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Samstag, 5. April 2025

Die wahre Funktion der Gender-Theorie: Transformationsprozesse im Bildungssystem

 

Ein dreijähriges Kind vom Kindergarten suspendiert wegen "Transphobie". Ein Lehrer seit 400 Tagen im Gefängnis, weil er biologische Realität nicht verleugnen wollte. Schulen, die Kinder unterstützen, die sich als "Katzen" oder "Wölfe" identifizieren. Was klingt wie dystopische Science-Fiction, ist bittere Realität im Jahr 2025.

Hinter diesen bizarren Entwicklungen steht ein koordinierter Transformationsprozess, der vor über 50 Jahren in marxistischen Theoriezirkeln begann, dann die Universitäten eroberte und heute mit staatlicher Gewalt bis in die Kindergärten durchgesetzt wird. Allein in Deutschland wurden 663 Professorenstellen in den Sprach- und Kulturwissenschaften eingespart, während gleichzeitig Hunderte neuer "Gender"-Lehrstühle entstanden.

Die wahre Funktion dieser Ideologie? Die Auflösung der Familie, die Untergrabung biologischer Realitäten und die Schaffung atomisierter Individuen, die dem Markt schutzlos ausgeliefert sind. "Geschlechterkampf statt Klassenkampf" – das perfekte Ablenkungsmanöver vom globalen Finanzkapitalismus.

Während EU und Bildungsministerien Milliarden in diese gesellschaftliche Umgestaltung pumpen, wächst eine Generation heran, in der bereits Kleinkinder für "falsche" Pronomen bestraft werden. Es ist Zeit, die Zusammenhänge zu erkennen und Widerstand zu leisten.

Von der akademischen Theorie zur gesellschaftlichen Praxis

Aktualisierter Beitrag, ursprünglich veröffentlicht im September 2016

In den letzten Jahren hat sich der Verdacht erhärtet: Was einst als akademische Theorie begann, ist längst zu einem mächtigen Instrument der gesellschaftlichen Transformation geworden. Die sogenannte "Gender-Ideologie" wird nicht etwa von der Basis demokratisch gefordert, sondern systematisch von oben – aus Brüssel, Berlin und den Bildungsministerien – durch sämtliche Institutionen durchgereicht, bis sie schließlich in Kindergärten und Schulen Einzug hält.

Wie ich kürzlich in meinem Beitrag "Pädagogische Konzepte als Deckmantel: Der systematische Angriff auf den Kinderschutz" dargelegt habe, ist dies Teil eines umfassenderen Transformationsprozesses, der bei den Jüngsten ansetzt und sich durch alle Bildungsebenen zieht.

Die finanzielle Dimension: Eine Milliardenindustrie

Die finanziellen Dimensionen sprechen für sich: Allein im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 wurden 8 Milliarden Euro für Projekte bereitgestellt, die alle das Thema "Gender" in ihren Förderanträgen berücksichtigen mussten. Jeder Antrag wird von sogenannten "Gender-Expert*innen" begutachtet – eine neugeschaffene Berufsgruppe, deren Existenz von der Fortführung dieser Agenda abhängt.

In Deutschland hat dies zu einer beispiellosen Umverteilung akademischer Ressourcen geführt: Während seit 1997 die Paläontologie (relevant unter anderem für die Klimaforschung) 21 Lehrstühle verloren hat und von 1995 bis 2005 insgesamt 663 Professorenstellen in den Sprach- und Kulturwissenschaften eingespart wurden, explodierte die Zahl der Genderprofessuren. 2023 zählten wir bereits über 200 solcher Professuren an deutschen Hochschulen – fast ausschließlich mit Frauen besetzt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in den letzten Jahren Professuren geschaffen, die "Gender" mit praktisch jedem denkbaren Fachbereich verknüpfen:

  • Tanzwissenschaft und Gender Studies
  • Musikwissenschaft und Gender Studies
  • Geographische Entwicklungsforschung mit Schwerpunkt Genderforschung
  • Gender und Globalisierung
  • Öffentliches Recht und Geschlechterstudien
  • Wissensmanagement, eLearning und Gender/Diversity

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Selbst auf Länderebene werden enorme Summen investiert: Sachsen-Anhalt gab laut Medienberichten bis zu 5 Milliarden Euro jährlich für Genderpolitik aus – Gelder, die für die Bekämpfung von Obdachlosigkeit, die Verbesserung der Pflege oder für barrierefreie Zugänge für Menschen mit Behinderungen fehlen.

