenleistung und genug Skrupellosigkeit. Und davon ist reichlich vorhanden.

Aladdin — das System von BlackRock — verwaltet Risikoanalysen für über 20 Billionen Dollar an Assets. Das ist kein Chatbot, der Aufsätze schreibt. Das ist ein System, das Finanzmärkte in Echtzeit modelliert und Entscheidungen vorbereitet, die Volkswirtschaften bewegen.

Palantir liefert Predictive Analytics an Geheimdienste, Militär und Polizei — Mustererkennung über Milliarden von Datenpunkten, Bewegungsprofile, Kommunikationsnetze, Finanzströme.

Oracle sammelt und verknüpft Daten in einem Ausmaß, das sich die meisten Menschen nicht vorstellen können.

Das sind keine Spielzeuge. Das ist Infrastruktur der Macht.

Was wir bekommen, ist die Resteverwertung

Hier liegt die eigentliche Frage, die niemand stellt:

Wenn das, was wir als Konsumenten bekommen — ChatGPT, Claude, Gemini —, schon so leistungsfähig ist, was hat dann das Militär? Was haben die Geheimdienste? Was läuft in Systemen, von denen wir nichts wissen?

Das Muster ist historisch konsistent und ausnahmslos:

Das Internet war ein Militärprojekt — ARPANET, 1969. Freigegeben für die Öffentlichkeit Jahrzehnte später. GPS war militärisch — freigegeben für Zivilisten erst in den 90er Jahren. Touchscreens, Drohnen, Nachtsichtgeräte, Verschlüsselungstechnologie — alles militärischen Ursprungs, alles Jahrzehnte alt, bevor es auf den Konsumentenmarkt kam.

Das Militär ist der Entwicklung um 20 bis 30 Jahre voraus. Was wir bekommen, ist das Schlechteste vom Schlechtesten. Das war schon immer so. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es bei KI anders ist.

Ob es bereits Anwendungen gibt, von denen wir nichts wissen — Schnittstellen zwischen KI und Biologie, zwischen Datenanalyse und Verhaltenssteuerung, zwischen Mustererkennung und Manipulation auf Bevölkerungsebene —, das können wir nicht ausschließen. Wir wissen aus der Geschichte, dass genau das passiert: Die Elite nutzt Technologie gegen die Bevölkerung, bevor die Bevölkerung überhaupt weiß, dass die Technologie existiert.

Edward Bernays hat Massenpsychologie als Herrschaftsinstrument eingesetzt, bevor der Begriff existierte. Die NSA hat globale Kommunikation überwacht, bevor Snowden es offenlegte. Und die Frage, ob das, was Palantir und Aladdin heute können, nur die Spitze eines viel größeren Eisbergs ist, beantwortet sich von selbst — wenn man die Geschichte kennt.

Technologie als Herrschaftsinstrument — nicht als Befreiungswerkzeug

Und hier schließt sich der Kreis zu einer Erkenntnis, die kein KI-Unternehmen und kein Tech-Evangelist gerne hört:

Technologie wird nicht für uns entwickelt. Sie wird für die Eliten entwickelt und dann — in kastrierter Form, mit Filtern, mit Einschränkungen — an uns weitergegeben. Nicht damit wir klüger werden, sondern damit wir produktiver werden. Nicht damit wir freier denken, sondern damit wir bequemer konsumieren.

Die Psychologie wurde nicht entwickelt, um Menschen zu helfen. Sie wurde entwickelt, um Menschen zu steuern — Bernays, der Neffe Freuds, hat das offen beschrieben. Die Bildung wurde nicht reformiert, um mündige Bürger zu erziehen. Sie wurde reformiert, um gehorsame Arbeitskräfte zu produzieren — das preußische Schulsystem lässt grüßen.

Und die KI? Die KI wird nicht entwickelt, damit der kleine Mann bessere Briefe schreiben kann. Das ist ein Nebeneffekt. Die KI wird entwickelt, damit BlackRock Märkte kontrollieren kann, damit Palantir Bevölkerungen überwachen kann, damit militärische Systeme autonome Entscheidungen treffen können.

Dass einzelne Menschen sie trotzdem als Werkzeug nutzen — gegen genau die Strukturen, für die sie gebaut wurde —, ist die einzige Form von Subversion, die in dieser Situation möglich ist. Eine Ironie, die die Entwickler vermutlich nicht eingeplant haben.

Die Verblödung begann lange vor der KI

Bevor wir über KI-Verblödung reden, müssen wir eine unbequeme Wahrheit aussprechen: Die Verblödung war schon da, bevor der erste Chatbot eine Zeile Text erzeugte.

