Was gehen mir diese Gender-Apologeten auf die Nerven. Jeder, der sich der gebildeten „Upper Class“ zugehörig fühlt oder glaubt, über den entsprechenden Intellekt zu verfügen, äfft diesen Gendermüll nach und fühlt sich dabei auch noch elitär.
Gendern soll angeblich nicht für Ausgrenzung stehen, sondern für Vielfalt und Gleichberechtigung. Sollte ich mich hier irren, liebe Gender-Apologeten, dürfen Sie mir gern widersprechen. Nun schauen Sie sich diese Komplexität des Genderns einmal genauer an:
Abteilungsleiter_innen (Unterstrich-Variante)
Abteilungsleiterinnen (Sternchen-Variante)
MigrantInnen (Binnen-I-Variante)
Arbeiter/innen
Arbeiter/-innen (Schrägstrich-Variante)
Schüler(innen) (Einklammerung)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Paarform)
Dachdecker.innen (Punkt)
Archite_ktinnen (dynamischer Unterstrich)
Prüfxs / Prüf** (x- / -Form)
Autor°innen
Die Ärztin und der Krankenpfleger+, welche … ()
Ich fühle mich hier ausgegrenzt, diskriminiert und herabgewürdigt, weil ich das von meinem Intellekt her gar nicht verarbeiten kann, geschweige denn verstehe, es in korrekter Weise umzusetzen. Für mich kommt es eher als Irrsinn denn als sinnhafte Ergänzung daher. Mein Verstand fühlt sich beleidigt. Doch zugleich zeigt man mir: Ich hätte gar keinen. Denn hätte ich einen, müsste ich diesen Irrsinn als Sinnhaftigkeit erkennen. Irgendwie will mir das aber nicht gelingen.
Und nicht nur das: Man hat mich überführt, ein Sprachfaschist zu sein — einhergehend mit der Diskriminierung von Frauen, Schwulen, trans Menschen und überhaupt allen Minderheiten, denen ich mit meiner mangelhaften Kenntnis der gegenderten Rechtschreibung offenbar nicht gerecht werde.
Mein Vorschlag zur Güte: Wie wäre es mit „Malen statt Buchstaben“? So gäbe es gar keine Ausgrenzung mehr, denn bekanntlich können auch Affen malen.
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