Die ideologische Funktion: Ablenkung vom Klassenkampf

Der italienische Philosoph Diego Fusaro und der deutsche Jungphilosoph Fabio Marazzina haben unabhängig voneinander einen wichtigen Aspekt der Gender-Theorie identifiziert: Ihre Funktion als Ablenkungsmanöver von den eigentlichen wirtschaftlichen Machtfragen.

Marazzina bringt es auf den Punkt: "'Geschlechterkampf' anstelle des Klassenkampfes. Das 'Teile und Herrsche'-Prinzip. Dieser Kult ums 'Gendern' ist in Wirklichkeit nur ein schein-oppositionelles Instrument des herrschenden Systems, mit dem es die politische sowie mittlerweile auch gesellschaftliche Spaltung, die es zum eigenen Erhalt benötigt, erzeugt und erhält."

Das Motto dieser Entwicklung ist laut Marazzina klar: "Jeder gegen jeden, aber niemand gegen das (Finanz-)Kapital". Der zum absoluten Ideal erhobene Individualismus bzw. Kult um jegliche Art von Minderheiten ist strukturell nicht links, da linke bzw. sozialistische Ideen auf dem Kollektivismus beruhen.

Die Auflösung der menschlichen Natur

Besonders bemerkenswert ist Fusaros Analyse: Die Gender-Ideologie zielt letztlich darauf ab, "die ureigene Vorstellung einer menschlichen Natur insofern zu neutralisieren, dass sie abhandenkommt und nur noch 'individuelle' Einzelwesen ohne Natur übrig bleiben sollen, die daher durch die Zyklen des kapitalistischen Konsums und dem Diktat der Werbeindustrie unendlich manipulierbar sind."

Die Familie steht diesem Prozess im Weg, weil sie ein in sich geschlossenes System ist, in dem die Individuen in einer Gemeinschaft leben und sich nach Grundsätzen orientieren, die dem marktorientierten "Auge-um-Auge"-Prinzip fremd sind. Fusaro betont: "Eine Mutter mit einem Kind wird sich (bzw. ihre Mutterschaft) niemals mit wirtschaftlichen bzw. Profitinteressen identifizieren."

Wissenschaftliche Realität vs. ideologische Konstruktion

Es ist wichtig zu betonen: Die biologische Realität der zwei Geschlechter zu akzeptieren bedeutet nicht, die Existenz und Legitimität unterschiedlicher sexueller Orientierungen zu leugnen. Wie Fusaro richtig feststellt:

"Zu sagen, dass es in der Natur nur 2 Geschlechter gibt, Mann und Frau, bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es keine anderen unendlich abweichenden sexuellen Neigungen geben und miteinander koexistieren können. Zudem ist die Homosexualität selbst etwas vollkommen natürliches, die unter anderem eben auch bei anderen Spezies vorkommen."

Doch eben auch die Homosexualität basiert immer auf der biologisch erwiesenen Erkenntnis, dass die Individuen in der Regel entweder männlich oder weiblich sind.

Die transatlantischen Netzwerke und ihre Agenda

Interessant ist auch die Frage nach den Finanziers und Förderern dieser Bewegungen. Von der Bertelsmann-Stiftung bis hin zu verschiedenen transatlantischen Netzwerken – wenn solche Ideologien von oben mit aller Gewalt und mit Milliardenbeträgen gesellschaftsfähig etabliert werden sollen, müssten eigentlich alle Alarmglocken klingeln.

Die Verbindungen zwischen diesen Netzwerken und dem, was in Kindergärten und Schulen als "pädagogische Konzepte" implementiert wird, werden immer deutlicher. Es handelt sich um einen koordinierten Transformationsprozess, der bei den Jüngsten beginnt, in Schulen und Universitäten fortgesetzt wird und letztlich auf eine fundamentale Umgestaltung der Gesellschaft abzielt.