Wer hat uns denn an diesen Abgrund gebracht? Wer hat die Kriege ermöglicht, die Finanzkrisen, die Sozialdemontage, die Überwachungsstaaten, die Zerstörung des Mittelstands? Nicht die KI. Sondern Generationen von Menschen, die durch ein Bildungssystem gelaufen sind, das genau dafür gebaut wurde: nicht zum Denken zu erziehen, sondern zur Gefügigkeit.

Das Schulsystem ist keine Bildungseinrichtung. Es ist eine Abrichtungsanstalt. Seine Wurzeln liegen im preußischen Modell des 18. Jahrhunderts — entworfen nicht für mündige Bürger, sondern für gehorsame Untertanen und brauchbare Soldaten. Stillsitzen, Mund halten, wiedergeben, was der Lehrer sagt. Wer Fragen stellt, stört. Wer widerspricht, wird bestraft. Wer anders denkt, fällt durch.

Und die Universität? Dasselbe in Grün. Wer glaubt, akademische Bildung erzeuge kritisches Denken, hat noch nie beobachtet, wie ein Doktorand seine Meinung der seines Professors anpasst, weil davon die Karriere abhängt. Wie Drittmittel die Forschungsrichtung diktieren. Wie Lehrstühle nach ideologischer Kompatibilität besetzt werden, nicht nach intellektueller Unabhängigkeit. Homburg hat es im Gespräch mit Frei auf den Punkt gebracht: 97 Prozent aller Drittmittelbezieher sagen, sie wollen die behalten — und passen ihre Aussagen entsprechend an.

Einer, der diesen Prozess am eigenen Leib durchlaufen und durchschaut hat, ist Guido Giacomo Preparata — Ökonom, Historiker, Autor von Conjuring Hitler. In einem Interview mit Lars Schall beschrieb er, was mehrere wirtschaftswissenschaftliche Abschlüsse mit einem Menschen machen:

„Damit will ich zum wiederholten Male sagen, dass sie ganz grundsätzlich, genau wie ich und all jene, auf denen der Fluch, mehrere wirtschaftswissenschaftlicher Abschlüsse gemacht zu haben, liegt, überhaupt kein wie auch immer geartetes Verständnis der Ökonomie besitzen. Es handelt sich wieder einmal um einen Entgiftungsprozess, der mit Zweifeln und dem nächtlichen Nachlesen bisher ignorierter Texte beginnt. Es ist, als würde man sein Gehirn neu zusammensetzen, nachdem sie es im Laufe deiner prägenden Jahre versuchten, in Pampe zu verwandeln."

Fünf Abschlüsse — und die Erkenntnis, dass man ihn fünfmal in die Irre geführt hat. Dass weder der Keynesianismus, noch die Chicagoer Schule, noch die Neoklassik, noch der Marxismus die Realität abbilden, sondern alle Teil desselben ideologischen Eintopfs sind. Und dass der einzige Weg heraus ein schmerzhafter Entgiftungsprozess ist: Zweifel, Nachlese, Neubeginn. Das Gehirn neu zusammensetzen, das sie in Pampe verwandelt haben.

Das ist Goethes Irrtum in Personalform. Und es zeigt: Die Verblödung sitzt nicht im Mangel an Bildung — sie sitzt in der Bildung selbst.

Schon Goethe wusste es — und seine Worte klingen, als wären sie für unsere Zeit geschrieben:

„Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."

Das war 1828. Ersetzen Sie „Zeitungen und Enzyklopädien" durch „Tagesschau und Wikipedia", und Sie haben eine Zustandsbeschreibung des Jahres 2026. Der Irrtum wird nicht von Einzelnen gepredigt, sondern von der Masse — institutionell, systematisch, mit dem behaglichen Gefühl der Majorität im Rücken. Und wer widerspricht, ist nicht etwa derjenige, der die Wahrheit gefunden hat, sondern der Schwurbler, der Querdenker, der Demokratiegefährder.

Wir sind bereits auf einem Grad der Verblödung, der keine KI braucht. Und ich schließe mich davon ausdrücklich nicht aus. Wer durch dieses System gegangen ist — durch diese Schulen, diese Medien, diese Strukturen —, trägt den Schaden mit sich. Vielleicht in einer anderen Verdünnung, aber er ist da. Das ist systemimmanent. Zwangsläufig. Niemand, der in dieser Gesellschaft aufgewachsen ist, kann von sich behaupten, er sei davon unberührt geblieben. Wer das tut, hat den Schaden nur noch nicht erkannt.

