Grilleau

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Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Donnerstag, 15. März 2018

Flüchtlinge und der Arbeitsmarkt

Der werden die raren Arbeitsplätze auf dem deutschen Arbeitsmarkt elegant und stilsicher mit dem Mittel der Bestechung mit Milliardenbeträgen den Flüchtlingen sowie den Unternehmen hin subventioniert. Diese Konkurrenz ist weder mit Verzicht auf Lohnerhöhungen, Urlaub noch mit Mehrarbeit zu schlagen – konkurrenzlos billig wird sie werden, zumindest im unteren Arbeitssegment. Nicht nur, dass die Lohnabhängigen in Konkurrenz mit China und Indien und Robotern sich befinden – nein ... jetzt sitzen ihm auch noch Flüchtlinge im Genick, die teilhaben wollen an diesem „Wirtschaftswunder“ Deutschland.

Immer mit der Angst im Rücken, eines Tages ins Hartz IV-Getto deportiert zu werden. Was erwartet denn eigentlich Politik von den Menschen? Dass sie die Konkurrenz in den Arm nehmen und sagen ich hab Euch alle so lieb und finde es klasse, dass ihr unsere Arbeitsplätze bekommen habt, so habt ihr Schutz vor den Bomben und eure Familien sind sicher – ihr Kinderlein kommet noch mehr?

Oder eine Bekannte von mir, Alleinerziehende mit einem Kind die seit über 3,5 Jahren eine Wohnung sucht, und Letzteres sich auch in Konkurrenz sah auf dem Immobilienmarkt mit Asylbewerbern, die kamen mit Betreuern. Die Wohnung bekam sie als Alleinerziehende nicht, ein junger Asylbewerber bekam den Zuschlag. Meine Bekannte ist nicht begeistert - doch man glaubt es kaum, sie schiebt die blanke Wut nicht auf den Asylanten, doch trotzdem ist sie stinksauer und mittlerweile verzweifelt. Sie fragt in sich hinein, warum der junge Flüchtling den Zuschlag erhält und nicht sie mit einem zweieinhalbjährigen Kind? Wie stellt sich die Politik der offenen Grenzen sich das eigentlich vor? Hier werden ganz bewusst Flüchtlinge in Konkurrenz gestellt mit jenen, die selbst kaum das Leben haben.

Und wenn man dann trotzdem erwartet, dass die Menschen Flüchtlinge über alles lieben sollen, weil sie ja verstehen müssen, dass der Flüchtling überhaupt nichts dafür kann, sind genau die Leute, denen wir den ganzen Schlamassel zu verdanken haben. Den Menschen dann vorzuwerfen, wenn der Unmut immer größer wird, sie als Nazis und Rassisten zu bezeichnen ist schon mehr als dreist.

Man höre mal den ehemalige WTO-Generaldirektor und Goldman Sachs Aufsichtsrat Peter Sutherland an der gibt vor:

„Jeder Idiot, der daherkommt und mir erklärt, dass ich dazu entschlossen bin, die Einheitlichkeit der Völker zu zerstören, hat absolut recht. Genau das habe ich vor. Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich es tun.“

„Migration in großem Ausmaß ist unvermeidbar, notwendig und wünschenswert, wenn wir erfolgreich sein wollen. Als erstes müssen wir das öffentliche Narrativ über Migration verändern. Derzeit ist es toxisch, Migration hat ein schlechtes Image.“

„Um die öffentliche Meinung über Migartion zu verändern, ist es von äußerster Wichtigkeit, die Medien zu erwischen, die Medien ins Boot zu holen ist der Schlüssel. Aber wir müssen auch bei den Spinnern die Tür einlaufen, bei der Beklopptenbrigade, die weite Teile unserer Medien in der modernen Welt beherrschen…“

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin renommierter Philosoph in Deutschland, er lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München erklärt zur Ethik der Migration.

"Eltern haben Verpflichtungen gegenüber ihren Kindern – nicht dieselben Verpflichtungen wie gegenüber den Kindern anderer Eltern. Lehrer und Lehrerinnen haben Verpflichtungen gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern ihrer Klasse – aber nicht gleichermaßen gegenüber den Schülerinnen und Schülern anderer Schulen oder anderer Länder. Wir haben Freundschaftsbindungen, denen wir nur gerecht werden können, wenn wir Freunden ein besonderes Gewicht geben, ihren Interessen mehr Gewicht geben als anderen Menschen. Alle Strukturen, die unsere Lebenswelt ausmachen, beruhen auf Besonderheiten, auf besonderen Bindungen."

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