Die irrationalen Auswüchse: Wenn biologische Realität zum Straftatbestand wird

Die ideologischen Transformationsprozesse zeigen inzwischen erschreckende Auswüchse. Während in Irland ein Lehrer seit über 400 Tagen im Gefängnis sitzt, weil er sich weigerte, einen biologisch männlichen Schüler mit weiblichen Pronomen anzusprechen, werden zugleich schwere Sexualstraftäter oft mit überraschender Milde behandelt.

In meinem Beitrag "Gerechtigkeit in Frage gestellt: 400 Tage Haft für Pronomen-Verweigerung" dokumentiere ich, wie die Geschlechter-Ideologie inzwischen mit staatlicher Gewalt durchgesetzt wird, während die Justiz bei tatsächlich schweren Verbrechen oft nachsichtig bleibt.

Dreijährige als "Transphobe": Die Bestrafung beginnt im Kindergarten

Ein aktueller Fall aus Großbritannien verdeutlicht, wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist: Wie der Telegraph am 31. März 2025 berichtete, wurde ein Kleinkind im Alter von drei oder vier Jahren von seinem Kindergarten suspendiert – der offizielle Grund: "Missbrauch gegen sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität". Mit anderen Worten: Ein Vorschulkind wurde wegen angeblicher "Transphobie" oder "Homophobie" bestraft.

Laut offiziellen Daten des britischen Bildungsministeriums wurden allein im Schuljahr 2022-23 insgesamt 94 Grundschulkinder wegen ähnlicher "Vergehen" suspendiert oder ausgeschlossen. Darunter befanden sich zehn Erstklässler und drei Zweitklässler, allesamt Kinder, die maximal sieben Jahre alt waren.

Helen Joyce, Direktorin der Organisation Sex Matters, kommentierte diesen Fall: "Lehrer und Schulleiter, die an diesem Wahnsinn beteiligt sind, sollten sich schämen, erwachsene Konzepte und Überzeugungen auf so junge Kinder zu projizieren. Es ist unverzeihlich, dass die lebenswichtige frühe Bildung von Kindern so traumatisch durch Schulleiter unterbrochen wird, die die Forderungen von Aktivisten über das Wohlbefinden ihrer Schützlinge stellen."

Die Absurdität nimmt zu: Von "Transphobie" zum "Trans-Speziesismus"

Parallel zu dieser Entwicklung breitet sich das Phänomen des "Trans-Speziesismus" aus – Menschen, die behaupten, sich als Tiere zu identifizieren. Schulen unterstützen mittlerweile Schüler, die sich als Katzen, Wölfe oder Hunde fühlen. In Australien und Schottland häufen sich solche Fälle. Die logische Konsequenz dieser Entwicklung habe ich in "Warum die Welt kein Pokerspiel ist" beschrieben: Öffentliche "Hundespiele" in Sporthallen, die mit Applaus bedacht werden.

Die Frage drängt sich auf: Wenn bereits die Verweigerung von Pronomen mit Gefängnis bestraft wird und Dreijährige wegen "Transphobie" vom Kindergarten ausgeschlossen werden – wie lange dauert es, bis wir einen Lehrer im Gefängnis sehen, der sich weigert, einen Schüler als Katze anzusprechen oder ihm zu erlauben, auf dem Schulhof zu "markieren"?

Diese Entwicklungen sind keine harmlosen Skurrilitäten mehr. Sie markieren einen fundamentalen Angriff auf die Realität selbst und pervertieren unsere Rechtssysteme und Bildungseinrichtungen. Lord Young, Direktor der Free Speech Union, brachte es auf den Punkt: "Es spottet jeder Vorstellung, dass Schulen Kinder im Alter von fünf Jahren wegen Verstoßes gegen ihre 'Transphobie'-Richtlinien suspendieren. Wenn Ihre Ideologie so rigide ist, dass sie die Bestrafung von Kleinkindern rechtfertigt, die sich ihr nicht fügen, ist das ein starkes Argument dafür, sie zugunsten von etwas weniger Dogmatischem aufzugeben."

Während Unisex-Toiletten und Tamponspender in Männertoiletten zur Norm werden, fragen wir uns unwillkürlich, wann die ersten Katzenklos in öffentlichen Gebäuden folgen werden, um der "Katzenidentität" gerecht zu werden.