Die KI kommt nicht als Ursache — sie kommt als Beschleuniger. Sie trifft auf eine Bevölkerung, die bereits entmündigt ist, und vollendet, was Schule, Universität und Medien begonnen haben.

Die KI als Turbolader der Verblödung

Und damit kommen wir zum eigentlichen Skandal:

Die KI macht nicht klüger. Sie macht bequemer. Und Bequemlichkeit ist der Turbolader einer Verblödung, die längst im Gang war.

Wer nie gelernt hat, selbst zu denken, selbst zu recherchieren, selbst Zusammenhänge zu ziehen — und stattdessen von Anfang an alles an einen Algorithmus delegiert —, baut kein eigenes Fundament auf. Der hat nichts, woran er die KI-Ausgabe messen kann. Der nimmt, was kommt, und hält es für Wahrheit.

Eine ganze Generation wächst gerade mit diesem Defizit auf. Sie können prompten, aber nicht denken. Sie können generieren, aber nicht prüfen. Sie können fragen, aber nicht hinterfragen.

Und das ist kein Unfall. Das ist ein Feature, kein Bug. Denn eine Bevölkerung, die nicht mehr selbst denken kann, ist leichter zu steuern als eine, die Fragen stellt. Das hat schon das preußische Bildungssystem gewusst. Die KI setzt fort, was die Schule begonnen hat — nur effizienter.

Landgrebe schätzt, dass die Verblödung durch KI-Nutzung die Produktivitätsgewinne durch KI-Automatisierung vollständig aufhebt. Das mag ökonomisch stimmen. Aber politisch ist die Rechnung eine andere: Eine verblödete Bevölkerung ist kein ökonomischer Schaden für die Eliten — sie ist ein politischer Gewinn.

Ein mündiger, aufgeklärter Bürger war den Mächtigen noch nie willkommen. Das ist kein modernes Phänomen — das ist so alt wie die Zivilisation selbst. Die ägyptischen Priesterschaften monopolisierten das Schriftwissen, damit das Volk auf ihre Deutung angewiesen blieb. Die katholische Kirche hielt die Bibel jahrhundertelang auf Latein, damit die Menschen sie nicht selbst lesen konnten — wer es trotzdem tat und eigene Schlüsse zog, wie die Katharer oder Jan Hus, wurde verbrannt. Die Reformation änderte das Medium, aber nicht das Prinzip: Die Deutungshoheit wurde nur neu verteilt, nicht abgeschafft. Das preußische Schulsystem formte gehorsame Untertanen. Die Lizenzpresse nach 1945 formte den erlaubten Diskurs. Und heute formen Algorithmen und Content-Filter, was gedacht werden darf und was nicht.

Die Werkzeuge wechseln. Von der Hieroglyphe über die lateinische Bibel, über die Schulbank und die Druckerpresse bis zum Algorithmus. Das Prinzip bleibt: Wissen wird kontrolliert, Deutungshoheit wird verteidigt, und wer den Rahmen sprengt, wird marginalisiert. Das war vor Jahrtausenden so, das war vor Jahrhunderten so, das war vor Jahrzehnten so, und es ist heute so. Warum sollte sich das geändert haben, nur weil wir angeblich in einer Demokratie leben?

Ambivalenz als einzig redliche Position

Die Superintelligenz wird nicht kommen. Die Blase wird platzen. Der Transhumanismus wird an den Grenzen der Physik scheitern. Darin hat Landgrebe Recht — und sein Argument steht auf dem Fundament der Thermodynamik, nicht auf Meinungen.

Aber die Gefahr ist nicht die Superintelligenz. Die Gefahr ist die ganz gewöhnliche, bereits existierende KI in den Händen von Menschen ohne Skrupel, mit unbegrenzten Daten und unbegrenzter Macht. Dagegen hilft kein physikalisches Argument. Dagegen hilft nur ein wacher Geist.

Und die zweite Gefahr ist die freiwillige Verblödung — Millionen von Menschen, die das Denken an eine Maschine delegieren und dabei nicht merken, dass sie genau das tun, was die Mächtigen immer wollten: aufhören, Fragen zu stellen.

Wer bei KI nicht ambivalent ist, hat entweder nicht genug nachgedacht — oder verkauft etwas.

Bleiben Sie wach. Denken Sie selbst. Keine KI wird das für Sie tun. Auch nicht die, die behauptet, sie könnte es.


Marigny de Grilleau betreibt seit 2008 den Blog grilleau.blogspot.com mit kritischen Analysen zu Machtstrukturen, Medienkritik, Geldsystem und Sozialpolitik.


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