Fazit: Zeit für kritisches Hinterfragen und Widerstand

Neun Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung dieses Textes sind die damals beschriebenen Entwicklungen weiter fortgeschritten als selbst Kritiker befürchtet hatten. Die Gender-Theorie hat sich von einem akademischen Randthema zu einem dominanten Paradigma entwickelt, das mit staatlicher Gewalt durchgesetzt wird.

Es ist höchste Zeit, diese Entwicklungen nicht nur kritisch zu hinterfragen, sondern aktiven Widerstand zu leisten. Der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Transformationsprozessen – von der Frühsexualisierung in Kindertagesstätten über "Original Play" bis zur Kriminalisierung der Realitätsanerkennung – ist offensichtlicher denn je.

Die Frage, wer von diesen Entwicklungen profitiert und wer den Preis dafür zahlt, muss im Zentrum einer ehrlichen gesellschaftlichen Debatte stehen. Klar ist: Die Familie als grundlegende soziale Einheit und die biologische Realität der Geschlechter stehen diesen Transformationsprozessen im Weg – und werden deshalb systematisch angegriffen.


Dieser Beitrag ist eine aktualisierte Version meines Artikels "Über die wahre Funktion der Gender-Theorie" aus dem Jahr 2016. In meinem neuesten Beitrag "Pädagogische Konzepte als Deckmantel: Der systematische Angriff auf den Kinderschutz" beleuchte ich, wie diese ideologischen Transformationsprozesse in Kindergärten und Schulen implementiert werden.

Nachtrag (April 2025): Milliarden aus Brüssel – Die finanzielle Schlagkraft hinter der Agenda

Die Entwicklungen, die dieser Blogbeitrag seit 2016 kritisch begleitet, werden durch neue Enthüllungen über massive Finanzströme aus Brüssel untermauert. Ein im Februar 2025 veröffentlichter Bericht des Mathias Corvinus Collegium (MCC Brussels) von Thomas Fazi ("The EU's propaganda machine") legt detailliert offen, wie die EU gezielt Nichtregierungsorganisationen (NGOs) finanziert, um ihre politische Agenda durchzusetzen – eine Agenda, die oft direkt den hier kritisierten gesellschaftlichen Transformationsprozessen entspricht.

Allein das EU-Programm "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) ist für den Zeitraum 2021-2027 mit einem Budget von 1,5 Milliarden Euro ausgestattet. Wie der Bericht aufzeigt, fließt ein signifikanter Teil dieser Gelder gezielt an Organisationen, deren Arbeitsschwerpunkte exakt den hier analysierten "liberal-progressiven Normen" dienen, insbesondere im Bereich Gender und LGBTQ+.

Zu den Top-Empfängern aus diesem Milliarden-Topf gehören laut Bericht (Zahlen für 2021-2023):

  • EuroCentral Asian Lesbian* Community: €6 Millionen
  • European Women's Lobby: €4,8 Millionen
  • International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA-Europe): €4 Millionen

Diese Millionenbeträge für spezifische Lobbygruppen sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der Bericht zitiert eine Schätzung des Europaparlaments, wonach die EU NGOs allein im Jahr 2022 mit mindestens 2,6 Milliarden Euro (möglicherweise bis zu 3,7 Mrd. €) unterstützte – quer durch verschiedene Programme.

Diese gewaltigen Summen aus Steuergeldern verdeutlichen die finanzielle Macht, die hinter der Implementierung der im Blogbeitrag kritisierten Agenda steht – eine Praxis, die der Fazi-Bericht als "Propaganda by Proxy" bezeichnet und wegen mangelnder Transparenz sowie der potenziellen Untergrabung nationaler Werte und demokratischer Prozesse kritisiert. Die Frage, wer von diesen milliardenschweren Förderungen profitiert und welche gesellschaftlichen Langzeitfolgen daraus entstehen, drängt sich somit stärker denn je auf.

Den vollständigen Bericht des MCC Brussels finden Sie hier: https://drive.google.com/file/d/14gz4IgAApB_a3Ga7WO_Td-JaVxfANxx8/view?usp=sharing

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